Heeeey! Also es kommt mal wieder ne Story von DU. Diesmal is es kein Oneshot. Aber allzulang wird es au net Ich hoff es gefällt euch. ist mal wieder Hermine und Draco, was au sonst ich find des Paar ist einfach genial! (vorallem mag ich seine A---- gell Schnegge:D:D)

würd mich auch freuen, wenn ihr mir nen kleines Review machen würdet. Dass ich wieß, obs jemand interessiert, und ich weitere Chapter hochladen soll. Weil ich find des ist immer ziemlich gewöhnungsbedürftig :D also dann mal viiiel spaß beim lesen!!

grüüüüzzle

DU


Eine Zelle für Zwei
Erstes Kapitel

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Mit der Zeit war es dunkel geworden. Die Wiese wurde von der Nacht verschluckt. Alles wurde etwas ruhiger. Aber die leise gemurmelten Zauber und Flüche hörten nicht auf. Als kleine Lichter schwirrten sie durch die Luft.

Schnaufend stand Hermine mitten zwischen den Kämpfenden. Sie war erschöpft von dem Duell, dass sie sich gerade mit einem der vielen Todesser geliefert hatte. Es war Krieg, und viele Todesser wie Auroren fielen. Manche Todesser wurden nach Askaban gebracht. Das Gefängnis war allerdings schon voll. Die Zellen wurden teilweise schon doppelt besetzt.

Hermine war keine ausgebildete Aurorin, hatte aber schon einige Todesser nach Askaban gebracht. Allerdings zog sich immer noch etwas in ihr zusammen wenn sie die Hoffnung in den Augen der Gefangenen erlischen sieht. Sie würde sich nie daran gewöhnen können.

Nun schleppte sie sich mühsam seitlich weg von dem Geschehen. Sie brauchte eine Pause. Achtlos stolperte sie durch die Schwärze. Ob es Wurzeln oder Körper waren, die sie zum Stolpern brachten, wusste sie nicht. Und es war ihr auch mehr als egal. Sie wollte nur weg von dem Durcheinander. Kraftlos setzte sie sich in einiger Entfernung mit zitternden Knien hinter einen alten Baum nieder. Vorsichtig lies sie den Kopf an die Rinde sinken. Das Verlangen die Augen zu schließen war groß. Doch die wenigen Unterrichtstunden von Professor Moody, die sie bekommen hatten, bevor der Krieg ausgebrochen war, hatte sie nicht vergessen.

„Immer wachsam!", hörte sie die Stimme ihres Lehrers in ihrem Gedächtnis. Also hielt sie die brennenden Augen offen.

Und trotz offener Augen war sie nicht wachsam genug. Der Fluch traf sie unerwartet und schmerzvoll. Ein erstickter Schreib drang aus ihrer Kehle. Als Schmerzen wie Messerstiche ihren Körper durchzuckten, presste sie die Lippen zusammen um nicht zu Keuchen und rollte ihren Körper zu einer Kugel. Sie erkannte eine dunkle Gestalt, die aus der Nacht erschienen war. Der kurze Blick, den sie auf das Gesicht erhaschen konnte bevor die Todesmaske es verdeckte, zeigte ihr ein bekanntes Gesicht, dass von blonden langen Haaren umrahmt wurde. Doch unter Schmerzen konnte sie es keinem Namen zuordnen. Als ihr doch ein leises Keuchen entrang kam ein trockenes lachen unter der Maske hervor.

Und plötzlich hörten die Stiche auf. Sie atmete schnell, ihr ganzer Körper tat weh, ihre Muskeln waren total verspannt, sie kämpfte darum, nicht das Gedächtnis zu verlieren. Dennoch rappelte sie sich mühsam auf. Mit weichen Knien und schmerzendem Rücken zog sie sich langsam hoch und stand leicht vornüber gebeugt an dem alten Bazum lehnend da. Nach ein paar schweren Atemzügen hob sie den Kopf. Der Todesser stand vermummt mit erhobenem Zauberstab vor ihr und beobachtete sie. Ihr eigener Stab lag unerreichbar weit weg im Gras. Trotzig funkelte Hermine ihr Gegenüber an. Sie wollte etwas sagen.

„Crucio", kam ihr dieser zuvor und sofort durchzuckten sie erneut die Schmerzen. Mit einem heißeren „Nein!" brach sie zusammen.

Ihr Peiniger lies sich mit hämischem Lachen unter seinem Fluch leiden. Als es irgendwann aufhörte, Hermiene kam es wie eine Ewigkeit vor, war sie noch erschöpfter. Noch geschundener und trotzdem rappelte sie sich erneut auf. Wieder schaute sie kalt auf die Maske.

