Harry Potter und der gehörnte Dämon

Eine Harry Potter Fanfiction

Disclaimer: Harry Potter gehört J. K. Rowling. Dungeon Keeper gehört Bullfrog. Ich leihe mir die Figuren nur um etwas Spass mit ihnen zu haben. Ich habe keine Rechte an den Figuren, nur die Idee gehört mir. Ich mache kein Geld mit der ganzen Geschichte.

Autorenworte: Eine weitere, hoffentlich einzigartige Fanfiction von mir. Sie beginnt am Ende des 4. Bandes. Ich hatte erst überlegt, sie nach Band 5 beginnen zu lassen, hab mich dann aber anders entschieden.

Harry ist, wie im vorigen Kapitel schon zu lesen ist, in dieser Geschichte ökonomieschädigend reich. Ich habe einige superrich Harry Geschichten gelesen und wollte das ganze mal auf die Spitze treiben. Es geht doch nichts über genug Geld um eine Volkswirtschaft lahmzulegen, sollte man es mit einem mal ausgeben.

Die Idee für eine von Harrys Fähigkeiten habe ich aus der Fanfic „Evolving Necromancy" von Shinji the good sharer. Blutmagie ist was interessantes. Ausserdem kann ich die Geschichte nur empfehlen. Comedy / Horror / Romanze. Und herrlich irre geschrieben. Des weiteren habe ich den Autor um Erlaubnis gefragt, dieses Ritual verwenden zu dürfen und es wurde mir gestattet. Die Idee für das Ritual, mit dem Harry Gaaras Kräfte kopiert, stammt von Shinji the good sharer von fanfiction(dot)net.

Es stehen die ersten Besetzungen für den Harem fest. Tonks, Daphne Greengrass, Blaise Zabini. Blaise ist in dieser Geschichte ein Mädchen. Pansy Parkinson ist auch drin. Rita Kimmkorn kommt in die Folterkammer. Es werden im Endeffekt 10 Partnerinnen werden. Fürs erste. Ihr könnt ja Vorschläge für Besetzungen für den Harem machen.

Kapitel 3 „Rekrutierungen für den Harem"

Harry wachte mitten in der Nacht von einem Traum auf. Wieder träumte er von der Tür. Harry schaute müde auf seine Uhr und sah, dass es kurz nach 2 war. Er drehte sich wieder herum und schlief weiter, es machte keinen Sinn sich über die Tür den Kopf zu zerbrechen.

Am nächsten Morgen weckte ihn der Reaperdämon. Harry schaute ihn an. „Frühstück?" fragte er nur. Ein Hauself erschien mit einem Tablett. „Guten Morgen, Lord Deathstroke, Sir." grüsste das Wesen. „Ihr Frühstück." sagte es noch und verschwand dann. Harry langte zu und putzte das reichhaltige Frühstück weg. Der Reaper wartete geduldig, bis Harry fertig war. Dann fing er an zu sprechen. „Also Chef, wir sollten mit ihrem Training anfangen." sagte der Reaper.

Ein Vampir kam in Harrys Raum. „Ich werde sie in Magie unterrichten, der Reaper ist da ein wenig ungeeignet." sagte der Untote. Er war ziemlich gross, hatte weisse Haut, eine Glatze und rote Augen. Harry nickte. „Wann fangen wir an?" fragte er. Der Vampir liess einen Spruch auf Harry los. „Sofort." sagte er dabei. Harry wurde getroffen und konnte sich nur noch halb so schnell bewegen. Seine Gedanken rasten, als er sich eine Taktik zu überlegen versuchte. Ein erster Spruch fiel ihm ein. „Accelerate!" sagte er und seine Geschwindigkeit wurde wieder normal. Dann lief er los. Der Vampir folgte ihm und feuerte immer wieder rote Blitze auf Harry ab. Die Blitze verursachten zwar keinen physischen Schaden bei einem Treffer, aber jeder Treffer machte ihn etwas müder. Plötzlich hatte Harry eine Idee. „Accio Kalaschnikow!" rief er. Und seine Waffe kam auf ihn zu geflogen. Er packte das Gewehr und drehte sich herum. Er nahm sich kurz Zeit um den Vampir anzuvisieren, dann feuerte er. Da es Harry das Gewehr verriss, konnte der Vampir nicht allen Kugeln ausweichen. Harry zählte 5 Treffer. „Nicht schlecht." sagte der Vampir. Seine Wunden begannen magisch zu heilen. „Sie haben Talent. Und können sich unter Druck einen Plan zurechtlegen. Gut. Wir treffen uns in einer Stunde in der Bibliothek, dort suchen wir ihnen die Sprüche raus, die sie lernen sollten. Dann können sie diese im Trainingsraum trainieren. Der Nachmittag ist Freizeit." legte der Vampir fest. ‚Und ich dachte, ich wäre hier der Boss.' dachte Harry. Der Vampir grinste. „Okklumentik werden sie als erstes lernen müssen." ordnete er an. „Ja, Chef." meinte Harry. Der Vampir grinste maliziös.

Harry schaffte das Gewehr weg und reparierte alle Schäden. Dann duschte er und machte sich für den Tag bereit.

In der Bibliothek erwartete ihn der Vampir. „Ich bin Vlad Bathory. Ich werde dich ambivalente, dunkle, schwarze und unheilige Magie lehren." stellte sich Harrys neuer Lehrer vor. Harry nickte. „Ich bin Harry Potter, auch bekannt als Lord Deathstroke. Nennen sie mich bitte Harry." kam es vom Jungen. „Dann nenn du mich bitte Vlad. Wenn das geklärt wäre, lies bitte dieses Buch hier." sagte Vlad und reichte Harry ein Buch. „Die Kunst der Geistesmagie" war der Titel. „In diesem Buch findest du Informationen zu den magischen Talenten, die mit dem Geist zu tun haben. Telepathie, Empathie, Telekinese, Okklumentik, Legilimentik, Geistblockade und auch Gefühlskontrolle." erklärte der Vampir. „Okklumentik kannst du grösstenteils alleine lernen. Ich werde von Zeit zu Zeit deine Fortschritte prüfen." sagte der Vampir. „Bei Problemen kannst du mich fragen." setzte er noch dazu. Harry nickte und verschwand dann in sein Zimmer über der Erde. Er begann zu lesen.

