Hey Leute!

Ich hab schon lange an dieser Sache gearbeitet, habe unzählige Male die Szenen umgeschrieben, habe versucht neue Witze einzubringen und ich habe versucht, einen würdigen Nachfolger für die Sendung Little Britain zu machen.
Wie schon in der Kurzbeschreibung angesprochen geht es hier um Charaktere, die ungefähr so handeln wie die Britischen Leute aus Little Britain, da wäre zum Beispiel der schwule Tobi Hero, der sich wie Daffyd Thomas kleidet und wie er denkt, dann wäre da noch Edwina Howard, der Neffe von Emily Howard und der Problemteenie Viktoria Bosen.
Natürlich gibt es auch neue Charaktere, wie zum Beispiel Johann und Bernd, zwei Kindergärtner, die angebliche Sexaffären unter sich besprechen, und da gibt es noch Maximilian, der durch einen Anruf seiner Freundin immer wieder in heikle Situationen geführt wird.

Die FF ist in Form eines Drehbuchs aufgebaut, jedoch in einem sehr einfachen Stil.

Name: (Sprechstil) "Dialog"

(Regieanweisung)

Name: "Dialog"

Okay, ich denke jetzt fangen wir an!

Die Charaktere, wie sie im Opening gezeigt werden, und was sie tun seht ihr gleich hier drunter, als Musik wird die Ending Musik von Little Britain genommen:

1. Johann und Bernd (stehen an der Tür im Kindergarten)
2. Maximilian (steht in seinem Zimmer mit dem Telefon in der Hand)
3. Greta und Gerda (Greta sitzt auf ihrer Bank und Gerda steht davor, Greta hat eine Tasse in der Hand)
4. Tobi (Tobi steht vor einem Haus, er hält ein Schild hoch, worauf steht „Schwuler gesucht")
5. Carol Whisky (Carol sitzt an einem Schreibtisch und hustet die Kamera an)
6. Rod McCooney (Rod steht vor der Rezeption mit einer Klingel)
7. Edwina (Edwina steht vor der Schule und zwinkert der Kamera zu, dabei dreht sie ihren Schirm und wirft einen Kuss in die Kamera)
8. Anna (Anna springt wie verrückt vor dem Haus herum)
9. Mr. Mann und Roy (Beide stehen nebeneinander, Roy guckt Mr. Mann wütend an, dieser grinst aber froh)
10. Sindy Martin (Sindy und ihre Assistentin stehen im Garten)
11. Viktoria Bosen (Viktoria steht an einem Zaun und zeigt durch den Zaun den Mittelfinger)

Klein Deutschland: Folge I.1

Intro Anfang

Sprecher: „Oh Deutschland. Heimat der Nazis, Heimat des Buchclubs um die Ecke und Heimat von Menschen die die Welt veränderten. Pippi Langstrumpf, Martin Luther und mir! Es wäre schön wenn Deutschland nur diese drei Einwohner hätte, denn dann gäbe es diese nutzlose, vollkommen langweilige Sendung auf dem noch billigeren Sender nicht. Aber da es sie gibt werden wir die wundervollen, schlauen und überaus hübschen, schwulen oder lesbischen Einwohner Deutschlands über ihre dicken, fetten Kopf blicken und ihr erbärmliches Leben auf Video aufnehmen, damit wir auch noch in zwei Minuten etwas davon haben, und unseren Kindern zeigen können, wie Arm dieses Land ist. Also, willkommen bei „Klein Deutschland"! Juchuuuuuuu!"

Intro Ende


(Man sieht eine Fußgängerzone)

Sprecher: „Unsere Deutschlandreise beginnen wir hier, in der Nähe von Erfurt. Der kleine Neffe des Transvestiten Emily Howard, Edwina Howard, der auch ein Transvestit ist, geht gerade Einkaufen."

(Ein Junge kommt ins Bild gelaufen und tanzt zwischen den Menschen umher)

Sprecher: „Ist er nicht süß?"

(Eine Gruppe von Jungs, die etwa so alt sind wie Edwina, sitzen auf einer Bank, Edwina steht etwas weiter weg und beobachtet sie, dann fängt sie an zu grinsen, langsam geht sie auf die Jungs zu, diese bemerken ein anderes Mädchen und pfeifen ihr hinterher, das Mädchen dreht sich um und zwinkert ihnen zu)

Edwina: „Mmh. Schnuckelige Typen!"

