Love Hina

Love Hina Elseworld

Kapitel 4

„Die Apokalypse hat begonnen"

Diese Fanfic ist kostenlos und ohne irgendein finanzielles Interesse geschrieben worden. Weiterhin sind die Figuren nicht mein Eigentum, sondern Eigentum der rechteinhabenden Personen oder Firmen.

Ich danke allen, die sich die Mühe machen und die Geschichte lesen und mir ein Review hinterlassen haben.

Jetzt wünsche ich euch viel Spass bei meiner Alternativweltgeschichte.

Kitsune erwachte mit einem vertrauten Gefühl. „Hallo, alter Miezekatzer, besuchst du mich auch mal wieder?" fragte sie sich. ‚Es ist schon etwas länger her, dass ich mir mal so richtig einen hinter die Binde gegossen habe. Das hat mir definitiv gefehlt!' dachte die Füchsin. Dann stand sie auf und begann sich für den Tag zurecht zu machen.

Shinobu stand auf und machte sich schnell frisch, zog sich an und ging in die Küche um Frühstück zu machen. Sara kam nach einiger Zeit dazu und half.

Su wachte auf und legte sich gleich wieder hin. „Sonne böse, Schatten freundlich." murmelte sie dabei. ‚Ich stehe heute nicht vor Mittag auf!' war ihr fester Entschluss. Der sie plagende Miezekatzer war gross und alt und hatte nicht vor schnell zu verschwinden.

Mutsumi und Keitaro wachten nahezu gleichzeitig auf und beschlossen noch eine Weile an den anderen gekuschelt liegen zu bleiben und die Wärme des anderen zu geniessen. ‚Noch eine Minute und noch eine.' dachten sie.

Haruka erwachte im Gästezimmer und musste eine leichte Benommenheit abschütteln. „Das war gestern mindestens ein Bier zu viel." grummelte sie. Dann angelte sie ihre Zigaretten vom Nachttisch und steckte sich eine an. Sie beschloss sofort zum Frühstück zu gehen.

Nach und nach trudelten alle Bewohner des Hotels Hinata ein. Schliesslich fehlten nur noch Su, Motoko und Naru. Sara erklärte, dass Su einen Mordskater habe und deshalb noch nicht aufstehen wolle. „Und was ist mit Motoko und Naru?" fragte Keitaro. „Keine Ahnung, die liegen wahrscheinlich noch in ihren Zimmern." sagte Sara ohne mit der Wimper zu zucken. „Ich geh sie mal holen." erklärte Kitsune daraufhin.

Sie stand auf und ging zu Motokos Zimmer. Doch da war niemand. Und Motokos Futon sah auch unbenutzt aus. „Nanu? Wo ist Motoko denn?" fragte eine leicht verwunderte Füchsin. In Gedanken versunken ging sie zu Narus Zimmer. Dort öffnete sie die Tür rief „Aufstehen!" und erstarrte. Was sie sah, war recht unerwartet. Naru und Motoko lagen aneinandergekuschelt auf einem Futon. Und die Umarmung sah recht innig aus. Kitsune verliess das Zimmer wieder und schloss eilig die Tür. „Das habe ich jetzt nicht gesehen." murmelte sie zu sich selber. Dann ging sie zum Frühstück zurück und sagte „Ich habe die beiden geweckt." Bei sich dachte sie ‚Es ist schön, dass sie ihre Liebe füreinander gefunden haben. Diese Liebe werde ich nach Kräften unterstützen.' Sara fragte sich, ob ihr kleiner Streich Erfolg gehabt hatte oder ob Motoko noch in der Nacht in ihr Zimmer zurück gekehrt war. Kitsunes neutrales Auftreten sprach eher für zweiteres. ‚Naja, was Sache ist erfahre ich früh genug.' dachte sie.

