Disclaimer:

Weder Snape noch sonst einer der bekannten Charaktere gehören mir und ich verdiene auch kein Geld damit.

Aber alles, was nicht auf JK Rowlings Mist gewachsen ist, ist definitiv meiner!

Beitrag zur letzten Challenge der Schreiberlinge

Eine beliebige Figur des Potterverse trifft auf den Spiegel Nergeheb und letztlich geht es darum, wie sie den Spiegel findet, was sie sieht und ihre Reaktion darauf. Als zusätzliche Vorgabe oblag es den Autoren, den Namen „Dr. Andie McAbe" in die Story einzubauen.

Gefordert wurde ein Oneshot zwischen 1500 und 5000 Worten.

Dieser Beitrag ist allerdings zu einem „Threeshot" mutiert und ich hatte vor, die ersten beiden Kapitel einzeln einzureichen, aber dann habe ich mich dagegen entschieden. Es ist also durchaus beabsichtigt, dass es zwischen den beiden ersten Kapiteln anscheinend keinen Bezug gibt.

Mr. Spock


The mirror has two faces

Teil 1: Minerva

Das Schuljahr war beendet. Potter und seine kleinen Freunde hatten dem dunklen Lord einen dicken Strich durch die Rechnung gemacht und dafür gesorgt, dass er dem Stein der Weisen nicht habhaft werden konnte. Minerva McGonagall nickte sich selbst in ihrem großen Schlafzimmerspiegel zu.

„Meine Gryffindors", lächelte sie stolz, „immer für eine Überraschung gut."

Ein Klopfen an der Tür riss sie aus ihren Gedanken.

„Ja bitte!", rief sie.

Die Tür zu ihren Wohnräumen öffnete sich und davor stand Albus Dumbledore, einen kleinen Koffer in der Hand.

„Ich sehe, du hast gepackt?" Sie deutete auf seinen Koffer. Sein Blick streifte den noch leeren Koffer auf ihrem Bett.

„Ich sehe, du nicht."
„Nein, ich bin noch nicht soweit. Mir ist… etwas dazwischengekommen."

Scherzhaft drohend hob er den Finger:
„Du wirst Ferien machen, meine Liebe, und nicht den ganzen Sommer in Hogwarts vertrödeln! Fahr nach Hause, geh spazieren und lass dir die Sonne auf den Bauch scheinen."
„Albus, wohin ich mir die Sonne scheinen lasse, werde ich jetzt nicht mit dir ausdiskutieren." Mit gerunzelter Stirn sah sie ihren langjährigen Freund und Mentor an. Der lachte leise.

„Hauptsache du siehst die Sonne überhaupt. Du bist ein wenig blass in letzter Zeit. Wahrscheinlich hast du die Nächte durchgearbeitet und nicht richtig geschlafen. Spann mal aus, Minerva."
Minerva senkte den Kopf ein wenig, um ihr Erröten zu verbergen. Es stimmte schon, dass sie des Nachts nicht viel geschlafen hatte, aber aus anderen Gründen, als Albus annahm.

„Ich war – sehr beschäftigt."
„Soso, beschäftigt."
„Ja. Ich – habe schon damit begonnen, die Briefe für die neuen Erstklässler vorzubereiten", log sie und betrachtete angelegentlich ihre Schuhspitzen.

„Soso, die Briefe."

„Was soll dieses ‚soso'? Hältst du das für eloquent?"
In Momenten wie diesem stand sie kurz davor, Albus mit einem Wabbelbeinfluch zu belegen oder zumindest vors Schienbein zu treten.

„Es bedeutet, dass mir die Worte fehlen, um meinen Unglauben auszudrücken, meine Liebe." Wieder hob er den Finger.

„Ich habe dich gesehen. Letzte Nacht. Und vorletzte Nacht. Und die Nacht davor. Ich kenne deine Animagus-Form recht gut. Ich habe dich gesehen, als du durchs Schloss gestromert bist, Minnie."

