"Raumstation Nerima"
Eine Ranma ½ Fanfiction
von Yalene

Disclaimer:
Die Figuren, Schauplätze sowie die der Fanfiction zu Grunde liegende Vorgeschichte sind Kreationen der fabelhaften Rumiko Takahashi.
Eventuelle Ähnlichkeiten mit anderen FFs sind reiner Zufall.

Kommentare der Autorin sind am Ende des Kapitels zu finden.


Kapitel 2: Begegnungen

Dr. Tofu konnte ein sehr interessantes Schauspiel beobachten, denn irgendwie schienen sich die Regeln der Vorstellung seit seiner Jugendzeit verändert zu haben. Kaum hatte seine Assistentin Akane Tendo sich vorgestellt, schien der junge Saotome recht schnell still zu werden. Der Oberarzt hatte eigentlich erwartet, dass auch der Patient seinen Namen nennen würde, den Gesetzen der Höflichkeit folgend. Da aber weiterhin ein unleugbares Schweigen in breiten Wellen von ihm auszugehen schien, entschied sich der Arzt, für ihn in die Bresche zu springen und die Situation nicht vollends unangenehm werden zu lassen. Vielleicht war er ja einfach nur schüchtern? Daraufhin geschah etwas wirklich Interessantes. Seine sonst so fröhliche und kontaktfreudige Ärztin verwandelte sich von einem Moment auf den nächstes in eine erstarrte Version ihrer Selbst. Tofu war bereits versucht, ihren Puls zu fühlen, für den Fall, dass das Herz plötzlich ausgesetzt hatte.

Sie sah ihn an, als hätte sie einen Geist gesehen. Dann, ganz langsam, wanderten ihre Augen zu ihrem bezopften Patienten. Ihr Gesicht hatte einen jener Ausdrücke, den Menschen entwickeln, die zum ersten Mal einen Vendrasi sehen. Mit ihren fünf Fühlern und einem Dutzend Tentakeln waren diese schon ein ungewöhnlicher Anblick. Dr. Tofus Augen wanderten zwischen den beiden Protagonisten einer Stummfilmcollage hin und her. Irgendwie hatte er das Gefühl, er hätte etwas Wichtiges verpasst. Einen Witz vielleicht, dessen Pointe sich vor ihm entfaltete.

Akane wusste nicht so recht, wie sie jetzt reagieren sollte. Hier war sie nun und stand ihrem möglicherweise zukünftigen Verlobten gegenüber. Mehr noch, sie hatte ihm vor einigen Stunden das Leben gerettet. Richtig, er war ihr Patient. Wie er hieß war nicht von Belang. Wie er zu ihr stand war nicht von Belang. Er war ihr Patient, nicht mehr und nicht weniger. Zumindest half es ihr ein bisschen, sich dies einzureden. „Ich grüße sie, Herr Saotome." Sie versuchte dies in ihrer üblichen freundlichen Patientenbetreuungsstimme zu sagen, doch weder Dr. Tofu noch Ranma konnten die Formalität der Kühle in ihrer Stimme ignorieren. Sie ging zum stationären Computer, der konstant Ranmas Werte überwachte, und rief dessen Daten auf. „Ihre Vitalfunktionen sind in den letzten paar Stunden gestiegen und haben wieder beinahe normale Werte erreicht. Die Hautregeneration ist zu hundert Prozent vollendet und die inneren Blutungen und Mikrobrüche sind behandelt. Es wurden auch alle Giftstoffe, die sie im Cockpit eingeatmet haben, aus ihren Atemwegen gefiltert. Wenn sie es wünschen, können sie die Krankenstation in der kommenden Stunde verlassen."

Während sie seinen Gesundheitszustand herunterspulte, hatte sie Ranma nicht einmal angesehen. Sie traute es sich nicht. Akane wandte sich wieder Tofu zu. „Doktor, wenn sie mich momentan nicht brauchen, werde ich meinen Rundgang fortsetzen." Er nickte kurz, sichtlich verwundert über ihre Distanziertheit. Wäre seine Antwort ausführlicher ausgefallen, hätte Akane sie nicht mehr mitbekommen, flüchtete sie doch bereits beim ersten Anzeichen der Zustimmung von der Seite des Bettes und verschwand in eine der weiteren Kabinen.

Die zwei jungen Männer sahen ihr wortlos nach. Dr. Tofu lachte verlegen und kratzte sich verstohlen am Kopf. „Es tut mir leid. Das scheint wohl heute nicht ihr Tag zu sein. Für gewöhnlich ist sie sehr freundlich." Ranma brummelte ein paar Laute aus, die entfernt an „Macht nichts…" erinnerten, doch insgeheim ärgerte sich über diese Behandlung. Es war schließlich nicht seine Schuld, dass ihn sein Vater plötzlich in diese absurde Situation gebracht hat.

