1 Quälgeist





Warum, um Himmels willen, hatte er sich nur dazu überreden lassen?

Verdammt, Verzeihung, aber so ging das ja nun wirklich nicht.

Diese Leute. Dieses Lokal.

Und dann diese unmögliche Person. Wie hiess sie noch mal? Madame Rosmerta. Also wirklich.

Wie konnte er nur hierher geraten.

Und dann dieser Mann, der da an seinem Tisch sass. Unmöglich. Das musste Satan in seiner Menschlichen Gestalt sein.

Er umfasste sein Kreuz das ihm um den Hals hing, fester. Vorsichtig musterte er den Mann, der im gegenüber sass.

So wie er mitbekommen hatte, war dieser Mann auch ein sehr seltener Gast in diesem Lokal. Aber er hatte bemerkt, wie einige dieser, dieser verkommenen Frauen, ihre lüsternen Blicke auf diese Schwarze Gestalt geworfen hatte. Und, was noch schlimmer war, wie es diesem Mann bewusst war und er es genoss.

Es schüttelte ihn am ganzen Körper.

„Ist ihnen kalt?" die Stimme war kalt und schneidend. Erschrocken blickte er auf die grosse, schwarze Gestalt, die ihm gegenüber sass, und langsam den Becher wieder auf den Tisch stellte.

„Kalt? Oh nein, nein. Mir ist nicht kalt, Sir." Er hoffte, nein er flehte gegen Himmel, das damit das Gespräch beendet war.

Doch der grosse, schwarze Mann beugte sich über den Tisch zu ihm hinüber. „Sie sehen so bleich aus, ist ihnen nicht gut?" ein teuflisches Grinsen war auf diesem Gesicht.

Er fing an zu zittern. Oh mein Gott, steh mir bei, „nein, nein, mir geht es sehr gut, wirklich, Danke," beeilte er sich zu sagen.

Der Mann stand auf, gross und schwarz gekleidet, bleiches Gesicht mit Schulter langen Schwarzen Haaren, und setzte sich neben ihn. Aus einer Tasche zog er einen, war das wirklich ein Zauberstab? Oh Gott, steh mir bei. Und was war das? Das sah aus wie eine Hand, Ihm wurde schlecht. Aus den Augenwinkeln sah er wie im Lokal die Leute langsam zurückwichen.

Madame Rosmerta kam zu ihnen gelaufen und blickte diesen Satan in Menschen Gestalt angstvoll an. „Bitte, tun sie es nicht." Ihr Stimme war leise.

Er konnte nicht mehr. Als sich die schwarze Gestalt lächelnd zu ihm hinüber lehnte, fuhr er schreiend hoch. Er riss seinen Stuhl um, blickte Hilfe suchend umher, sah wie die Tür aufging und ein grosser, merkwürdig gekleideter Mann eintrat, und rannte schreiend aus der Tür, hinaus in die Freiheit.

Lächelnd stellte Madame Rosmerta vor Dumbledore einen grossen Becher mit Butterbier und klopfte Severus Snape vergnügt auf die Schulter. „Gut gemacht." zwinkerte sie ihm verschmitzt lächelnd zu.

Albus Dumbledore hob seinen Becher und prostete Snape mit lachenden Augen zu.

„Na, hat's Spass gemacht, alter Freund?"

Severus Snape hob seinen Becher und prostete Dumbledore gefährlich grinsend zu. „Und wie, Pfarrer zu erschrecken macht Spass, aber es würde mehr Spass machen, sie wirklich zu quälen."

So schnell würde kein Kirchenmann mehr den Weg nach Hogsmeade wagen. Snape war wie dazu geboren um als abschreckender Satan zu wirken. Er hatte zwar immer noch nicht herausgefunden was Satan wirklich war, aber es war eine Beschäftigung die ihm zusagte.

1.1.1 Ende