A/N: Es wird Frühling...

„Kavanagh!" „Oh, hallo, McKay..." Kavanagh wollte gerade sein Quartier betreten, als sein Vorgesetzter auf ihn zukam. McKay warf Kavanagh mehrere Narzissen samt Zwiebeln vor die Füße. „Was soll das, Kavanagh?"

„Hm. Das sind Narzissen."

„Ich weiß, dass das Narzissen sind. Meine Frage bezog sich darauf, warum diese Narzissen in meinem Labor standen."

„Und was soll ich damit zu tun haben?"

„Ach, tun Sie doch nicht so unschuldig! Wer hat vor vier Monaten 3000 Narzissenzwiebeln samt Gartenerde bestellt? Na, wer?"

„Wieso kommen Sie darauf, dass ich..."

„Die Bestellung lief unter Ihrem Namen!"

„Oh. Ich habe sie aber nicht bestellt."

McKay zögerte jetzt etwas. Würde Kavanagh es wagen, ihn so unverblümt anzulügen? „Sie haben die Zwiebeln nicht bestellt?"

„Nein."

„Wie kommt dann Ihr Name auf die Bestellliste?"

„Tja, ein böser Scherz vielleicht. Es gibt hier so den einen oder anderen, der mich nicht mag." Das leuchtete McKay ein. „Ah, nichts für Ungut. Falls Sie erfahren, wer das war..."

„...werde ich mich sofort bei Ihnen melden. Aber was ist so schlimm an ein paar Narzissen?"

„Es ist die Farbe. Zitronengelb, Sie verstehen? Allein diese Farbe macht mich nervös."

Mit diesen Worten verließ McKay Kavanagh, der die so unsanft behandelten Blumen aufsammelte und in sein Quartier brachte. Dann sagte er: „So, meine Lieben, das hat doch gut funktioniert. Und morgen früh wird ganz Atlantis gelb erstrahlen. Zitronengelb, um genau zu sein." Er lächelte und hatte den Eindruck, dass 3000 Narzissen zurücklächelten.