Nachdem sich der Oberarzt höflich verabschiedet hatte, fand Ranma auf einem Hocker neben seinem Bett einige neue Sachen. Allerdings schienen sie mehr einer Uniform als Alltagskleidung zu entsprechen. Ranma grimassierte. 'Pops!' Sein Vater war ja zwischenzeitlich da gewesen und natürlich musste er ihm die neue Situation unter die Nase reiben, indem er gleich auch noch die Uniform des Sicherheitspersonals für ihn mitbrachte.

'Naja, besser als nichts.'

Ranma war froh, dass jede einzelne Kabine, Patientenzimmer konnte man die nur durch dünne Wände getrennten Bereiche von Betten kaum nennen, mit einem Vorhang am Eingang versehen war. Er hätte nun beileibe keine Lust, sich vor aller Leute Augen umzuziehen. 'Obwohl…' Ranma stockte einen kurzen Moment und besah sich seinen Patientenkittel. 'Irgendwer hat mich ja hier rein gesteckt.' Ihm kam für drei Millisekunden der wahnwitzige Gedanke, dass Akane jene Person gewesen ist. Aber diese Idee begrub der junge Saotome so schnell wie möglich. Es war besser, sich nicht zu sehr von der Angelegenheit beeinflussen zu lassen.

Da kein Spiegel in der Kabine war, konnte Ranma sich nicht in seiner neuen Uniform bewachten. Doch sein Ego, das ihm immer in treuer und wortgewaltiger Reisegefährte war, flüsterte ihm auch hier zu, dass er in allem gut aussah. Im Wesentlichen bestand die Uniform aus grauschwarzem, stabilem Stoff, der trotz seiner hohen Belastbarkeit angenehm zu tragen war. Die Jacke war zusätzlich noch mit einigen Rangabzeichen versehen. Farblich stach nur das Hemd mit seiner hellgrauen Schattierung heraus. Was Ranma auf den ersten Blick nicht gesehen hatte war, dass bei den Sachen auch eine Identitätskarte lag.

Er war überrascht, dass sie für ihn schon vorlag, denn solange war er doch nicht außer Gefecht gewesen. Dann allerdings fielen ihm sein Vater und die ganze Verlobungsgeschichte wieder ein. 'Natürlich hat er schon einen Pass für mich besorgt.' Er besah sich die Karte genauer und hätte beinahe laut seinen Unmut geäußert, was aber sicher den einen oder anderen Patienten geweckt hätte. 'Und natürlich hat er auch schon eine Wohnung besorgt. Bin mal gespannt, was das für eine Absteige ist.'

Auf der Karte waren lediglich eine Raumnummer und die dazugehörige Ebene eingraviert, daher war Ranma gezwungen, sich erst einmal ein Computerterminal zu suchen. Wer sollte sich auch schon in den Eingeweiden des Schiffes zurechtfinden, wenn man den ersten Tag da war und bewusstlos eingeliefert wurde? Frisch gekleidet und mit offizieller gesundheitlicher Bescheinigung schlenderte er aus der noch immer geschäftigen Krankenstation.


Das war definitiv nicht ihr Tag. Von den Notfällen der China abgesehen war die Begegnung mit Ranma Saotome nicht unbedingt eine Sternstunde gewesen. Und natürlich war dem immer beobachtenden Chefarzt Tofu Akanes traurige schaustellerische Leistung aufgefallen. Sie hatte ihren Schock und ihre unwillkürliche Abneigung nicht so zum Tragen lassen kommen wollen, aber sie war nun mal ein Mensch mit ihren Emotionen nah an der Oberfläche.

Es war daher nicht verwunderlich, dass ihr Chef sie höflich - aber bestimmt - aufgefordert hat, sich den Rest des Tages freizunehmen.

So schlurfte sie denn gen heimatlicher Wohneinheit, zückte ihre Zugangskarte, befahl beim hineingehen bereits der Dusche sich in Gang zu bewegen und trottete ebenso Gedankenverloren wie auf dem Weg zur Wohnung Richtung Bad.


Mit einer so reichlich ausgestatteten Wohneinheit hatte Ranma gar nicht gerechnet. Immerhin war er ja ein Neuankömmling und noch nicht einmal im Dienst. Sein alter Herr hatte hier gute Beziehungen. Dennoch strahlte die Wohnung etwas Heimisches aus. Ranma tröstete der Gedanke ein wenig, seiner neue Lebenssituation, in die er hineingepresst wurde, zumindest hier in Frieden entkommen zu können.

Man kam direkt von der Wohnungstür in ein geräumiges Wohnzimmer, das zur einen Seite von einer Couch und einem niedrigen Tisch in Blickrichtung des in die Wand eingelassenen Bildcomputers und zur anderen Seite ein mit einem Esstisch mit vier Stühlen aufgeteilt war. Hinter dem Esstisch lugte durch eine Durchreiche eine kleine Küche hervor. In der Mitte der gegenüberliegenden Wand, rechts von der Küche, führte hinter einer halb aufgeschobenen Gleittür ein Gang entlang, von dem weitere Zimmer abgingen. Eines davon direkt links hinter der Küche schien das Bad zu sein.