„Okklumentik. Die Kunst den Geist gegen die meisten Eindringlinge zu schützen. Diese Kunst ist wichtig für alle, die Geheimnisse bewahren wollen. Es ist recht einfach die Grundzüge zu meistern. Aber es erfordert viel Vorstellungskraft um die Kunst zu meistern. Als erstes muss man seine Erinnerungen sortieren. Die wichtigsten sollte man am besten sichern. Alltagsgedanken kann man getrost mit nur einfachem Schutz versehen." las Harry.

Er setzte sich auf sein Bett und begann durch seine Erinnerungen zu streifen. Einen grossen Teil klassifizierte er als ‚Besser vergessen'. Ein weiterer Teil wurde als ‚Vernachlässigbar' eingestuft. Dann gab es noch ‚Peinlich' und ‚Potentiell gefährlich'. Andere Kategorien waren ‚Erfreuliche Erinnerungen', ‚wichtige Erinnerungen', ‚Persönliche Erinnerungen', ‚Top secret' und ‚Unschön'.

Als er das fertig hatte, begann Harry wieder zu lesen.

„Die Schilde können jede beliebige Form annehmen. Des weiteren empfiehlt es sich, mehrere Schildlagen aufzubauen. Man darf aber nicht vergessen, sich selber einen Eingang in die eigenen Erinnerungen und Gedanken zu lassen."

Harry überlegte. Und dann begann er die Arbeit. Die äussersten Schilde bestanden aus einem Ring aus Feuer. Dahinter kam ein Steinwall hinter dem Blitzfallen standen. Dahinter waren die Alltagsgedanken. Die nächste Schicht waren ein Eisschild, eine etwas dickere Steinmauer, Blitzfallen und Machtwortfallen. Dahinter kamen vernachlässigbare Erinnerungen. Dann kam ein Schild aus Panzerglas, ein mit Stahl verstärkter Steinwall, Machtwortfallen und Lavafallen. Dort lagerten persönliche und erfreuliche Erinnerungen. Dann folgte ein Schild aus Stahl, ein Stahlwall mit Geschützen, Teslaspulen und Desolatoren auf Patrouille. Dahinter waren Lavafallen. Dort kamen peinliche und unschöne Erinnerungen. Danach kam ein stahlverstärkter Kevlarschild, ein Wall aus Karbonstahl mit Geschützen, Desolatoren, Scharfschützen, Teslaspulen, Prismatürme, Lasertürme und Raketenwerferstellungen. Dahinter ging es in ein Labyrinth, das vor Fallen nur so wimmelte. Cruciofallen, die unerträgliche Schmerzen bereiteten, Imperiofallen, die den Gegner zwangen das Labyrinth zu verlassen. Avada Kedavra Fallen, die den Gegner einen Teil seines Lebens kosteten. Indyfallen rollten die Korridore entlang und zerquetschten Eindringlinge. Hinter Türen lauerten Monster wie die Basilisken, Hydren, mehrere Hornys, hunderte Dementoren, Irrwichte, Vampire und andere Monster. Blitzfallen, Giftgasfallen, Lavafallen, Machtwortfallen. Und sollte man in diesem Labyrinth den Tod erleiden, so würde draussen nur eine geistlose Hülle zurückbleiben. Und wenn einen ein Dementor küsste, so würde man seine Seele verlieren. Hinter all diesen Schutzmechanismen war ein grosses Areal für die restlichen Erinnerungen und Gedanken, sowie Platz für Erweiterungen. Neue Fähigkeiten, die keiner kennen sollte und anderes würde er dort unterbringen können.

Dann teleportierte er zu seinem Lehrer. „Du warst sehr fleissig. Du hast fast 192 Stunden gebraucht, um alles zu sortieren und so, aber du warst erfolgreich." Harry starrte den Vampir an. „192 Stunden?" fragte er. Vlad nickte. „Eine Elfe hat dich gefüttert und dir Wasser gegeben." sagte er. „Und sie hat dich aufs Klo gesetzt." setzte er dazu. Harry hatte sofort etwas für die Abteilung ‚Besser vergessen'. Vlad grinste. „Ich muss die Schilde natürlich testen." sagte er und richtete seinen Zauberstab auf Harry. „Legilimens." sagte er und attackierte Harrys Schilde über eine Stunde lang. „Also ich komme nicht rein. Ich bin kein Meister, aber doch recht gut. Ein Meister sollte deine Schilde bei Gelegenheit prüfen." sagte der Untote. Harry nickte. Dann tat der Vampir etwas überraschendes. Er schaute Harry fest in die Augen und begann zu grinsen. „Sehr gut. Du hast auch Schilde gegen Telepathie entwickelt. Natürliche Schilde waren bei dir schon vorhanden, durch das Training wurden sie extrem verstärkt. Ich komme auch mit Telepathie nicht in deinen Geist." sagte der Vampir anerkennend. „Deshalb hast du für die nächste Woche frei. Tu was dir gefällt." setzte er dazu. Harry nickte. Dann teleportierte er fort.

Er kam in seinem unterirdischen Zimmer wieder zum Vorschein. Er beschloss als erstes sein unterirdisches Reich in Augenschein zu nehmen.

Der Luxus dort unten überwältigte ihn. Nach einer Weile ging er ins Kino. Eine Bedientafel war in eine Wand eingelassen. Er rief das Hauptmenü auf. Dort hatte er eine gewaltige Auswahl an Filmen und Serien. In Fakt waren alle Serien und Filme, die es gab, dort gespeichert. Und die Datenbank aktualisierte sich täglich. Harry klickte durch und entschied sich eine zufällige Serie anzufangen.

