Huhu, liebe Leute!

Schön, dass ihr hierher gefunden habt.

Wie ihr seht, hab ich wieder ne neue Story angefangen. Jupp, is aber wieder net meine! Is ne autorisierte Übersetzung!!
Hier ein paar kleine Infos:

Autorin: Eriador117
Titel: Parallel Lines
Status d. Story: Abgeschlossen
Kapitelanzahl: 24
Pairing: Severus/Harry
Warnungen: Adult Language, Sexual Situations, Non-con and Torture (nur erwähnt), OOC-ness
Raiting: M+ bzw. ab 18
Übersetzerin: silbernewolfsfrau
Beta: kein/e (--- such wieder jemanden!)
Internetseite: http:// www. hpfandom. net /eff/ viewstory. php? sid5597 (einfach Leerzeichen weglassen!)

glaub, das war alles. grins

wünsch euch jetzt erst mal viel Spaß mit dem ersten Pitel!



Parallel Lines

Part 1

Harry wusste bereits, seit er sprechen konnte, dass er adoptiert war. Seine Eltern hatte ihm alles erzählt, was sie wussten, was zugegebenermaßen aber nicht sehr viel war. Wie sie ihn in einer Halloweennacht, eingewickelt in einer Decke, vor ihrer Türschwelle gefunden hatten. Bis auf die Decke, auf die der Name Harry gestickt worden war, hatten sie keinen Anhaltspunkt auf seine wahre Identität.

Sie hatten die Polizei und Sozialarbeiter gerufen, damit diese ermittelten, aber niemand trat vor, um einen Anspruch auf das Baby zu erheben und keine der Beschreibungen von als vermisst gemeldeten Kindern passte auf ihn. Zwei Jahre später, nach vielem Hin und Her und einer Menge Papierkram, wurden die Johnsons, die das ausgesetzte Baby gefunden hatten, als tauglich dafür erachtet, ihn zu adoptieren und der Ligusterweg wurde Harrys neues Zuhause.

Solang er sich erinnern konnte, hatte er sie Mum und Dad genannt, sogar als sie versuchsweise vorschlugen, sie Onkel David und Tante Helen zu nennen, da sie ja nicht wirklich seine Eltern waren. Für Harry jedoch waren sie wirklich seine Mum und sein Dad, er kannte keine anderen und so fuhr er fort, sie auch so zu nennen.

Manchmal dachte er über seine biologischen Eltern nach. Sah er wie einer von ihnen aus? Kam er nach einem von ihnen? Was hatte dazu geführt, dass er auf einer Türstufe ausgesetzt worden war? War er ungewollt gewesen? Hatte er als Baby so viel geweint, dass sie ihn loswerden wollten?

Er war für den größten Teil seines bisherigen Lebens unter dem Namen Harry Johnson bekannt und so war es ein gewisser Schock, eines Morgens hinunterzugehen, um die Post zu holen und einen blassen, cremefarbenen Briefumschlag, adressiert an Harry Potter, zu entdecken. Er war der einzige Harry in diesem Haus. War Potter sein richtiger Name?

Harry fühlte sich, als ob plötzlich alle Kraft aus seinem Körper gewichen wäre und er musste sich auf die unterste Stufe der Treppe setzen, um sich zu stützen. Da war ein sehr offiziell wirkendes Siegel auf der Rückseite des Umschlages und sein Herz schlug hart unter seinen Rippen. Würde man ihn seinen Eltern wegnehmen? Hatte man seine biologischen Eltern gefunden und sie wollten ihn nun wiederhaben?

Den Weg in die Küche brachte er auf zittrigen Beinen und mit bebenden Händen hinter sich. Harry wollte seine Mum und seinen Dad nicht verlassen. Das hier war sein Zuhause. Er wollte nicht von hier weggeholt werden. Sein Vater butterte gerade etwas Toast, während seine Mutter gerade damit fertig wurde, die Eier zu verrühren. Als sie den Herd ausschalte und sich umdrehte, ließ sie beinahe die Pfanne fallen. „Harry! Ich hab dich nicht reinkommen hören. Was ist los? Du bist so furchtbar blass, Schatz."

„Ich habe heute einen Brief bekommen.", sagte Harry und legte die anderen auf den Tisch, hielt den blassen, cremefarbenen Umschlag aber weiterhin in festem Griff. Es war, als wären seine Finger daran festgeklebt, er konnte ihn einfach nicht loslassen.

