Huhu,

so, erstmal vielen lieben Dank für die tollen Kommis!
und auch an meine tolle Beta WolfgangdelaCroix! dich fest knuddel

aber leider, es kommt, wie es kommen muss:
Dies hier ist das letzte Chapter von 'Unexpected Results'.

Deswegen, genießt es... .


Unexpected Results

Chapter 7: Epilog

6 Jahre später...

„Daddy?" Harry stöhnte, nicht schon wieder.

„Daddy? Daddy!"

Harry seufzte. Er öffnete seine Augen und sah seine vierjährigen Zwillinge, Madison und Allison, an.

„Was ist los, Madi?"

„Wir hatten schon wieder einen bösen Traum. Dürfen wir bei dir und Vater schlafen, Daddy?"

Harry seufzte erneut. Das war bereits das vierte Mal diese Woche, dass die Zwillinge zu ihnen kamen und sagten, dass sie einen bösen Traum gehabt hatten. Er hörte Draco neben sich aufstöhnen.

„Sind es wieder Madi und Alli, Liebling?"

„Ja, sie hatten wieder einen schlechten Traum." Draco seufzte nun auch.

Er wusste nicht, was für eine Art von bösen Träumen seine Töchter hatten und sie weigerten sich, es ihnen zu erzählen. So konnte er ihnen nicht helfen. Er fühlte sich absolut hilflos, da er seinen Töchtern mit ihren Problemen nicht helfen konnte.

„Oh, kommt schon. Kommt rein, ihr kleinen Monster.", sagte Draco.

Sie kicherten und kletterten auf das Bett, krabbelten in die Mitte und legten sich neben ihre Väter unter die Decke.

„Okay, Alli, Madi. Ihr zwei habt jetzt schon die ganze Woche lang schlecht geträumt. Wollt ihr nicht erzählen, wovon?", fragte Harry.

Allison und Madison sahen sich an und schüttelten dann gleichzeitig ihre Köpfe.

„Bitte, Mädchen. Wir wollen wissen, was euch stört. Ihr könnt nicht für immer mit eurem Daddy und mir in einem Bett schlafen. Wir wollen euch helfen, aber wir können nichts tun, ehe ihr uns nicht sagt, was los ist. Jetzt erzählt uns über eure Träume." Liebevoll sah Draco seine Töchter an.

Sie waren für einen Moment still. Madison war die Erste, die etwas sagte.

„Wir... wir haben böse Träume über D... Daddy?", sagte sie auf Harry zeigend.

„Was träumt ihr über euren Daddy?", fragte Draco und wartete geduldig darauf, dass ihm eine der Beiden antworten würde.

„Wir haben böse Träume darüber, dass Harry stirbt, wenn das Baby kommt. Und dann wird Daddy uns verlassen.", sagte Allison mit zitternden Lippen und sie sah aus, als würde sie gleich anfangen zu weinen.

„Wir ha... haben Angst, dass Daddy stirbt, wenn das Baby kommt und das alles unser Fehler sein wird.", sagte sie.

„Warum denkt ihr, dass ich sterben werde und es euer Fehler sein wird?", fragte Harry verwirrt. Beiden liefen nun die Tränen übers Gesicht.

„Madi und ich haben dich und Dad in der Küche miteinander reden gehört. Wir wollten nicht lauschen, ehrlich. Wir haben gehört, wie Dad gesagt hat, dass Daddy und das Baby sterben könnten, wenn er nicht vorsichtig ist, weil du, als du uns bekommen hast, du auch fast gestorben bist.", weinte Allison.

„Wir wollten dir nicht wehtun, Daddy. Wir wollen nicht, dass du und unser Bruder oder unsere Schwester sterben.", sagte Madison, ebenfalls weinend.

Harry und Draco sahen ihre Sprösslinge erschrocken an. Sie hatten nicht gewusst, dass die Beiden sie gehört hatten. Was sie aber noch mehr erschrak, war die Tatsache, dass sie das Gespräch verstanden hatten. Er war eigentlich nicht wirklich in Gefahr. Er und das Baby waren völlig gesund. Es war nur, weil Draco so aufgeregt war.