Er fläzte sich in einen Sessel und drückte Start. Eine Hauselfe erschien. „Wünschen sie etwas zu essen?" fragte sie. Harry nickte und orderte ein reichhaltiges Menü. Die Elfe nickte und kam kurz darauf mit dem bestellten Essen wieder. Harry bedankte sich. Die Elfe sah überglücklich aus und verschwand. Harry betrachtete die Leinwand und ass nebenbei.

Die erste Episode von Naruto fing an. Harry schaute sich die Serie an. Die ersten Folgen fand er langweilig, aber das änderte sich. Er sah natürlich die unzensierte Version. Die Techniken der Ninja faszinierten ihn. Und eine Technik besonders. Gaaras Kontrolle über den Sand.

Harry rief den Reaperdämon herbei. „Gibt es eine Möglichkeit für mich, diese Kräfte zu erlangen oder zu imitieren?" fragte er begierig. Horny überlegte eine ganze Weile. Dann verschwand er und kam mit Vlad wieder. Der schaute sich die Techniken Gaaras an.

Er überlegte ebenfalls eine Weile. „Es gibt einen Blutzauber, der es ermöglichen sollte, diese Kräfte zu imitieren." sagte der Vampir schliesslich. „Ich gehe doch recht in der Annahme, dass du diesen Zauber lernen möchtest." redete Vlad weiter. Harry nickte. Vlad verschwand und kam mit einem Buch wieder. „Hier steht alles über den Zauber drinnen, den du brauchst." sagte der Vampir. „Ich denke, du kannst das alleine lernen. Das wird deine nächste Aufgabe. Bei Fragen wende dich an mich. Wir Vampire haben ein natürliches Talent für Blutmagie und Nekromantie." sagte Vlad und verschwand wieder. Harry schaute das Buch an. „Blutmagie" lautete der schlichte Titel.

Plötzlich kam Vlad zu Harry. „Ich habe eine Frage." sagte er. Harry nickte. „Möchtet ihr eure Narbe loswerden?" fragte der Untote. Harry nickte erfreut. „Sehr gern. Ich hasse diese Narbe. Alle Zauberer starren sie an." sagte er dabei. Vlad grinste und ging zu Harry. „Das wird wehtun." versprach er. Harry nickte. Dann riss der Vampir das vernarbte Gewebe ab. Harry schrie auf, als der grosse Fetzen von seiner Stirn gerissen wurde. Vlad leckte das Blut ab und die Wunde begann sich zu schliessen. Glatte Haut blieb zurück. Harry schaute sich in einer spiegelnden Oberfläche an. Keine Narbe mehr. „Danke Vlad." sagte Harry bewegt. „Es war mir ein Vergnügen." entgegnete der Vampir grinsend und verschwand.

Harry wandte sich wieder dem Buch zu. Es war ein Buch über Blutmagie. Scheinbar waren die meisten Sprüche der Blutmagie Abwehr- und Schutzzauber. Schliesslich fand er das gesuchte. Ein persönlicher Schutzzauber.

Harry las den Text. Man wandte diesen Zauber auf den eigenen Körper an, um ein lebloses Objekt zu kontrollieren. Dieses Objekt konnte man dann wie einen Teil seines Körpers bewegen. Man bewegte das Objekt via der eigenen Gedanken. Nun hatte er seinen Weg Gaaras Techniken für sich selber nutzbar zu machen. Die Erfordernisse für den Zauber waren recht simpel. Man musste ein Tattoo anlegen, durch das man den Spruch kanalisieren konnte. Und das Objekt allein durfte nicht schwerer sein als der Anwender. Allerdings war die Anzahl der Objekte nicht begrenzt. Sandkörner waren leicht. Und es gab viele davon. Er würde sogar den Sand um ihn herum, der nicht an ihn gebunden war, kontrollieren können. Die Kontrolle erweiterte sich automatisch, auch wenn es schwerer war Objekte zu kontrollieren, die nicht direkt an einen gebunden waren. Und die Objekte mussten relativ nahe sein.

Harry nahm seinen Zauberstab und seinen Tarnumhang. Dann teleportierte er in einen Baumarkt. Schnell fand er das gesuchte. Einen Hügel aus Sand. Er stieg auf den Hügel, wendete einen kleinen Schneidefluch auf sein Handgelenk an und tropfte mit dem Blut das Kanji für „Liebe" in den Sand. Es war etwa 30 Zentimeter gross. Dann hielt er seinen Zauberstab in die Mitte des Symbol. Er hob den Stab an seine Stirn, plazierte ihn über seinem linken Auge und konzentrierte sich auf seinen magischen Kern. Er stellte ihn sich als eine endlose, leblose Sandwüste vor. „Vita Vinculum!" sagte er.

Eine kleine Schockwelle pulsierte von seiner Stirn in den Sand. Sie breitete sich über den ganzen Hügel aus. Blut schien über den ganzen Hügel zu strömen., bevor der Sand wieder normal aussah. Mehrere Ranken aus Sand schossen nach oben und meisselten das Kanji für Liebe in seine Stirn. Es ging schnell und Harrys Stirn zierte nun ein blutrotes Kanji. Ein wenig Blut lief an seiner Stirn herunter. Der Sand hüllte Harry von Kopf bis Fuss ein und die Welt wurde schwarz. ‚Ein Glück bin ich unter dem Tarnumhang.' dachte er.

Dann erinnerte er sich an etwas und teleportierte fort. Am Dungeon-Herz kam er wieder an. Und der ganze Sandhügel war mitgekommen.

