Es tut mir wirklich total leid, dass ihr so lange warten musstet. Dafür belohne ich euch jetzt mit ein paar interessanten Neuigkeiten zu Edwards Person und der Nacht, in der Billy Black umkam... Und natürlich mit einem bisschen EdwardPOV!

7. Die Woche danach…

EdwardPOV:

Die folgende Woche war eine der seltsamsten Wochen meines Lebens.

Warum das so war, konnte ich mir selbst nicht erklären.

Eigentlich hätte es mir am Arsch vorbei gehen können, dass Bella mich die ganze Zeit ignorierte. Ich war schließlich nicht auf sie angewiesen – ich hatte genug andere Bräute, die sich um meinen Schwanz kümmern konnten und auch wollten.

Und wie sie wollten! Jessica und Lauren hatten mir schon immer ganz ohne Scheu ihre Körper angeboten. Ich liebte Mädchen wie diese zwei, die mich befriedigten, ganz egal wann, wo und wie ich es wollte. Und das nur, weil sie vergeblich darauf hofften, dass ich mir doch irgendwann eine von ihnen als feste Freundin nehmen würde.

Aber darauf konnten sie lange warten! Denn gleichzeitig hasste ich diese Huren dafür, das sie so einfach ins Bett (oder auf den Küchentisch, ins Auto, auf die Treppe oder hinter den Busch im Park - sucht euch was aus) zu locken waren...

Auch Tanja machte sich ständig an mich heran. Sie hatte wahrscheinlich mal wieder eine Beziehungskrise mit James. Die beiden waren schon immer andauernd on und off gewesen.

Und normalerweise liebte ich die Zeiten, in denen sich die beiden zofften.

Denn dann kam Tanja zu mir, um sich mit wütendem und äußerst heißem Sex auszutoben.

Die Zeit dauerte immer an, bis James zu eifersüchtig auf die ganzen Männer, die Tanjas Verführungen zum Opfer fielen, wurde und dieses Weichei von einem Mann anfing, sich für irgendwelche Fehler zu entschuldigen. Dann hatten die beiden für gewöhnlich eine Runde Versöhnungssex - womit James dann am nächsten Tag vor den Typen rumprahlte - und die beiden waren wieder zusammen.

Bis das ganze wegen irgendeiner dummen Lappalie wieder von vorne anfing.

Wie gesagt, normalerweise konnte ich in solchen Zeiten nicht genug kriegen von Tanja, weil ich normalerweise von hartem, wildem Sex nie genug kriegen konnte.

Aber das war in dieser Woche anders, deshalb war sie eine der seltsamsten meines Lebens.

EmmettPOV:

Die Woche, nachdem ich diesen Edwardtypen von diesem Mann gerettet hatte, war eine der nervigsten meines Lebens.

Ich hatte noch nie etwas dagegen gehabt, wenn Rosalie so aufgeregt tat. Sie war schließlich – so schnulzig das auch klang – schlichtweg die Liebe meines Lebens. Es begeisterte mich sonst immer, wenn sie wegen irgendwas aus dem Häuschen geriet – dann glänzten ihre Augen, wie sie es sonst nur sehr selten taten, und sie redete wie ein Wasserfall.

Doch sie war auch noch nie wegen einem anderen Mann so gewesen. Sonst lag es an einem Auto, was neu auf den Markt gekommen war, an einem Geschenk, das ich ihr machte oder auch daran, dass sich ihre Eltern mal ausnahmsweise nicht gestritten hatten.

Jetzt lag es daran, dass ich ihren Kindheitsfreund aus den Fängen eines wild gewordenen Mannes befreit hatte. Sie pries mich als einen Helden.

Ich weiß, das sollte mich eigentlich stolz machen. Hat es auch – am Anfang zumindest.

Doch mittlerweile hatte sie beinahe ganz von den Lobpreisungen abgelassen und war dazu übergegangen, nur noch von IHM zu reden. Sie war so damit beschäftigt, zu erzählen, wie sie ihn kennen gelernt hatte, warum die beiden so eng waren und was sie alles zusammen erlebt hatten, dass sie gar nicht bemerkte, wie ich ihr nur noch halbherzig und mit einem - meiner Meinung nach äußerst berechtigten - Schmollmund zuhörte.

