Titel: Sparrabeth – When life goes its own way

Paring: Jack / Elizabeth

Summery: Spielt 10 Jahre nach AWE. Jack hat seine Liebe zu Elizabeth tief in sich begraben und versucht sich als ehrlicher Mann durchs Leben zu schlagen. Jack ist nicht allein – er hat seine Tochter Sarah an seiner Seite, die er zu beschützen hat. Was passiert, wenn auf einmal einige Leute auftauschen, mit denen er nicht mehr gerechnet hat.

A/N: Ich besitze nichts – alles gehört Disney und deren großen Schreibern T&T. Ich versuch nur allen Jack- & Elizabeth-shippern ein bisschen Hoffnung zu geben.

Chapter 01 - Ein kleines unschuldiges Kind

Jack stand auf der Veranda seines kleinen Hauses und lehnte relaxt auf dem Geländer. Er liebte es dem Sonnenuntergang zuzusehen. Das Meer war blutrot und das Licht spiegelte sich glitzernd im Meer, als würden tausende von Sternen in einer klaren Mondnacht leuchten.

Als er so da stand und dem Schauspiel wie jeden Abend zusah, schweiften seine Gedanken ab. Wann und wo im Strudel der Zeit hatte er aufgehört der zu sein, der er war – Captain Jack Sparrow. Der Jack, der das Meer und seine Freiheit über alles geliebt hatte.

Jetzt saß er seit knapp zehn Jahren auf einer sperrlich bewohnten Insel Namens Cottany Bay fest und tat nichts dergleichen dies zu ändern. Einst war er hier gestrandet, weil er nach einer Auszeit gesucht hatte.

Wieder einmal hatte Barbossa ihm sein Schiff die prächtige Black Pearl geklaut, seine Crew war weg und die Frau, die er über alles geliebt hatte war mit einem anderen Mann verheiratet. Das einzige, was ihm damals geblieben war, war die Karte von Sao Feng. Er hatte vor gehabt auf die Suche nach der Quelle des Lebens zu gehen, doch alles kam anders.

Ein kleines Mädchen – seine Tochter Sarah.

Bei dem Gedanken an sie erschien ein Lächeln auf seinem Gesicht. Nein – um nichts in der Welt wollte er sein kleines Mädchen missen. Er liebte seine Tochter über alles. Sie war es, die ihm zu einem guten Mann erwachen lies.

Einst brachte ihre Mutter Samantha das kleine Baby bei im vorbei. Sie hatte keine liebenden Worte einer Mutter auf ihren Lippen, als sie Jack das Kind in die Hände drückte.

„Das ist dein Kind Jack. Ich will sie nicht und ich werde mich auch nicht um sie kümmern. Mach was du willst mit ihr – und wenn du sie tötest kann es mir nur recht sein!"

Dann verließ sie ihn. Später erfuhr er, dass Samantha von irgendeinem besoffenen Gauner hinterrücks erschossen worden war. – Ironie des Schicksals, dachte er.

Anfangs hatte er große Probleme. Was sollte er mit einem Kind anfangen. Doch bald stellte sich heraus, mit ein bisschen Hilfe von einer alten Bekannten, er völlig in der Lage war, ein Kind aufzuziehen. Mary, so hieß die Amme, half ihm die ersten 4 Jahre, wenn er arbeiten musste um Geld zu verdienen, doch dann starb sie und Jack war komplett auf sich allein gestellt. Doch auch diese Zeit meisterte er. Wenn er so zurück dachte, wusste er nicht wie. Doch Fakt war, dass beide wohlauf und gesund waren. Also konnte er nicht so viel falsch gemacht haben.

