Harry Potter und der gehörnte Dämon

Eine Harry Potter Fanfiction

Disclaimer: Harry Potter gehört J. K. Rowling. Dungeon Keeper gehört Bullfrog. Ich leihe mir die Figuren nur um etwas Spass mit ihnen zu haben. Ich habe keine Rechte an den Figuren, nur die Idee gehört mir.

Autorenworte: Eine weitere, hoffentlich einzigartige Fanfiction von mir. Sie beginnt am Ende des 4. Bandes. Ich hatte erst überlegt, sie nach Band 5 beginnen zu lassen, hab mich dann aber anders entschieden. Diese Geschichte habe ich vor 2 Jahren angefangen, es wurde mal Zeit, das ganze zu veröffentlichen.

Es ist ein Crossover zwischen Harry Potter und Dungeon Keeper. Harry wird sich mit anderen Keepern messen müssen. Er wird Dungeons bauen, Feinde bekämpfen und Allierte finden. Und er wird Endschlachten schlagen müssen.

Horny hat von mir die Rolle des Erklärers aufgebrummt bekommen. Und mit einigen Fakten des Spiels gehe ich etwas freier um.

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Kapitel 1 Ein Opfer und ein magisches Herz

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Harry Potter war kein glücklicher Junge. Er saß im Fond des Wagens seines Onkels Vernon, der ihn nach einigen desaströsen Ereignissen vom Bahnhof abgeholt hatte. Voldemort lebte wieder richtig, Cedric Diggory war tot, ermordet von Wurmschwanz und die Todesser waren zu ihrem alten Herren zurückgekehrt.

Vernon schimpfte über Harry und sein Freakdasein.

So ging es die ganze Heimfahrt lang und Harry wurde immer schlechter gelaunt.

Als sie zu Hause ankamen höhnte Dudley „Der dürre Freak ist wieder da. Na wie geht's so, Missgeburt?" fragte er fies und dumm grinsend.

Petunia schaute ihren Neffen abwertend an. „Dein Zimmer ist bereit." sagte sie in einem Tonfall, der ihre Verachtung deutlich werden liess.

„Jaja." entgegnete Harry.

„Denk ja nicht, dass du was besonderes bist, Junge." drohte Vernon nun. „Eigentlich sollten wir dich rauswerfen. Denn du bist unbrauchbar und verursachst nur Ärger." redete er weiter.

Harry explodierte förmlich. Er schaute seine Verwandten an. „Was wisst ihr dummes Pack schon?" fragte er mit Gift in der Stimme.

„Was fällt dir ein, so mit uns zu reden?" fragte Vernon.

Harry zitterte vor Zorn und Wut.

Plötzlich gab es einen Knall und anstatt von Onkel Vernon sass ein fettes, rotes, relativ kugelförmiges Wesen da, welches Hörner, mit je einem Morgenstern dran, auf dem Kopf hatte.(Ein Teufler) Es schaute sich verwirrt um.

Anstelle von Dudley stand ein zu klein geratener Troll da.

Und Tante Petunia stand wie eine in Stahl gekleidete Domina da, nur hatte sie ellenlange Krallen an ihren Handschuhen. (Eine eiserne Jungfrau)

„Auf euch kann ich verzichten." rief Harry aus.

Plötzlich bildete sich ein Strudel im Küchenboden und Dudley verschwand darin. „Götter fühlen sich durch eure Opfergaben geehrt." kam es aus dem nichts.

Petunia schaute geschockt drein.

Dann wurde Onkel Vernon in den Strudel gezogen. „Götter fühlen sich durch eure Opfergaben geehrt." kam es wieder aus dem nichts.

Dann verschwand Tante Petunia in dem Strudel. Ihr letzter Blick auf Harry sprach von abgrundtiefer Verachtung für den Jungen.

„Die Götter haben euer Angebot belohnt." kam es nun wieder aus dem nichts.

Eine riesige, rote Gestalt kam aus dem Strudel aufgestiegen, der sofort danach verschwand. „Ihr habt mich beschworen, Herr?" fragte das Wesen.

„Wer oder was bist du? Wie kommst du hierher?" fragte Harry geschockt.

Das Wesen präsentierte all seine überlangen Zähne. „Ich bin Horniculus, ein Reaperdämon. Du hast mich beschworen indem du einen Troll, einen Teufler und eine Eiserne Jungfrau geopfert hast." erklärte das Wesen.

Harry schaute verwirrt drein. „Aber wie?" fragte er, als plötzlich mit einem Knall mehrere Auroren auftauchten.

Einer rief „Es wurde bestätigt. Potter hat unbeabsichtigt einen Reaperdämonen beschworen!"

Eine andere, eine junge Frau mit rosa Haar kommentierte das ganze „Oh Scheisse!"

Der Dämon sprang auf. „Was wollt ihr uneingeladen im Haus meines Chefs?" fragte er grollend. Dabei stellte er sich schützend vor Harry.

Die Auroren verschwanden. Nur die rosahaarige blieb zurück. Ehe sie etwas sagen konnte, tauchten Mad-Eye Moody und Albus Dumbledore auf. „Harry, was hast du nur getan?" fragte Dumbledore geschockt.

Harry antwortete nicht, er hatte ja selber keine Ahnung.

Horny grollte „Er hat sich einen Verbündeten geholt, der ihm helfen kann."

Moody musste unwillkürlich lachen. „Du bist ein Reaperdämon." sprach er Horny an. Der nickte. „Wie hat Potter dich beschworen?" fragte Moody weiter.

„Er hat einen Teufler der Stufe 10, einen Troll der Stufe 10 und eine eiserne Jungfrau der Stufe 10 geopfert." erklärte Horny. „Er hat einen Pakt mit den finsteren Göttern geschlossen."