Unterdessen im Baumarkt. Der Leiter schaute verwirrt dorthin wo vor 10 Minuten noch etwa 3 Tonnen Sand gelegen hatten. Es konnte einfach nicht sein. 3 Tonnen Sand verschwanden nicht einfach. „Wo zur Hölle ist der verdammte Sand!" rief er aus. Ein anderer Angestellter kam zu seinem Chef. „Also, ich habe etwas gesehen, aber ich dachte ich hätte das geträumt. Es sah kurz so aus, als ob der Sand von Blut überzogen gewesen wäre. Dann haben sich Ranken geformt. Dann dreh ich mich rum und berate eine Kundin und dann ist der Sand weg." sagte der Mann. Der Leiter seufzte. „Weg ist weg. Und ich bin bereit in diesem Fall an Magie zu glauben." sagte er. „Wie auch immer, ich bestelle neuen Sand. Was macht man mit 3 Tonnen Sand?" sagte der Leiter und ging. Sein Angestellter schaute ebenfalls fragend drein. Er hatte ebenfalls keine Antwort auf die Frage seines Chefs.

Harry schaute sich den Hügel an. Selbst wenn der Sand gewichtslos war, war das Volumen des Sandes immer noch gewaltig. Harry ging erstmal in sein Bett, er war müde. Der Sand folgte ihm. Harry fiel auf sein Bett und schlief sofort ein. Der Sand bildete einen Kreis um das Bett.

Unterdessen näherte sich eine Ratte Harrys Haus. Peter Pettigrew war keine glückliche Ratte. Er sollte Harry ausspionieren. Voldemort hatte seinen Willen mit ein paar Folterflüchen deutlich gemacht. Nun rannte der Animagus auf die Nummer 4 des Ligusterwegs zu.

Das Eindringen fiel ihm leicht. Im Haus verwandelte er sich in einen Mann zurück. Dann durchsuchte er das Haus nach Harry, aber er fand ihn nirgends. Dafür fand er das Haus geschmackvoll düster eingerichtet. Rot, schwarz, blau, Silber und Gold dominierten. Als der Animagus das ganze Haus ausser dem Keller durchsucht hatte, fand er, dass Harry das Haus zwar benutzte, aber scheinbar der einzige Bewohner war. Das verwunderte ihn. Sollten hier nicht Muggel mit ihm wohnen. Und die Dekoration war keinesfalls typisch Muggel. Eher typisch für einen reichen, dunklen, aber nicht unbedingt bösen Zauberer.

Peter stieg langsam in den Keller. Am Fuss der Treppe angekommen verschwand der Boden unter ihm und eine etwa 2 Meter tiefe Grube, an deren Grund Lava floss, tauchte auf. Peter sprach einen Schwebezauber auf seine Schuhe aus und flog durch den recht grossen Kellerraum. Schliesslich war überall im Raum Lava. Nur die Treppe stand noch. Peter schaute die Türen an und schwebte zur ersten. Zu seiner Überraschung öffnete sie sich. Peter beendete den Zauber und trat ein. Und bereute seine Entscheidung sofort. Hinter der Tür stand ein Wesen. Horny um genau zu sein. Er grinste und packte den feigen Zauberer an der Gurgel. „Willkommen in Lord Deathstrokes Dungeon, verräterischer Rumtreiber." sagte er dabei. Dann schleifte er den Zauberer mit sich.

Harry schlief schon seit ein paar Stunden friedlich, als ihn klopfen an der Tür weckte. Er richtete sich auf und schaute sich um. „Herein." sagte er. Horny trat ein und hatte Peter Pettigrew an der Gurgel. Harry zischte als er den Mann sah. „Hallo Peter." sagte er mit Eis in der Stimme. Peter wusste, dass Lügen zwecklos war. „Der dunkle Lord schickt mich. Ich soll rausfinden, was an den Gerüchten dran ist, dass du einen Reaperdämon beschworen hast." quiekte der Verräter. Harry grinste böse. „Der Dämon hält dich fest." sagte er. Während er das sagte, hatte er seine Erinnerungen nach den korrekten Handsiegeln für Sabaku Kyu durchsucht. „Lass ihn los, Horniculus." ordnete Harry seinem Dämon an. Horny gehorchte und liess sein Opfer fallen. Harry machte die Handzeichen und Sand begann Peter einzuhüllen. „Sabaku Kyu!" sagte er dabei in einer perfekten Imitation Gaaras. Peter bekam einen panischen Ausdruck, als der Sarg sich um ihn zusammenzog und die ersten Knochen brachen. Harry wartete eine Weile und liess dann schliesslich von Peter ab. „Bring ihn ins Ministerium und übergib ihn den Auroren." ordnete Harry an. Horny nickte. Dann packte er Peter an der Kehle. „Warte kurz." sagte Harry und ging zu Peter. Ein Tentakel aus Sand formte sich und riss den linken Ärmel von Peters Umhang ab. Das dunkle Mal war nun für jeden sichtbar. „Übergib ihn an Tonks. Ich will so schnell wie möglich einen Prozess gegen ihn." sagte Harry zu seinem Reaper. Der nickte. „Mach ich Chef." sagte er. Peters Augen wurden weit. Harry hatte das lang gehegte Ziel des dunklen Lords erreicht. Einen Reaperdämon zu beschwören, der ihm gehorchte. Ein einziges Mal hatte Voldemort einen beschworen, aber der hatte nur 20 Leute getötet und war dann wieder verschwunden, Voldemort hatte er ignoriert.