Unterdessen in Narus Zimmer. Naru und Motoko hörten ein recht lautes „Aufstehen.", was dazu führte, dass sie aus ihrem alkoholinduzierten Tiefschlaf erwachten. Das erste Gefühl war ein mörderischer Kater. Das zweite Gefühl war wohlige Wärme und Geborgenheit. Das dritte Gefühl war das Gefühl einen Menschen neben sich zu haben. Naru und Motoko rissen die Augen auf „Naru?" „Motoko?" riefen sie recht überrascht. „Wieso schlafe ich bei dir? Und warum umarmen wir uns?" fand Motoko als erste ihre Sprache wieder. „Ich weiss es nicht. Ich weiss noch, dass mir jemand gesagt hat, du würdest mich lieben." entgegnete Naru. „Das hat mir auch jemand gesagt." meinte Motoko daraufhin überrascht. „Was? Dass ich dich lieben würde?" war Narus überraschte Erwiderung. „Ja." entgegnete die Schwertmeisterin. „Aber wer setzt sowas denn in die Welt? Nichts gegen dich Motoko, aber du bist für mich nur eine gute Freundin. Nicht jemand, den ich liebe und dem ich körperlich nahe sein möchte." war Narus Erwiderung darauf. „Es geht mir ähnlich. Aber wer würde sich sowas erlauben, zu versuchen uns Gefühle einzureden?" kam es jetzt wieder von Motoko. „Ich weiss nicht. ... Doch ich weiss jemanden." Kam es verärgert von Naru. „Wer?" wollte Motoko wissen. „Sara. Das trägt eindeutig ihre Handschrift." erklärte Naru. „Und was machen wir dann jetzt?" fragte Motoko rhetorisch. Beiden war klar, dass es Rache geben musste. Diesen Streich würde die kleine Amerikanerin büssen. Jetzt musste nur noch ein Schlachtplan her. „Gehen wir am besten erstmal essen. Leerer Bauch denkt nicht gern." sagte Naru zu ihrer Freundin. Dann gingen sie sich frisch machen.

Als Naru zum Essen kam, warteten die anderen schon. Sara sah kurz gespannt aus, setzte aber ihre gleichgültige Maske nahezu sofort wieder auf. Die anderen schienen nur zu warten, nur in Kitsunes Augen war kurz Verwunderung zu sehen. Der Moment war aber so kurz, dass Naru nicht sicher war, ob sie das wirklich gesehen hatte.

Einige Minuten später kam Motoko endlich zum Frühstück und das Mahl konnte beginnen. Da fast alle verkatert waren, war es eine recht schweigende Angelegenheit.

Keitaro machte im Anschluss zusammen mit Mutsumi den Abwasch.

Der Rest des Tages verlief recht ruhig, nur Naru musste sich schwer beherrschen Keitaro nicht zu schlagen, als dieser seinen 3 Damen jeweils einen Kuss gab. Sie war neidisch, dass die 3 einen Kuss bekamen und sie nicht. Keitaro ging mit seinen Damen ein wenig im Gelände spazieren. Naru, Motoko, Shinobu und Sara blieben im Hotel, Haruka hatte in ihrer Teestube zu tun.