Dumbledore hatte inzwischen Harrys Geist gescannt und fand seine Befürchtungen bestätigt. „Harrys Verwandte sind zu weit gegangen, er konnte seine Magie nicht mehr kontrollieren. Zusammen mit seinem Zorn führte das dazu, dass er sie verwandelt hat. Und da freie Magie in der Luft lag, und er ‚ Auf euch kann ich verzichten' gerufen hat, hat sich ein Portal zu den finsteren Göttern geöffnet. Und die Formen, die seine Verwandten angenommen haben, haben den Göttern gefallen. Als Belohnung für das gefällige Opfer haben sie Horniculus hierher geschickt um Harry zu unterstützen und zu trainieren." sagte der alte Rektor. Er hatte auch den Geist des Reapers sondiert.

Plötzlich fühlte er eine Sense an seinem Hals. „Schnüffel noch einmal in meinem oder dem Geist meines Chefs herum und du wirst herausfinden können, ob du auch ohne Kopf noch leben kannst." grollte der Reaperdämon.

Dumbledore zuckte zurück und errichtete hastig mentale Schilde, die verhindern sollten, dass er noch einmal, wenn auch unbeabsichtigt in den Kopf einer der beiden Personen eindrang. Reaperdämonen machten keine leeren Drohungen.

Kurz darauf verliessen Dumbledore und Moody Ligusterweg Nummer 4.

Tonks schaute immer noch entgeistert Harry an. „War es so schlimm?" fragte sie schliesslich. Harry nickte stumm. Tonks ging zu ihm rüber und umarmte ihn. „Wenn ich dir helfen kann, lass es mich wissen." sagte sie und drückte ihm einen Zettel mit Name und Adresse in die Hand. Dann verschwand sie mit einem Knall.

Horny wendete sich an seinen neuen Chef. „Wir müssen über meine Bezahlung reden." forderte er Harry auf. „Ja. Wie viel willst du und in welchen Abständen?" fragte dieser.

„8000 Goldstücke im Monat. Wer bezahlt ist mir egal, du kannst auch einen deiner Feinde als Schuldner angeben." entgegnete Horny.

Harry musste lachen. „Gut, dann wird Lucius Malfoy dich bezahlen." sagte er mit viel Feindseligkeit in der Stimme. Harry verabscheute den blonden Mann.

Horny nickte. „Wo lagert sein Gold?" fragte er weiter.

„In Gringotts, wir können uns dorthin auf den Weg machen." entgegnete Harry.

Etwa später trat er mit dem Dämon zusammen auf den Bürgersteig, ob Muggel ihn sahen, war ihm egal. Dann winkte er dem fahrenden Ritter. Der kam angeschossen und Harry stieg ein. „Winkelgasse." sagte er. Der Schaffner gab ihm sein Billet.

Dann schaute er Harrys Begleiter an. „Die Fahrt ist kostenlos." sagte Stan schnell. Horny präsentierte ein Grinsen.

Nach einer holprigen Fahrt kamen sie vor dem tropfenden Kessel an. Harry und der Reaper stiegen aus und gingen durch den Kessel. Verschiedene erschrockene Aufkeucher begleiteten Horny, als er Harry folgte. Auch in der Winkelgasse machten alle Platz. Horny war aber auch ehrfurchtgebietend, mit den langen Hörnern, den langen Zähnen, einer Größe von etwa 2,50 Metern und einer riesigen Sense.

Harry und er steuerten Gringotts an. Der Kobold am Eingang quiekte erschrocken aus, als er den Reaper sah. Die Kobolde hatten vor 3500 Jahren einen Reaperdämonen beschworen, ihm dann aber kein Gold zahlen wollen. Der Dämon hatte damals die Hälfte aller lebenden Kobolde getötet. Sie hatten damals geschworen, nie wieder einen Reaperdämonen zu verärgern.

Harry und der Reaper traten in den Hauptsaal. Ein hochgestellter Kobold winkte sie heran. „Mr. Potter, was führt sie her?" fragte er mit Seide in der Stimme.

„Horniculus hier hat ein Anliegen." entgegnete Harry dem Kobold.

Horny grinste fies. „Ich will ein Konto einrichten." sagte der Dämon.

Der Kobold nickte schwitzend. „Auf welchen Namen?" fragte er den Dämon voller Furcht.

„Horniculus Potter." antwortete der Dämon. „Und Mir. Lucius Malfoy hat einen Dauerauftrag von 8000 Galleonen monatlich auf dieses Konto ausgestellt." setzte der Reaper noch dazu.

Der Kobold stellte das nicht in Frage. Er hing an seinem Leben. Und Lucius Malfoy würde halt 8000 Galleonen pro Monat verlieren. Nicht dass es dem reichen Trottel so schnell was ausmachen sollte.

„Gut. Unterschreiben sie bitte hier." bat er den Dämon unterwürfig. Der kritzelte seinen Namen auf ein paar Pergamente. Dann erhielt er einen Beutel. „Dieser Beutel hat Direktzugriff auf ihr Verliess. Sie können damit Geld abheben, ohne sich zu uns bemühen zu müssen." erklärte der Kobold. Horny nickte und folgte dann Harry zurück in den Ligusterweg.

Dann gingen beide schlafen, Horny requirierte das Ehebett der Dursleys und Harry schlief in Dudleys bequemen Bett.

Am nächsten Morgen wachte Harry von Kampflärm auf. 10 Auroren versuchten Horny mit verschiedenen Flüchen zu belegen. Horny grinste nur fies, er war gegen die ganzen Sprüche resistent. Dann drehte sich einer der Auroren um „Laufen sie, Potter, dann können wir das Wesen töten!" rief er aus. Horny grinste fies und schlug mit dem stumpfen Ende seiner Sense zu. Der Zauberer fiel ohnmächtig hin.