Ranma fühlte sich im Vergleich zu vorher stärker, ein längerer Aufenthalt auf der Krankenstation hatte diese Wirkung auf die meisten Leute. Aber was ihn wirklich wieder lebendig fühlen lassen würde, wäre eine schöne warme Dusche. Er hoffte inständig, dass es eine Wasserdusche war und nicht eine der auf Raumstationen und Raumfrachtern üblichen Schallduschen. Echtes, warmes Wasser... Das wäre der Himmel auf Erden – oder in diesem Fall der Himmel im All.

Müde und verspannt streifte Ranma die ihm neu angetragenen Sachen ab. Für einen kurzen Moment wollte er das alles hinter sich lassen. Er wollte die China vergessen, den Kampf mit den Piraten, die Schmerzen, die neue Position und den Unfug mit der Verlobten. Er wollte es alles erst einmal vergessen. Wie in Trance stolperte er nackt durch die sich von selbst öffnende Tür ins Bad hinein. Wabernder Wasserdampf schlug ihm entgegen. Ranma bemerkte merkwürdig unbeteiligt, wie ihm das seltsam vorkam. Aber sein Körper war bereits auf Autopilot und steuerte zielbewusst auf die Duschkabine zu. Er öffnete die beschlagene Tür.

Jedwede Müdigkeit, die er zuvor gespürt hatte, fiel von ihm ab. Mit einem Fuß auf der Trennstufe zur Duschkabine verharrte er regungslos in einer Schockstarre und blinzelte ungläubig auf die nackte Frau, die ihn ebenso fassungslos anschaute. 'Akane Tendo', registrierte sein Hirn beinahe beiläufig. Die Sekunden tickten vorbei, als würde sie das alles nicht interessieren.

Er wollte es gar nicht, hatte nicht einmal bewusst seine Augen wandern lassen, aber er war ein junger, gesunder Mann und sein Körper reagierte auf vieles einfach reflexartig. Erst als Akane schrie, ihm mit der Faust auf die Nase schlug und an ihm vorbei mit einem Handtuch aus dem Bad stürmte, spürte Ranma, dass seine Erektion so schnell verschwand, wie sie gekommen war. Er rappelte sich langsam vom Boden auf und befühlte seine schmerzende Nase. 'Ich hatte Recht, die Kleine trainiert. Keine Frau hat von Natur aus so viel Kraft.' Er tastete sich zur Duschkabine vor. Die Situation war eh schon außer Kontrolle geraten, da konnte er wenigstens noch eine warme Dusche genießen, bevor die Hölle über ihn hereinbrechen würde. Wärme umfing ihn, als er sich vom Nass berieseln ließ. Ranma schloss genüsslich die Augen. Seine Muskeln protestierten bei jeder Bewegung. Das hatte er schon sehr lange nicht mehr gehabt. Normalerweise reichte sein übliches Training, um für seinen Job ausreichend vorbereitet zu sein. Aber ein Raumkampf mit Piraten, Explosionen, eine Rauchvergiftung und Notoperationen waren auch nicht unbedingt sein täglich Brot.

Als er so dastand und die Anspannung aus seinem Körper weichen fühlte, dachte er an seine kürzliche Begegnung mit der jungen Akane Tendo zurück. Sie war ebenso geschockt gewesen wie er. Das führte ihn zu der Frage, warum er eine Zugangskarte zu ihrem Quartier hatte. Sollte dies nicht seine Unterkunft sein? Immerhin hatte die Karte bei den für ihn bestimmten Sachen gelegen und sein Vater... Ranma schreckte aus seinen Überlegungen auf. 'Natürlich!', grimassierte Ranma. 'Pops hat die Sachen für mich hingelegt. Würde mich nicht wundern, wenn mein alter Herr das inszeniert hat, damit ich meine vermutlich neue Verlobte so schnell wie möglich kennenlernen kann.' Er ließ ein von Resignation erfülltes Seufzen erklingen. Manchmal fragte er sich wirklich, warum er überhaupt noch mit dem alten Mann unterwegs war. Vater hin oder her, Genma brachte ihn immer nur in Schwierigkeiten.