„Nenn mich nicht Minnie!", begehrte sie auf, zum einen, weil sie diese Koseform nicht ausstehen konnte, was er sehr wohl wusste und zum anderen, um von dem für sie unbequemen Thema abzulenken. Leider ging er nicht darauf ein.

„Was hast du eigentlich getrieben?"
„Das, mein lieber Albus", sie lächelte zuckersüß, „geht dich nun einmal gar nichts an. Nichtsdestotrotz, da du es unbedingt wissen willst, ich konnte nicht schlafen und habe beschlossen mir die Beine zu vertreten."
„Die Pfoten", warf er ein.

„Was auch immer."

Sie warf einen schnellen Blick auf ihre Uhr.

„Albus, du kommst zu spät. Es wäre der Gipfel der Unhöflichkeit, zu spät zu diesem Treffen zu erscheinen."

Auch Albus sah auf die Uhr und zuckte bedauernd die Achseln.

„In der Tat. Ich würde dich zu gerne noch etwas necken, aber ich muss tatsächlich gehen. Ich habe eine Verabredung mit Dr. Andie McAbe."
Er wandte sich zum Gehen. An der Tür drehte er sich noch einmal um.

„Schöne Ferien, Minerva. Und erhol dich gut!"
„Dir auch schöne Ferien, Albus. Und nun mach, dass du raus kommst!" Mit einer unwirschen Handbewegung scheuchte sie ihn aus ihren Wohnräumen, die er nun mit einem leisen Lachen verließ. Minerva ließ sich auf ihr Bett plumpsen und legte die Hände an ihre heißen Wangen.

„Das war knapp", murmelte sie. Müßig blieb sie sitzen, bis ihr Gesicht wieder einen normalen Farbton angenommen hatte, dann stand sie auf und verließ ihre Räume. Mit raschem Schritt eilte sie die verlassenen Korridore entlang und überzeugte sich davon, dass sie wirklich ganz alleine in Hogwarts war. Schließlich erreichte sie die große Halle und starrte zu der verzauberten Decke empor, die heute in einem freundlichen Hellblau erstrahlte und so richtig sommerlich aussah.

„Eigentlich hat Albus ja Recht", fand sie, „ich könnte wirklich ein wenig nach draußen gehen und die Sonne genießen. Vielleicht bekomme ich dann einen Einfall, wo ich noch suchen sollte."
Gesagt, getan und kurze Zeit später erreichte sie das Ufer des schwarzen Sees, der einladend in der Sonne glänzte.

„Ach, zum Kuckuck noch eins, was soll's?", murmelte sie. Sie zog ihren Zauberstab, beschwor einen Steg herauf und schlüpfte aus den Schuhen. Sie ließ sich auf dem Steg nieder, die Robe bis zu den Knien empor gerafft und ließ die Beine ins Wasser baumeln. Auf die Arme gestützt, lehnte sie sich weit zurück, wandte das Gesicht der Sonne zu und schloss die Augen. Ein leichter warmer Wind wehte und trug ihr eine Vielzahl von Düften zu.

‚Und das habe ich verpasst, weil ich das ganze Schloss auf den Kopf gestellt habe, um dieses blöde Ding zu suchen', dachte sie und zog die Robe noch ein Stück höher.

‚Aber ich würde zu gerne einmal in diesen Spiegel sehen und erfahren, was meines Herzens Begehren ist. Ich werde bestimmt keine Wollsocken darin sehen', überlegte sie und lächelte nachsichtig. ‚Nur, dafür muss ich den Spiegel Nerhegeb erst einmal finden. Wo mag Albus ihn nur versteckt haben?'

Über diesem speziellen Problem grübelte sie schon eine ganze Weile und sie hatte das Schloss in den letzten Nächten in ihrer Animagus-Form durchsucht, in der Hoffung, eine streunende Katze würde nicht so sehr auffallen wie eine ziellos umherirrende Professorin.