Die anderen Auroren versuchten gefährlichere Flüche doch Horny grollte „Chicken." und die Auroren verwandelten sich in Hühner.

Harry war beeindruckt. So konnte er Voldemort in ein Huhn verwandeln und diesem dann den Hals umdrehen. Bei der Vorstellung musste er leise in sich hineinlachen.

Horny sammelte die Hühner und den ohnmächtigen Auror auf und wandte sich an Harry. „Folgt mir mal in den Keller, Herr." grollte er.

Harry nickte und stieg die Stufen herunter.

Im Keller war viel mehr Platz als vorher. Horny warf die Hühner und den Auror in einen Raum, der vor den Türen Gitter hatte. „Ein Gefängnis." erklärte Horny.

Der Auror kam wieder zu sich und versuchte verschiedenes um aus dem Gefängnis auszubrechen, aber nichts funktionierte. Horny schaute ihn und seine zurückverwandelten Kollegen an. „Dieses Gefängnis ist ausbruchsicher. Man kann nicht herein oder heraus teleportieren, Magie wird ebenfalls geblockt. Und man kann nur ausbrechen, wenn das Gefängnis zerstört wird." erklärte er den Zauberern. „Man kommt auch heraus, wenn man freigelassen wird." setzte der Reaper noch dazu. Dann winkte er Harry ihm zu folgen.

Dieser war neugierig. Der nächste Raum enthielt riesige Hügel aus Gold. „Die Schatzkammer." erklärte Horny. Einige Imps rannten vorbei, kleine affenartige Wesen mit grossen Köpfen und Augen sowie einem Lederbeutel auf dem Rücken. Sie hielten Spitzhacken und quiekten ein wenig. „Sind recht fleißig, diese Imps." meinte Horny dazu.

Harry verdaute die Informationen. „Ich habe 10 Auroren im Gefängnis. Imps füllen Gold in meine Schatzkammer." Dann folgte er dem Reaper.

Der nächste Raum war leer. „Ein Versteck für später ankommende Diener." erklärte Horny seinem Chef.

„Und wo verstecken sie sich?" wollte Harry wissen.

„Wenn eine Kreatur herkommt, die für euch arbeitet, sucht sie sich einen Platz aus. Dann erschafft die Magie des Raumes ein Separee für diese Kreatur. Es ist wie ein magischer Wandschirm. Blickdicht, aber man kann durchtreten. Ach ja, nur die Kreatur kann in ihr Separee gehen. Es sei denn, sie lädt jemanden ein." erklärte Horny im groben die Funktionsweise des Verstecks.

Der nächste Raum schallte von Gegacker wieder. „Eine Hühnerfarm. Hier wachsen die Hühner, die eure Untergebenen essen." meinte Horny im Durchlaufen.

Der nächste Raum enthielt drehende Säulen mit Stacheln und Morgensternen. „Ein Trainingsraum zum Drillen eurer Kreaturen. Hier lernen sie kämpfen."

Der nächste Raum war ganz klar eine Bibliothek. „Hier werden Sprüche erforscht und hier könnt ihr auch Sprüche suchen, die schon erforscht sind. Jeder jemals aufgeschriebene Zauberspruch findet sich in dieser Bibliothek." sagte der Reaper.

Harry schaute ihn an. „Auch die Unverzeihlichen Flüche?" fragte er leise.

„Welche?" fragte Horny.

„Wie welche, es gibt nur Crucio, Imperio und Avada Kedavra!" entgegnete Harry.

Horny winkte ab. „Kinderkram. Hier findet ihr nekromantische Literatur. Sprüche mit denen ihr das Blut eurer Gegner in Säure verwandeln könnt. Magie, die es ermöglicht Menschen vollständiger unter Kontrolle zu bringen als mit dem Imperiusfluch." erwiderte er grinsend. „Also wirklich. Imperius ist ein vergleichsweise schwacher Zauber. Und Avada Kedavra tötet sofort. Murtis hingegen lässt einen an einer unheilbaren, hochansteckenden magischen Seuche sterben. Also alle Feinde. Eure Verbündeten haben von dem Spruch nichts zu befürchten." erklärte der Reaper.

Harry starrte ihn geschockt an. „Solche Sprüche gibt es hier?" fragte er mit tonloser Stimme.

„Jup." sagte Horny grinsend, zog ein Buch heraus und zeigte es Harry. Der überflog einige Sprüche. „Eingeweidezerfetzer. Hirnschmelze. Blutzerstörer. Zerquetscher." las er.

Harry wurde noch bleicher. „So etwas wurde niedergeschrieben?" fragte er.

„Ja, und dieses Buch wurde sogar von einem guten, weißen Zauberer geschrieben. Einige der schwarzmagischen Bücher hier sind richtig übel. Sie können die Persönlichkeit der Person, die sie liest, zerstören." entgegnete der Reaper.

Harry schauderte. Wenn das, was er grade gelesen hatte als harmlos galt, dann wollte er das üble Zeug lieber gar nicht erst kennen lernen. „Gehen wir weiter." sagte er schaudernd.

Im nächsten Raum standen Ambosse und Werkbänke. „Eine Handwerkskammer, hier werden Fallen und Türen hergestellt." meinte Horny im durchlaufen.

Im nächsten Raum standen Foltergeräte ohne Zahl herum. „Lass mich raten, die Folterkammer." meinte Harry sarkastisch.

Horny nickte. „Sehr nützlich, wenn ihr gefangene Feinde davon überzeugen wollt für euch zu arbeiten. Oder Informationen aus ihnen herausholen wollt. Ihr könnt sie natürlich auch im Gefängnis verhungern lassen, dann treten sie eurer Armee als Skelette bei." entgegnete er.