Motoko fand die immer noch vor Neid kochende Naru in der Eingangshalle. „Was ist denn los?" fragte sie besorgt. „Keitaro, dieser Lustmolch. Erst knutscht er vor meinen Augen Su, Mutsumi und Kitsune und dann gehen sie ‚spazieren' im Gelände." fauchte Naru. Die Anführungszeichen bei ‚spazieren' waren nicht zu überhören gewesen. Motoko kam zu dem Schluss, dass Naru neidisch auf die drei von Keitaro geküßten Mädchen war. „Du bist sauer, weil du keinen Kuss bekommen hast." stellte sie fest. Naru schaute sich erst um und nickte dann. Dabei murmelte sie leise „Ja." Motoko nickte nun ihrerseits. „Du warst, und bist es noch immer, in Keitaro verschossen. Du konntest es ihm nie zeigen, sondern hast ihn immer wieder verprügelt. Denn du dachtest, da er dir seine Liebe gestanden hat, wird er sich für immer um dich bemühen. Nur wurde es ihm zu viel und er hat sich von dir abgewendet." zählte Motoko die Fakten auf. „Stimmt, immer wenn ich eine Chance hatte Keitaro etwas Gutes zu tun oder ihm meine Gefühle zu zeigen, habe ich es vergeigt." Kam es von einer entmutigten Naru. „Nicht nur du hast das vergeigt." murmelte Motoko fast unhörbar, aber eben nur fast. Naru zählte nach den gehörten 1 und 1 zusammen. Zusätzlich erinnerte sie sich an Kitsunes Aussage vor ein paar Wochen. „Du bist auch in Keitaro verliebt." stellte sie fest. Motoko wurde rot und sagte nichts. Naru umarmte ihre Freundin sanft. Trost suchend und Trost spendend. „Wir hatten unsere Chancen, aber wir haben diese vertan. Und jetzt bleibt uns nur die Einsamkeit." Murmelte Naru mit Tränen in den Augen. Auch Motokos harte Fassade bröckelte weg. „Man ist niemals allein, es gibt immer jemanden, der an einen denkt. Und es gibt auch andere Männer, die deiner Aufmerksamkeit würdig sind." meinte Motoko tröstend. „Ich will aber meinen Keitaro wieder." sagte Naru, jetzt trotzig heulend. „Aber der Zug ist abgefahren. Und wir haben ihn verpasst." sagte Motoko eindringlich. „Ich weiss, aber es tut halt weh zu wissen, dass man es geschafft hat die Person, die einen liebt, zu vergraulen." Naru heulte jetzt Rotz und Wasser. „Beruhig dich erstmal. Dann kannst du weiter sehen." meinte Motoko, während sie ihrer Freundin beruhigend über den Rücken strich. Dabei war ihr selber auch nach heulen zu Mute. Naru lehnte sich an Motoko an. „Und wie soll es jetzt weitergehen? Alle anderen Männer, die ich kenne, sind entweder vergeben oder Volltrottel." meinte sie desillusioniert. „Ich kann dir da nicht helfen." entgegnete Motoko daraufhin.

„Wie es wohl ist, jemanden zu küssen? Keine Maschine und auch kein exzentrisches Mädchen." sagte sie mehr zu sich. „Du hast noch nie einen richtigen Kuss bekommen?" fragte Naru interessiert. „Nein, nur einen von Sus Kussroboter und danach einen von ihr. Das zählt meiner Ansicht nach nicht." sagte das Schwertmädchen. „Und wenn ich dir einen Kuss geben würde?" fragte Naru nun.

Die Küsse, die sie bis jetzt bekommen hatte, waren auch nicht normal. Einmal hatte Sara sie getreten, so dass sie Keitaro unfreiwillig einen ‚Kuss' gegeben hatte. Technisch gesehen waren ihre Köpfe im Bereich des Mundes zusammengeknallt. Das war also kein richtiger Kuss. Und ihren ersten ‚echten' Kuss hatte sie von Mutsumi bekommen, weil diese dachte, sie (Naru) wäre neidisch, dass nur Keitaro von ihr (Mutsumi) einen Kuss bekommen hatte. Also auch nicht das wahre.

Und Keitaro hatte einen richtigen Kuss von Kitsune bekommen. Sogar mehr als einen. Desgleichen von Su und Mutsumi. Die Vier gingen zwar nicht mit ihrer Beziehung hausieren, aber manchmal gab es eben doch Zeichen. Guten – Morgen – Küsse und ähnliches. Und manchmal hörte man des nächstens auch ihre Zuneigung zueinander.

Und jedesmal fühlten Motoko und Naru sich dann noch einsamer. Und sie hassten dieses Gefühl ohne Ende. Und ihrem Gefühl der Einsamkeit suchten sie jemanden, der sie verstehen konnte. Und fanden denjenigen in der jeweils anderen.

„Würde es dich nicht stören ein Mädchen zu küssen? Es ist doch auch eine widernatürliche Perversion." statuierte Motoko. „Es stört mich nicht. Und es ist nichts verwerfliches daran, seiner besten Freundin einen Kuss zu geben." entgegnete Naru daraufhin. „Dann ist es akzeptabel für mich." war die Erwiderung der jungen Kendomeisterin.