Horny teleportierte direkt ins Aurorenbüro. Direkt zu Tonks um genau zu sein. Die schaute ihn an. „Ja?" fragte sie langsam. Dann sah sie einen Zauberer mit dem dunklen Mal. Und der Zauberer war der mit dem Orden des Merlin erster Klasse. Peter Pettigrew. Der Held, der Sirius Verrat aufgedeckt haben sollte. „Was hat das zu bedeuten?" fragte sie. Horny schlug Peter KO. Dann wandte er sich an Tonks. „Also, das ist ein Rattenanimagus. Nicht registriert. Des weiteren hat er seinen Tod nur vorgetäuscht. Und er ist ein Gefolgsmann Voldemorts." sagte der Dämon. Jeder Auror schauerte bei dem Namen. „Mein Chef will ein Tribunal. Mit Veritaserum und allem. Und gebt ihm richtig viel davon. Dann redet er." sagte der Dämon. Tonks starrte. Der Dämon präsentierte ihr einen Todesser. Und eine Möglichkeit, die Unschuld ihres Cousins Sirius zu beweisen. Sie packte Krätze und schleifte ihn davon. Auf dem Weg zu den Zellen kamen noch einige Auroren dazu. Alle gratulierten ihr zu dem Fang. Kingsley scherzte. „Ein seltsamer Liebesbeweis." meinte er. Tonks wurde rot und ihre Haare wurden neonblau. Niemand kümmerte sich um die Schmerzen Pettigrews.

Noch am selben Tag wurde der Zaubergamot einberufen. Peter wurde hereingeführt. Fudge führte den Vorsitz. „Das Volk gegen Peter Pettigrew." sagte er an. Peter wurde ihn den Verhörstuhl gezwungen. Ein Auror gab ihm 3 Tropfen Veritaserum.

„Name?" war die erste Frage. „Peter Pettigrew." kam die leblose Antwort.

„Wieso leben sie noch?" war die nächste Frage. „Ich habe Sirius damals falsch belastet. Ich habe den Explosionszauber ausgeführt, mir einen Finger abgetrennt und bin als Ratte geflohen." war die Antwort.

„Warum wurde Sirius falsch belastet?" kam die Frage nun. „Ich war der Geheimniswahrer. Ich wollte verschleiern, dass Sirius unschuldig und ich schuldig war." kam die Antwort.

„Wem sind sie treu?" war die nächste Frage. „Lord Voldemort." war die Antwort. Getuschel folgte dieser Antwort.

„War Sirius Black jemals ein Todesser?" wollte ein Zauberer wissen. „Niemals." war die Antwort. Noch mehr Getuschel.

So ging es noch eine Weile weiter. Schliesslich wurde das Antidot verabreicht. Grade als sie fertig waren, platzte der Anwalt Tiberius Zabini in den Saal. „Mister Pettigrew. Sie sind ein freier Mann." verkündete er. Der Zaubergamot starrte den Anwalt geschockt an. „Sie sind selber schuld. Weder wurden die Verletzungen meines Mandanten behandelt, noch wurde ihm gestattet, seinen Anwalt zu konsultieren." sagte Zabini kalt. Dann ging er zu Peter und portschlüsselte mit ihm davon.

Fudge lachte auf und zeigte auf Tonks. „Sie haben sich nicht um den Anwalt gekümmert und sie haben es verpasst die Verletzungen des Gefangenen zu behandeln. Sie sind gefeuert." sagte er kalt. Tonks schaute den Zaubergamot an. Sie sah Bedauern in den Gesichtern, konnte aber auch sehen, dass die Richter nichts machen konnten. „Ein was noch. Wie steht es um meinen Cousin?" fragte sie. „Ihr Verwandter ist frei." sagte der Minister „Alle Vorwürfe werden für null und nichtig erklärt." kam es noch vom Minister. Tonks nickte und verliess dann das Ministerium. Traurig, dass ihr Posten als Auror ihr nicht erhalten geblieben war, aber erfreut, dass ihr Cousin frei sein würde. (Die Unterhaltung wird ja in Englisch geführt. Und dort bedeutet ‚relative' sowohl Verwandte als auch Verwandter. Das kommt recht bald zum Tragen – Anm. d. A.)

Harry hatte das Verfahren beobachtet. Er hatte sich zurückhalten müssen Zabini und Peter nicht auf der Stelle zu töten. Er teleportierte zu Tonks. „Hallo, Tonks." sagte er langsam. Die schaute ihn an. Da stand Harry, in recht coolen Klamotten. Schwarze Stiefel, eine schwarze Lederhose, ein rotes T-Shirt und eine schwarze Lederjacke hatte er an. Seine Haare hatten ihre Farbe zu einem satten Rot geändert, das auch auf den zweiten Blick ein wenig nach Blut aussah. Und er war seine Narbe los, statt dessen hatte er nun eine Tätowierung über dem linken Auge. Harry hatte herausgefunden, dass er seinen Sand auch zurücklassen konnte. Er hatte also nur einen kleinen Teil des Sandes mitgenommen. Dieser war die Fütterung seiner Jacke.

Tonks grüsste stumm zurück. „Wenn du nicht für Fudge arbeiten kannst, wie wäre es, wenn du für mich arbeitest?" fragte er. Tonks nickte glücklich. „Das würde mir gefallen. Ich werde meine Kollegen zwar vermissen, aber manchmal muss man Opfer bringen." sagte sie. Dann schaute sie Harry genauer an. „Was bedeutet das Zeichen auf deiner Stirn?" fragte sie. „Und wo ist deine Narbe hin?" setzte sie noch dazu. Harry grinste. „Das Zeichen bedeutet ‚Liebe'. Im Sinne von ‚liebe nur dich selbst'." erklärte er. „Die Narbe bin ich dank eines Vampirs los. Er hat das Narbengewebe grosszügig aus meiner Stirn gerissen und die Wunde dann auf Vampirart heilen lassen. Weg war die Narbe. Die Effekte hab ich immer noch, aber wenigstens das hässliche Ding nicht mehr." erklärte Harry weiterhin. Tonks starrte Harry an. Sie wusste nicht, was sie mehr schocken sollte. Das Zeichen oder das Harry von einem Vampir behandelt worden war. Harry bot ihr einen Arm an. „Gehen wir." sagte er und teleportierte mit Tonks zum Dungeon-Herz.