Harry schaute ihn an. „Oh Mann, wo bin ich da bloß reingeraten?" fragte er rhetorisch.

Horny gab keine Antwort und winkte Harry mitzukommen. Harry folgte und kam in einen Raum, in dem Statuen standen. In einem ummauerten Becken in der Mitte war Wasser. Horny flüsterte ehrerbietig „Ein Tempel der dunklen Götter." Harry nickte und folgte dem Reaper schnell aus dem Raum. Im nächsten Raum standen Feldbetten und Waffen herum. „Eine Baracke. Hier könnt ihr Kreaturen in Einheiten zusammenpacken." erklärte der Reaper.

Harry schaute sich um. „Aha." sagte er schliesslich.

Im nächsten Raum waren sich bewegende Säulen zu sehen, deren Runde Kuppeln Harry ein wenig zu sehr nach Augen aussahen. Horny zeigte in den Raum. „Im Köderraum könnt ihr Kreaturen absetzen, damit sie andere ihrer Art ködern, für euch zu arbeiten. Es kostet allerdings Geld. Genau wie das Training." erklärte Horny Harry. Der nickte und wollte so schnell wie möglich weg. Die langen roten Säulen mit den an Augen erinnernden Enden verunsicherten ihn.

Der letzte Raum war ganz offensichtlich ein Friedhof. Überall standen Grabsteine und Dunst waberte. In regelmäßigen Abständen schlug eine Kirchenglocke. „So, Herr, jetzt kommt der letzte Teil. Die Prüfung des Herzens." sagte der Reaper und winkte Harry ihm zu folgen.

Ein Teil der Wand wurde von einem Imp abgerissen.

Horny und Harry traten durch das Loch in eine Kaverne. In der Mitte stand eine Art abgeschnittene Stufenpyramide mit 2 Stufen nach oben. 4 Säulen erhoben sich an den Ecken der obersten Stufen. Zwischen den Säulen ruhte ein großer, von innen heraus leuchtend pulsierender Kristall. Er hatte die Form einer Kugel, wurde von 4 Dingern getragen, die ein wenig wie Wasserspeier aussahen und hatte oben drauf ein Kralle die den Kristall einfaßte. Auf dieser saß ein magentafarbener, tropfenförmiger Kristall. „Das ist ein Dungeon-Herz, Herr." erklärte Horny. „Tretet darauf zu und dann wartet ab. Wenn das Herz euch akzeptiert, könnt ihr den Dungeon, den ich euch gezeigt habe, nutzen, um euch zu trainieren, eine Armee aufzustellen und anderes." sagte der Reaper.

Harry trat auf das Herz zu, die Frage, was passierte, wenn das Herz ihn ablehnte, kam ihm zuerst nicht in den Sinn. „Komm näher." hörte er eine leise Stimme. Harry trat auf das Herz zu. Horny sprach eher grollend und jemand anderes war nicht im Raum. „Harry James Potter, Aspirant auf das Dungeon-Herz der Keeperin Lady Deathstrike. Tritt näher, damit ich dich prüfen kann." hörte Harry wieder die Stimme. Harry gehorchte. Ein vielfarbiger Lichtblitz durchleuchtete ihn, körperlich und geistig. Nach endlosen Minuten versiegte das Farbenspiel. „Harry James Potter, du bist würdig, ein Dungeon-Herz zu besitzen. Dieses Herz ist nun dein." ertönte die Stimme, diesmal vernehmlich. „Gebrauche seine Macht weise. Und bedenke. Licht bedeutet nicht notwendigerweise gut. Dunkelheit nicht notwendigerweise böse. Und wenn du Fragen hast, komm zu mir, ich werde dir Antwort geben." kam wieder die Stimme des Herzens.

Harry schaute das Herz an. „Ja, danke." sagte er. Dann wandte er sich Horny zu, der das Herz erstaunt musterte. „Horniculus?" fragte er den Dämon.

„Schaut euch die Flammen an, die an den Ecken eures Herzens flackern." Harry schaute hin. Es waren jeweils 2 schwarze und 2 weiße Flammen. Harry schaute den Reaper an. „Das ist selten. Das Herz hat dich als einen ambivalenten Keeper ausgewählt." Sagte Horny. „Sowohl Licht als auch Finsternis unterstützen dich im Kampf.

Harry schaute den Reaper verwirrt an. „Was soll das heissen, sowohl Licht als auch Finsternis unterstützen mich?" fragte Harry nach einer ganzen Weile.

Horny kam wieder seiner Erklärerrolle nach. „Das heisst, sowohl finstere Kreaturen, als auch rein gute Helden werden euch unterstützen." Sagte er zu Harry.

„Und wie kommen die zu mir?" wollte er wissen.

Horny winkte Harry ihm zu folgen. In einem Nebenraum war eine Art Unterstand. 4 Säulen an den Ecken und ein Dach. Aus dem Unterstand kam Nebel hervor. Harry konnte allerdings nicht erkennen, wo dieser herkam. Er schien einfach am Boden aufzutauchen. „Das ist ein Eingang. Wenn eine Kreatur für euch arbeiten will, erscheint sie hier. Ihr könnt hier auch unbeliebte Mitarbeiter rauswerfen." Kam wieder die Erklärung Hornys.

Harry nickte, er hatte zwar nicht alles verstanden, aber es schien recht leicht zu sein. Dann ging er wieder zum Dungeon-Herz. Lange blickte er den pulsierenden Kristall an. Plötzlich fiel ihm eine Pergamentrolle auf. Er entrollte diese. Sie zeigte seinen Dungeon. Die Auroren im Gefängnis, die Imps, die durch die Gänge liefen. Den Kellereingang der Dursleys. Ein kleiner Hinweis stand in diesem Raum. „Zugang mit magischen oder Eisentüren sichern. Gefahr eines Angriffs von dort wird so aufgehalten." Harry las das und es leuchtete ihm ein.

