Titel: Das Bedürfnis

Pairing: Draco/Harry, mit etwas Remus Lupin/Narcissa Malfoy und später Ron/Hermine.

Setting: So weit in der Vergangenheit das JK Rowling noch gar nicht geboren wurde.

Zusammenfassung: Lord Draco Malfoy ist seit langer Zeit in Master Harry Potter verliebt und er wird lügen, betrügen und stehlen um ihn zu bekommen. Sobald er ihn hat, muss er alles in seiner Macht stehende tun um Harrys Liebe zu gewinnen.

Lady Bahiya´s Disclaimer: Ich hab JK entführt, in meinen Keller eingeschlossen und Ihre Identität übernommen. Und schau gerade zu wie das Geld einrollt. Ernsthaft, Harry, Draco und die Gang gehören nicht mir. Ich wünsche dass ich so schlau wäre. Irgendwelche originale Handlungen und Charaktere gehören mir und ich würde es schätzen wenn ihr es nicht kopiert.

Lady Bahiya´s A/N: Das hier hat vor etwa 2 Jahren mit einer originalen Geschichte mit originalen Charaktere angefangen. Basiert hat dass auf meiner Liebe für Kitschige Liebesromane, bevor ich mich in H/D verliebt habe. Ich kam über es durch einen Zufall und entschied es zu Harry, Draco und der Gang anzupassen.

Ü. Disclaimer: Mir gehört nichts. Es gehört alles, den von allen Beneideten, JKR und Lady Bahiya.

Ü/N: Ich hab die Geschichte jetzt schon mehrmals in Englisch gelesen und konnte einfach nicht Widerstehen diese Geschichte anderen Deutschen Lesern zugänglich zu machen.Ich hoffe euch wird die Geschichte genauso gut gefallen wie mir.

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Draco entdeckte Harry als er entlang vom Mondlicht beschienenen Strand lief und sein Atem stoppte in seinem Hals. Er schaute so atemberaubend aus, wie der Mond auf ihn herabschien. Und Draco liebte ihn. Er wollte dass Harry so dringend sein eigen wurde, dass er es fast schmecken konnte.

Immer wieder hatte Harry seine Annäherungsversuche gemieden, zu dem Punkt wo er verrückt durch Lust wurde. Aber Draco hatte sich noch nie einen anderen aufgedrängt und er würde jetzt auch nicht anfangen. Er wusste nicht was er tun sollte. Draco musste Harry haben oder sterben.

Harry fühlte als würde er beobachtet werden und schaute schnell nach oben. Er sah einen Mann im dunkel, der sich von dem Anwesen seines Vaters abhob. Er fühlte keine Furcht allein in der Nacht gesehen zu werden, da er wusste das es nur Draco sein konnte. Nur ein Mann der so dreist war wie er würde sich in sein Privatleben einmischen.

Er seufzte. Wieso konnte er nicht verstehen, dass eine Person in seiner Position bestimmte Pflichten hatte? Und gerade jetzt waren seine Pflichten zu dem Mann der Ihn adoptiert hatte, Lord Remus Lupin, bis er jemand gefunden hatte der seinen Platz einnahm. Er wusste dass sein Vater wollte dass er jemand heiratete und sein eigenes Leben hatte, aber Harry war noch nicht bereit. In seinem Herzen jedenfalls. Er stellte sein Glück zurück, so dass er das seines Vaters sehen konnte. Draco schien das nicht zu kümmern. Alles was er wollte war etwas zu nehmen und nichts zu geben. Er verabscheute ihn dafür.

„Wann werden Sie mein Gatte?" hatte er ihn eines Tages gefragt. Er kam aus dem nichts und er wusste nicht wie er antworten sollte.

„Ich bitte Sie um Verzeihung?" antwortete er unwirsch.

„Sie müssen doch wissen dass ich Sie begehre?"

„Was ist mit Liebe?"

„Liebe?"

„Ja. Der Mann den Ich heirate muss mich lieben. Mit Fehlern und allem. Ich heirate nicht plötzlich die erste Person die fragt."

„Oh der Himmel soll es verbieten, sollte es passieren. Sie, Master Potter, haben keinen einzigen romantischen Knochen in ihrem ganzen Körper."

„Und Sie, Lord Malfoy, sind ein egoistischer, böser Wüstling."

„Um so mehr um Sie zu werben mein Lieber."