‚Es ist einfach typisch für Albus, dass er meine Suchaktion bemerkt hat und mir meine Ausrede nicht abnimmt. Und er weiß, dass ich weiß, dass er es weiß und hat seinen Spaß daran, dieser Mistkerl. Wenigstens einen Hinweis hätte er mir geben können.' Sie runzelte die Stirn und öffnete die Augen. Nachdenklich blinzelte sie in das helle Sonnenlicht.

„Und wenn er genau das getan hat?", fragte sie plötzlich laut und richtete sich auf. „Wenn er mir einen Hinweis gegeben hat und ich habe es nur nicht gemerkt?"
Sie ging ihre letzte Unterhaltung noch einmal Wort für Wort durch und die Erkenntnis traf sie wie ein gut gezielter linker Haken. „Natürlich!"

Sie schwang die Beine auf den Steg und sprang behänder auf, als man es ihr angesichts ihres Alters zugetraut hätte. Sie schlüpfte flink in ihre Schuhe und verließ den Steg.

„Evanesco!" Der Steg hinter ihr verschwand und Minerva hastete zurück ins Schloss und in ihre Räume. Innerhalb weniger Minuten hatte sie ihren Koffer gepackt und machte sich bereit, Hogwarts zu verlassen. Mit dem Koffer in der Hand trat sie in ihren Kamin, ein Meer aus grünen Flammen hüllte sie ein und sie verschwand.

Einige Kilometer weiter nördlich tauchte sie, leicht rußig, in einem vergleichbaren Kamin in einem kleinen Cottage wieder auf. Sorgsam darauf bedacht, nicht allzu viel Asche auf dem Kaminvorleger zu verteilen, kletterte sie aus der Feuerstelle und stellte den Koffer ab. Mit einem geschickten Zauber reinigte sie sich von Ruß und Asche und öffnete dann erstmal die Fensterläden, um Licht und Luft in das Zimmer zu lassen. Ein paar kleine Haushaltszauber später waren die Oberflächen in den Zimmern staubfrei und die Fenster standen offen, damit die sommerliche Brise die etwas abgestandene Luft im Haus ersetzen konnte. Zufrieden nickte sie und machte sich daran, ihren Koffer in ihr Schlafzimmer zu tragen. Und dort stand er, der Spiegel Nerhegeb, sorgsam mit einem weißen Laken verhüllt. Minerva ließ ihren Koffer auf das Bett plumpsen und schlich neugierig um den Spiegel herum. Zaghaft hob sie ein Eckchen des Lakens an und spähte darunter, jedoch ohne viel zu erkennen. Sollte sie jetzt schon? Oder erst, nachdem sie den Koffer ausgepackt hatte? Nachdenklich sah sie zwischen dem so verhüllten Objekt ihrer Begierde und ihrem Koffer hin und her, doch schließlich siegte ihr Pflichtbewusstsein über ihre Neugierde. Kurz darauf war der Schrank eingeräumt, der Koffer leer und ordentlich verstaut. Minerva ließ sich auf die Bettkante sinken und starrte den verhüllten Spiegel an. Plötzlich beschlichen sie Zweifel und kämpften mit ihrer brennenden Neugier. WOLLTE sie wirklich wissen, was der Spiegel ihr zu zeigen hatte? Oder würde sie mit ihrer Unwissenheit glücklicher leben? Was würde sie tun, wenn der Spiegel ihr etwas ganz und gar Unvorhergesehenes zeigte?