Naru beugte sich daraufhin zu Motoko vor und näherte sich ihren Lippen. Motoko ihrerseits näherte sich Naru an. Als es zum Kontakt kam, war es für beide eine Überraschung. Sie genossen das Gefühl der Lippen der jeweils anderen auf ihren eigenen. Nach einer Weile lösten sie sich von einander. „Das war ... bemerkenswert." kam es von Motoko. Dass sie rot wie eine Kirsche war, machte das ganze etwas absurd. Auch Naru schillerte in einem schönen purpurrot. Während des Kusses hatte sie etwas gefühlt. Zuneigung zu Motoko. Und wie weit diese ging, wollte sie nun herausfinden. „Ja, es war wirklich bemerkenswert. Vielleicht können wir das einmal wiederholen." entgegnete Naru etwas abwesend. „Entschuldige mich bitte, aber ich habe noch ein wenig zu tun." sagte sie nach einer Pause. ‚Und ich muss über einiges Nachdenken.' setzte sie mental dazu. „Natürlich. Ich habe auch etwas zu tun, ich muss trainieren." entgegnete Motoko. Dann verliess sie Naru und stieg auf ihre übliche Trainingsplattform. Naru ging in ihr Zimmer, warf sich auf ihren Futon, starrte an die Decke und überlegte.

Motoko ging konzentriert durch ihre Übungen. Doch manchmal stahlen sich Bilder in ihren Geist, Bilder die sie störten. Fürs erste liess sie sich nicht ablenken, sie nahm sich vor später darüber nachzudenken.

Als Keitaro und seine drei Damen wiederkamen, musste Naru sich wieder schwer beherrschen, die 4 nicht auf Sicht anzugreifen. Denn ihre Klamotten waren ziemlich verrutscht. Und dreckig noch dazu. „Das hat Spass gemacht, können wir das mal wieder machen?" fragte Su, die Tatsache ignorierend, dass Naru dastand und ein wenig rot war. „Ich denke nicht. Es war zwar lustig, aber was wäre gewesen, wenn uns jemand überrascht hätte?" fragte Keitaro. „Dann hätte er mitmachen können, wir hatten ja genug Aurüstung, der wäre sicher auf seine Kosten gekommen." erwiderte das Mädchen aus Molmol. Dies hatte einen Massenfacefault zur Folge.

Narus Gehirn begann Szenen abzuspulen, die man nur auf einschlägigen DVD's fand.

Kitsune intervenierte zwischen Su und Keitaro. "„Ich bin gerne dabei, wenn wir mal wieder mit Softair-Waffen einander jagen, aber dann machen wir uns vorher ein Gelände aus. Ich hab zwei Stunden gebraucht um euch mal zu finden. Das Gelände war einfach zu gross." „Gut, das können wir machen." sagten die anderen.

Naru verfluchte ihre perversen Gedanken. Sie hatte schon wieder sonst was gedacht und dabei hatten die 4 sich nur amüsiert. ‚Und ich maße mir an, Keitaro als Perversen zu bezeichnen.' dachte sie beschämt.

Später beim Abendbrot waren alle recht ruhig. Schliesslich verkündete Su „Morgen sind die letzten Tests dran. Ich hoffe, dass ihr bei den Kombinationsangriffen ebenso erfolgreich seid, wie bei allen anderen Testeinheiten." Danach herrschte wieder Stille. Diese wurde schliesslich von Keitaro gebrochen. „Wir werden unser bestes geben. Das verspreche ich." Die anderen nickten still. „Gut, das freut mich." entgegnete Su. Nach diesem Intermezzo herrschte wieder Schweigen.

Nach dem Abendessen blieb die Ruhe in der Pension erhalten, alle gingen früh zu Bett. Denn für die morgigen Tests wollten sie alle fit sein.

Nach dem Frühstück am nächsten Morgen erklärte Su, wie die Kombinationsangriffe aussehen sollten. Es ging um die Koordinierung von Landungseinsätzen, den effizienten Einsatz von Luftunterstützung und Artillerie, einen Zangenangriff mit verschiedenen Truppenteilen und schliesslich auch um Feuerschutz.

Die Tests zogen sich 3 Tage hin, schliesslich verkündete Su „Ihr habt euch hervorragend geschlagen. Bis Ende der Woche steht nichts mehr an, am nächsten Montag schlagen wir los. Dann wird unsere Armee auch Sollstärke erreicht haben. Vielleicht haben wir sogar ein paar Einheiten mehr als eingeplant. Wir werden sehen. Jetzt wünsche ich euch viel Spass. Am Wochenende werden die ersten Einheiten verladen." Die Bewohner der Pension freuten sich, ein paar freie Tage waren sicher erholsam, denn schon bald wäre es vorbei mit dem geruhsamen Leben auf der Pension Hinata. Also galt es, das geruhsame Leben noch einmal zu geniessen.