Dort erwartete ihn Horny schon. Vlad stand neben ihm. „Chef, dringende Neuigkeiten." sagte der Reaper. Harry nickte. „Also, es ist so. Ich hab entdeckt, dass du, aufgrund deiner Abstammung ein paar Erbstücke erhalten kannst. Laut Gesetz bist du volljährig, also kannst du deinen Anspruch auf diese Dinge geltend machen. Als letzter , lebender Dungeon Keeper hast du Anspruch auf die Insel Askaban. Die Dementoren werden dir gehorchen, schliesslich sind sie einst von den Keepern geschaffen worden. Und die Keeper haben das Wissen um sie zu vernichten." führte Vlad aus. „Toll, eine Gefängnisinsel." meinte Harry. „Was gibt es noch?" wollte er wissen. Askaban zu erben, da konnte er sich besseres vorstellen. „Des weiteren erbst du Ravenclaw Manor, Potter Manor und Grindelwald Manor. Neben anderen, kleineren Häusern. Des weiteren erbst du Vermögen im Wert von insgesamt 250 Milliarden Galleonnen." erklärte der Vampir weiter. Harry schaute ihn verwirrt an. „Wieso Grindelwald Manor?" fragte er schliesslich. „Ihr seid verwandt. Deine Mutter war eine reinblütige Hexe." sagte er. „Der Vater deiner Mutter war ein Zauberer namens Angus Evans. Die Mutter deiner Mutter war eine gewisse Elizabeth Crighton. Beide stammten von Reinblüterfamilien ab. Und Grindelwald ist dein Urgroßvater mütterlicherseits. Der Vater des Vaters deiner Mutter war Grindelwald. Und du bist sein letzter lebender Verwandter." Harry schaute verwirrt drein. Aber das ging in Ordnung, man wurde nicht jeden Tag Erbe eines der gefürchtetsten Schwarzmagier aller Zeiten. Vlad hatte etwas vergessen. „Du erbst auch Gryffindor Manor." sagte er noch. Harry schaute Tonks an, die ohnmächtig neben ihm lag. Er weckte sie vorsichtig auf. „250 Milliarden?" fragte sie. „Peanuts im Vergleich zu meiner Schatzkammer." entgegnete Harry grinsend. Tonks wurde wieder ohnmächtig. Und Harry weckte sie wieder auf. „Mach dir nichts draus. Eine andere Frage, würdest du meinem Harem beitreten?" fragte er plötzlich. Dann schlug er die Hände vor den Mund. Das laut zu sagen hatte er nicht gewollt. Tonks wurde rot. „Ok." stimmte sie zu. Harry wurde schwarz vor Augen.

Als er wieder zu sich kam, wandte er sich an Vlad. „Warum erbe ich Gryffindor und Ravenclaw Manor?" fragte er. „Weil sie der direkteste lebende Verwandte sind." entgegnete Vlad. Harry entschied, dass er das Verwandschaftsverhältis nicht ausklamüsern wollte. Es reichte ihm, dass Grindelwald sein Urgroßvater war. Dann schaute er Tonks an. „Es ist grade mal 4 Uhr, was hältst du davon Eis Essen zu gehen?" fragte er. Tonks nickte glücklich. Harry nahm sie bei der Hand und teleportierte mit ihr zu Florean Fortescues Eissalon.

Dort bestellte er den grössten und teuersten Eisbecher auf der Karte. Tonks tat es ihm gleich. Dann schaute sie ihn an. „Warum hast du mich gefragt, ob ich deinem Harem beitrete?" wollte sie wissen. „Ist mir rausgerutscht." sagte Harry peinlich berührt. Dann erklärte er die Sache mit dem Harem. Tonks lachte. Harry grummelte. „Du musst ja nicht 10 Leute in einem Harem versammeln." sagte er. Tonks beschloss Harry aufzuziehen. „Was ist denn so schwer daran?" fragte sie. Harry schaute sie an. „Ich kann doch nicht einfach zu ein paar Mädchen rüberrufen: „He, habt ihr Lust meinem Harem beizutreten?"" sagte er. Den letzten Teil hatte er zur Verdeutlichung zu ein paar Mädchen am Nebentisch gesagt.

Harry dämmerte, was er grade gesagt hatte. ‚OH SCHEISSE!' dachte er. Er schaute an den Nebentisch. Dort sassen Pansy Parkinson, Blaise Zabini, Daphne Greengrass und überraschenderweise Narzissa Malfoy. Alle 4 grinsten gemein. „Wir nehmen dich beim Wort, Potter." sagte Blaise schliesslich für alle. „Wir treten deinem Harem bei." sagte Pansy. Daphne setzte dazu. „So ein Angebot bekommst du nie wieder!" und Narzissa meinte grinsend „Du bist nun für uns verantwortlich. Wir sind deine Frauen und wünschen eingekleidet zu werden. Meine Nichte kann auch ein paar neue Sachen vertragen." Harry schüttelte den Kopf. „Worauf hab ich mich da eingelassen?" meinte er. Die Folter, mit 5 Frauen Kleidung einkaufen gehen zu müssen, war erdrückend nah. Narzissa schaute ihn an. „Wir gehen als erstes zu Gringotts und besorgen uns Geld. Und ich lasse mich von Lucius scheiden." sagte sie dabei. Harry nickte nur. „Was auch immer." Dann stand er auf. Der Sand in seiner Jacke produzierte einen Geldbeutel aus dieser hervor und Harry liess 100 Galleonnen auf die beiden Tische fallen. Selbst Narzissa war sprachlos. „Was denn? Egal wie viel ihr jetzt auch kauft, mein Kontostand ändert sich dadurch nur unwesentlich." sagte er dabei. Harry genoss es, die verdutzten Gesichter zu sehen. Dann folgte er Narzissa zu Gringotts.