(Edwina kommt an den Jungen vorbei, diese bemerken sie jedoch nicht, sie geht ein paar Schritte rückwärts und tänzelt ein wenig vor ihnen herum, sie reagieren nicht, sie winkt ihnen zu, die Jungen reagieren immer noch nicht, sie sitzen da und spielen mit ihren Handys herum, plötzlich zeigt Edwina ihnen den Mittelfinger und streckt die Zunge heraus – ungefähr so wie Emily Howard – und geht weg)


(Ein Lehrer geht durch Reihen in einer Schule, er verteilt Hefte, dabei spricht der Sprecher)

Sprecher: „Das hier ist ein Internat. Das ist eine andere Art des Internets. Aber das ist nicht so wichtig, denn nun befummeln wir Viktoria Bosen. Ähm, ich meint: Und nun besuchen wir Viktoria Bosen."

(Der Lehrer geht in die nächste Seite)

Lehrer: „Hannah! Sehr gut! 1."

(Der Lehrer gibt das Heft und geht weiter)

Lehrer: „Stefan eine 3."

(Der Lehrer gibt das Heft und geht weiter)

Lehrer: „Miriam eine 2."

(Der Lehrer gibt das Heft und geht weiter)

Lehrer: „Oh, oh! Maria, das war leider eine 5!"

(Der Lehrer gibt das Heft und geht weiter, man sieht wie Viktoria an ihrem Platz Kaugummi kaut, der Lehrer schmeißt das Heft hin und geht nachdem er dabei die Note gesagt hat weiter)

Lehrer: „Viktoria, 8! Lindsay, 5, Boris, 4."

(Viktoria dreht sich zu ihrer Nachbarin)

Viktoria: „Guck mal! Zwei Noten besser als die Letzte Arbeit!"

(Viktoria dreht sich zum Lehrer der nach vorne gegangen ist, er guckt ihr auf den Mund, sie hat mit einem Kaugummi eine Blase geformt)

Viktoria: „Was glotzt du so blöd?"

Lehrer: „Kaugummi raus!"

(Viktoria steht auf)


Viktoria:
„Arsch!"

(Der Lehrer guckt sie geschockt an)


(Ein schwuler Mann geht auf eine Baustelle zu, er trägt hautenge Gummi-Kleidung)

Sprecher: „Jetzt sinnen wir uns zu einem Gleichgesinnten, er heißt Tobi Hero uns ist schwul. Schwul sind alle die Menschen, die entweder fett, dumm oder faul sind. Alles trifft auch auf mich zu, also wurde ich auch schwul."

(Die Bauarbeiter, fast alle ohne Oberteil, kommen zu Tobi und stellen sich um ihn herum, einige lecken mit den Zungen über ihre Lippen als sie ihn ansehen)

Tobi: „Hallo meine Freunde. Ich bin Tobi und soll heute bei euch anfangen. Meine Freundin hat mir gesagt, es wäre der perfekte Job für mich. Und natürlich habe ich mich auch vorbereitet."

(Tobi greift in seine Hose und zieht – irgendwo aus der Arschgegend – einen kleinen Hammer hervor)

Tobi: „Damit kann ich auch Nägel schön tief reinschlagen…"

(Einer der Bauarbeiter tritt vor)

Ernst: „Hey, du brauchst aber einen größeren Hammer um hier überleben zu können!"

(Ernst und die anderen lachen)

Tobi: „Wie meint ihr das denn?"

(Ernst deutet mit dem Kopf auf ein Dixi-Klo, es wackelt hin und her und von Innen sind stöhnen und schreien zu hören)

Tobi: „Ich weiß nicht, was du meinst. Aber bevor wir an die Arbeit gehen, möchte ich euch noch etwas beichten. Ich komme leider nicht drum herum. (Tobi hebt seine Stimme an) Ich bin schwuuul!"

(Alle aus der Runde lachen wieder, aber es ist ein geiles Lachen)

Ernst: „Da bist du hier genau richtig."

Tobi: „Bin ich wirklich?"

