Disclaimer: Die Figuren, die aus „Harry Potter" bekannt sind, gehören nicht mir, sondern Joanne K. Rowling. Ich habe mir lediglich die Handlung ausgedacht und verdiene mit dieser Geschichte kein Geld, sondern wollte nur Spaß am Schreiben haben. Falls es eine ähnliche Geschichte bereits irgendwo geben sollte und der Autor sich beklaut fühlt, tut es mir leid, aber ich habe diese spezielle Storyline noch nirgendwo gelesen. Ist alles in meinem Hirn entstanden :).

Zusatzinfo: Band 7 ist nicht berücksichtigt, da ich ihn zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht gelesen habe. Die anderen aber schon – so gut es geht. ;)

Wie immer einen fetten Knuddler an meine wundervolle Beta Tanya - du bist einfach klasse!

Und da bin ich schon wieder - diesmal mit einem anderen meiner Lieblingspairing: Sirius und Hermione! Die Storyline zu dieser FF ist auch schon komplett fertig ausgeschrieben, nur noch das richtig abzutippen... Ich kann also nicht sagen, wann die Updates kommen und ob es regelmäßig sein wird - aber sie werden kommen! Versprochen! Bis jetzt habe ich jede FF beendet und habe auch vor, dabei zu bleiben. Denn nichts ist schlimmer als eine unbeendete Fanfiction.

Und jetzt genug der Vorrede: Read & Review:)

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B(l)ack Again

By Puma Padfoot

xXx

Kapitel Eins: What?!

Summend stieg Hermione langsam die alten Stufen des ehemaligen Black-Anwesens empor. Im alten Haus wurde man immer noch von einer leichten Dunkelheit umfangen, obwohl alle Vorhänge ausgerissen waren und Harry, die Weasleys und Hermione die Räume zum größten Teil so gut es ging umgestaltet hatten. Hermione sah feine Staubpartikel in einem Sonnenstrahl umherwirbeln, bevor sie dieses Schauspiel durchschritt.

Sie konnte Harry und Rons amüsiertes Lachen bereits hören, obwohl die Tür noch einige Meter entfernt war. Lächelnd öffnete sie diese und konnte sich ein Grinsen nicht verkneifen, da die Lachattacken, an denen ihre beiden besten Freude derzeit litten, einfach ansteckend war.

„Haben Fred und George euch wieder neue Proben ihrer Entwicklungen mitgegeben?", fragte sie kichernd.

„Ja", japste Ron und wischte sich eine Lachträne von der Wange, „Und das Beste ist, dass – " Er kam nicht dazu, seinen Satz zu beenden, als er in erneutes Gelächter ausbrach.

Harry schien zwischen Glucksen und lautem Loslachen wenigstens noch in der Lage zu sein, den Satz zu beenden. „...- man dieses Bonbon noch nicht einmal schlucken muss, damit der Lachzauber wirkt." Er röhrte wieder los, bis er sich mühsam beherrschte. „Es reicht, wenn man es nur ansieht."

Hermiones Blick senkte sich auf das Bonbon, welches klein, rot und unschuldig zwischen den beiden jungen Männern auf dem Boden lag. Unmittelbar merkte sie ein Lachen in sich hoch sprudeln und sie konnte einen Moment nichts anderes tun, als mit ihren Freunden zu kichern, bevor sie sich ihren Zauberstab krallte und mit einem flüssigen Schlenker das Bonbon aus ihrem Blickfeld verschwinden ließ.

„Endlich", keuchte Harry und hielt sich den Bauch, „Ich dachte schon, ich müsste schon sterben vor Lachen."

„Wenigstens ein angenehmer Tod", sagte Ron schwer atmend, während er sich die Seiten massierte. „Wir werden morgen Muskelkater haben, ich sag's dir, Alter. Ich merke ja jetzt schon jede einzelne Rippe."

Harry nickte und richtete sich ächzend auf. „Wir sollen runterkommen?", wandte er sich an Hermione.

Diese nickte. „Molly hat das Abendessen gleich auf dem Tisch. Danach wollen wir noch die restlichen Sachen besprechen, sollte aber nicht so lange dauern."