Der Wasserschwall versiegte, als sich Ranma der Realität zu stellen wagte. Er wollte sich gar nicht ausmalen, was außerhalb des Bades auf ihn lauern würde. Vermutlich mehr als eine Faust ins Gesicht, wenn er die junge Tendo richtig einschätzte. Er stieg aus der Duschkabine und griff nach einem Handtuch. Glücklicherweise waren einige in einem Badschrank verstaut. 'Dank dem Universum für kleine Wunder.', dachte Ranma grimmig. Er erinnerte sich, dass er seine neuen Sachen auf dem Weg zum Bad verloren hatte. Warum denn auch nicht? Schließlich hatte er nicht damit gerechnet, hier auf jemanden zu treffen. Aber nun, da noch eine junge Frau anwesend war, konnte er schlecht nackt rausgehen und seine Sachen holen. 'Naja...', dachte Ranma verschmitzt, 'kann ich schon. Aber dann prügelt die Gute mich gleich wieder auf die Krankenstation, und da will ich erstmal nicht wieder hin.

Also wickelte er, so gut und so flächendeckend es nur ging, das glücklicherweise große Handtuch um seine Hüfte und sicherte es derart, dass es auch eine schnelle Fluchtbewegung nicht gleich wieder heruntergerissen hätte. Er wollte sich da alle Optionen offen halten. Vor die Tür tretend atmete er noch einmal tief durch und öffnete sie dann. Der Ansturm von Fäusten blieb aus, selbst harte, in seine Richtung geworfene Objekte waren nicht zu sehen. Das machte Ranma noch nervöser. Er erinnerte sich daran, dass sie Ärztin war. Wartete sie etwa hinter der nächsten Ecke mit einem Laserskalpell, um ihn seiner besten Teile zu berauben? Er schauderte.

Vorsichtig ging er einen Schritt aus dem Bad, versuchte auf das kleinste Geräusch zu achten, welches eine herannahende Furie verursachen könnte. Aber da war nichts. Derart ermutigt ging er den Gang entlang und runzelte die Stirn ob der Dinge, die er offensichtlich nicht fand. Hatte er hier nicht seine Hosen fallen lassen? Zugegeben, er war in jenem Moment gedanklich bereits in der Dusche und nicht besonders aufnahmefähig gewesen, aber er erinnerte sich daran, dass er vom Wohnzimmer in diesen Gang hier Richtung Bad geschlurft war, als er Hose und Unterwäsche verlor. Nun wurde er doch wieder nervös. Er war eine ganze Weile unter der Dusche gewesen. Zeit genug also, dass Akane seine Sachen hätte zusammenraffen und wegpacken können. Aber wozu?

Er betrat das Wohnzimmer und da saß sie. Rechtschaffen wütend und die Arme verschränkt hatte sie auf der Couch Stellung bezogen, die im rechten Winkel zu ihm stand. Akane sah ihn nicht direkt an, sondern nahm seine Bewegung aus dem Augenwinkel heraus wahr. Sie weigerte sich, ihn anzuschauen und hielt ihren Blick auf den Videoschirm vor sich. Ratlos überlegte Ranma, was er nun sagen konnte, ohne in eines seiner berühmten Fettnäpfchen zu treten, aber irgendwie wollte ihm nichts einfallen. Also versuchte er es mit einer Begrüßung. „Ehm... Yo..." Zugegeben, es war keine sehr eloquente Begrüßung, aber dennoch besser als das Schweigen.

Akane schnaubte abfällig, erkannte aber dennoch seine Anwesenheit an. „Deine Sachen sind da drüben." Sie wies mit einem kurzen Kopfnicken auf ein Tischchen, welches zu Ranma Linken an der Wand stand. Dort waren seine Klamotten, selbst seine Unterhose, säuberlich zusammengefaltet aufgestapelt. Er sammelte sie erleichtert ein und wandte sich wieder dem Bad zu, besann sich gerade noch seiner Manieren und rief ein Danke über seine Schulter zurück, bevor die Tür hinter ihm zuging. Beinahe mechanisch zog er sich an, ließ den Körper ohne große Anweisungen die bekannten Bewegungen durchlaufen, während sein Verstand beinahe panisch versuchte, die Ereignisse der letzten Minuten zu verarbeiten. Was zum Teufel war da gerade passiert? Wollte sie ihn nur ihm angezogenen Zustand umbringen? War es nur ein Aufschub seiner Verdammnis?

Wieder einmal schüttelte sein Innerstes eine geistige Faust klagend in Richtung seines Vaters. Ranma gestand sich ohne Scham ein, dass er nicht der Chorknabe des Jahrhunderts war, aber was sein alter Herr da teilweise verzapfte war eine ganze Ecke härter. Zumal meistens nicht er der Leidtragende war, sondern Ranma. Der Ungerechtigkeit zum Trotz wollte der junge Saotome dennoch sein Glück versuchen und eine Erklärung dafür liefern, warum er in das Bad von Akane Tendo gestolpert kam. Vermutlich würde sie diese gar nicht hören wollen, aber versuchen wollte er es. Nunmehr wieder völlig bekleidet wagte er sich erneut aus dem Bad und schritt Richtung Wohnzimmer. Er fand seine potenzielle Verlobte – innerlich zuckte er bei dieser Beschreibung zusammen – in derselben Position wieder wie zuvor. Sie starrte immer noch auf den schwarzen Bildschirm vor sich und Ranma wunderte sich, warum dieser unter einem solchen Blick noch nicht geschmolzen war.

