Pünktlich zu Weihnachten gibt es noch ein neues Kapitel,
sozusagen mein Geschenk an euch!

Vielen Dank an alle, die diese Story hier lesen (und auch meistens ein kleines Review dalassen x) )
ohne euch wäre die FF nie soweit gekommen ( .

also, ein schönes Fest !!

Kapitel 27

Weihnachten mal anders

Hermine wusste nicht, wie lange sie schon mit Draco dort saß, tatsache war aber
das er nicht ein überflüssiges oder gar spöttisches Wort gesprochen hatte oder sie in irgendeiner
Weise dazu gedrängt hatte aufzustehen.

Doch so langsam wurde der kalte Fliesenboden auf der Damentoilette wirklich unangenehm.

Aber sie wollte nicht zurück ins Resteraunt.
Und , auch wenn er es nicht zugeben wollte, er ebenso wenig.

„Direkt neben den Waschräumen ist ein Seitenausgang.", merkte Draco dezent an.
Hermine sah ihn an.

„Einen Moment.", sagte sie nach einer Weile und wandte sich ab.
Sie holte ihren Zauberstab heraus, den sie immer dabei hatte (für Notfälle) und zauberte einen Patronus.
Draco hob die Augenbraue. „Was..?"

Doch Hermine beachtete ihn nicht weiter. Sie murmelte einen weiteren Zauberspruch und ließ den Patronus auf die Größe eines Teelöffels schrumpfen.
Und dann schickte sie ihn los.
„Ich habe ihn zu meinem Vater gesendet. Er weiß was das ist und er braucht sich dann keine Sorgen mehr um mich zu machen.", erklärte sie Draco und steckte ihren Zauberstab wieder ein.

„Was hast du ihm gesagt?", fragte Draco eher beiläufig und sah sie neugierig an.
„Das ich irgendwann heute abend nach Hause komme und er sich keine Sorgen machen soll."
Hermine zuckte mit den Schultern.

„Komm.", sagte Draco, stand auf und reichte ihr eine Hand.
Die beiden verließen die Toilette und standen einen Moment vor der Ausgangstür.
„Was machen wir jetzt?", fragte Draco, ein wenig unsicher.

Hermine lächelte.
„Heute ist der erste Weihnachtstag.Das heißt, alle Geschäfte sind zu und fast niemand ist auf den Staßen.Lass uns spazieren gehen."

Draco nahm ihre Hand und stieß die Tür nach draußen auf.

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„Hogwarts ohne Hermine ist langweilig.", maulte Hilary.

„Ist es ja auch. Aber sie es positiv, in der zweiten Woche ist sie schon
wieder da.", versuchte Harry sie aufzumuntern.
„Hmm.", machte Hilary nur und griff missmutig nach der Schokolade vor ihr.

Leider stellte sich aber heraus das in der Packung schon gar keine Schokolade mehr war.

„Irgendwann bringe ich Seamus um.",knurrte sie und blickte sich nach weiterer Schokolade um.
„Was ist das denn hier für ein Saftladen?Weihnachten und keine Schokolade?", fragte sie empört und drehte sich zu Harry um.

„Das liegt daran das du jede Schokolade im Umkreis von 10 Metern in der letzten Stunde aufgegessen hast.Du solltest auf deine Linie achten", grinste er und bekam dafür ein Kissen an den Kopf geworfen.
„Und du solltest aufpassen das du nicht gleich einen Zahn weniger hast, auch Weihnachten kann ich gewalttätig werden, damit habe ich überhaupt kein Problem.", drohte sie und zog sich ihre
Hausschuhe an.

„Wohin gehst du?", fragte Haryy sie verwundert, da sie es in der letzten halben Stunde noch nicht mal von dem Sofa runter geschafft hatte.
„In die Küche.Ich hole mir Schokolade.", kam die knappe Antwort.

Harry verdrehte nur die Augen und widmete sich wieder seinem neuen Quidditschbuch .

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Hermine lachte.

„Im ernst? Du hast Pansy wirklich mal eine ganze Kanne Kürbissaft über den Kopf gekippt?
Und ich dachte immer du magst sie!"

Draco grinste.

„Wie kann man den Pansy bitte mögen? Ich frage mich heute noch wer eigentlich schlauer ist,
Pansy oder Goyle."

Hermine wischte sich eine Lachträne aus dem Gesicht.
Die zwei wanderten schon seit einer halben Stunde durch die leeren Straßen Londons,
doch von Müdigkeit war keine Spur zu sehen.

„Hast du eigentlich schon eine Idee was du nach Hogwarts machen willst?", fragte Hermine während sie in den Park gingen.
„Hmm.Etwas ungefähres, aber nichts genaues.", antwortete er vage und erinnerte sich daran was Tonks ihm vorhin erzählt hatte.

„Was denn?", fragte Hermine neugierig und ermunterte ihn zum Weiterreden.
„Also, da gibt es so eine Stelle im Ministerium, in der Außendienstabteilung.
Es hat etwas mit geschäftlichen Dingen zu tun, das finde ich ja eigentlich ganz intressant.
Und was ist mit dir ?" ,fragte er sie um das Thema ein wenig zu wechseln.