„Das ist doch schön. Von wem ist er? Einem Schulfreund?", fragte seine Mutter, als sie die flockigen Eier auftischte.

„Ich weiß nicht, von wem er ist.", erwiderte Harry. Er versäumte es, zu erwähnen, dass er keine Freunde an der Schule hatte. Man hielt ihn für zu seltsam und er war froh, im September endlich auf eine weiterführende Schule zu gehen, vielleicht würde er dort ja Freunde finden. „Er ist an Harry Potter adressiert. Ist das mein richtiger Name?"

„Es könnte sein, Harry. Wir wissen es nicht. Niemand war dazu in der Lage, etwas über dich herauszufinden. Es scheint fast so, als wärst du in dieser Nacht einfach erschienen, so als ob du vom Himmel gefallen wärst. Warum machst du ihn nicht auf?", schlug sein Vater vor, als er in drei Gläser Orangensaft einschüttete.

„Du hast das Eis vergessen.", grinste Harry. Sein Vater lachte und wuschelte ihm durchs Haar.

„Ja, das hab ich. Man könnte meinen, ich würde mittlerweile daran denken, nicht wahr?", sagte David, öffnete den Gefrierschrank und holte die Box mit den Eiswürfeln heraus. Drei Eiswürfel ließ er in Harrys Glas plumpsen.

„Mehr.", beharrte Harry.

„Wie heißt das Zauberwort, Harry?", ermahnte seine Mutter.

„Tschuldigung. Mehr, bitte."

David ließ zwei weitere Eiswürfel in Harrys Glas plumpsen. „So, das reicht jetzt aber. Du wirst Bauchschmerzen bekommen, wenn es zu kalt ist."

Harry nickte, aber er war ein wenig enttäuscht. Er liebte kalte Getränke, liebte die Art, wie seine Zähne dann schmerzten, sie konnten seiner Meinung nach gar nicht kalt genug sein. Heiße Getränke dagegen mochte er gar nicht. Seine Eltern hatten ihm niemals Tee oder Kaffee gegeben, aber ihm war erlaubt, soviel heiße Schokolade zu trinken, wie er wollte, nur wollte er nie.

„Komm schon. Öffne ihn.", drängte ihn seine Mutter, als sie eine Platte voller Eier und Toast auf den Tisch stellte und sie sich auf ihre Plätze setzten.

„Ich hab Angst.", sagte Harry. „Was ist, wenn sie mich von hier wegholen wollen?"

„Harry, wir haben dich adoptiert. Das bedeutet, dass wir nun deine Familie sind. Niemand kann dich uns wegnehmen, das verspreche ich dir.", sagte Helen, als sie sich zu ihm lehnte und ihn auf die Stirn küsste.

„Ich will sehen, wie sie es versuchen.", sagte sein Vater. „Da müssen sie erst an mir vorbei!"

Harry konnte sein Frühstück kaum ansehen, sein Bauch war voller Schmetterlinge und er wünschte, niemand würde wissen, wer er war. Er öffnete den Briefumschlag und las letztendlich den Brief. Harry musste es ganze vier Mal lesen. Es war nicht so, dass er die Wörter nicht verstand, er tat es (sein Grundschullehrer hatte seinen Eltern erzählt, er würde auf dem Level eines Dreizehnjährigen lesen), aber er war sich nicht sicher, ob er den Sinn dahinter wirklich verstanden hatte.

Lieber Mr Potter,

es ist mir ein Vergnügen Ihnen mitteilen zu können, dass Sie als Schüler der Hogwarts Schule für Hexerei und Zauberei akzeptiert wurden. Bitte beachten Sie die beigelegte Bücher- und Ausstattungsliste für das kommende Schuljahr, welches am ersten September beginnen wird.

Als eine Erinnerung an alle Erstklässler sind eigene Besen nicht erlaubt und die einzigen zulässigen Haustiere sind eine Katze, eine Kröte oder eine Eule.