„Du bist stark, Hermine Granger. Das hätte ich dir nicht zugetraut.", die kühle Stimme wurde verzerrt von der Maske. Angestrengt versuchte sie zu erkennen wer es war. Doch sie kam nicht darauf.

„Du warst immer gut, immer die Beste in der Schule. Du bist eine Muggelgeborene, und trotzdem die beste Schülerin von Hogwarts gewesen. Du stürzt die Reinblütigen Familien in eine große Schande, mit deinem besserwisserischen Gehirn. Du warst immer besser als mein Sohn. Ein Schlammblut besser als ein Reinblüter? Das geht nicht. Und jetzt bietet sich mir die beste Chance das zu ändern und dich sterben zu sehen."

Wie auf ein Stichwort fiel es ihr ein. Wer anderes konnte es sein als...

„Mr. Malfoy! Hab ich Recht? Sie fühlen sich gekränkt, weil ich in der Schule immer ein Tick besser war als ihr Sohn? Wegen ihrem falschen Stolz soll ich sterben? Ha, das ist doch wohl ein Witz!"

„Nein Schlammblut. Das ist kein Witz." Jetzt war er gekränkt. Und als er weiterfuhr wurden seine Worte leise und scharf: „Und außerdem hast du meinen Sohn nach Askaban gebracht."

Als ob ihn das stören würde. Hermine bezweifelte, dass Lucius Malfoy Zuneigung für seinen Sohn empfand.

Freudlos lachte Hermine auf. „Das stimmt. Und er hat es verdient. Genauso wie sie!"

„Aber mich wirst du nicht einbuchten. Davor werde ich dich umbringen. Du wirst sterben, Schlammblut." Er redete wieder im Plauderton.

„Ja, daran zweifle ich nicht. Dafür sterbe ich aber mit einem reinen Gewissen!", erwiederte sie trotzig.

„Reines Gewissen? Glaubst du mich plagt mein Gewissen weil ich die armen Muggel töte? Da irrst du dich! Und reines Gewissen hin oder her. Es wird dir auch nicht helfen. Sterben wirst du so oder so.", sagte er vergnügt.

„Na und? Jeder stirbt einmal."

Sie bekam keine Antwort. Die einzigste Reaktion auf ihre scharfen Worte war, dass Lucius Malfoy seinen Zauberstag um ein paar Zentimeter sinken lies und dieser jetzt direkt auf ihr Herz zeigte.

„Du könntest dem Tod entrinnen. Ich mache dir ein Angebot…"

Hermine meinte ein leichtes Schmunzeln herauszuhören. „Oh nein, das würde ihnen so passen. Nie im Leben würde ich Voldemort unterstürzen!" Bei dem Namen von seinem Herrn zuckte der Mann in dem schwarzen Gewand zusammen und blickte kurz gehetzt zur Seite.

‚Du hast doch nur Angst vor ihm! Feige Schweine seit ihr Anhänger! Mehr nicht!, dachte Hermine, als sie diese Reaktion sah.

Doch Lucius hatte sich schnell wieder gefangen.

„Wie du meinst." Er schwang den Zauberstab, doch anstatt dem dritten unverzeihlichen Fluch schweig er und starrte sie nur stumm an. Hermine wurde immer ungeduldiger. Sie stand unter totaler Spannung und wartete auf ihren Tod. Sie wollte nicht Sterben. Doch sie würde ihn auch nicht um Gnade flehen. Sie würde still warten bis das Ende kam.

Plötzlich nahm sie eine Bewegung im Gebüsch hinter ihrem Feind wahr. Zweideutige Gefühle durchströmten sie. War es ein zweiter Todesser oder ein Freund der sie gesucht hatte und ihr nun Helfen könnte?

Der Todesser ihr gegenüber bemerkte, dass ihre Konzentration auf etwas hinter ihm ruhte. Er wandte sich halb um.

Kurz schien alles anzuhalten. Als würde die Welt aufhören sich zu drehen, und der Moment für immer stehen bleiben.

Dann spielte es sich alles so schnell vor ihr ab, dass sie es nur verschwommen wahrnahm. Die Versteckte Gestalt schleuderte einen Roten Lichtblitz in die Richtung der beiden. Der Todesser rief nur kurz versetzt den Todesspruch mit noch immer auf sie zeigenden Zauberstab, und wich dabei dem fremden Zauber geschickt aus. Das einzige Bild, das sich in ihr Gedächtnis einbrannte war, dass der rote Zauber an dem Todesser vorbei flog und nun ebenfalls direkt auf sie zuraste. Sie dachte noch kurz, wie schön das hellgrüne und rote Licht in der Nacht zur Geltung kam.

Dann traf sie einer der Flüche und sie wurde nach hinten geschleudert. Sie kam hart auf der Erde auf und blieb reglos liegen. Der zweite Fluch, der sie knapp verfehlt hatte verschwand in der Finsternis.