„Sie – " fing er an zu sagen und Draco tat das einzige was er schon tun wollte seit er das erste Mal seine Augen auf Harry geworfen hatte. Er grapschte sich Harrys Unterarme, zog ihn bündig an seinen eigenen Körper und küsste ihn.

Harry war empört. Noch nie hatte ein Mann ihn je so intim berührt. Er kämpfte gegen Draco um sich zu befreien und als Antwort wickelte Draco seine Arme um seine Taille und hielt ihn enger. Er fühlte sich schwindelig durch der wenigen Luftzufuhr und begann sich zu Fragen ob er dabei war ohnmächtig zu werden. Dann fühlte er eine Zunge die Naht fühlen, wo seine Lippen zusammen kamen. Er fühlte ein Flattern in seinem Bauch und seine Beine fingen an zu zittern.

Versuchsweise drückte er seine eigene Zunge vorwärts um Dracos Zunge zu berühren und er löste sich beinahe auf. Seine Welt begann weg zu schwimmen als Draco seine Zunge in die warme Höhle seines eigenen Mundes saugte. Er verschlang ihn, brachte ihn immer wieder zum Rand, lies ihn heiß und kalt überall.

Draco begann zu verstehen dass es ein Fehler war ihn zu küssen. Es war wie wenn man in dem feinsten Wein erdrank. Seine Unschuld drohte in aufzulösen. Und als seine Zunge zum ersten Mal sich ausstreckte und seine eigene berührte, nahm er ihn fast gleich hier, auf dem Boden der Bücherei seines Vaters, so stark waren seine Gefühle für diesen Mann. Seinen Harry.

Sich kühner fühlend, befreite er eine Hand streckte sie nach unten und strich Harrys Erektion durch den Stoff seiner Hose…

Die intime Berührung einer Hand auf seinem Körper brachte Harry, wie eine Ladung Kaltes Wasser in sein Gesicht, wieder zu sich. Er versuchte sich aus Dracos Händen zu kämpfen, noch geschockter den je zuvor. Er konnte keine Worte finden die seine Gefühle jetzt beschreiben konnten, so tat er das einzige was ihm gerade einfiel. Er zog seine Hand zurück und verpasste ihm eine Ohrfeige.

„Sie Bastard!" ruf er aus. „Kein Mann hat es je gewagt mich so zu berühren wie Sie heute! Ich bin fast davon überzeugt meinen Vater von dem was Sie getan haben zu informieren!"

„Ich bin vielleicht ein Bastard, Herr Potter aber wissen Sie dies. Wenn Sie ihren Vater von den Freiheiten die ich heute mit ihnen hatte informieren, bin ich dazu gezwungen Ihm zu sagen, dass ich ihre Unschuld geraubt habe. Er wird keine andere Zuflucht haben, als Sie und mich so schnell wie möglich zu verheiraten."

Harrys Augen weiteten sich. „Sie würden es nicht wagen!"

„Versuchen Sie, Harry. Versuchen Sie nur." Harry schaute in seine Augen und sah dass er es ernst meinte.

„Ich hasse Sie, Draco Malfoy. Ich hasse Sie! Sprechen Sie nie wieder zu mir!" Seine Grüne Augen überfüllten sich mit Tränen und er flüchtete den Raum.

„Nein, Master Potter. Sie lieben mich aber weigern sich, sich das einzugestehen. Es ist nur eine Frage der Zeit, meine Liebe. Sie sind mein." Versprach er sich selber in dem leeren Raum. Er hatte seine Sachen zusammengepackt und verschwand.

Harry dachte auch über ihr letztes Zusammentreffen nach und konnte den Seufzer, der durch seine Lippen entfliehte, nicht vermeiden. Draco hatte ihn an diesem Tag Sachen fühlen lassen die er noch nie zuvor gefühlt hatte und diese Gefühle machten ihm riesige Angst. Er wusste nicht was er tun sollte. Und er hasste ihn mehr dafür, dass er ihn dazu brachte so zu fühlen. Er hasste sich selber dafür, dass er es zugelassen hatte. Aber er wusste nicht was er tun sollte.

Er hatte seit diesem Tag nicht mehr gut geschlafen. Jedes mal wenn er die Augen schloss, sah er Draco. Er war das Letzte in seinem Gedächtnis als er einschlief und das Erste in seinen Gedanken, wenn er am nächsten Morgen aufwachte. War er verliebt? Ist es das was Liebe ist? Er wünschte seine Mutter wäre noch am Leben um mit ihm darüber zu reden. Er dachte nicht dass sein Adoptivvater es überhaupt verstehen würde.