Hochachtungsvoll,

Minerva McGonagall

Stellvertretende Schulleiterin

Harry überreichte den Brief an seine Eltern, unsicher, was er davon halten sollte und überflog die Bücher- und Ausstattungsliste. Das klang alles wie aus einem Fantasy Buch. Kesseln, Glasphiolen für Zaubertränke, ein Zauberstab. Magie war Wirklichkeit? Und es gab eine Schule, die sie unterrichtete? Das alles überraschte ihn nicht so sehr, wie es eigentlich sollte, da Harry schon immer gedacht hatte, dass er ein wenig seltsam war. Vielleicht war dies endlich die Antwort auf das 'warum'.

„Oh mein...", rief seine Mutter aus, den Brief an ihre Brust drückend. „Ist das nicht aufregend, Harry?"

„Ich vermute.", sagte Harry. Er konnte zu einer Schule gehen, um Magie zu lernen? Einige der seltsamen Vorkommnisse in seinem kurzen Leben machten nun ein wenig mehr Sinn. Wie das eine Mal, als Dudley Dursley, ein Schläger der weiter die Straße runter wohnte, und seine Gang, Harry eines Tages im Park in die Enge getrieben hatten. Egal wie hart sie ihn geschlagen und getreten hatten, es hatte sich so angefühlt, als würden sie ihn bloß kitzeln und Harry hatte nicht aufhören können, in ihre Gesichter zu lachen. Sie hatten gerufen, er sei ein Freak, aber sie sahen geängstigt aus und hatten ihn seitdem nie mehr physisch belästigt, hatten sich stattdessen aufs Beleidigen und Verspotten beschränkt.

„Wo soll ich denn einen Kessel herbekommen? Ich glaube nicht, schon mal einen bei Tesco's gesehen zu haben.", sagte Harry just in dem Moment, als jemand laut an die Haustür klopfte.

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Severus Snape schüttelte sich, als er in eine Seitengasse zwischen Magnolienring und Ligusterweg apparierte. Vertrau dem Schulleiter, dass er ihn schickte, um den Muggeln und dem einzigen Spross von James Potter alles zu erklären. Erinnerungen an das Schamgefühl und den Schmerz, den Potters Hände und die seiner Freunde verursacht hatten, ließ ihn sich wünschen, die Erlaubnis zu haben, seinen Zauberstab hier zu haben, um damit etwas in Vergessenheit zu zaubern. Der Schulleiter kannte ihn zu gut und hatte es nicht erlaubt.

Seine Gedanken wanderten, als er die kurze Strecke zum Ligusterweg Nummer 14 ging. Niemand wusste wirklich, wie dieser Fehler hatte passieren können, Dumbledore behauptete eisern, dass er den Korb vor Ligusterweg Nummer 4 abgelegt hatte. Die neue Adresse kam erst dieses Jahr zum Vorschein, als Harry Potter elf Jahre alt geworden war und die Adresse in McGonagalls magischem Hauptbuch erschienen war, bereit seinen Hogwartsbrief zu versenden.

Der Schulleiter hatte einen 'Sehe-Alles'-Zauber versucht, aber kein Spruch kam hinter die Schutzzauber, die den Ligusterweg Nummer 14 umgaben. Da die Johnsons weder Blutverwandte von Harry waren, noch aus einer magischen Familie stammten, war es ein Mysterium, warum die Schutzzauber überhaupt vorhanden waren.

Es war gut, dass die Zauber um das Grundstück lagen, da es immer noch Todesser gab, die nach dem Jungen suchten, der vor einigen Jahren Voldemort besiegt hatte. Bisher hatten sie ihre Suche nur auf die Zaubererwelt und nicht auf die der Muggel bezogen, etwas wofür Severus und der Schulleiter dankbar waren.

Aber nun, da Harry in die magische Welt zurückkehren würde, hatte Dumbledore Severus über seine Pflichten gegenüber dem Jungen informiert. Pflichten, gegen die er gewütet hatte, aber er wusste, dass Dumbledore ihn dazu bringen würde, es trotzdem zu tun, ganz egal wie seine Einwände lauteten. Severus musste dafür büßen, was er getan hatte und seine Buße war, der Beschützer von Harry Potter, Dumbledores Spion und Lehrer in Hogwarts zu sein.

Er rümpfte die Nase, als er an den winzigen, gepflegten Rasen vorbeikam, jedes Haus beinahe das exakte Ebenbild seines Nachbarn, quadratische Kästen ohne Seelen. Wie konnten Muggel nur so nah beieinander leben? Sogar seine Kerkerräume waren weiträumiger als das hier.