Dann erschien ein weiterer Hinweis. „Lavafallen in diesem Gebiet aufbauen." Harry wandte sich an den Reaper. „Was sind Lavafallen?" wollte er wissen.

„Ganz einfach, wenn ein Feind in diese Falle tritt, verschwindet der Boden unter seinen Füssen und er fällt in ein tiefes Loch, an dessen Boden Lava fliesst. Sehr ungesund das ganze. Wer dort reinfällt, kann auch wieder rausklettern, aber das Opfer der Falle ist dann geschwächt. Ihr könnt auch andere Fallen bauen." begann Horny zu erklären.

„Indyfallen sind im Endeffekt grosse rollende Felskugeln, die alles in ihrem Weg zerquetschen. Freund und Feind. Nach einer Weile zerfallen die Felsbrocken aber. Machtwortfallen lassen den Zauber „Wort der Macht" los, einen Zauber der einen ziemlich zerstörerischen Feuerring loslässt. Blitzfallen lassen Blitzschläge los, die Gegner rösten. Zu mehreren sind Blitzfallen der Tod fast jeder Kreatur." erklärte der Dämon weiter.

„Giftgasfallen lassen eine Wolke aus Giftgas auf Feinde los, allerdings werden auch eigene Kreaturen verletzt. Ausser Geistern, Skeletten, Vampiren und Teuflern. Die sind resistent gegen das Gas. Alarmfallen lösen einen Zusammenrufespruch aus, wenn ein Feind hinein tritt." erklärte Horny und holte Luft.

„Und eure Türen sind folgende. Die Holztür. Eine Barriere aus Holz, die nur schwachen Kreaturen länger Widerstand leistet, stärkere Kreaturen nehmen sie mit ein paar Schlägen auseinander. Verstärkte Türen sind Holztüren mit Eisenbeschlag, sie halten etwas länger stand, sind aber nur bei schwachen Kreaturen ein echtes Hindernis. Eisentüren sind gute Hindernisse, sie halten auch starke Kreaturen eine Weile auf. Und magische Türen halten enorm viel physischen Schaden aus. Auch mit Magie braucht man eine ganze Weile um eine magische Tür zu knacken. Meteorzauber sind am besten geeignet um diese Art Tür aufzubrechen." Erklärte der Reaper Harry.

Harry nickte. Diese magischen Türen schienen wirklich ein guter Schutz zu sein. „Wie bekomme ich solche Türen?" wollte er wissen.

„Wenn sie in der Handwerkskammer gebaut wurden." Entgegnete Horny.

„Wer baut diese Türen in der Handwerkskammer?" wollte er nun wissen.

„Trolle, Orks, Teufler, Bergzwerge, Bogenschützen und Skelette sind die besten Handwerker. Aber auch die meisten anderen Kreaturen arbeiten in der Handwerkskammer. Nur Dunkelzwerge, Zauberer, Magier, Hexen, Feen, Vampire und Reaperdämonen arbeiten nicht in der Handwerkskammer." erklärte der Reaper.

Harry nickte. „Und wann kommen Kreaturen in meinen Dungeon?" wollte Harry wissen.

„Sie können jederzeit aufkreuzen." entgegnete der Reaper.

Harry setzte sich hin und wartete. Nach einer Weile erschien eine Kreatur im Eingang. Es war ganz offensichtlich ein Troll, nur war der recht klein, keinen Meter groß. Harry schaute den Reaperdämonen verwirrt an.

„Dungeontrolle sind recht klein, selbst die größten werden nicht größer als 1,50.

Der Troll trat ans Dungeon-Herz heran und kniete vor Harry nieder. „Ich stehe euch zu Diensten." verkündete er.

Harry nickte. „Willkommen in meinem Dungeon." entgegnete er förmlich.

Der Troll nickte und ging. Harry entrollte die Karte. Sein neuer Diener war darauf zu sehen. „Of, Troll, Stufe 1, bezieht ein Versteck." waren die Statusangaben zum Troll. Nachdem der Troll im Versteck gewesen war, war zu lesen „Of, Troll, Stufe 1, geht in die Handwerkskammer arbeiten."

Harry wandte sich an Horny. „Was für einen Einfluss hat es, wenn ich den Troll trainieren schicke?" wollte er wissen.

Horny schaute ihn an. „Dann wird er größer, schneller, stärker und kann Aufgaben besser ausführen." entgegnete Horny schliesslich.

Harry nickte und konzentrierte sich auf Of. „Geh trainieren!" befahl er dem Troll.

Der liess das Werkstück stehen und ging in den Trainingsraum.

Harry schaute die Karte an. Diese zentrierte sich von selbst auf die Schatzkammer. „Schatzkammer gefüllt. Schatzkammer ausbauen." Stand da zu lesen. Harry schaute sich die Umgebung an.

Er berührte die Karte und fand sich plötzlich in der Schatzkammer wieder. Er packte einen der Imps. „Erweitert die Kaverne der Schatzkammer und baut die Schatzkammer aus." befahl er.

Der Imp schnatterte bestätigend. Dann liefen er und seine Kollegen los und begannen die Wände abzureißen. Dann legten sie Fliesen auf den Boden, die Harrys Anspruch auf das Gebiet unterstrichen. Es waren grüne Fliesen mit einem vierteiligem, schwarzweißem Karo in der Mitte. Dann bauten sie weitere Schatzkammerfliesen auf das neu eroberte Gebiet und verstärkten die Außenwände. Dann begannen sie wieder Gold abzulagern.

