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"Ich habe die ganze Zeit daran gedacht, auf alle Fälle Mamoru retten zu wollen.", erklärt Usagi verlegen. Ich schaue nach unten in ihr Gesicht und sehe wie sie errötet. Und sie hat keine Ahnung wie warm es mir dabei um mein Herz wird.

"Du hast mich davor gerettet, eine weitere Spielfigur von Königin Beryl zu werden.", stelle ich mehr für mich als für die anderen fest. An ihren fragenden Blicken erkenne ich ihren Wunsch nach Aufklärung. Ich komme dem gerne nach, doch verschweige ich großzügig welche Reaktionen Usagi in mir ausgelöst hat. So gut kenne ich die Senshi nun auch noch nicht. Und ehe ich die Welt mit meinen Gefühlen konfrontieren will, muss ich Usagi damit konfrontieren.

Mir fällt auf, dass ich sie noch immer in meinen Armen halte und sie keine Anstalten macht zu fliehen. Das gibt mir Hoffnung. Denn auch ich trage Zweifel. Ich mag mich an unsere Liebe erinnern. Für mich mag sich jetzt ein Bild ergeben, welches zulässt meinen Gefühlen für Usagi freien Lauf zu lassen. Jetzt, wo ich keine Verantwortung gegenüber meiner geheimnisvollen Prinzessin mehr verspüre.

Aber was, wenn Usagi in diesem Leben andere Pläne hat? Vielleicht würde ich ihr ja auch nur im Weg stehen? Es scheinen selbst Tausend Jahre nichts gegen diese Zweifel ausrichten zu können, denn ich erinnere mich leicht, eine solche Unsicherheit auch als Prinz Endymion empfunden zu haben. Unbewusst drücke ich Usagi fester an mich, als eine Handlung die ausdrücken soll, dass ich sie nicht so einfach wieder hergebe, dass ich um sie kämpfen werde.

Ende? Weiß noch nicht ;-) Was meint ihr?

Anmerkung 2009-03-04: Ich weiß, dass diese einzelne Träne voll das Klische ist. Aber ausnahmsweise soll es das auch mal sein ;-)