Disclaimer: Die hier verwendeten Charaktere stammen aus JK Rowlings „Harry Potter" und gehören nicht mir. Ferner erziele ich keinen Profit mit hier aufgezeigten Inhalten.

Hints: Severus und James, angst, romance. Child abuse, chan, graphic scenes, drug use, rape, suicide attempts

Widmung: Chiella (so wird es zumindest ausgesprochen), die dies höchst wahrscheinlich nicht lesen wird. Dennoch soll die ganze Welt wissen, dass ich immer noch an dich denke, você é minha estrela só

„Hier rüber bitte!", ertönte die hochmotivierte Stimme des Gruppenleiters. James musste sich gar nicht weiter bewegen, als eine Schar von hyperaktiven Muggel-Sportlern ihn Richtung Versammlungsplatz drängte.

„Willkommen im Camp Breakaway", die nervig freundliche Stimme eines weiteren Betreuers zwang James dazu, seine Augen mindestens genauso nervig freundlich zu verdrehen, als er sich auf einem als Sitzplatz umfunktionierten Stück Baumstamm niederließ.

Eine endlos lange Rede des Leiters stimmte ein und berichtete von den Freuden, die der Durchschnittsmuggel in diesem Camp doch so erlebte, erzählte von dem Spaß, den sie ja alle zusammen haben würden, die Veränderungen die in diesem Sommer mit ihnen allen erfolgen würden.

James horchte aus seiner Halbtrance auf. Veränderungen? An ihm gab es nichts zu ändern, er war sehr zufrieden mit seinem jetzigen Dasein. Mit einem abwertenden Naserümpfen war das Thema für ihn geschlossen.

Die Hände am hinteren Teil des Baumstammes abstützend, wagte der Gryffindor nun einen träumerischen Blick gen strahlend blauen Himmel. Die kleinen weißen Wuschelwolken wussten die langweilige und sowieso viel zu monotone Rede des Muggelaufsehers geschickt zu überspielen, und es dauerte nicht lange, da waren die Begrüßungsworte von Mr. Ich-bin-euer-Aufseher-und-wir-werden-so-viel-Spaß-haben längst nur noch ein leises Hintergrundgesumme.

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Kleine Spinnen spielten lustig an der Holzdecke des erhitzen Dachbodens.

Große Hände spielten ebenso lustig an Severus Brustwarzen und ließen geschickte Blitze aus Schmerz und - zu Severus tiefster Beschämung - Wohlgefallen durch seinen Körper jagen.

Der Slytherin ahnte, dass es keinen Zweck hatte, sich vor dem Kommenden zu verschließen.

Nichtsdestotrotz hüllten Warme decken die dunklen Tiefen ein, als Severus die Augen schloss.

„Willst dich ganz auf mich konzentrieren?", plärrte die raue Holzfällerstimme durch den Raum.

„Gut machst du das, braver Junge".

Severus presste die Augen noch etwas fester zusammen, als sich von Dreck beschmückte Hände sich den Weg von seinem Oberkörper hinab bahnten und zwischen behaarte graue Oberschenkel und blassen Hintern legten, ihn mühelos anhoben.

‚Ich bin nicht da, ich bin nicht da, ich bin nicht da', schallte es durch seinen Kopf, als langsam doch bestimmt eine Hand auf seiner Schulter spürte, die ihn routiniert auf das erregte Glied seines Besuchers drückte.

‚Ich bin nicht da, ich bin nicht da, ich bin….'

„Ein ganz braver Junge", stöhnte der Beglückte, auf dessen Schoß Severus nun verkeilt war.

Graues Brusthaar kitzelte provokant seine Nase.

„So ein braver Junge", quietschte es frohlockend, während Severus die qualvoll schmerzende Aufgabe anging, sich in möglichst schnellem Rhythmus auf- und abzukatapultieren.

„So ein braver Junge", grübelten die Brusthaare nun im Chor.

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Erschrocken schreckte er hoch. Alles war stockdunkel in seiner geliebten Behausung. Nur von draußen bahnte sich ein winziger Lichtstrahl des grässlich orangefarbene Licht einer entfernten Straßenlaterne den Weg in das staubige Dachzimmer.