Dumbledore hatte darauf bestanden, dass er sich heute wie ein Muggel kleidete und auf seine Roben verzichtete. Seltsamerweise fühlte er sich ohne sie beinahe nackt, obwohl er von Kopf bis Fuß von einem schwarzen Anzug bedeckt war. Eine abgenutzte Aktentasche hing von einer seiner Hände und er schwang sie ein wenig, während er den Pfad zur Haustür des Ligusterweges Nummer 14 entlang ging.

Im Zentrum der Tür befand sich ein Türklopfer in Form eines Löwenkopfes und er schnitt eine Grimasse. Sogar ohne zu wissen, wer er war, hatte Harry Potter es geschafft, einen Löwenkopf an der Tür zu haben. Dreimal durfte man raten, in welchem Haus er wohl enden würde.

Er bediente den Klopfer zweimal, dann drückte er noch auf den Klingelknopf, zur Sicherheit. Er hatte kein Verlangen danach, hier inmitten einer Muggelsiedlung länger als unbedingt notwendig zu stehen.

Es war der Junge selbst, der die Tür öffnete, gekleidet in kurze Shorts, die ihm bis zu den Knien reichten und ein schickes blau-weiß-kariertes Shirt. Barfuß und ohne Schuhe starrte er Severus durch seine Brille an. Seine Haare waren genauso unordentlich, wie es die von James gewesen waren. Severus grinste spöttisch, dasselbe Grinsen, das jeden Schüler in Hogwarts zu Tode ängstigte, egal, in welchem Jahr er war. Unglücklicherweise schien es nicht bei Potters Gör zu wirken. Er lächelte einfach nur, so als ob er etwas wüsste, von dem Severus keine Ahnung hatte.

„Du musst Harry sein.", sagte Severus. „Sind deine Eltern da?"

„Ja, Sir. Ich werde nur kurz gehen und sie für Sie holen. Könnten Sie nur einen Moment warten?" Der Junge lehnte die Tür an, schloss sie also nicht komplett. Obwohl Harry auf den ersten Blick das perfekte Ebenbild von James Potter war, waren es Lilys Augen, mit denen er Severus ansah und er schien sicherlich nicht die Arroganz seines Vaters zu besitzen. Diese Höflichkeit war eine Überraschung. Das Unterrichten von Kindern für die letzten zehn Jahre trieb Severus oft zur Verzweiflung darüber, dass sie wohl heutzutage zu Hause kein Benehmen mehr beigebracht bekamen.

Severus konnte die Zauber an der Schwelle der offenen Tür spüren. Er wusste, würde er versuchen sich ohne Erlaubnis Eintritt zu verschaffen, war es sehr wahrscheinlich, dass er flach auf seinem Arsch auf dem Gartenpfad landen würde. Sie waren stark, beinahe so stark, wie die Zauber um die Schule und der einzige Schluss, zu dem er kam, war, dass Harry selbst die Zauber gewirkt hatte, ohne zu bemerken, was er zu tun im Stande war.

Ein paar Minuten später kam der Junge mit einem Mann und einer Frau wieder. Die Frau hatte kurze braune Haare und braune Augen, anders als viele Muggelfrauen, die Severus gesehen hatte, trug sie kein Make-up und ihr Kleid, welches sehr lang und geblümt mit Blumenmuster war, konnte fast schon als Robe durchgehen. Ihr Ehemann hatte dunkle Haare wie Harry und helle, blaue Augen. Er war gekleidet in blaue Hosen und ein weißes Shirt. Beide sahen Severus erwartungsvoll an.

„Hallo, ich bin Professor Severus Snape von der Hogwarts-Schule. Ich glaube, Harry hat seinen Brief heute Morgen erhalten?"

„Oh ja. Kommen Sie doch herein, Professor.", sagte die Frau, öffnete die Tür weit und lächelte ihn an.

Severus machte einen Schritt über die Türschwelle und wusste irgendwie, dass in seinem Leben ab jetzt nichts mehr so sein würde, wie bisher.


so, das wars mit dem ersten Pitel!

Was haltet ihr davon?

neugierig ist

brauche noch nen Beta! Also wer Lust hat, einfach per Kommi melden. :)

hoffe auf viele Kommentare! grins

bye, wölfin