Ernst: „Ja…"

Tobi: „Aber ich bin schwuuul! Ich möchte einen Männerpimmel in meinem Hintern stecken haben, ich möchte einen Mann nackt sehen, ich möchte schwule Dinge machen!"

Ernst: „Genau deshalb bist du hier richtig."

(Tobi ist entsetzt als er sieht, wie die ganzen Männer auf ihn zukommen, er wird nervöser)

Tobi: „Halt! Stößt es euch nicht ab, dass ich einen Penis in meinem Arsch haben will?"

Ernst: „Ein bisschen schon…"

(Tobi stöhnt erleichtert auf)

Ernst: „Denn einer ist ein bisschen wenig. Was hältst du von zehn?"

(Tobi schreit auf und rennt weg, einer der Bauarbeiter stellt sich neben Ernst und legt ihm die Hand auf die Schulter)

Detlef: „Ich glaube der war hetero…"

(Ernst nickt)


(In einen Raum werden zwei Türken geschmissen, dann setzten sie sich auf Stühle)

Sprecher: „Wenn man in Deutschland keinen Kontakt mit Ausländern suchen möchte, zieht man am besten in ein anderes Land. Achmed und Ascher wurden gerade wegen Verdacht auf Mord in U-Haft gesetzt. Ich wünschte ich hätte eine solche Jugend gehabt!"

(Ascher und Achmed unterhalten sich)

Ascher: „Was haben wir getut?"

Achmed: „Nichts! Nichts hast du getut."

Ascher: „Was hast dann du getut?"

Achmed: „Nichts, glaube ich."

(Jemand kommt herein)

Anwalt: „Also, ich bin euer Anwalt für diesen Fall. Jetzt müsst ihr mir aber sofort sagen, ob ihr Frau Müller umgebracht habt."

Ascher: „Weißt du mich? Dann weißt du auch ihn! Und er ist die coolste Mensch in Stadt!"

Achmed: „Genau. Wir sein bestenste Menschen in Stadt! Wir nicht tun Mord!"

Anwalt: „Ich denke aber doch. Wenn ich mir mal deine Akte ansehe Achmed. 10 Vorbestrafungen in deinem ersten Lebensjahr. 12 im zweiten. Und jetzt bist du fünfzehn und hast schon 66 Vorbestrafungen. Aber warum hat man dich noch nicht eingesperrt?"

Achmed: „Weil ich cool bin!"

Anwalt: „Ja. Und du Ascher hast 20 Vorbestrafungen. Das hört sich nicht gut an, Leute."

Ascher: „Wenn sie meinen."

Anwalt: „Das könnte eine gewaltige Strafe werden, für euch beide. Ich muss jetzt aber los, ich habe noch andere Termine. Worauf plädiert ihr?"

Ascher: „Nicht schuldig."

Achmed: „Schuldig. Aber ich war's nicht!"

(Der Anwalt geht raus)

Ascher: „Als ob ich Frau Müller tot machen würde!"

Achmed: „Du nicht vielleicht. Aber ich!"

(Achmed grinst, man sieht wie der Anwalt in der Tür steht)

Anwalt: „Ich habe vergessen euch zu sagen, dass ihr hier erstmal bleiben werdet."

Achmed: „Haben sie das gehört?"

(Der Anwalt nickt)

Achmed: „Scheiße!"


(Eine Frau läuft gerade eine Straße entlang, dabei spricht der Sprecher)

Sprecher: „Die deutsche Kultur stirbt aus, die deutsche Sprache stirbt aus, aber warum sterben deutsche Großmütter nicht aus? Die Welt ist doch unfair!"

(Die eine Oma, Gerda, kommt gerade zu einer anderen, die auf einer Terrasse sitzt und aus einer Tasse trinkt)

Greta: „Oh hallo Gerda!"

Gerda: „Ich wollte gerade…"

Greta: „Es dauert nur eine Minute. Setz dich doch."

Gerda: „Na gut."

(Gerda setzt sich zu Greta)

Gerda: „Was möchtest du mir erzählen Greta?"

Greta: „Also, du kennst doch Lisbeth."

Gerda: „Nein!"

Greta: „Liesbeth. Sie war zweimal bei unserer Canaster-Runde."

Gerda: „Ach ja!"

Greta: „Ich habe sie eingeladen."

Gerda: „Super!"

Greta: „Das war aber ziemlich anstrengend?"