Die ganze Woche ging das nun schon so. Edward hier, Edward da.

Edward war ja sooo toll!

Edward war ja so was von lustig und intelligent!

Mit Edward hatte sie ja soooo viel Spass gehabt!

Edward war ja immer ihr allerallerbester Freund gewesen!

Und zu guter letzt: Edward hat ihr ja sooo geholfen, als es ihr schlecht ging.

Letztere Aussage führte dazu, dass es MIR noch schlechter ging.

Ich machte mir Vorwürfe, weil nicht ICH es gewesen war, der ihr in der schwersten Zeit ihres Lebens zu Seite gestanden hatte.

Das war natürlich vollkommen irrational, denn zu dieser Zeit kannte ich sie ja noch gar nicht.

Aber Rosalie hatte ja schon immer behauptet, dass Männer unlogisch sind…

Gerade war sie dabei, mir zum was-weiß-ich-wie-viel-ten-Mal von ihrer ersten Begegnung mit diesem Edward-Typen zu erzählen.

„Wir waren beide im Kindergarten. Es war unser erster Tag dort. Ich habe mit diesem komischen Erik zusammen mit Autos gespielt. Ich weiß noch genau, wie begeistert ich war, dass es so viele verschiedene Spielzeuge gab! Von zu Hause war ich so was nicht gewohnt. Ich hatte also grad so ein super Auto in der Hand und bin damit auf dem Teppich rumgefahren, als ich plötzlich sah, wie Erik nach einem anderen Jungen spukt. – Der andere Junge, das war Edward." – an dieser Stelle sah sie mich bedeutungsvoll an – „Ich habe ihn natürlich sofort verteidigt. Er sah so nett aus. Als ich Erik fragte, warum er den Jungen angespukt hatte, rief er nur: ‚das ist doch ein Muttersöhnchen!'

Ich war so wütend, dass ich ihm eine verpasst habe. Das war schließlich nur gerecht…

Dann hab ich mir ein paar Spielzeugautos geschnappt und hab Edward mit mir nach draußen gezogen. Ich wollte ihn und die anderen, die teilweise wie Erik ‚Muttersöhnchen' schrien und teilweise einfach wegschauten, nicht mehr sehen. Also saßen wir zusammen draußen und haben im Regen gemeinsam mit den Autos gespielt. Später hat er sein Vesperbrot mit mir geteilt. Er war immer so ein Gentleman…"

„Warum bist du denn nicht mehr mit diesem Edwardtyp befreundet, wenn er so toll ist? So weit ich das einschätzen konnte, könnte er noch ein paar richtige Freunde gebrauchen. Diese Möchtegernmacker, mit denen er da zusammensaß , waren sich ja anscheinend sogar zu fein dazu, sich anständig um ihren betrunkenen Kumpel zu kümmern…"

Diese Frage hatte ich schon gefühlte hundert Mal gestellt. Und bis jetzt hatte Rosalie immer gekonnt abgelenkt. Und das tat sie auch diesmal:

„Und warum bist du nicht mehr mit Jasper befreundet? – ihr beiden wart doch auch mal ach-so-gute Kumpel…"

Doch diese Frage wollte ich ihr nicht beantworten – ich konnte einfach nicht.

Und deshalb war diese Woche eine der nervigsten meines Lebens: ich hasste Geheimnisse - sie entzogen sich gänzlich meiner Kontrolle. Und in dieser Woche hatten wir anscheinend beide mit wichtigen Geheimnissen zu tun, die sich nach langer Zeit wieder an die Oberfläche drängten.

Und es war die nervigste Woche, weil ich so eifersüchtig war, wie schon lange nicht mehr.

Zwei gute Gründe, diesen Edwardtypen mal näher kennen zu lernen…

Ich weiß ich habe die Charaktere von Rosalie und Emmett ziemlich verändert, genauso wie ich den Charakter von fast allen Figuren in meiner Geschichte sehr verändert habe. Aber einige Ähnlichkeiten kann man - finde ich zumindest - schon noch erkennen: Rosalie liebt Autos und hat selbst als kleines Kind schon ein ziemliches Temperament gehabt und Emmett verhält sich wie ein kleiner, schmollender Junge…

Und wie immer: Bitte schreibt mir alles, was euch zu meiner Fanfic einfällt!