Kitsune beschloss noch einmal richtig in ihrer Minibar zuzulangen und als sie das verkündete, fanden die anderen, dass das eine gute Idee wäre, da mitzumachen. Und da alleine trinken meist langweilig ist, stimmte Kitsune zu.

20 Minuten später hatte sich die komplette Mannschaft bei Kitsune im Zimmer versammelt. Kitsune schaltete Musik an und schenkte aus. Schon bald beherrschte gelöstes Lachen die Szene. Haruka erzählte ein paar Anekdoten aus ihrer Bekanntschaft mit Seta, Kitsune erzählte ein paar lustige Geschichten und auch die anderen unterhielten sich prächtig.

Gegen Mitternacht gingen Sara, Shinobu und Su schlafen. Letzere nicht freiwillig, sie hatte den Sake nicht vertragen und war jetzt abgeschossen.

Mutsumi schloss sich den 3 jüngsten bald darauf an, sie war müde und wollte am nächsten Tag noch ein paar Melonen kaufen.

Gegen 2 verliess Haruka die Runde, sie wollte am nächsten Tag eine Aushilfe für ihr Teehaus auftreiben. Eventuell würde sie sich an Shirai und Haitani wenden. Zumindest Shirai würde springen, wenn sie es ihm befehlen würde. Der hatte ja so eine masochistische Ader.

Naru und Motoko gaben schliesslich gegen halb 4 auf, ein weiterer Kurzer und sie würden das Klo umarmen.

Zurück blieben Keitaro und Kitsune. „So, was machen wir jetzt?" fragte der Ronin. Die Füchsin schaute ihre Minibar an. „Jeder kann noch einen doppelten nehmen, dann ist der Sperrbestand Sperrbestand Die eiserne Ration, die nur im absoluten Notfall angetastet wird. Anm. d. A. erreicht." entgegnete sie nach der Musterung selbiger. „Dann schenk mir bitte ein." bat Keitaro und hielt der Füchsin sein Glas hin. Kitsune tat wie Keitaro gewünscht hatte. Dann setzte sie sich neben Keitaro. Vorher stellte sie die Musik noch etwas leiser. Sie kuschelte sich an den Jungen, stiess mit ihm an und meinte verspielt „Ex oder Degradierung." Nach diesen Worten kippten beide ihr Getränk hinter. „Tja, das wars, meine Minibar hat den Sperrbestand erreicht." grinste die Füchsin. „Und was machen wir da jetzt?" setzte sie verspielt grinsend hinzu. Keitaro versuchte seine Gedanken zu ordnen und hatte eine ‚gute' Idee. „Baden gehen!" meinte er dazu. Kitsune fand das ebenfalls witzig, deshalb stimmte sie zu. Kurz darauf schlichen die beiden durch das Haus und in Richtung Bad. Dann sprangen sie in die Quelle und entspannten sich. Kitsune kuschelte sich an Keitaro. Dieser legte seinen Arm um sie und drückte sie ein an sich. So sassen sie eine Weile und genossen die Wärme des Wassers, die Kühle der Nacht und die Gesellschaft des jeweils anderen. Nach etwa einer Stunde verliessen sie die Quelle wieder und gingen ins Zimmer der Füchsin. Todmüde und betrunken wie sie waren, legten sie sich auf den Futon, hängten ein „Nicht stören" – Schild an die Tür und schliefen sofort ein.

Naru wälzte sich währenddessen auf dem Futon hin und her. Es ging ihr einiges durch den Kopf. Da war Seta, der Mann den sie anhimmelte. Da war Keitaro, der Mann, in den sie sich verliebt hatte und dem sie keine Chance gegeben hatte, ihre Gefühle zu erfahren. Seine Gefühle für sie waren gestorben. Sein Herz schlug nun für seine drei Damen. Und da war Motoko, genau so einsam wie sie selber. Mit ihr konnte sie über die Einsamkeit reden. Die Einsamkeit die daher rührte, dass der Mensch, den man liebte, keine Gefühle mehr für einen hatte. Sie teilten doch einiges. Die unerfüllt bleiben müssende Liebe zu Keitaro, ihre gemeinsamen Patrouillen um Perversionen auf der Pension zu unterbinden, den ersten ‚richtigen' Kuss.