Als der Wind stärker wurde, kam Harry mit einem Ruck wieder zu sich. Er zog seinen Mantel um seine Schultern um die Kälte abzuwehren und ging zurück zu dem Anwesen seines Vaters. Er sah keinen Weg um Draco auszuweichen, da er direkt in der Mitte des einzigen

Weges nach Hause stand. Er hielt vor ihm an.

„Würden Sie aus dem Weg gehen?" schnappte er.

„Ich war hier zuerst" antwortete Draco.

„Wenn Sie es noch nicht bemerkt haben, aber es ist hier ziemlich kalt und ich würde gerne gehen bevor ich mir den Tod hole."

„Wieso sind Sie überhaupt hier draußen?"

„Ich brauchte etwas frische Luft"

„Warum?"

„Weil ich meinen Kopf klären musste."

„Warum?" wiederholte er. Er würde ihm keinen Zentimeter geben.

„Sie sind der meist aufdringlichste Mann den ich je getroffen habe!" ruf er schließlich aus.

„Danke für das Kompliment" lächelte er, mit im Mondlicht weiß blitzenden Zähnen.

„Bastard!" Er stürmte an ihm vorbei, wobei er ihn dabei fast umstieß und setzte seinen Weg fort. Dracos lachen verfolgte ihn durch die Nacht.

Wieder störten seine Gedanken an Draco seinen Schlaf. Er musste einen Weg finden um ihn von seinen Gedanken zu säubern oder er würde in Schwierigkeiten geraten. Er setze sich taumelig auf als die Sonne ihn in die Augen stach. Ein Dienstmädchen seines Vaters platzte, aufgeregt aussehend, durch die Tür herein.

„Harry, dein Vater fragt nach dir in diesem Augenblick!" rufte Lady Hermine aus.

„Für was? Ich hatte noch gar nicht mein Frühstück!"

Hermine zog seine beste Kleidung aus dem begehbaren Schrank.

„Ich weis nicht, aber er gehört gefesselt und er ist wütender als ein Bär. Bitte las uns beeilen."

„OK." Seufzte Harry, als er aus seinem Bett stieg. Hermine half ihm sich anzuziehen und versuchte sein wiederspänstiges Haar zu zähmen, bevor sie runter gingen.

Er fand seinen Vater in der Bücherei auf und abgehen.

„Du hast nach mir gefragt, Vater?" Lord Lupin hielt lang genug an um seinen Sohn anzusehen und kam gleich zum Punkt.

„Hast du oder hast du nicht mit Lord Malfoy geschlafen?" Harry war zu geschockt um zu antworten.

„Ich möchte eine Antwort, Harry, und ich möchte sie jetzt!"

„Wo hast du solchen Unsinn gehört?" verlangte er.

„Frag mich nicht, Harry!" sagte Lord Lupin mit finsterem Gesicht. „Du wirst mir jetzt antworten oder Ich werde dein Hinterteil auspeitschen"

„Nein habe ich nicht" er kochte. „Und ich nehme es dir Übel, dass du denkst das ich so was tun könnte."

„Das werden wir noch sehen. Lord Malfoy?" Draco kam in dem Raum bei dem Herbeirufen.

„Ja Sir?"

„Hatten Sie mir nicht gesagt, dass Sie und mein Sohn ein Verhältnis an mehreren Gelegenheiten in den letzten Tagen hatten?"

„Ja Sir, das habe ich gesagt. Und wenn ich so dreist sein darf, hat er mich praktisch danach gefragt."

Für das zweite mal diesen Morgen, wurde Harry in die Sprachlosigkeit geschockt.

„Sie haben nerven!" kreischte er, als er sich auf Draco warf. Draco fing ihn einfach in seinen Armen auf und heftete Harrys Arme an seiner Seite fest.

„Wie Sie sehen, Lord Lupin, hat ihr Sohn eine schwere Zeit seine Hände von mir zu lassen."

„Das ist zuviel. Ich werde eine spezielle Genehmigung des Königs heute Nachmittag einholen und bevor Einbruch der Nacht, wirst du junger Sir, mit Lord Malfoy verheiratet sein!"

„Vater, nein! Bitte! Ich hab nichts getan! Ich kann ihn nicht heiraten!"

„Ich dulde keine Widerrede! Mein Wort ist Gesetzt und du wirst tun was ich dir gesagt habe. Du hast in deinem Zimmer zu bleiben bis diese Hochzeit stattfindet!" Remus drehte seinen Rücken zu Harry und verlies den Raum, im Geheimen applaudierte er sich.