„Bevor du irgendwas sagst...", setzte Akane unvermittelt an, „wollte ich dir nur klarmachen, dass ich dich beinahe permanent verstümmelt hätte." Ranmas Innerstes wand sich bei den Worten. Das Bild einer hinter der Ecke mit angriffsbereiten Skalpell wartenden Frau machte sich unwillkürlich breit. Eine kurze, schwere Pause entstand. Und plötzlich, ohne dass er etwas gesagt oder getan hatte, entspannte sich Akanes Haltung unmerklich. Sie war immer noch wütend, aber ihr Körper war nicht mehr wie ein Drahtseil gespannt, sie schien nicht sofort und bei jeder kleinen Bewegung explodieren zu können.

„Ich habe meinen Vater kontaktiert, während du im Bad warst." Ihre Stirn legte sich noch mehr in Falten. Ihre Worte erreichten nur langsam sein Hirn. „Dein Vater? Der Verwalter?", meinte er verwundert. Sie nickte zustimmend. „Als ich aus dem Bad kam, war ich drauf und dran dich ins nächste Universum zu befördern, dann bin ich allerdings über deine Sachen gestolpert – im wahrsten Sinne des Wortes," und hier bedachte sie ihn das erste Mal mit einem kurzen, aber anklagenden Seitenblick, „und habe das hier unter ihnen gefunden."

Ihre verschränkten Arme entknoteten sich und sie ergriff etwas, das bis dahin unschuldig auf dem flachen Tisch vor ihr gelegen hatte. Ranma erkannte seine Zugangskarte, die nun zwischen Akanes Fingern klemmte. „Als ich die gesehen habe, wusste ich zumindest, dass du nicht hier eingebrochen bist. Was nicht heißt, dass du die Tracht Prügel nicht verdienen würdest." Irrte Ranma sich, oder hatte sie den letzten Satz tatsächlich geknurrt? „Ich habe meinen Vater angerufen und wie es der Zufall wollte, war ein gewisser Genma Saotome bei ihm." Ihr forschender Blick streifte ihn und sein Ausdruck grimmiger Erkenntnis war ihr Antwort genug. „Mein Vater.", bestätigte er, verschränkte die Arme vor der Brust und lehnte sich in sicherer Entfernung zu der Ärztin an die Wand.

Akane nickte. „Ja, und stell dir meine Überraschung vor, als sowohl er als auch mein Vater unverblümt zugaben, dir die Karte mit der Codierung zu meinem Quartier gegeben zu haben. Ich weiß ja, dass es für eine Person eigentlich zu groß ist, aber das heißt noch lange nicht, dass sie einfach über meinen Kopf hinweg entscheiden können – ohne mich zu informieren! - mir plötzlich einen Mitbewohner zuzuteilen!" Die Anspannung kehrte in ihren Körper zurück und Ranma war froh, dass ihre Wut gerade nicht auf ihn gerichtet war. Diese Frau war beängstigend...

Einige Sekunden verstrichen wieder in Schweigen, ehe Akane sich fing und tiefe Atemzüge schöpfend Entspannung in sich hinein zwang. Wie sie das schaffte, war Ranma ein Rätsel, aber die Aura bedrohender Aggressivität wich von ihr. „Also... was geschieht nun? Haben sie mir ein anderes Quartier zugewiesen?", fragte der junge Saotome in der Hoffnung, dem Chaos entkommen zu können. „Nein..." Da war wieder dieses Knurren! Ranma war verstört und fasziniert zugleich. „Die beiden haben beschlossen, uns miteinander zu verloben. Ursprünglich war die Verlobungskiste zwischen mir und meinen beiden Schwestern unentschieden, aber offenbar haben sowohl Kasumi als auch Nabiki einen Weg gefunden, sich aus der Affäre zu ziehen und mir den Schwarzen Peter zuzuschieben." „Hey, es ist ja nicht so, dass ich auf eine Verlobte scharf gewesen wäre!" Ranma war klar, dass sie das nicht gewollt hatte, aber als Schwarzer Peter bezeichnet zu werden war für sein Ego dann doch zuviel. Ungewollt oder nicht, er bildete sich durchaus was darauf ein, ein mehr als akzeptables Exemplar der männlichen Spezies zu sein. Und dass diese junge Frau so völlig unbeeindruckt von ihm zu sein schien zwickte ihn in einer Art und Weise, die er sich nicht erklären konnte. Akanes Blick bohrte sich in seine Augen, Ranma jedoch hielt dem stand. Sie hatte ihn genug gereizt, dass er auf Konfrontation ging.