Und jetzt fragte sich Naru, ob sie in Motoko nur eine Freundin sah oder ob sie mehr fühlte.

Und diese Gedanken verhinderten effektiv, dass Naru Schlaf fand.

Motoko schlief tief und fest, sie hatte entschieden sich später mit der Frage, wie sie zu Naru stand, zu beschäftigen.

Die nächsten Tage waren von gepflegtem Nichtstun erfüllt. Die Bewohner genossen die Ruhe vor dem Sturm. Oder sie hingen ihren Gedanken nach.

Dann kam das Wochenende. In stiller Übereinkunft machten sich alle auf den Weg zur Basis. Dort angekommen schnappten die meisten erst einmal nach Luft. Weit über 100 Kirov-Luftschiffe schwebten über der Basis. Helikopter kreisten oder standen am Boden. Flugzeuge, bereit zum Starten. Transporthubschrauber und Kampfhubschrauber wurden betankt. Hundertschaften von Androidensoldaten standen in Reih und Glied. Kommandoeinheiten waren überall verteilt. Panzer und Artillerie standen bereit. Am Strand lag eine riesige Flotte vor Anker. Dreadnaughts, Schlachtschiffe, Flugzeugträger, Kreuzer, Zerstörer, U-Boote, Transporter, Kanonenboote, Luftabwehrkreuzer und Frachter.

„Ich würde sagen, wir beginnen mit dem Verladen." kam es von Su. „Na dann, los geht's." entgegnete Keitaro. Alle nickten und begannen Anweisungen zu geben. Mutsumi und Naru wiesen den Transportschiffen Landeplätze am Strand zu. Shinobu überwachte das Verladen von Versorgungs- und Nachschubgütern. Sara liess die Transporthubschrauber, die schon flogen, landen, damit Kitsune ihre Soldaten hineinschicken konnte. Keitaro schickte seine Panzer an Bord der Transportschiffe, Haruka tat das gleiche mit ihren Artillerien. Während die Verladeaktionen noch liefen, befahl Su 50 Kirovs, ein Geschwader (40 Einheiten) Kampfhubschrauber, 10 Transporthubschrauber mit insgesamt 200 Soldaten, 10 Transporter mit Panzern, 4 Flugzeugträger, 4 Dreadnaughts, 10 Luftabwehrkreuzer (ab jetzt kurz LAK) 10 U-Boote und 8 Zerstörer loszuschicken. Diese sollten einen Brückenkopf auf einer der peripheren Inseln des Königreiches Molmol errichten. Sobald dieser stand, sollten Transporter mit Panzern und Soldaten diese Stellung ausbauen. Sara begleitete diesen ersten Vorstoss.

Die restlichen Bewohner der Pension sahen zu, wie der Angriffstrupp am Horizont immer kleiner wurde und schliesslich verschwand.

Kitsune sprach aus, was alle dachten. „Die Apokalypse hat begonnen. Die Hunde des Krieges sind freigelassen worden. Jetzt gibt es kein zurück mehr. Mögen die Götter unseren Seelen gnädig sein."

Die Stelle ist einfach zu perfekt um hier erstmal Schluss zu machen.

Ich versuche den 5. Teil schnell fertig zu bekommen.

Der Titel steht schon fest. „Die Schlacht um Molmol (Teil 1) - Invasion"

Ich werde diese Fanfic sowohl auf Animexx.de als auch auf Ranma.de als auch auf Fanfiktion.de und auf veröffentlichen.

Ich danke Feindflug, In Extremo, Samsas Traum, Bal Sagoth, Grave Digger, Rammstein, Weena Morloch, Subway to Sally, Atrocity, Cyborg Attack, Blind Guardian und Megadeth für inspirierende und zum Weiterschreiben motivierende Musik.

Natürlich danke ich auch allen, die sich die Mühe machen, hier ein Review zu schreiben. Danke, Leute.