Er war zwar nicht reich, doch schlecht ging es ihm und seiner Tochter auch nicht. Sein Geld verdiente er als Kartograph. Da er reichlich Erfahrung auf See gesammelt hatte und sich geographisch gut auskannte, war es nicht gerade eine schwere Arbeit für ihn. Er zeichnete unter anderem auch Karten, die man sonst nirgendwo zu kaufen konnte. Selbst die EITC stattete ihm Zeitweilens einen Besuch ab. Sie ließen ihn in Frieden leben, wenn er ihnen dafür seine Dienste anbot. Jack machte sich nichts daraus. Er war nicht mehr auf See und es konnte ihm egal sein, was da draußen in der weiten Welt geschah. Ihm lag nur am Wohlergehen seiner Tochter. Das war das einzige, was für ihn zählte – und was noch übrig war von seinem einst so abenteuerlichen Leben.

Sein Leben hatte sich von Grund auf geändert. Er hatte keine Treadlocks und Zopfbärte mehr. Seine Haare waren nur mehr an die zehn Zentimeter lang, die in einer leichten Welle um sein Gesicht fielen. Der Bart blieb (bis auf die Zöpfe) und sonst war er auch auf Reinlichkeit bedacht. Im Großen und Ganzen sah er mehr als präsentabel aus. Selbst die Frauen schienen ihm seit seinem Wandel noch mehr zu Füßen zu liegen (sofern das überhaupt noch möglich war…).

Auch wenn Jack Zweitweilens einige Affären laufen hatte, konnte ihm keine Frau das geben, was er sich gewünscht hätte. Selbst nach so langer Zeit war er noch immer in die ein und selbe Frau verliebt wie vor 10 Jahren – Elizabeth Swann – ähm Turner.

Warum hatte sie nur diesen Welpen geheiratet. Er konnte es und wollte es einfach nicht verstehen. Nachdem er damals aus Davy Jones Locker befreit worden war, hatte Elizabeth kein einziges Mal versucht mit ihm zu reden. Zumindest kein vernünftiges Gespräch. Was hatte er auch erwartet – eine Entschuldigung? Eine herzliche Umarmung? Er wusste es nicht. Für ihn sah es so aus, als würde sie sich nicht um sein Wohlergehen kümmern. Sonst hätte sie ihn wohl kaum dem sicheren Tod überantwortet oder ihn für Will bei Beckett eingetauscht – oder was noch viel wichtiger war – sie hätte Will nicht geheiratet.

Jack seufzte. Wie er es auch drehte und wendete, die Tatsache, dass er hier ohne sie war würde sich nicht ändern. Und was noch schlimmer war, dass er sich selbst nicht verstand, wie er sich in eine Frau verlieben konnte, die ihn sterben hat lassen.

Langsam wurde es Zeit für Jack. Die Sonne war schon untergegangen und er musste noch eine Karte vollenden, die morgen von dem neuen Besitzer abgeholt werden würde.

Bevor er sich an die Arbeit machte, ging er in Richtung von Sarahs Zimmer. Er wollte nochmals nachsehen, ob alles in Ordnung war. Nicht, dass das nötig gewesen wäre, doch es beruhigte ihn, wenn er seine Tochter sah. Dann wusste er, warum er noch lebte. Ohne sie hätte er das Leben schon lange aufgegeben.

Leise öffnete er die Tür und schlich auf Zehenspitzen zu ihrem Bett. Sie war so wunderschön im Schlaf. Sie sah aus wie ein Engel. Ihre langen dunklen Haare schimmerten im Mondlicht, das durch das kleine Fenster herein schien. Er beugte sich hinunter und küsste sie auf die Stirn.

„Träum was schönes, meine Piratentochter" flüsterte er, wohl wissentlich, dass sie ihn nicht hören konnte.

Dann verließ er wieder das Zimmer und setzte sich an seinen Schreibtisch um mit seiner Arbeit zu beginnen.

A/N: Ähm… das ist mein aller erster Gehversuch in der Welt der Schriftsteller. Ich hoffe, es war lesbar. Ich möchte recht bald das nächste Kapitel online stellen. Ich rechne mit keinen Kommentaren, doch über würde mich wirklich riesig darüber freuen, wenn ihr mir dennoch eure Meinung zukommen lasst – rewiew???