Während sich Ron und Harry auf den Weg machten, trat die ehemalige Gryffindor ans Fenster, um den Himmel zu betrachten. Es war kurz vor Sonnenuntergang und die Sonne tauchte die Wolken um sich herum in ein intensiv leuchtendes Rot und Orange. Zufrieden seufzend stützte Hermione sich mit beiden Ellenbogen auf dem Fensterbrett ab, während sie ihr Kinn nachdenklich in die Hände gestützt hatte und ihre Gedanken in Ereignisse der vergangenen zwei Jahre abdrifteten.

Im siebten Schuljahr hatte ein großer Endkampf zwischen Harry und Voldemort stattgefunden. Es gab viele Opfer, aber schließlich konnte Harry über „den dunklen Lord" siegen – mit ihm wurden ebenso eine Menge Todesser vernichtet. Es dauerte seine Zeit, bis sich das Leben wieder einpendelte; die Menschen mussten sich erhohlen, mussten nach all den vergangenen, voller Angst durchlebten Jahren lernen, was es heißt, wieder zu leben. Und zwar frei zu leben.

Nach ihrem Schulabschluss hatten sich Ron, Harry und Hermione in Aurorenausbildung begeben. Dies war vor nicht ganz zwei Jahren gewesen und in etwas mehr als einem Jahr würde schon die Abschlussprüfung anstehen, die sie hoffentlich alle meistern würden. Zu ihrer Freude gab es bei dieser Ausbildung auch so etwas wie Semesterferien und das war der Grund, weshalb sie erst in zwei Wochen wieder zur Ausbildung mussten und im Augenblick ihre Ferien genießen konnten.

Trotz des Todes von Dumbledore und Sirius und des Sieges über Voldemort traf sich der Orden des Phönix – nun um die restlichen Weasley-Mitglieder sowie Harry und Hermione reicher – immer noch regelmäßig im Grimmauld Platz Nummer 12, um sich über neue, auffällige Verbrechensvorfälle auszutauschen, in denen noch Todesser verwickelt sein könnten. Der Orden wollte und konnte nicht eher ruhen, bis auch der letzte Anhänger Voldemorts gefasst war...

In Hermione zog sich etwas schmerzhaft zusammen, als ihr, wie sooft in den vergangenen Monaten, Bilder vom Endkampf vor Augen kamen: Wie Parvati, von einem Fluch getroffen, mit einem Schmerzenschrei zu Boden fiel und sich nicht mehr rührte... Oder Dean, wie er hinterrücks von drei Todessern gleichzeitig überwältigt wurde und sie alle zu spät kamen... Oder Ernie, wie-...

„Hermione?" Ginnys Stimme ertönte unsicher vom Erdgeschoss nach oben.

Schnell richtete sich die Angesprochenen auf und schritt zügig zur Tür. „Komme sofort!", rief sie nach unten und warf noch einen letzten, sehnsüchtigen Blick Richtung Sonnenuntergang, bevor sie sich seufzend auf den Weg machte.

Es hatte keinen Sinn mehr, den Gefallenen bis in die Unendlichkeit hinterher zutrauern. Vielmehr sollte sie sich an die schönen Momente, die sie mit ihnen gehabt hatte, erinnern und sich an ihnen erfreuen. Außerdem sollte sie möglichst gut die Ausbildung abschließen, sodass sie schnell eine Stelle als Aurorin bekam und mit ihrer Arbeit ihre Freunde auf eine eigene Art und Weise rächen konnte...

Mit bedächtigen Schritten ging Hermione zur Treppe, hielt allerdings inne, als sie aus dem Zimmer zu ihrer Linken gedämpfte Geräusche vernahm. Langsam wandte sie sich um.

Ihre Gedanken rasten, während ihre Finger ihren Zauberstab umschlossen. Wer oder was war das?! Eine Person konnte es eigentlich nicht sein; die Mitglieder des Ordens müssten sich mittlerweile alle unten an der langen Tafel versammelt haben, um Mollys Abendessen zu vertilgen. Dann blieb nur noch die Option auf ein magisches Wesen, ein Tier. Hermione runzelte die Stirn. Erst letzte Woche wurde wieder eine Putzaktion gestartet und alle Räume systematisch gereinigt, sodass eigentlich nichts unentdeckt hätte bleiben können.