Er hatte die sehnsüchtigen Blicke die Harry dem jungen Lord Malfoy gegeben hatte gesehen und wusste dass Harry seine eigene Glücklichkeit für Remus Nutzen aussetzte. Er wollte etwas Besseres für ihn und er wusste das Draco genau der Mann war um Harry glücklich zu machen. Auch wenn Harry zu Blind war um es zu sehen.

Inzwischen kochte Harry vor Wut und richtete diese Wut auf den Mann, der komplett sein ganzes Leben ruiniert hatte.

„Sie Sohn-einer-Hündin!" sagte er verärgert.

„Wir müssen wohl etwas gegen Ihre Sprache tun. Sie ist sehr würdelos." Schimpfte er.

Harry wurde noch verärgerter.

„Sie haben mein ganzes Leben ruiniert und Ich hasse Sie!"

„Hass ist ein so starkes Wort." Draco rollte seine Augen.

„Und Ich werde Sie hassen bis zu dem Tag an dem ich Sterbe." Harry machte weiter als wenn er ihn nicht gehört hatte.

„Das ist eine Lange zeit in der Zukunft, Liebling."

„Und weiterhin, Ich weis nicht was sie meinen Vater erzählt haben um ihn zu dieser Farce einer Hochzeit zu überreden und ich will es auch nicht wissen. Aber es wird ein Kalter Tag in der Hölle werden, bevor Sie einen Fuß in mein Bett setzen Draco Samuel Xavier Lucius Malfoy! Diese Hochzeit wird nur im Namen sein. Ich werde kochen, ich werde putzen und ich werde meine Ehelichen Pflichten soweit sie zur Haushaltführung gehören machen. Aber ich werde Sie nie in die nähe meines Körpers lassen! Nie!"

Draco erkannte eine Herausforderung wenn er eine hörte und er ging nie an einer Herausforderung, die so köstlich war wie diese, vorbei.

Harry fing an ihm vorbei zu laufen und Draco schnappte sich seinen Ellenbogen und riss ihn zurück, sein eigener ärger herausbrechend.

„Zur Hölle sagen Sie! Sie, Master Potter, sind dabei ein Unterricht in Eheliche Pflichten die Sie erhalten wenn Sie mit mir verheiratet sind, zu bekommen!" Bevor Harry protestieren konnte, schlossen sich Dracos Lippen über seine, heiß und verlangend.

Harrys Mund öffnete sich bei einem Atemzug und Draco nutzte diese Chance um sich mit seiner Zunge in seinen Mund hineinzuschleichen.

Harry dachte nicht dass es möglich war so oft geschockt zu werden, wie er es heute Morgen wurde. Das Gefühl von Dracos Zunge in seinem Mund, hatte alle seine Sinne zügellos herumlaufen. Er wusste nicht was er tun sollte. Sein verräterischer Körper fing an unter diesem Angriff zu schmelzen und er befreite seine Arme lang genug um sie um Dracos Nacken zu schlingen.

Das waren all die Signale die Draco brauchte um den Kuss zu sanfter werden zu lassen und Harry wurde mit einem ganz neuen Set der Gefühle belohnt. Er brachte ihn mit der Lust um den verstand und er wollte mehr. Versuchsweise, streifte er seine Hände entlang der Vorderseite von Dracos Körper, an seinem Bauch vorbei und tiefer und Draco zuckte in seinen Armen. Er drängte Harry eindringlich weg und nahm seine geschwollenen Lippen, weite grüne Augen und verstruppeltes Haar in sich auf. Er konnte das Lächeln nicht verkneifen.

„Sie…sind…mein!" bestimmte er bevor er aus dem Raum schritt. Harry beobachtete, zitternd durch Begierde, wie er ging. Er sank auf den Stuhl hinter ihm, wissend das Lord Draco Malfoy gerade einen Anspruch auf seinen Körper erheben hatte und das es nichts gab was er dagegen tun konnte.

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Ü/N: So das war das erste Kapitel. Ich hoffe es hat euch allen gefallen. Das nächste Kapitel wird in etwa einer Woche rauskommen, vielleicht auch etwas früher. Ich kann euch nichts Versprechen, es kommt darauf an, wann ich Zeit habe.

Ü/N: Ich brauch unbedingt einen Beta!!! Hoffe einer von euch hat Lust diesen Job zu übernehmen.