„Sei es, wie es sei. Wir sind jetzt offiziell verlobt. Und da dem so ist, war mein Vater unnachgiebig, was deine Umquartierung anging. Er meinte und ich zitiere „Es ist eine gute Vorbereitung auf die Ehe, wenn ihr schon jetzt miteinander leben müsst. Es gibt euch außerdem die Möglichkeit, euch kennenzulernen."." Ranma runzelte die Stirn bei den Worten. „Ausgemachter Scheiß, wenn du mich fragst." Akane nickte grimmig blickend. „Ja, auch wenn ich eine andere Wortwahl dafür genommen hätte."

Minuten tickten vorbei, als den beiden jungen Menschen ihre Situation mehr und mehr klar wurde. Akane wollte am liebsten irgendetwas zerschlagen. Eine Trainingseinheit wäre jetzt genau das richtige für sie, sonst würde sie noch vor Ende des Abends jemanden umbringen – vermutlich ihren neuen Verlobten. Sie spuckte gedanklich bei dieser Beschreibung sehr undamenhaft auf einen gedanklichen Boden. Ranma erging es nicht besser. Schlimm genug, dass sein Vater ihn förmlich dazu gezwungen hatte, den Wohnort zu wechseln. Nun hatte er eine Verlobte, die ihm eher etwas Spitzes oder Scharfes in die Eingeweide getrieben hätte, als ihn eines freundlichen Blickes zu würdigen. Dennoch ließ sich erstmal an der Situation nichts ändern, da sich die beiden nunmehr mächtigsten Männer auf der Raumstation gegen sie verschworen hatten.

Akane zwang wieder eine gewisse Ruhe in sich hinein. Später war noch Zeit für ihr Training, jetzt musste sie erstmal dafür sorgen, dass Ranma ein Zimmer bekam. Sie stand seufzend auf und wandte sich ihm zu. „Ich habe in diesem Quartier ein Gästezimmer. Es ist zugegebenermaßen nicht besonders groß, aber es wird für den Anfang reichen müssen. Wie sieht es mit deiner persönlichen Habe aus? Ist es sehr viel?" Der Themenwechsel warf Ranma kurz aus der Bahn, ebenso die beinahe zivilisierte Art, in der Akane mit ihm sprach. Er überlegte kurz. „Ich habe nicht besonders viel. Klamotten, dann noch einige Dinge, die ich von verschiedenen Planeten als Erinnerung mitgenommen habe. Solche Sachen halt. Allerdings weiß ich nicht, wie viel das Feuergefecht mit den Piraten überstanden hat. Soweit ich mich erinnere, hatte die China mehrere Treffer abbekommen. Da sind sicher einige Bereiche des Schiffes stark in Mitleidenschaft gezogen worden."

Erst jetzt kam ihm der Gedanke, dass von seiner Crew vermutlich viele bei dem Angriff ums Leben gekommen waren und er schämte sich nicht wenig dafür. „Weißt du...", setzte er beinahe zaghaft an, „weißt du vielleicht, was mit meinen Leuten von der China geschehen ist? Wie steht es um das Schiff?" Der Blick, mit dem Ranma sie fragend anschaute, ließ ihre Wut für den Augenblick verdampfen. Sie hatte ganz vergessen, dass er gerade erst aus einem Feuergefecht kam und vieles verloren hatte. „Ich weiß nur, dass ein Reaktorbruch verhindert werden konnte. Das Schiff ist angeschlagen, aber noch funktionstüchtig. Was die Mannschaft angeht..." Sie musste kurz überlegen. Sie hatten viele Piloten auf der Krankenstation gehabt, aber das waren die Akutfälle gewesen. „Von den Piloten, die wir auf der Krankenstation hatten, haben es zwei nicht geschafft." Sieh sah, wie sein Gesicht von Trauer durchzogen wurde. „Wie waren ihre Namen?"

„Hasegawa und Mitchell." Resignation und Schmerz breiteten sich in Ranma aus. „Kenichi und Andy..." Er schloss kurz die Augen, wollte die Welt für kurze Zeit einfach nur aussperren. Die beiden waren gute Jungs gewesen. Andy war immer zu einem Streich bereit gewesen, ein Heißsporn, aber ein ehrlicher Kerl. Kenichi Hasegawa war ein belesener, ruhiger Typ. Ranma hatte sich das eine oder andere Mal gefragt, warum er Kampfpilot geworden war. Er hatte sich ihn immer an einer Universität vorgestellt. Vielleicht aber auch als Schriftsteller oder Journalist. Er hatte diese Art von stiller Beobachtungsgabe gehabt, die man selten in den Menschen fand.