Die Scheidung ging schnell über die Bühne. Narzissa gab an, dass ihr Ehemann willentlich ein Todesser geworden sei. Damit war er ein Krimineller und der Ehevertrag hinfällig. Dann forderte Harry sein Erbe ein. Ein Fünftel des Geldes stellte er seinen Frauen zur Verfügung. „Das ist fürs erste für euch 5. Aber es müssen noch 5 Frauen dazu kommen." erklärte er. Die 5 Frauen starrten. Harry stellte ihnen einfach so 10 Milliarden Galleonnen zur Verfügung. Als wäre das nichts. Dann wandte er sich an den Kobold. „Könnten sie bitte einen Schweigezauber um uns legen?" fragte er. Der Kobold nickte. Harry wandte sich an seine Frauen. „Ich habe über 9 Billionen Galleonnen." sagte er. 5 ohnmächtige Frauen waren der Lohn für diese Aussage.

Narzissa erholte sich als erste. Es war keine schlechte Entscheidung gewesen, Lucius zu verlassen und Harrys Harem beizutreten. Mit dem Geld in der Hinterhand konnte er sich das Ministerium und eigentlich jede Firma in der Zauberwelt kaufen. Und dann konnte er sich immer noch Manhattan kaufen. Oder Dauerurlaub in der besten Suite des teuersten Hotels der Welt machen. Ein teuflisches Grinsen schlich sich auf Narzissas Gesicht. Da war ein junger Magier, der irgendwie den Sand kontrollieren konnte, der unglaublich reich war und in dessen Harem sie war. Sie beugte sich zu ihm rüber. „Du wirst deinen Harem schneller voll kriegen, als du glaubst." sagte sie. Harry nickte nur. Genau das befürchtete er.

Unterdessen in Riddle Manor. Tom war verärgert. Nein, das traf es nicht ganz. Seine Wut war so gross, dass er wieder ruhig war. Voldemort tigerte durch die Räume. Seine Todesser wagten es nicht ihm unter die Augen zu treten. Peter hatte ihm alles erzählt, was er über Harry herausgefunden hatte. Und das war verärgernd. So oft hatte er versucht einen Reaperdämon zu beschwören. Hunderte Leben hatte er diesem Ziel geopfert. Ein einziges Mal war ein Reaper gekommen, allerdings hatte der 20 von seinen Todessern getötet. Tom kochte. Dieser Potterbengel hatte nicht nur einen Reaperdämon sondern auch noch andere Diener. Jetzt musste er sich etwas einfallen lassen, damit er diesen Bengel töten konnte. Es ging nicht an, dass irgendwer mächtiger als Lord Voldemort war. „Die Dementoren." meinte er grinsend. Peter hatte ihm von Harrys Problemen mit denen erzählt. Tom apparierte getarnt nach Askaban. Und 10 Meilen vor der Insel knallte er gegen einen Antiapparierzauber, der den von Hogwarts überstrahlte wie die Sonne den Mond. Voldemort konnte grade noch einen Schwebezauber aussprechen, bevor er ins Wasser fiel.

Dann fühlte er eine bekannte Kälte. Ein Dementor kam zu ihm. „Ich biete euch an, in meine Dienste zu treten. Ihr wäret frei von ministerialer Kontrolle." schlug der dunkle Lord dem Wesen vor. „Nein. Es gibt wieder einen Dungeon Keeper. Ihm müssen wir dienen oder er vernichtet uns." erklärte das Wesen. Voldemort starrte. Harry hatte einen Weg Dementoren zu töten. Was konnte dieses Balg noch alles. Voldemort grollte verärgert. „Eines können wir für dich tun, dunkler Lord. Wir werden die Wachen töten und alle Gefangenen freilassen." bot der Dementor an. Voldemort nickte, das war ein gutes Geschäft.

Der Dementor verschwand wieder und Voldemort schwebte in Richtung der Gefängnisinsel. Als er ankam wurde er von über 1000 Gefangenen begrüsst. Todesser und andere Schwerverbrecher. Einige erkannte er wieder. Lucius hatte ihm einen Bericht über die Insassen Askabans zukommen lassen. Edward Mallory. Ein Magier, dessen Passion es war, Leute aus Hecken heraus mit Muggelgewehren zu erschiessen. Ein Heckenschütze halt. Was ihn so besonders machte, war die Tatsache, dass er es geschafft hatte, seine Kugeln mit dem Avada Kedavra zu belegen. Magische Schilde halfen also nicht. Die magische Strafverfolgung hatte 30 Mann auf der Jagd nach dem Irren verloren. Viele andere, brutale Kriminelle waren dort ebenfalls versammelt. Einige hatten die Zauberstäbe der toten Wachen. Und ein Gesicht fehlte. Bellatrix Lestrange. Aber darum konnte er sich später kümmern. Voldemort wandte sich an die versammelten Kriminellen. „Tretet ihr meinen Todessern bei?" fragte er. Ein einstimmiges „Ja!" erscholl. Voldemort grinste. „Auf zum Schiff." sagte er und ging zum Kai. Die neuen Rekruten folgten ihm.

Bellatrix schaute den verschwindenden Todessern nach. „Ich folge keinem Halbblut!" zischte sie. Die Dementoren hatten sie, um sie zu quälen, vor einer Weile aufgeklärt, dass Voldemort ein Halbblut war. Etwas, was die irre Hexe nicht gut aufgenommen hatte. „Niemand betrügt eine Black und kommt damit durch." zischte sie. „Und meine Ehe ist null und nichtig." meinte sie weiter. Dann ging sie zu einem Dementor. „Wie komme ich von der Insel?" fragte sie. Der Dementor nahm sie mit seiner Hand und teleportierte mit ihr an die Grenzen des Apparierschildes. Den überquerte er. „Nutze deine zweite Chance weise." sagte das Wesen. Dann verschwand es und Bellatrix apparierte nach Gringotts.