Harry berührte die Karte und fand sich im Raum des Dungeon-Herzens wieder. Genau rechtzeitig um seinen nächsten Untergebenen zu sehen.

Es war ganz definitiv ein Riese. Er war etwa 1,90 Gros und trug eine schwere Keule. Er ging vor Harry in die Knie. „Herr, ich diene dir." Sagte er.

Harry nickte und sagte „Ich akzeptiere."

Der Riese nickte, stand auf und ging ebenfalls zum Versteck.

„Was sollte ich über Riesen wissen?" fragte Harry den Reaper, der neben dem Dungeon-Herz wartete.

„Sie sind einfache Wesen. Groß, kräftig, loyal. Du kannst sie, wenn sie trainiert sind, in der Handwerkskammer beschäftigen. Zum Forschen sind sie zu tumb. Aber sie sind ziemlich gute Kämpfer. Ihre Langsamkeit machen sie durch grosse Stärke wieder wett. Es ist nämlich so, die Kreaturen sind unterschiedlich stark. Ich würde mal folgenden Vergleich machen. Ein normaler Mensch hätte hier im Dungeon eine Ausgangsstärke von 15. Riesen haben eine von 100. Voll trainiert haben sie eine Stärke von 415. Normale Menschen hätten eine 62. Es geht wohlgemerkt um unbewaffnete Menschen. Bewaffnete oder mit Magie kämpfende Menschen sind stärker. Oder Menschen, die spezielle waffenlose Kampftechnicken haben." erklärte Horny.

Harry nickte. „Wo würdest du meine Stärke einordnen?" fragte er schliesslich.

Horny schaute ihn an. „Komm mit in den Trainingsraum, da können wir es herausfinden." entgegnete er.

Harry nickte und teleportierte via Karte in den Trainingsraum.

Horny kam angerannt. „Greif mich mit allem, was du hast an." ordnete er an. „Der Trainingsraum dämpft selbst die mächtigsten physischen Schläge zu einem Hauch und die stärksten Sprüche zu einer Lightshow." erklärte der Reaper.

Harry begann mit „Expelliarmus!" Hornys Sense zuckte kurz, mehr war aber auch nicht drin. „Accio Sense!" zog die Sense vorwärts, aber Horny behielt sie immer noch in der Hand und konnte sie zurückziehen. „Stupor!" liess einen Stunner auf den Reaper fliegen, den dessen Haut absorbierte. „Petrificus Totalus!" und auch jeder anderes Spruch waren nutzlos um den Reaper auch nur ansatzweise auszuschalten.

Als Harry fertig war, nickte der Reaper. „Du bist zur Zeit auf Level 2 von 10. Deine derzeitige Stärke ist 202, du hast viel Talent und mit den richtigen Sprüchen und einem speziell angefertigten Zauberstab sollte dir Grosses gelingen. Ausserdem denke ich, dass du ein grosses Arsenal an Sprüchen lernen kannst." meinte der Reaper schliesslich. „Du wirst mich zwar in physischer Stärke nicht überbieten können, aber deine magische Stärke sollte es dir ermöglichen, mit mir gleichzuziehen. Ich bin ja ein Stufe 10 Reaperdämon, meine Stärke ist 622, du solltest auf Stufe 10 ebenfalls diese Stärke haben. Weiter als Stufe 10 kann man nicht trainieren." erklärte er seine Worte.

Harry schaute erfreut drein. „Und wo finde ich die Sprüche?" fragte er begierig.

„In der Bibliothek." entgegnete Horny grinsend. „Hier kannst du sie dann trainieren. Und ich würde dir für den Fall der Fälle Waffentraining empfehlen. Denn wenn jemand mit einer ordentlichen Waffe nahe genug an einen Magier herankommt, ist der Magier meist ziemlich aufgeschmissen. Noch so viel Magie hilft nicht gegen ein Schwert im Herz. Auch wenn das Dungeon-Herz dich eine Weile schützt, wenn du im Kampf fällst, bist du tot." meinte der Reaper.

„Gut, ich denke eine Fernkampfwaffe und eine Nahkampfwaffe sind die beste Kombination." sagte Harry und verliess den Dungeon.

Dann stieg er in Dudleys Zimmer hoch und suchte eines von Dudleys Magazinen heraus. Der fette Junge hatte sich sehr für Waffen interessiert. Und für Militär im allgemeinen. Harry durchstöberte die Magazine ein paar Stunden lang, bis er sich schliesslich entschieden hatte.

Magische Traditionen verlangten vom Helden ein Schwert und Pfeil und Bogen respektive einer Armbrust.

Harry hatte ich für ein Kampfmesser, ein Springmesser, eine Pistole, ein Maschinengewehr und einen Satz Ninjaschwerter entschieden. Er nahm das Magazin mit in den Dungeon und zeigte es Horny. „Wie kann ich mir so etwas besorgen?" fragte er.

Horny schaute sich die einzelnen Artikel an. Dann befahl er einen Imp herzu. Dieser schaute sich die gewünschten Sachen an und teleportierte davon.

Eine Weile später legte er eine AK 47, eine Magnum, einen Satz Samurai- und einen Satz Ninjaschwerter sowie einige Kampfmesser vor Harry ab. „Und ich brauch auch noch Munition." sagte Harry.

Der Imp schnatterte und teleportierte wieder weg um mit einigen Munitionskisten wiederzukommen.

„Wie viel können die kleinen Viecher eigentlich tragen?" wollte Harry wissen.

„Ich weiss es nicht genau, eine Tonne mindestens." entgegnete Horny.

Harry starrte das knapp 70 Zentimeter grosse Wesen an.