Akane beobachtete Ranma, als dieser stumm an der Wand lehnte. Er war nicht besonders gut darin, seine Gefühle zu verbergen. Man konnte sie förmlich alle auf seinem Gesicht ablesen. Das, was sie jetzt sah, war Verlust und Trauer um seine Freunde. In diesem Augenblick wurde ihr bewusst, dass ihr neuer Verlobter wesentlich vielschichtiger war, als sie es ihm zugetraut hatte. Irgendwann schlug er die Augen wieder auf und ein müder Blick richtete sich wieder fragend auf sie. „Soweit ich weiß, waren das alle Verluste. Wenn jemand auf dem Schiff verunglückt ist, dann wissen sicher unsere Väter darüber Bescheid." Ranma nickte. Zu mehr war er derzeit nicht imstande und Akane sah ihm an, dass alles weitere außer einem langen, tiefen Schlaf für ihn nicht mehr in Frage kam. „Komm." Sie bedeutete ihm, ihr einen anderen Flur entlang zu folgen. „Ich zeige dir, wo dein Zimmer ist. Leg dich hin und schlaf etwas." Sie hörte wie er anhob zu protestieren, aber winkte es gleich ab. „Nimm es als ärztliche Anordnung."

Das ließ ihn verstummen.


Ranma schlug die Augen auf. Für einen Moment war er desorientiert. Das Zimmer war ihm unbekannt. Dann sah er auf die Uhr neben dem Bett. Sie war in der Oberfläche eines Nachttisches eingelassen und schimmerte in schwachem Licht fast dreidimensional aus Ebene heraus. Es war Vormittag. Dann stürmten Erinnerungen über Ranma herein. Er erinnerte sich an den Kampf, an die Schmerzen, an das Erwachen auf der Krankenstation, an die Begegnung mit seiner Verlobten – Akane, mahnte er sich – erinnerte sich an den Verlust zweier Freunde und daran, dass er nach ihrem ärztlichen Gutachten schlafen sollte. Er hatte keine großen Probleme damit gehabt, dem zu folgen. Kaum hatte er das Bett gesehen und die Tür geschlossen, fiel er auch schon völlig entkräftet in einen traumlosen Schlaf. Ranma sah zur Decke hinauf und lag ein paar Minuten da, ohne den wirren Gedankengängen zu folgen, die kreuz und quer durch seinen Kopf schossen. Er wollte einfach an nichts denken, wollte in dem gemütlichen Bett liegen bleiben und alles vergessen.
Er war es eigentlich gewohnt, die Dinge selbst anzupacken und zu bereinigen. Er mochte es nicht, keine Kontrolle zu haben. Aber seit sein Vater ihm von der Verlobung erzählt hatte, war irgendwie alles aus den Fugen geraten. Nun lag er hier, in einem neuen Zuhause – der Raumstation Nerima – und in einer neuen Position, ohne sein altes Team. Er fühlte sich fremd in seiner eigenen Haut, verwirrt und schwach.

Seine Gedanken rasten noch immer. Kenichis und Andys Gesichter zogen vorbei und Ranma begann, sich eine Liste zurechtzulegen. Sobald er die Kraft dazu gefunden hatte aufzustehen, wollte er zu seinem Vater und Herrn Tendo, seinem neuen Chef, gehen und einige Dinge bezüglich der Arbeit klären. Vielleicht konnte er sich auch dazu bringen, diese alberne Verlobungsgeschichte sein zu lassen. Und ohne es zu wollen fixierte sich sein Verstand auf Akane. Er wusste nicht recht, was er von ihr halten sollte. Er hatte sie als Ärztin kennen gelernt. Mehr noch als dass, sie hatte ihm sein Leben gerettet und dabei nichts unversucht gelassen. War es nur ärztliche Fürsorge, weshalb sie sich so intensiv um ihn gekümmert hatte, oder war es ihr Wesen, was dies von ihr verlangte. Sicher war es nicht, weil er ihr Verlobter – oder zu jenem Zeitpunkt potenzieller Verlobter - gewesen war. Denn erst als sie seine Identität erfuhr, hatte sich ihr Verhalten ihm gegenüber verändert. Weg war die Ärztin mit dem ehrlichen Lächeln. Sie wurde von einer Frau ersetzt, die ihm abweisend, fast schon feindselig gegenüber stand.

Ranma runzelte die Stirn. Er fühlte sich ungerecht behandelt. Okay, den Schlag ins Gesicht hatte er teilweise verdient, immerhin war er ihr ins Bad gefolgt. Es war zwar unbeabsichtigt gewesen, aber schließlich hatte ihn auch niemand dazu aufgefordert, ihren nackten Körper ausführlich zu bewundern. Und das hatte er getan, sogar ziemlich schamlos. Und ebenso schamlos hatte sein Körper darauf reagiert. Jedoch schien ihm Akane auch für die Verlobungsgeschichte die Schuld zuweisen zu wollen. Als hätte er darum gebeten, in dieses Chaos geworfen zu werden! Deutlich verärgert setzte sich der junge Mann auf und schwang die Beine über den Bettrand. Erst jetzt registrierte er, dass er noch die Sachen vom Vortag anhatte. Er war so müde gewesen, dass er sich nicht einmal mehr ausziehen konnte.