Und wenn es ein Tier sein sollte, wäre es besser, wenn Hermione jetzt danach sehen würde, als erst den anderen Bescheid zu geben und dann, wenn sie wiederkam, es natürlich weg war.

So öffnete die junge Frau langsam die Tür, als ein erneutes Geräusch erklang. Es war so dumpf und leise, aber nicht leise genug, um Hermiones Gehör zu entgehen, das nun völlig wachsam war. Mit gezücktem Zauberstab betrat sie den abgedunkelten Raum. Hatten sie nicht überall die Vorhänge aufgezogen? Doch, sie war sich sogar ziemlich sicher.

Während sich Hermione suchend umsah, erkannte sie den Raum als Sirius' ehemaliges Zimmer. Harry hatte beschlossen, das Zimmer so beizulassen, wie es sein Pate verlassen hatte und so hatten sie bei ihren Putztagen hier nichts verändert, außer ein bisschen Staub wegzuzaubern. Aber die Vorhänge sind auf jeden Fall geöffnet worden!

Bevor sie weitersinnieren konnte, sah sie eine Bewegung aus dem Augenwinkel. Sofort wirbelte sie herum und richtete ihren Zauberstab blitzschnell auf etwas dunkles, das sich gerade mit einem leisen Stöhnen vom alten Bett aufrichtete. Noch bevor ihr Gegenüber – sei es magisches Wesen oder Mensch – möglicherweise zu einem Gegenzauber ansetzen konnte, schleuderte sie ein „Pertificus Totalus!" mit fester, energischer Stimme in die schattige Ecke. Natürlich kam die Wirkung wie erwartet und sofort: Das Schnappen von Armen und Beinen, die sich bewegungsunfähig an den Körper klappten, und das Versteifen sowie folgende Zurückfallen des Oberkörpers.

Es war also allen ersten Eindrücken zufolge ein Mensch. Mit klopfenden Herzen näherte sie sich einige Schritte, um einen besseren Blick zu haben.

Wer um alles in der Welt konnte das sein? Hermione tat es fast schon Leid, so voreilig gehandelt zu haben, aber in der Aurorenschule wurden ihre Reflexe auf diese lebensrettende Notwendigkeit trainiert, sodass es nur schwer abzuschalten war. Eigentlich überhaupt nicht und das war ja auch besser so.

Sie zwang sich zur Ruhe und zum rationalen Nachdenken. Vermutlich war es ein Mitglied des Ordens. Sie ging in Gedanken die Personen durch, die heute Abend noch nicht erschienen waren: Sturgis Podmore, Bill und Charlie Weasley, Arabella Figg, Dädalus Diggle, Mundungus Fletcher...

Fletcher! Natürlich! Wahrscheinlich hatte er sich in dieses Schlafzimmer geschlichen, weil er mit Ach und Krach einer Razzia entkommen war und nur in Ruhe etwas Schlaf nachholen wollte, bis sie – Hermione – in das Zimmer gestürmt kam und ihn vor lauter Schreck verhexte. Sie wollte sich schon mit einem leicht schlechten Gewissen entschuldigen, als sie die Person im Bett genauer betrachtete.

Moment. Fletcher war um nichts in der Welt so schlank. Und Fletcher hatte strähnige, mittelblonde lange Haare, nicht schwarze.

Sie starrte die bewegungsunfähige Person an und blinzelte zweimal. Stille. Man hätte eine Stecknadel fallen hören können, als sich Hermiones Mund langsam öffnete – bis sie zurückstolperte und einen gellenden Schrei ausstieß, der durch das gesamte Haus zu hallen schien.

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tbc

Ich weiß, dieses Kapitel ist kurz... Aber ich wollte es unbedingt so enden lassen und... nun ja, dann muss eben die Länge leiden xD

Hinterlasst mir doch bitte ein Review, damit ich weiß, was ihr davon haltet. Auch Nicht-Angemeldete können ein paar Worte hinterlassen. ;)

Viele Grüße,

Puma