Es gab während der letzten Schwangerschaft einige Komplikationen. Aber das auch nur, weil er mit Zwillingen schwanger gewesen war. Zwillinge zu bekommen war bei männlichen Schwangerschaften extrem selten und sehr gefährlich. In Wahrheit wäre er beinahe gestorben. Aber am Ende hatte Harry es geschafft und die Zwillinge wurden geboren. So war es nur natürlich, dass Draco Angst davor hatte, ein weiteres Baby zu bekommen. Aber Harry hatte darauf bestanden und gesagt, er wolle noch ein Kind. Immer darauf bedacht, seinen Ehemann zufrieden zu stellen, hatte Draco nachgegeben. Die Schwangerschaft verlief bis jetzt jedoch großartig. Er war nun 7 ½ Monate schwanger mit Baby Nummer Vier. Und er liebte es.

„Madi, Alli, hört mir zu. Es war nicht eure Schuld, dass Daddy fast gestorben wäre. Denkt nicht einmal für eine Sekunde, dass das eure Schuld war. Ich verspreche, dass mit Daddy alles in Ordnung sein wird. Ich werde nicht zulassen, dass ihm irgendetwas passiert.", sagte Draco.

„Aber du hast gesagt..."

„Es tut mir leid, dass ich euch Mädchen Angst gemacht habe. Ich bin nur etwas überängstlich, wenn es um Daddy geht. Ihr wisst doch wie viel Wirbel ich immer um alles mache. Ich verspreche, dass ihm nichts passieren wird.", sagte Draco und sah seine Töchter vollkommen ernst an.

Seine Augen zeigten nichts als die Wahrheit. Die beiden nickten. Draco lächelte, wischte ihre Tränen weg und drückte beiden einen Kuss auf den Haarschopf.

„Bist du sicher, dass du nicht sterben und uns verlassen wirst, Daddy?", fragte Madison leise.

„Ich verspreche es, Schatz. Ich werde euch zwei, Draco und Alex niemals verlassen. Niemand könnte mich von euch fern halten, dafür liebe ich euch alle zu sehr.", sagte Harry liebevoll.

„Versprochen?"

„Versprochen. Ich werde den kleinen-Finger-Schwur machen. Ihr wisst, ich würde niemals einen kleinen-Finger-Schwur brechen." Harry hielt ihnen seinen kleinen Finger hin und sie schlangen ihren eigenen kleinen Finger um diesen.

„Dad? Dad! Ich kann Madi und Alli nirgendwo finden, sie...", rief der sechs Jahre alte Alex, als er ins Zimmer gestürzt kam. Aber er stoppte, als er die beiden Mädchen sah und seufzte erleichtert auf.

„Oh, hier seid ihr. Ihr zwei wart nicht in euren Betten, deshalb hab ich euch gesucht. Jagt mir bloß nie wieder so einen Schrecken ein."

„Es tut uns Leid, A... Alex. Aber Madi und ich hatten wieder einen bösen Traum.", sagte Allison.

„Oh, nicht schon wieder.", sagte er und krabbelte nun ebenfalls auf das Bett und legte sich zwischen seine Schwestern.

„Was ist das hier, eine Pyjama Party?", fragte Draco.

„Sei ruhig, Dad! Seid ihr Mädchen in Ordnung? Habt ihr Daddy und Dad endlich erzählt, wovor ihr Angst habt?"

Harry lächelte seinen Sohn an. Alex war schon immer sehr reif für sein Alter gewesen. Wenn man mit ihm sprach, würde man nie darauf kommen, dass er erst sechs Jahre alt war. Alex war sehr beschützerisch, was seine Schwestern anging. Harry war wirklich stolz auf ihn.

„Ja, das haben wir, Alex, und du hattest Recht. Vater und Daddy haben versprochen, dass dem Baby und Daddy nichts passieren wird.", sagte Allison schüchtern.

„Seht ihr, das hab ich euch doch gesagt. Ihr hättet auf mich hören sollen. Ich würde euch zwei niemals anlügen."