Gerda: „Wieso?"

Greta: „Erstmal musste ich graben, bis ich an ihren Sarg kam, dann musste ich die Nägel lösen und es ihr dann vor das Gesicht halten, sie sieht ja so schlecht."

Gerda: „Ja, ja."

Greta: „Sie war so erstaunt, ihr sind die Augen aus dem Kopf gefallen!"

Gerda: „Iih!"

Greta: „Ich habe ihr dann meinen Augenarzt empfohlen. Also, weiter. Inge wohnt ja da hinten!"

(Greta zeigt nach hinten auf die Straße)

Gerda: „Was ist mit ihr?"

Greta: „Tot."

Gerda: „Nein!"

Greta: „Doch! Oh doch! Sie lag 10 Tage lang im Bett."

Gerda: „Schrecklich. Und wie geht's ihrem Mann?"

Greta: „Der hat gar nicht gemerkt, dass sie tot war. Dummerweise hatte er zu viel Viagra genommen und wurde erst nach 10 Tagen wieder normal."

Gerda: „Das heißt, er hat 10 Tage lang mit seiner Toten Ehefrau geschlafen?"

Greta: „Ja. Und er sagte, es war der beste Sex seines Lebens!"

Gerda: „Nein!"

Greta: „Doch! Oh doch! Und weil es ihm so gut gefällt arbeitet er jetzt im Leichenhaus…"

Gerda: „Erzähl mir bitte nicht mehr!"

Greta: „Doch! Er hatte es sogar mit Jenny die vor ein paar Tagen gestorben ist getrieben!"

(Gerda rennt weg)

Greta: „Aber pass auf deine Hüftprothese auf liebes, wenn du so schnell läufst geht sie womöglich noch kaputt!"


(Johann und Bernd stellen sich an einen Türrahmen)

Sprecher: „Diese beiden Säcke hier heißen Johann und Bernd. Wer wer ist, ist völlig egal, die sind beide gleich scheiße."

(Es klingelt)

Johann: „Oh nein!"

Bernd: „Was denn?"

Johann: „Das ist Martin!"

Bernd: „Nein, das ist Frank."

Johann: „Ach ja. Weißt du, ich hatte mit ihm Sex."

Bernd: „Ich wusste gar nicht, dass er schwul ist."

Johann: „Oh doch!"

Bernd: „Und ich wusste auch nicht, dass du schwul bist."

Johann: „Ähm… Na ja…"

Bernd: „Was sagt denn seine Frau dazu?"

Johann: „Er hat eine Frau?"

Bernd: „Ja."

Johann: „Das wusste ich nicht, ich dachte er wäre Single… Ach, egal. Ich erzähle dir lieber etwas über unser Abenteuer."

Bernd: „Wenn du meinst…"

Johann: „Also, er war halt in mir drin und dann plötzlich spüre ich wie etwas aus meinem Arsch herausspritzt!"

Bernd: „Ich dachte er wäre Impotent seit der Sache mit dem Backstein…"

Johann: „Ach ja? Egal und dann ähm… Ach vergiss es."

Bernd: „Wenn ich es kann."

(Bernd und Johann drehen sich um)

Johann: „Melissa! Du bist abgeholt!"

Bernd: „Simon! Hör auf Marko zu ärgern!"

(Ein kleines Kind kommt angelaufen)

Melissa: „Was ist Sex?"

(Bernd und Johann sehen sich an)


(Die Kamera zeigt einen Bauernhof)

Sprecher: „Ach ja. Tiere auf dem Bauernhof. Ich liebe sie alle! Wirklich. Am liebsten gebraten und mit Pommes Frites…"

(Eine alte Dame geht zu einer Tür und klingelt, sie hält ein Geschenk in der Hand, ein Mädchen öffnet sie)

Dame: „Oh! Hallo Judit! Wir haben uns lange nicht gesehen."

Judit: „Wann haben wir uns denn getroffen?"

