Von knuddeligen Kuschelbären, geplanten Hochzeiten und überraschenderweise heterosexuellen Slytherins

Inhalt: Der wohlverdiente Frieden ist eingekehrt in die Magische Welt und die Liebe und Harmonie ist allgegenwärtig – vor allem in den Bewohnern der Magischen Welt. Kaum noch Grenzen kennt sie, weder Alter noch Größe oder Geschlecht stellt eine Hürde für sie dar. Und alle sind glücklich. 3 (Crackfic, Fluff, OOC)

Disclaimer:Verzerrte Charaktere und vieles andere gehört J. K. Rowling; die Geschichte ist mein. Geld wird nicht verdient.

Warnung: Badfic, OOC, Slash, Fluff


1. Der Beginn eines wundervollen Tages

Wie eine warme Decke aus goldenen Blütenblättern streckte die Sonne ihre Strahlen aus, verbreitete ihren Glanz in allen Ritzen, Ecken, Wipfeln und Häusern des Landes, um die Erdenbewohner mit einem freundlichen Lächeln wach zu kitzeln. Darunter an erster Stelle die entzückenden Kaninchen und Schmetterlinge, die sich schon in diesen frühen Morgenstunden niedlich auf der saftigen, grünen Wiese tummelten.

Ein hagerer Mann, der trotz seines abstoßenden Aussehens etwas ungemein Attraktives und Anziehendes hatte, wackelte in einer klobigen und zugleich gemütlich wirkenden Hütte am Rand des märchenhaften Waldes mit seiner übergroßen Nase, die manch einer als ‚aristokratisch' bezeichnen mochte, als auch ihn der seltene Sonnenschein mitten ins blasse Gesicht traf.

Mit einem leisen Murren drehte er dem Fenster den Rücken zu und musste unwillkürlich lächeln, als er mit seiner Nasenspitze an den weichen, kuscheligen Körper seines Liebhabers stieß. Auch wenn Severus Snape ein Morgenmuffel war: Ihm konnte er einfach nicht widerstehen.

Er schlug die Augen auf und ließ seinen für gewöhnlich so kalten Blick unendlich sanft, so dass man am liebsten seinen Kopf auf ihn gebettet hätte, über den nackten, zu einer haarigen Kugel eingerollten Körper des bärtigen Wildhüters Rubeus Hagrid gleiten.

Severus konnte sich eines leisen, wohligen Seufzens nicht verwehren. Wie gerne er sich noch ein wenig in diesem himmlischen, riesigen Anblick gesonnt hätte… – Doch er hatte gestern schon beschlossen, seinem Liebsten heute ein himmlisches Frühstück zu bereiten. Schließlich bekamen sie heute Abend Besuch von Freunden, daher mussten sie gestärkt den Tag bestreiten.

So leise wie möglich, nicht ohne immer wieder einen Blick auf seinen knuddeligen Kuschelbären zu werfen, erhob sich Severus aus dem Bett, begann das Teewasser aufzusetzen und erfreute sich dabei an seiner eigenen Nacktheit und der seines schlafenden Schatzes. Leise summend holte er die Pfanne und ein paar Eier heraus.

Mit seinen Gedanken war er selbstverständlich ganz woanders. Genauer: Um einige süße Stunden in der Zeit zurück… Ja, man konnte sagen, Severus Snape führte nach all den Jahren endlich ein ihn komplett ausfüllendes Liebesleben.


A/N: Nicht weinen! Das nächste Kapitel wird länger.