„Das wissen wir jetzt. Es tut uns Leid, Alex.", sagten sie gleichzeitig.

Alex lachte und umarmte seine Schwestern, bewegte sich dann vorwärts und kuschelte sich neben sie ins Bett.

„Nun, da das ja gelöst ist, denke ich, wäre es eine wundervolle Idee, wenn ihr wieder in eure eigenen Betten geht und dort schlaft.", sagte Draco.

„Aber, Dad..."

„Komm schon, Dad, lass uns hier schlafen."

„Können wir bei euch schlafen, Dad?", fragten sie alle drei gleichzeitig.

Harry lachte. Draco sah ihn flehend an, hoffte auf Hilfe. Doch Harry grinste nur und schüttelte den Kopf. Er wusste, Draco würde nicht 'Nein' zu ihnen sagen können.

„Aber, Leute..."

„Bitte, Dad?", sagten sie zusammen und gaben ihm den trauriger-Welpe-Blick.

Harry kicherte leise. Draco warf ihm einen Blick zu, doch er lächelte einfach weiter.

„Oh, na gut, aber macht das nicht zur Gewohnheit. Von morgen an schlaft ihr wieder in euren eigenen Betten.", sagte Draco mit scheinbarer Ernsthaftigkeit.

Sie alle strahlten und kuschelten sich zusammen tiefer in die Decken. Alex drehte sich zu Harry um.

„Du hattest Recht, Daddy. Dad kann einfach nicht 'Nein' zu uns sagen.", sagte er grinsend.

„Oh, das hat euch euer Daddy also erzählt?", fragte Draco und warf Harry einen verdutzten Blick zu.

„Ich habe nichts dergleichen gesagt. Hör nicht auf das, was Alex erzählt.", erwiderte dieser nervös.

„Ich lüge nicht, Daddy! Du hast gesagt...", schnell legte Harry seinem Sohn eine Hand über den Mund, um ihn am weitersprechen zu hindern. Er lächelte Draco unschuldig an und dieser grinste nur.

„Sei jetzt ruhig, Alex, und schlaf." Alex kicherte leise, legte sich dann hin und kuschelte mit den Mädchen. Innerhalb von Minuten waren die Kinder eingeschlafen.

„Was hast du Alex erzählt? Ich kann auch 'Nein' zu ihnen sagen.", sagte Draco schmollend und verschränkte seine Arme vor der Brust.

„Nun, nein, Draco Honey, das kannst du nicht. Diese drei Kinder haben dich um ihre kleinen Finger gewickelt.", sagte Harry lächelnd.

„Nein, haben sie nicht."

„Doch, haben sie, Liebling und du liebst es. Du liebst es, sie zu verwöhnen." Draco wollte es wieder verneinen, ließ es dann aber und dachte darüber nach, was Harry gesagt hatte. Unwillkürlich musste er lächeln.

„Okay, vielleicht schon, aber das heißt nicht, dass du es Alex erzählen sollst." Harry lächelte ihn liebevoll an.

„Das weiß ich, aber ich liebe es, unseren Kindern von deinen Schwächen zu erzählen. Du bist ein hoffnungsloser Fall, sobald sie dir den trauriger-Welpe-Blick geben.", sagte er lachend.

Draco schnaubte, verschränkte seine Arme und schmollte wieder. Harry kicherte, hob den Arm und streichelte sanft über die Wange seines Ehemannes.

„Du weißt, dass du es liebst. Unsere Kinder sind total verwöhnt wegen dir. Du liebst es, ihnen alles zu geben, was sie wollen." Draco grinste und sah Harry an.

„Ich weiß. Ich liebe diese Kinder über alles. Ich würde alles für sie tun."

„Ich weiß, dass du das tust und ich liebe dich jeden Tag mehr dafür." Draco lächelte, lehnte sich hinüber und zog Harry in einen leidenschaftlichen Kuss.

„Ich liebe dich auch, Baby.", sagte er, als er den Kuss abbrach. Er legte seine Hände auf Harrys riesigen Bauch und streichelte sanft darüber.