Dame: „Na ja, das war damals auf dem Geburtstag deiner Oma, ich war die eine Frau, die neben dir saß. Wir haben über Witze geredet und dann hast du mir so einen erzählt. Wie war der noch gleich? Es tut mir leid aber ich habe ihn vergessen. Ich weiß auf jeden Fall noch, dass da eine Blondine und eine Gurke vorkamen, mehr aber auch nicht mehr. Und dann noch irgend so ein Wort mit ‚M' Mu… Mö… Keine Ahnung. Ich habe den Witz aber leider bis heute immer noch nicht verstanden… Auf jeden Fall wollte ich dann doch diesen Fisch essen und dann hast du mich gewarnt vor den Gräten und so. Dann hast du mir noch einen tollen Tipp gegeben wie man den Fisch lecker würzen kann, ich…"

Judit: (schreit) „Penis!"

(Die Dame sieht Judit schockiert an, diese nimmt ihr das Geschenk aus der Hand und knallt die Tür zu)


(Es sitzen mehrere Menschen an Tischen und Telefonieren, dabei spricht der Sprecher)

Sprecher: „Telefone wurden von Doktor Pierre Teletubbie und Professor Edgar Fon erfunden. Doktor Pierre hat außerdem noch eine ganz tolle andere Sache erfunden. Welche ist es wohl? Kriegen sie es heraus?"

(Die Kamera dreht sich und man sieht Carol Whisky, ihr Telefon klingelt, sie trinkt aus einer Tasse und geht dann heran)

Carol: „11 99 9 ihre Auskunftsstelle. Hier ist Carol Whisky."

(Zuhörpause)

Carol: „Ob wir einen Axel Schweiß in unserem Telefonbuch haben, Moment!"

(Carol legt auf, die Kamera ist in einem anderen Raum, wo ein Typ am Telefon ist und es dann komisch Anguckt, als ob es nicht funktionieren würde, die Kamera ist wieder bei Carol, das Telefon fängt wieder an zu klingeln, sie nimmt die Tasse hoch und trinkt, sie setzt sie ab, dann nimmt sie sie noch mal und trinkt wieder, das Telefon hört auf zu schellen, sie setzt die Tasse ab, das Telefon fängt wieder an zu klingeln, sie trinkt ganz lange, dann setzt sie die Tasse von den Lippen ab und dreht sie um)

Carol: „Die ist ja leer."

(Carol stellt die Tasse hin und guckt das Telefon an)

Carol: „Was willst du?"

(5 Sekunden Pause, Carol sieht das Telefon komisch an und hebt dann doch ab)

Carol: „11 99 9 ihre Auskunftsstelle. Hier ist Carol Whisky."

(Zuhörpause)


Carol: „Ich muss mal sehen ob wir Margarethe Schneider in unserer Kartei haben. Moment."

(Carol legt das Telefon auf den Tisch, sie summt eine Wartemusik und tippt etwas in den PC ein der vor ihr steht, sie nimmt das Telefon hoch und summt weiter, dann hört sie auf zu summen)


Carol: „Computer sagt nein!"

(Carol hustet in das Telefon)


(Ein Haus wird von draußen gezeigt)

Sprecher: „Wenn sie unbedingt nach Schottland wollen buchen sie eine Reise nach Deutschland, das Wetter ist hier sogar noch schlechter!"

(Die Kamera ist in einem dunklen Raum, plötzlich ertönt eine Stimme)

Besucher: (verschlafen) „Ich habe da doch was gehört! Moment…"

(Plötzlich geht das Licht an, im Bett liegt jemand und davor steht Rod)


Rod: „Genießen sie ihren Aufenthalt?"

Besucher: „Mr. McCooney…"

Rod: „Nennen sie mich Rod, sonst fallen die Geister der Nacht über uns her!"

(Rod hält plötzlich eine Flöte in der Hand und spielt ein paar Töne, dann sieht er den Besucher mit schiefem Kopf an)

Besucher: „Und, was wollen sie hier?"

Rod: „Ich möchte das tun, was sie möchten, dass ich tue."

(Rod spielt wieder auf der Flöte)

Besucher: „Ich möchte aber nichts!"

Rod: „Dann tue ich auch nichts."

(Rod will die Flöte nehmen, doch tut sie wieder runter, er bewegt sich kein bisschen)

Besucher: „Atmen sie noch?"

Rod: „Vielleicht mache ich das, vielleicht aber auch nicht."

Besucher: „Was denn?"

Rod: „Jaaaaaaa!"

Besucher: „Atmen sie oder nicht?"

Rod: „Jaaaaaaa!"