Etwas, was sie sich nie eingestanden hatte? Wenn der Spiegel ihr etwas zeigte, von dem sie nicht wusste oder wissen wollte? Zaudernd saß sie auf der Bettkante und starrte düster auf das weiße Laken. Sie fühlte sich ein wenig wie das Kaninchen vor der Schlange, hypnotisiert durch die bloße Anwesenheit dieses magischen Relikts. Sie wusste nicht, wie lange sie da so gesessen hatte, hin- und hergerissen zwischen ihrer Furcht, etwas zu sehen, das sie nicht sehen wollte und ihrem brennenden Verlangen, es eben doch endlich zu sehen. Schließlich stand sie abrupt auf und verließ den Raum. Sie würde einen Spaziergang durch den Heather machen und sich vom Wind den Kopf frei blasen lassen, beschloss sie. Keine zwei Minuten später hatte sie ihr gemütliches Cottage verlassen und wanderte ziellos durch das sonnenbeschienene Heidekraut, in dem die Bienen summten. Vor ihr erhob sich majestätisch der Sgurr nan Conbhairean mit seinem zerklüfteten felsigen Antlitz in den blauen Sommerhimmel. Nachdenklich blieb sie stehen und betrachtete ihn lange, bevor sie sich umwandte und in eine andere Richtung davonging. Nachdem sie einige Stunden so herumgelaufen war, befand sie, dass es albern und ihrer nicht würdig war, sich derart um eine Entscheidung herumdrücken zu wollen. Zum Teufel damit, sie würde jetzt nach Hause gehen, ein frühes Abendessen einnehmen und eine Weile lesen, bevor sie dann zu Bett gehen und die ganze Sache überschlafen würde. Sie straffte die Schultern und hob entschlossen das Kinn. Morgen früh würde sie in dieser Angelegenheit klarer sehen. Energischen Schrittes machte sie sich auf den Heimweg und dort angekommen, verbrachte sie ihren Abend genauso, wie sie es sich vorgenommen hatte. Als sie sich dann endlich zu Bett begab, stand der Mond schon hoch am Himmel und schien durch ihr offenes Fenster. Er tauchte ihr Schlafzimmer in ein sanftes Licht und malte silbrige Kringel auf das weiße Laken, das den Spiegel verhüllte. Minerva lag im Bett und starrte auf den Spiegel an ihrem Fußende, geisterhaft weiß in seiner Umhüllung, und beobachtete, wie der laue Nachtwind das Laken sanft wehen ließ. „Schluss damit", ermahnte sie sich selbst und drehte sich energisch auf die Seite, um nicht mehr ans Fußende starren zu können. Sie hörte, wie die alte Standuhr in ihrem Wohnzimmer die Stunden schlug und beobachtete, wie die silberbestreute Mondscheibe ihre Bahn im Meer der Nacht zog. Schließlich hielt sie es nicht mehr aus und schlug energisch die Bettdecke zurück. „Wem willst du eigentlich etwas vormachen, Minerva?", fragte sie sich und schwang die Beine aus dem Bett. In ihrem langen weißen Nachthemd, ihr dunkles Haar offen auf den Schultern, tappte sie barfuß bis vor den Spiegel. In einer fatalistischen „Jetzt oder nie" – Aktion zog sie das Laken vom Spiegel und spähte vorsichtig hinein. Zuerst sah sie nur sich selbst, wie sie dastand, in ihrem schlichten weißen Nachthemd. Halbwegs amüsiert bemerkte sie, dass ihre Brust sich so rasch hob und senkte, als wenn sie schnell gelaufen wäre. Doch dann veränderte sich die Szenerie im Spiegel. Ein dunkler Schemen war hinter sie getreten und reflexartig wandte sie den Kopf um, um hinter sich zu sehen. Natürlich war da niemand und sie errötete ob ihrer Albernheit. Gespannt, was der Spiegel ihr nun enthüllen würde, wandte sie sich wieder ihrer Reflektion zu. Der schwarze Schemen hinter ihrem Spiegelbild näherte sich ihr weiter und unwillkürlich schauderte sie zusammen. Neugierig beugte Minerva sich vor, bis ihre Nasenspitze beinahe das kühle Glas des Spiegels berührte und mit einem Mal erkannte sie die Silhouette. „Snape!", entfuhr es ihr, „das ist ja Severus Snape!" Halb fasziniert, halb entsetzt beobachtete sie, was weiter geschah. Sie wandte sich um und lehnte sich vertrauensvoll an Snape. Er legte ihr liebevoll den Arm um die Taille und zog sie enger an sich. Minervas Spiegelbild sah zu ihm auf und er lächelte auf sie hinunter, während seine freie Hand mit ihrem Haar spielte, weiter zu ihrem Nacken wanderte, sich im Ansatz ihres üppigen Haars vergrub und sich dann langsam ihrer Wange näherte und diese berührte.. Diese überraschende, vertrauliche Geste berührte sie sehr und ihr kamen fast die Tränen. Es war schon so unsagbar lange her, dass jemand sie auf diese Art berührt hatte, dass es ihr schon gut tat, es einfach nur sehen zu dürfen, auch wenn sie es nicht wirklich spürte. Seine Hand wanderte über ihre Wangen, zeichnete sorgfältig die Konturen ihres Gesichtes nach, strich zart wie ein Windhauch über ihre Lippen und fuhr schließlich wieder über ihr Haar Dann küsste er sie, seine Lippen wanderten langsam und zärtlich über ihr Gesicht. Er küsste ihre Stirn, ihre Wangen und zuletzt verschloss er ihren Mund mit einem langen, innigen Kuss. Minerva konnte einen Seufzer nicht unterdrücken, sie hatte plötzlich das Gefühl, Snapes Wärme zu spüren, die sanften Berührungen auf ihrem Gesicht, seinen Arm um ihrer Taille. Der Spiegel zeigte ihr etwas, das sie sich selbst niemals eingestanden hätte. Sie kuschelte sich in seine Umarmung und schmiegte ihr Gesicht an seine Brust. Seine Lippen strichen über ihr Haar, er vergrub sein Gesicht in ihrer üppigen Haarpracht und hielt sie so fest, als ob er sie nie wieder loslassen wollte. Dann begannen seine Hände langsam, die Konturen ihres Körpers zu erforschen… Ihre Augen begannen zu brennen und ein verzweifeltes Keuchen entrang sich ihrer Kehle. Innerhalb kürzester Zeit verwandelte sich die selbstsichere und souveräne Minerva McGonagall in ein kleines Häufchen Elend. Sie sank auf das Fußende ihres Bettes und schlang schutzsuchend die Arme um die angezogenen Knie. „Nein. Ich will nicht", stammelte sie mit zuckenden Lippen, „ich will nicht weinen…"