Sein Ärger verflog ein wenig, als er sich an Akanes Gastfreundschaft erinnerte. Er war in ihren persönlichen Raum eingedrungen – wenn auch ungewollt – aber sie hatte ihm dennoch ein Zimmer gegeben. Er kratzte sich ratlos am Kopf. Sollte ein anderer aus dieser Frau schlau werden - er schaffte es jedenfalls nicht. Aber er nahm sich vor, mit der jungen Tendo über alles zu reden, hoffentlich ohne Geknurre und Wutausbrüche. Außerdem wollte er so bald wie möglich mit seinem Vater und Herrn Tendo reden.

Neuerliche Kraft aus diesen Entschlüssen schöpfend stand er auf, richtete seine Sachen so gut es ging – die Uniform war erstaunlich Knitterfrei geblieben – versuchte seinen wüsten Haarschopf einigermaßen zu bändigen und schritt zur Tür hinaus. Er hatte aufgrund der Tageszeit angenommen, dass Akane auf der Arbeit war, obwohl er ihren Schichtplan nicht kannte, jedoch vernahm er sofort Frauenstimmen, als er auf den Gang hinaus trat. Und es war nicht nur Akane. Sie waren offenbar in eine Diskussion verwickelt.

„Ach komm schon, Schwesterchen. Bist du immer noch wegen der Geschichte sauer? Immerhin hast du jetzt einen Mann. Das ist mehr, als man in den letzten Jahren von dir behaupten konnte.", witzelte eine tiefe Frauenstimme.
„Nabiki!" Das war nicht Akane gewesen, stellte Ranma fest. Die Worte dieser Nabiki ließen ihn jedoch in jeder weiteren Bewegung verharren. Er war das Thema…

Nabiki war unbeirrt vom Maßregelungsversuch ihrer großen Schwester. „Was? Ist doch so. Und Kasumi, tu ja nicht so, als hättest du deine Pflicht nicht auch an sie abgegeben. Wir sitzen da im selben Boot." Schweigen herrschte. „Ist er denn süß?", gackerte Nabiki los.

Das schien den Bann von Akane zu nehmen, die Ranma bisher nicht einmal hatte atmen hören. „Als ob das von Interesse wäre. Ich habe nicht darum gebeten, mit ihm verlobt zu sein. Ich habe auch nicht darum gebeten, dass er hier wohnt und mir wie ein Lüstling ins Bad folgt. Und ich habe verdammt noch mal nicht darum gebeten, dass sich meine Familie gegen mich verschwört, nur damit meine Zukunft wegen irgendeinem stumpfsinnigen Versprechen zwischen zwei Männern zerstört wird!"

Sie hatte den letzten Satz geschrien und Ranma hörte ihre Frustration. Aber er hörte auch noch etwas anderes. Er zerstörte also ihre Zukunft, ja? Das Zwicken, was er schon einmal am Vorabend verspürt hatte, kam zurück. Sie wollte also nichts mit ihm zu tun haben, ja? Seine Stirn runzelte sich vor unterdrückter Wut.

‚Na schön, wenn sie es so haben will, dann bekommt sie es auch. Einmal Krieg im eigenen Heim, bitte sehr!'

Das Gesicht zur Faust geballt schritt er den Gang entlang, darauf bedacht, auch ja viel Lärm zu veranstalten, damit die drei Frauen ihn hörten. Drei Augenpaare wandten sich ihm zu und für einen Moment dachte er auf Akanes Gesicht so etwas wie Verlegenheit zu erblicken. Aber das verschwand so schnell und wurde von ihrem ihm schon vertrauten Wutausdruck ersetzt, dass er sicher war, es sich nur eingebildet zu haben.

Ranmas Blick begegnete einige lange Sekunden dem ihren und es lag eine Herausforderung darin, die Akane ohne zu zögern annahm. Dann sah er in die Gesichter der ihm unbekannten jungen Frauen – Nabiki und Kasumi – und er nickte ihnen kaum merklich zu. „Guten Morgen, die Damen." Er sprach mit einer tiefen und gefährlich anmutenden Ruhe. „Ich wollte bestimmt nicht lauschen, aber ich habe gehört, wie sie über mich gesprochen haben..."


Ende Kapitel 2

„Und siehe, es werden tausend Tage und tausend Nächte vergehen, bis dass sie ein Update bringt."

Ich hab sie nicht genau gezählt, aber es könnte hinkommen…

Danksagung für Kommentare geht an:

kathy: Das mit dem schnell schreiben hapert bei mir, wie unschwer an dem Datum zu erkennen ist. Dennoch hoffe ich, dass es nicht ganz zu spät ist.

Ich bin jeden Formen der konstruktiven Kritk, schwärmenden wie scheltenden Kommentaren und sonstigen Meinungsäußerungen nicht abgeneigt. Sie werden meinerseits auch sicher nicht negativ aufgefasst.

So far,
Yalene