Besucher: „Dann gehen sie jetzt weg!"

Rod: „In Ordnung."

(Der Besucher macht das Licht aus, 10 Sekunden Pause)

Besucher: „Also jetzt reicht es!"

(Der Besucher macht wieder das Licht an, Rod steht nicht mehr da)

Besucher: „Ha! Ich dachte er wäre immer noch da!"

(Rod setzt sich plötzlich hinter dem Mann auf)

Rod: „Wer war da?"

(Der Besucher erschrickt und schreit)

Besucher: „Aah!"

Rod: „Dann werden mich jetzt meine magischen Stiefel hinaustragen."

(Rod spielt Flöte, steht auf und geht weg, bevor er aus dem Sichtfeld der Kamera verschwindet bleibt er stehen)

Rod: „Sollen wir vielleicht die Löffelchenstellung machen?"

(Der Besucher flippt aus)

Besucher: „Raus jetzt! Los! Sofort!"

(Man sieht wie Rod zwei Löffel aus der Tasche nimmt)

Rod: „Die sind aber Silber!"

Besucher: „Raus!"

(Rod flötet und verlässt den Raum)

Besucher: „Oh Mann!"

(Der Besucher legt sich hin, plötzlich steht hinter ihm noch jemand auf)

Junge: „Großer Bruder! Du hast mich vergessen!"

(Der Junge steht auf und rennt heraus, der Besucher fällt aus dem Bett)


(Die Kamera zeigt einen Bauernhof)

Sprecher: „Ja, das Leben auf dem Land. Ich mag es zwar lieber tot und auf meinem Teller, aber das macht nichts…"

(Ein alter Herr geht zu einer Tür, Judit öffnet sie)

Judit: „Hallo. Kann ich ihnen helfen?"

Herr: (redet langsam) „Ja. Ich habe mich leider etwas verfahren, ich weiß nicht mehr wo ich bin. Also ich bin von Berlin losgefahren, danach zweimal abgebogen, in den Speiseröhrenweg hinein gefahren und dann plötzlich an einer Ampel stehen geblieben. Da waren zwei junge Frauen die wollten, dass ich kurz Anhalte und irgendetwas mit einem Vogel oder mit Vögeln machen sollte. Ich bin dann weitergefahren und nach ein paar Sekunden war dann…"

Judit: (schreit) „Nippel!"

(Judit macht die Tür zu)


(Ein Telefon klingelt, dabei spricht der Sprecher)

Sprecher: „Viele Jugendliche sollen ja Freundinnen haben, na ja, das habe ich wohl nicht mitgekriegt! Aber wenigstens sind ich und mein Süßer das perfekte Paar!"

(Ein Junge geht zum Telefon, man sieht nur seinen Oberkörper)

Maximilian: „Hallo, hier ist Maximilian! Oh! Hi Schatz!"

Junge: „Weiter rein?"

(Maximilian sieht nach unten)

Maximilian: „Ja! Viel weiter! Sonst wird das nichts! Also was möchtest du von mir?"

(Zuhörpause)

Maximilian: „Was wir gerade machen? Na ja, wir…"

(Zuhörpause)

Maximilian: „Nein! Ich würde dich nie Betrügen! Aber das ist doch…"

(Zuhörpause)

Maximilian: „Schade. Da dann, wir sehen uns in der Schule."

Junge: „Wer war da?"

(Maximilian legt das Telefon weg und guckt nach unten)

Maximilian: „Meine Freundin."

Junge: „Und was ist mit ihr?"

Maximilian: „Wir haben Schluss gemacht."

Junge: „Oh."

Maximilian: „Sie dachte wir beide würden es Anal machen."

Junge: „Was? Also, das ist doch…"

Maximilian: „Egal, lass uns weiter backen!"


Sprecher: „Wir sind wieder beim Abschaum der Zukunft, bei den Kindern."

(Viktoria und die anderen in der Klasse stehen auf, der Lehrer ruft Viktoria aber zu sich)

Lehrer: „Viktoria, kann ich dich mal bitte sprechen?"

(Viktoria geht zum Lehrer)

Lehrer: „So kann das nicht weitergehen."