Einige Sekunden starrte der Langhaarige orientierungslos auf eine der schwarz gefärbten Bodenbretter, als ihm klar wurde, was ihn aus dem Schlaf gerissen hatte.

Dem Geräuschpegel auf der Hauptstraße vor seinem Fenster nach zu urteilen war es sehr früher Morgen, zwei oder drei Uhr erst - denn nicht das kleinste Geräusch konnte vernommen werden.

Nicht das kleinste Geräusch hätte können vernommen werden, wäre er ein normaler Jugendlicher, mit einer normalen Familie gewesen.

Mit vor Angst geweiteten Augen starrte er auf die Holztür im Boden, die zu seinen so prunkvoll eingerichteten Gemächern führte.

Ein winzig kleines, kaum vernehmbares Klirren war zu hören.

Angstschweiß gesellte sich zu dem vor Hitze aufgetretenen Tröpfchen an seinem Rücken.

Mit einem rücksichtslos lauten Knall öffnete sich die Tür und die grauenhafte Gestalt des für Severus am meisten gefürchteten - am meisten gehassten - Menschen erschien vor ihm, kletterte mit mühsamen Schnaufen die letzten Sprossen der Treppe hinauf und verschloss dann mit ungewohnter Sorgfalt die Tür.

Severus starrte ihn reglos an. Niemals waren bisher nachts Besucher gekommen. Meistens verbrachte sein Vater die halbe Nacht damit, eben diese für ihn ausfindig zusammen, den Rest der Nacht damit, besoffen durch Gassen zu torkeln und den Weg nach Hause zu suchen.

Seine Augen weiteten sich verschrocken, als ein weitere Gedanke seinen Verstand streifte; Wollte sein Vater etwa….? Er hatte ihn noch nie derart angefasst, und Severus wollte sich beim besten Willen nicht dem Gedanken hingeben. Schnell fielen dunkle Strähnen über den entblößten Blick des Jungen, als er bemerkte, dass sein Erzeuger ihn musterte.

„Ab heute läuft das hier etwas anders", kratzte die alte Stimme an den Wänden.

Severus nickte stumm. Zu groß war die Gefahr, um sich zu wehren. Zu drastisch die Konsequenzen, um Fragen zu stellen.

Tobias musterte sein junges Ebenbild noch eine Weile, bevor er weiter sprach.

„Charlo hat dich für den Rest des Sommers gemietet"

Tobias ließ die Worte mit einer schwermütigen Pause qualvoll einsacken und setzte dann fort:

„Sei ein braver Junge oder ich unterschreibe gewisse Schulabgangspapiere!".

Der fettige Haarvorhang bewegte sich einmal auf und ab, ein angedeutetes Nicken, nachdem Severus seine Chancen abgeschätzt hatte.

Der Mann vor ihm hatte wirklich jegliche Macht in seinen von Bosheit beschmutzten Händen.

Und er, Severus, hatte wirklich niemanden auf Hogwarts, dem sein Fernbleiben stören würde.

Stillschweigend folgte er der dunklen Gestalt, die ihn die steile Treppe hinab führte, eine Hand fest um die linke Hosentasche gekrallt, den Ausweg mit seinem Leben beschützend.

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„Wir sollten Brieffreunde werden!", strahlte der blonde Junge aus der anderen Ecke der Holzhütte. „Ja", ertönte zugleich ein zustimmender Chor von Zimmergenossen. James verdrehte genervt die Augen.

Erst zwei Tage waren vergangen, und schon war der übertriebene Campgeist der Betreuer auf die Großzahl der so leicht zu beeindruckenden Muggel übergetreten.

Er jedenfalls würde da ganz sicher nicht mitmachen.

Er würde schon dafür sorgen, dass seine Sommerferien spaßig werden.

Mit einem schelmischen Grinsen im Gesicht ließ er sich auf das Federkissen fallen und feilte im Traum an Möglichkeiten, den trotteligen Haufen hier etwas aufzumischen.