„Die heben, soviel ich weiss, die Schwerkraft um zu transportierende Objekte auf." erklärte Horny das Vorgehen. Harry nickte. „Und wollt ihr eure Waffen mal ausprobieren?" fragte Horny.

Harry nickte und lud die Magnum durch. Dann zielte er auf die gegenüberliegende Wand und drückte ab. Die Waffe versprang ihm natürlich. „Damit muss ich aber noch üben." murmelte er selbstironisch.

Horny nickte. Der Querschläger hatte ihn nur knapp verfehlt.

Plötzlich änderte sich der Trainingsraum und wurde zu einem Schießstand. „Was ist denn jetzt los?" fragte Harry verwundert.

„Der Raum passt sich euren Bedürfnissen an. Bogenschützen sehen den Raum wohl ähnlich. Und die anderen Kämpfer sehen ihn so, wie ihr ihn beim ersten Mal gesehen habt." erklärte der Reaper. Harry nickte nur und begann sein Schießtraining. Und aus irgendeinem Grund musste er die Waffe nie nachladen. Die Magie des Raumes erneuerte die Kugeln immer wieder.

Nach einer ganzen Weile hörte Harry auf. Er traf jetzt zumindest die Zielscheibe. Dann teleportierte er wieder via Karte zu seinem Dungeon-Herz. In der Zwischenzeit waren 2 weitere Trolle, ein Samurai, ein weiterer Riese, ein Barbar und 2 Schwarzmagier angekommen.

Horny erklärte die Kreaturen. „Barbaren sind starke Menschenkrieger, aber es mangelt ihnen an Finesse. Sie schlagen mit ihren Kriegshämmern auf Gegner ein. Ihre Anfangsstärke beträgt 60. Trolle haben eine Anfangsstärke von 40. Samurai sind erfahrene Ritter des Ostens. Sie sind schnell, stark und können sogar ein wenig Magie anwenden. Sie haben viel Finesse, ihre Schläge sind meistens Treffer. Ihre Anfangsstärke beträgt 80. Und sie können es auch ohne Probleme mit stärkeren Gegnern aufnehmen, solange sie ans ausweichen denken. Dann sind sie verdammt gefährliche Gegner. Schwarzmagier sind Bücherwürmer. Sie forschen daran, magische Rituale in kurze Sprüche zu formen, damit man diese leichter ausführen kann. Ihre Anfangsstärke ist 20. Aber man sollte sie nicht unterschätzen, sie sind fähige Sprücheklopfer und haben interessante Angriffszauber. Ihr tätet gut daran ebenfalls einige davon zu lernen." erklärte der Reaper.

Harry nickte. „Und was tun wir mit den Auroren im Gefängnis?" wollte er wissen.

„Ihr könnt sie freilassen oder verhungern lassen oder sie foltern, damit sie zu euch überlaufen oder damit sie sterben und Leichen für den Friedhof produzieren. Dann kann ein Vampir entstehen. Und Vampire sind sehr fähige Kämpfer, ein Stufe 10 Vampir kann mit Glück sogar gegen einen Reaper der Stufe 10 gewinnen. Sie können sich nämlich heilen und haben einen Auslaugespruch, der Gegner Energie kostet und diese Energie ihnen zuführt." erklärte Horny.

Harry nickte. „Ich lasse sie frei. Das Ministerium sollte diese Großzügigkeit besser zu würdigen wissen." sagte er. Dann ging er zum Gefängnis. „Ich lasse euch frei, aber merkt euch folgendes, ich werde es nicht noch einmal tolerieren, solltet ihr versuchen in meinen Dungeon einzudringen oder meine Untergebenen anzugreifen." stellte Harry klar.

Der älteste der Auroren nickte. „Ja, Keeper, wir werden euch in Frieden lassen. Solange ihr friedlich bleibt. Greift Muggel oder Zauberer oder magische Geschöpfe an und ihr werdet Probleme mit dem Ministerium haben. Denn dann werden wir euch angreifen, mit allem was wir haben." entgegnete der alte Auror.

Harry nickte. „Wir haben einen Deal. Frieden, bis eine Seite ihn bricht." sagte er und winkte den Auroren das Gefängnis zu verlassen.

Diese traten auf den Gang. „Wir gehen in Frieden." verabschiedete sich der älteste Auror. Die anderen nickten. Dann apparierten sie fort.

Harry sagte leise „Antiapparierschilde und andere magische Abwehrschilde um meinen Dungeon aufbauen." zu sich.

Dann ging er wieder zum Dungeon-Herz. Er beobachtete forschende Schwarzmagier in weinroten Roben, trainierende Trolle, Samurai und Riesen. Und er sah auch eine in Eisen gekleidete Frau mit Krallenhandschuhen. Er beschloss Horny über diese Frau auszufragen.

Im Raum des Dungeon-Herzens saß Horny und schaute ihn an. „Wir brauchen ein zweites Versteck, eine eiserne Jungfrau und ein Vampir sind in den Dungeon gekommen. Eiserne Jungfrauen hassen Samurai und Vampire wollen nicht mit Zauberern oder Schwarzmagiern in einem Versteck wohnen. Diese Feindseligkeiten enden immer in Mord und Totschlag." erklärte der Reaper.

Harry rollte die Karte auf und markierte 2 Bereiche. Einer für ein weiteres Versteck, einer für eine weitere Hühnerfarm. Damit wollte Harry verhindern, dass sich die Feinde zu oft über den Weg liefen.