„Naja.", Hermine strich sich nervös eine Strähne aus dem Gesicht.
„Ich mag es Leuten zu helfen.Deshalb dachte ich eigentlich an soetwas wie das St.Mungos.
Aber da kann man den Leuten ja wirklich nur vor Ort helfen.
Ich habe mich schon mal ein wenig erkundigt, und es gibt auch Zauberorganisationen die in fremden Ländern helfen, oder Kindern in Waisenhäusern oder etwas ähnliches.
Wahrscheinlich werde ich mir das noch einmal etwas genauer ansehen."

„Da kommt wieder das berühmte gryffindorische Helfersymndrom zu Tage", grinste Draco
und erntete einen Schlag auf den Oberarm.

„Halt bloß die Klappe." lachte Hermine.

„Und was wenn nicht?", fragte Draco provokant und grinste sie frech an.

„Dann...werde ich dich so dermaßen mit Schnee einbalsamieren das du nur noch weiß siehst.", grinste Hermine und ihre Augen blitzten gefährlich auf.

„Klingt ja verlockend.Aber dazu müsstest du mich erstmal kriegen."

Und mit einem Satz lief er davon um sich hinter dem nächsten Baum zu verstecken.

„Das werden wir ja sehen!", lachte Hermine , formte einen Schneeball und machte
sich auf die Jagd.

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Hilary klappte das Portrait zur Küche auf.

Sie hätte eigentlich erwartet das nur die Hauselfen anwesend wären,
doch auch eine andere Person hatte anscheinend das Bedürfnis nach Schokolade gehabt.

„Wenn du was von meiner Schokolade willst, vergiss es." , mampfte Blaise und grinste
sie an.
„Pff.", machte Hilary nur und setze sich auf den Stuhl neben ihn.

„Was machst du hier unten? Ist dir auch so langweilig wie mir?", fragte sie und brach
sich ein Stück von der köstlichen Schokolade ab.

„Und wie.Ich bin sozusagen geflüchtet, da ich eigentlich nicht vorhatte meine Weihnachten
mit Crabbe, Goyle und Pansy zu feiern.Schon bei dem Gedanken rollen sich schon meine Fußnägel auf." Blaise schüttelte sich.
„Sind wirklich schöne Aussichten", lachte Hilary.

„Und du? Hattest du keine Lust mehr auf deine Gryffindorfreunde? Oder hast du eingesehen das Slytherin das bessere Haus ist und jetzt willt du wechseln." ,grinste er sie an.

Sie warf in ein Stück Schokolade an den Kopf.

„Weder noch.Ich war lediglich auf der Suche nach Schokolade.

Außerdem müsstest du wissen das Slytherin längst nicht den Stand des besten Hauses in Hogwarts hat.Wie soll das auch gehen, mit Goyle und Crabbe. Und Pansy.", fügte sie kichernd hinzu.

„Es gibt durchaus noch Leute in Slytherin die Klasse haben.", entgegnete Blaise
und warf die Schokolade zurück.

„Achja? Nenn mir doch mal ein paar.",erwiderte Hilary frech.

Blaise seuftze.
„Ich hab das Gefühl das das hier ein längeres Gespräch werden wird."

„Wieso denn das?"

„Weil ich nicht aufhören werde mit dir zu streiten bis du eingesehen hast das Slytherins die Besten sind." („Oder ich der Beste für dich bin", fügte er in Gedanken hinzu und gab sich direkt danach eine mentale Ohrfeige) .

„Ja, du hast recht.Das könnte sehr lange werden.", grinste Hilary.

„Zum Glück ist hier genügend Schokolade."sagte sie und lehnte sich zurück.

„Also los. Fang an mich zu überzeugen."

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Wenn man über drei Stunden im Winter durch London wandelt, kann man von sich behaupten
das man so ziemlich alles gesehen hat.Und das man dazu auch sehr durchgefroren ist.

„Wo wohnst du?", fragte Draco und rieb sich die Hände.

„In der Vorstadt, ich appariere dahin.", antwortete sie und sah ihn an.
„Ich denke ich müsste so langsam auch zurück.", sagte er langsam,
aber ohne den Augenkontak zu unterbrechen.

„Okay.Ich gucke schonmal ob hier niemand ist, damit wir apparieren können."
lächelte sie und drehte sich um, um die Umgebung abzusuchen.
Als etwas weißes auf ihrer Nase landete blickte sie nach oben.
Es hatte wieder angefangen zu schneien.

Sie drehte sich zu Draco um und ihr blieb einen Moment lang die Luft weg.

Er stand vor ihr, mit einer einzelnen Rose in der Hand.

„Was...?", fragte sie mit geröteten Wangen und sah ihn an.

Er ging langsam einen Schritt auf sie zu.
„Ich wollte dir nur zeigen das Weihnachten nicht unbedingt so sein muss
wie du es kennst." , antwortete er auf ihre unbeendete Frage , beugte
sich zu ihr herunter und küsste sie.

Und damit verabschiedete sich sozusagen Hermines ganzes Weltbild.

Das Bild von Weihnachten, das Bild vom Verliebtsein und vor allem
das Bild von Draco Malfoy.

Das war wirklich ein schönes Weihnachtsgeschenk.