Es war kurz vorm Schliessen der Bank. Nur noch ein paar Kobolde waren da. Bellatrix ging zum nächsten. „Ich möchte meine Ehe mit Lestrange auflösen." sagte sie. Der Kobold nickte. Er setzte die nötigen Papiere auf. Bellatrix unterzeichnete diese. Dann wandte er sich an Bellatrix. „Wissen sie, dass sie durch eine falsche Wortwahl des Ministers frei sind?" fragte er die erstaunte Hexe. Bellatrix konnte es kaum glauben. „Frei." hauchte sie. Der Kobold nickte. Bella war verwundert. Aber das erklärte wohl auch, dass sie ihren eigenen Zauberstab erhalten hatte. „Ich bin frei!" rief sie aus. „Ich will einen Reporter." ordnete sie an. „Es kommt gleich einer." entgegnete der Kobold.

Einige Minuten später kam der Reporter. Ein junger Mann in einem neonblauen Umhang mit einem Irokesenschnitt. Er näherte sich Bellatrix. „Miss Lestrange?" fragte er. „Bellatrix Black." entgegnete die Angesprochene. „Nun gut, Miss Black. Kommen wir zum Kern der Sache. Aufgrund einer falschen Wortwahl des Ministers sind sie und ihr Cousin Sirius Black von allen Vorwürfen freigesprochen worden. Was werden sie nun tun?" fragte er. „Leben. Ich habe genug Jahre weggeworfen. Ich mag nicht unschuldig sein, aber diese zweite Chance lasse ich mir nicht entgehen. Ich danke dem Minister dafür, dass er alle Vorwürfe gegen mich für null und nichtig erklärt hat." sagte Bellatrix. Der Reporter starrte sie an. „Sie werden nicht zu sie-wissen-schon-wem zurückkehren?" fragte er. Bellatrix schnaubte. „Im Leben nicht. Ich kann nicht die Reinblutideale hochhalten und dabei einem Halbblut folgen." sagte sie. Der Reporter schaute noch verwirrter drein. „Halbblut?" fragte er. „Der dunkle Lord ist ein Halbblut, habe ich erfahren. Und ich weiss, dass meine Quelle nicht gelogen hat." kam es von Bellatrix. Der Reporter sah aus, als hätte er soeben 20 Tonnen Gold in seinem Garten gefunden. Er fragte Bellatrix noch eine ganze Menge Fragen. Dann verliess er sie um einen Artikel zu schreiben.

Bellatrix ging in den Tropfenden Kessel, wo auch Harry und sein Harem waren. Harry war fertig. Mit Frauen Kleidung kaufen zu gehen, das war der absolute Horror. Niemand würde jemals erfahren, was er alles hatte durchmachen müssen.

Narzissa sah ihre Schwester und war überrascht. „Bellatrix?" sagte sie zu der Gestalt im Türrahmen. Die nickte schwach. Das Adrenalin war verbraucht. Über 10 Jahre Askaban forderten ihren Tribut. Sie taumelte zu ihrer Schwester und fiel in einen Stuhl. Erschöpft bis dahinaus. „Wieso bist du frei?" wollte Narzissa wissen. Sie war dankbar, dass ausser ihnen niemand da war. Und das Harry zu müde war, um wirklich etwas mitzubekommen. „Abendprophet." sagte Bellatrix nur. Dann legte sie sich auf den Tisch und dämmerte weg.

Kurz danach kam ein Zeitungsjunge angerannt. „Extrablatt! Extrablatt!" rief er. „Bellatrix Black frei. Minister gibt dunkler Hexe eine zweite Chance!" rief der Junge. Harry liess einen Sandtentakel losschnellen und packte eines der Blätter. Der Zeitungsjunge liess das Blatt los. Harry warf ihm eine Galleonne zu und las das Interview mit Bellatrix. Er überlegte kurz. „Wir können sie mitnehmen." bot Harry an. Narzissa nickte erfreut. Harry teleportierte mit allen Hexen in seiner Begleitung in seinen unterirdischen Schlafraum. „Gute Nacht." sagte er und verschwand. Der Sand, den er zurückgelassen hatte, folgte ihm nun. Harry ging in sein oberirdisches Schlafzimmer und legte sich ebenfalls schlafen.

In der Nacht träumte er nicht von der Tür. Sein Geist war endlich verschlossen. Und Voldemort würde dort nicht mehr hineinkommen.

So, das wäre dann Kapitel 3.

Ich schreibe schon recht fleissig an Kapitel 4. Es heisst „Geschenke, Gespräche, Gefahren"

Harry und sein Harem richten sich ein. Ein weiterer Dungeon wird errichtet. Harry erhält ein Geschenk. Und das Lernen geht los. Die Beweggründe Narzissas dafür, dass sie Harrys Harem beigetreten ist, werden entdeckt. Und Bellatrix versucht Harry ins Bett zu bekommen.

Weitere Rekrutierungen für den Harem liegen fürs erste auf Eis. Ich will erstmal sehen, ob es jemanden gibt, den ihr besonders gerne im Harem sehen wollt. Oder den ihr dort nicht sehen wollt. Ich denke, ich werde das Alter von Bellatrix und Narzissa um ein paar Jahre verringern.

Die Geschichte veröffentliche ich auf animexx de, fanfiktion de und fanfiction net jeweils als Shaithan.

Ich danke Amon Amarth, Bal Sagoth, Behemoth, Cyborg Attack, Dimmu Borgir, Eisregen, Finntroll, Grave Digger, Goethes Erben, Helloween, Iron Maiden, Judas Priest, Kreator, Megadeth, Motörhead, Ozzy Osboune, Pain, Subway to Sally, Welle: Erdball, Samsas Traum, Darkthrone und Satyricon für inspirierende und zum Weiterschreiben motivierende Musik.

Ich danke auch all den Leuten, die immer wieder gefragt haben, wann was Neues kommt. Die letzten Jahre waren echt kompletter Mist, ich hab viele Daten verloren, da mehr als ein Computer den Geist aufgegeben hat und mehr als einmal war ich kurz davor alle meine Werke einzustampfen. Persönliche Tiefschläge gab es auch genug. Ich denke, dass ich jetzt endlich wieder den Funken gefunden habe, den ich brauche um was Anständiges zu schreiben. Shaithan ist zurück.