Plötzlich weiteten sich seine Augen. Ein Skelett hatte den Dungeon betreten. Es trug einen Schild und ein langes Schwert. „Ein Skelettkrieger. Die sind vor allem in größeren Gruppen effizient. Anfangsstärke ist 55. Sie sind wie Vampire und Teufler immun gegen Giftgas. Kämpfen und Handwerk, darin sind sie gut. Vampire sind untote Krieger, sie sind sehr stark und ab der Erfahrungsstufe 4 unsterblich. Wenn sie sterben, werden sie mit einem Erfahrungslevel weniger in ihrem Versteck wiedergeboren. Zumindest solange bis sie Stufe eins unterschreiten würden. Dann sterben auch sie endgültig. Ihre Anfangsstärke ist 70. Und eiserne Jungfrauen sind talentierte Kämpferinnen. Schnell und tödlich. Ab Stufe 6 kommen gute Fernangriffe dazu. Ihre Anfangsstärke ist 60." erklärte Horny.

Harry nickte. „Ich bin müde, ich geh mal schlafen. Ausserdem muss ich noch was essen. Ich habe heute nur einen kleinen Imbiss gehabt, als ich Dudleys Magazine durchstöbert habe. Ich denke, du kannst das ganze erstmal alleine handhaben. Ich mache dich zu meinem Stellvertreter." sagte Harry und gähnte. „Ich muss unbedingt Hermione, Ron und Sirius schreiben. Das wird die sicher interessieren. Ron der Trainingsraum und Hermione die Bibliothek. Und Sirius die ganze Anlage." meinte Harry müde.

Horny nickte. „Ich werde die Stellung nach bestem Wissen und Gewissen ausbauen." sagte er.

„Verursache aber keine Kämpfe, zur Zeit herrscht Frieden mit dem Ministerium." entgegnete Harry. Horny nickte und Harry teleportierte gedankenlos in die Küche.

Dann Ries er die Augen auf und teleportierte zum Herzen zurück. „Ich habe eine Frage." wandte er sich an das Herz.

„Sprich." erwiderte dieses.

„Wieso habe ich mich in die Küche teleportiert?" fragte er.

Das Herz antwortete „Lord Deathstroke, als Keeper habt ihr die Möglichkeit per Gedankenbefehl zu teleportieren. Ihr müsst euch nur euer Ziel vorstellen, dann könnt ihr dorthin teleportieren." erklärte die Stimme.

Harry nickte und versuchte es gleich mal. Er teleportierte in die grosse Halle von Hogwarts und von dort in sein Haus zurück. Da das Haus Tante Petunia gehört hatte und er ihr letzter lebender Verwandter war, fiel es durch ihren Tod automatisch an ihn. Und sollte Tante Marge Ansprüche anmelden wollen, nun dann sollte sie die mit Horny ausdiskutieren. Harry musste bei dem Gedanken grinsen.

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So ich hör hier erstmal auf.

Als erstes eine Liste der auftretenden Kreaturen, plus Stärkezugewinn pro Stufe.

Horny: Anfangsstärke 150, 52,5 pro Stufe

Harry: Anfangsstärke 150, 52,5 pro Stufe

Riese: Anfangsstärke 100, 35 pro Stufe

Drache: Anfangsstärke 90, 31,5 pro Stufe

Ritter: Anfangsstärke 80, 28 pro Stufe

Teufler: Anfangsstärke 80, 28 pro Stufe

Samurai: Anfangsstärke 80, 28 pro Stufe

Vampir: Anfangsstärke 70, 24,5 pro Stufe

Ork: Anfangsstärke 65, 22,75 pro Stufe

Eiserne Jungfrau: Anfangsstärke 60, 21 pro Stufe

Barbar: Anfangsstärke 60, 21 pro Stufe

Skelett: Anfangsstärke 55, 19,25 pro Stufe

Troll: Anfangsstärke 40, 14 pro Stufe

Zauberer: Anfangsstärke 20, 7 pro Stufe

Schwarzmagier: Anfangsstärke 20, 7 pro Stufe

Hexe: Anfangsstärke 20, 7 pro Stufe

Imp: Anfangsstärke 5, 1,75 pro Stufe

Stärkewerte werden nur vor dem Komma gemessen, die Stärke eines Stufe 10 Imps beträgt 20,75, aber 20 wird angezeigt. Bei gebrochenen Werten wird immer der nächstniedrigere Wert angezeigt. Es treten auch nicht alle Kreaturen auf, die weggelassenen Kreaturen sind meiner Ansicht nach eher unbrauchbar.

Harry habe ich hier die Rolle des Avatars, des obersten Helden in Dungeon Keeper zugeteilt. Deshalb wird er auch ein Arsenal an Sprüchen erhalten und nicht nur solche Sachen wie „Expelliarmus" sondern auch so etwas wie den Virusspruch „Murtis" oder „Electrum Deus" als Blitzzauber. Und natürlich auch das gemeine Zeug, welches ich mir ausdenke.

So, viel weiteres hab ich nicht zu sagen.

Das nächste Kapitel heisst „Veränderungen in der Zauberwelt"

Ein kleiner Teaser. Horny verwüstet etwas, was verrat ich noch nicht. Der Dungeon ist es schon mal nicht. Ein Spion wird gefangen. Harry lernt die Annehmlichkeiten kennen, die das Leben als Dungeon Keeper mit sich bringt. Harry bekommt Besuch.

Naja bis dahin erstmal.

Ich poste die Geschichte auf animexx(dot)de, fanfiktion(dot)de, fanfiction(dot)net

Jeweils Directors Cut Uncut.

Ich danke Goethes Erben, Samsas Traum, Eisregen, Finntroll, Bal Sagoth, Rammstein, Weena Morloch, Dimmu Borgir, Darkthrone, Motörhead, Amon Amarth, Atrocity, Grave Digger und Iced Earth für inspirierende und zum Weiterschreiben motivierende Musik.