„Ich kann es kaum erwarten das Kleine endlich hier zu haben. Ich liebe unsere Kinder einfach. Es ist gut, dass wir noch einen Jungen bekommen. Alex wird ihn wirklich lieben."

„Ja, das wird er. Er liebt die Mädchen schrecklich. Ich kann mir nur vorstellen wie beschützerisch er für seinen kleinen Bruder sein wird." Sie lagen eine Weile einfach nur schweigend da. Und dann fragte Draco etwas, was Harry nicht erwartet hätte.

„Liebling, bist du glücklich damit, wie sich alles entwickelt hat?" Harry dachte für eine Sekunde nach.

„Ja, das bin ich. Als ich herausgefunden habe, dass ich mit Alex schwanger war, da war ich sauer, traurig und enttäuscht von mir selbst, weil ich dumm genug war zuzulassen, dass es auf diese Weise passiert ist. Dann kam noch dazu, dass ich nicht wusste, dass Männer schwanger werden können, aber mal ehrlich, für eine ganze Weile hatte ich unglaubliche Angst mit siebzehn Jahren ein Kind ganz alleine aufzuziehen. Ich wusste nicht, ob ich dafür schon bereit war. Dennoch liebte ich Alex. Nichts könnte das jemals ändern. In gewisser Weise hat er uns zusammengebracht und ich könnte nicht glücklicher sein. Ich habe den besten Ehemann der Welt, die drei tollsten Kinder, die es gibt und eins ist noch unterwegs.", er machte eine kurze Pause.

„Draco, ich habe wirklich nie geglaubt, so weit im Leben zu kommen. Ich dachte nicht, dass ich den Kampf gegen Voldemort überleben würde. Nie hätte ich damit gerechnet, die Chance, heiraten und Kinder zu bekommen, zu haben. So bin ich wirklich glücklich, dass das passiert ist. Alex gab mir einen Grund zu kämpfen. Ich habe Voldemort getötet, um meinen... unseren Sohn zu beschützen."

Also, ja, ich bin glücklich, sehr sogar.", lächelte Harry.

Draco lachte und schüttelte den Kopf.

„Ein einfaches 'Ja' oder 'Nein' hätte gereicht, Liebling."

„Nun, aber du siehst, ich bin alles außer einfach, Schatz."

„Ja, das ist absolut wahr. Ich habe keine Ahnung, warum ich mich auf dich eingelassen habe.", zog Draco ihn auf.

Harry stieß ihn spielerisch mit dem Ellbogen an.

„Weil du mich liebst, du Schwachkopf."

Draco grinste nur, lehnte sich zu ihm und wisperte ihm ins Ohr: „Ja, genau, und vergesse das niemals."

Er knabberte spielerisch an seinem Ohr. Harry unterdrückte ein Stöhnen und lehnte sich zurück.

„Tu das nicht, Draco. Du weißt, was das bei mir auslöst. Unsere Kinder sind im Zimmer.", sagte er rot werdend.

Draco gluckste.

„Nun, dann lass uns schlafen, Liebling. Du brauchst alle Ruhe, die du kriegen kannst. Ich kann nicht glauben, dass Baby Nummer Vier bald hier sein wird. Ich bin so aufgeregt."

Harry lächelte bei Dracos Enthusiasmus. Sie teilten noch ein paar kurze Küsse, legten sich dann hin und kuschelten sich an ihre Kinder. Sie verflochten ihre Finger miteinander, während sie ihre Kinder umarmten.

„Gute Nacht, Schatz.", sagte Draco.

„Nacht, Liebling.", erwiderte Harry.

Er schlief ein, angekuschelt an seine Kinder und seinen Ehemann. Sein Leben... nein, ihr Leben war endlich komplett.


Sooo...das wars... schluss, ende, aus...

Hat mir echt wahnsinnig Spaß gemacht, diese Story zu übersetzen...

Danke nochmals für all die lieben Kommis, die ihr geschrieben habt! euch fest knuddel

vielleicht schaut ihr ja einfach mal bei meinen anderen Storys/Übersetzungen vorbei. :)

LG
wölfin