Doch sie konnte ihrem Vorsatz nicht treu bleiben und Tränen rannen ihre Wangen hinab. Diese Bilder im Spiegel hatten Sehnsüchte in ihr geweckt, die sie schon lange für erledigt angesehen hatte, ihr Gefühle aufgezeigt, die sie immer hartnäckig verleugnet hatte. Minerva starrte blicklos auf den Fußboden. Sie hatte sich etwas vorgemacht, es war nicht die schlichte Sympathie für einen Kollegen, die sie für Severus empfand, nicht nur Bewunderung für seinen selbstlosen Einsatz im Kampf gegen den Dunklen Lord, sondern etwas, das viel tiefer ging.

Wie dumm war sie gewesen, es nicht zu bemerken. Nicht zu bemerken, dass sie sich in ihren Kollegen verliebt hatte. Nicht zu bemerken, dass sie es vermisste, liebevoll in den Arm genommen zu werden. Doch niemals hatte sie sich im Zusammenhang mit Snape das Wort Liebe erlaubt. Liebe. So ein großes Wort… War es gerechtfertigt? Und wie sollte sie nun damit umgehen? Ein einzelnes Schluchzen entrang sich ihrer Brust, bevor sie sich in ihrem Bett verkroch und die Decke über ihren Kopf zog als könnte sie mit diesem Akt alle ihre Emotionen aussperren und die Bilder im Spiegel bannen und für immer vergessen.