Viktoria: (redet schnell) „Genau. Die Lindsay und der Boris, die haben die ganze Zeit gequatscht und dann plötzlich fängt Lindsay an den Boris zu begrabschen, dann hat sie ihm die Hose runtergezogen und ihm einen Geblasen."

Lehrer: „Das habe ich nicht gesehen."

Viktoria: (redet schnell) „Na ja, scheiß drauf, denn der Boris ist voll der geile Typ und wenn jemand was anderes sagt, dann schlag ich dem voll in die Fresse. Aber das ist ja auch egal, weil ich bin doch hier voll die beste in der Klasse, und wenn Maria meint, dass das nicht so ist, dann kann die aber was erleben, weil ich weiß etwas von der was niemand weiß und wenn die etwas sagt, dann werde ich jedem erzählen von der Sachen, die nur ich weiß und von der die anderen nicht wissen dürfen, dass ich's weiß, deshalb sag ich auch immer wenn die mich fragen ob ich davon etwas weiß: Oh mein Gott, ich kann gar nicht glauben, dass du das gerade gesagt hast! Halt die Fresse, denn ich weiß überhaupt nichts von gar nicht weil ich das nämlich gar nicht wissen kann, weil ich so was nie tun würde, und wenn ich es tun würde, dann würde ich es sowieso nicht weitersagen, weil ich voll cool bin und ihr seid nur lesbisch…"

(Der Lehrer steht, vollkommen verwirrt und mit offenem Mund vor Viktoria und glotzt sie an)

Viktoria: „Ich muss pissen."

(5 Sekunden pause)

Lehrer: „Dann geh."

(Viktoria geht langsam weg)

Lehrer: „Wir reden morgen weiter."

(Viktoria kommt zurück)


Viktoria: „Findest du mich etwa geil?"

(Der Lehrer sieht sie mit offenem Mund an)

Viktoria: „War ja nur eine Frage. Mann ey! Das hier ist ja wie in der Schule!"


(Man sieht einen Kleiderladen für Mädchen, eine Verkäuferin geht herum und zupft Kleider an ihren Bügeln zu Recht)

Sprecher: „Das hier sind Kleider. Wenn sie ihnen gefallen, dann werden sie doch Transvestit."

(Die Verkäuferin sieht sich um, hinter einem Stände steht jemand, man kann jedoch nur vom Blickwinkel der Verkäuferin einen Hut, einen kleinen Ladyschirm und das untere Ende eines rosa Kleides sehen, also geht sie hin und fragt vom Weg aus, ob sie helfen kann)

Verkäuferin: „Entschuldigung, kann ich dir helfen?"

(Die Verkäuferin kommt an und kann nun das angebliche Mädchen sehen, es ist Edwina Howard)

Verkäuferin: (peinlich) „Oh…"

Edwina: (feminine Stimme) „Hallo!"

Verkäuferin: (unsicher) „Ähm… Kann… Kann ich dir helfen?"

Edwina: „Ja ich suche ein Kleid."

Verkäuferin: „Für deine Freundin?"

(Edwina blickt die Verkäuferin ungläubig an und fängt plötzlich an zu lachen – ungefähr so, wie Emily Howard – die Verkäuferin blickt sie unentschlossen an, lacht dann aber mit, als Edwina aufhört zu lachen hört die Verkäuferin auch aus)

Edwina: „Sie Scherzbold. Nein, es ist für mich. Ich bin nicht lesbisch!"

Verkäuferin: „Für dich. Aber du bist doch ein…"

Edwina: „Ein Mädchen ja. Ich bin eine Lady!"

(Die Verkäuferin sieht Edwina ziemlich unglaubwürdig an)

Verkäuferin: „Ach wirklich?"

Edwina: (empört) „Natürlich! Ich mache Mädchensachen. Reiten, voltigieren, mit Barbiepuppen spielen, (Wechsel zu normaler, männlichen Stimme) und den ganzen anderen Scheiß."

Verkäuferin: „Ähm… Ja…"

Edwina: (wieder mit weiblich, aufgesetzter Stimme) „Ja. Und ich habe auch einen Mädchenkörper. Ich habe Brüste und so, und mein BH ist nicht mit Gummibärchentüten ausgestopft, die mir mein Vater zum 14. Geburtstag geschenkt hat und die ich nicht Essen kann, weil ich dagegen allergisch bin."

(Die Verkäuferin hält sich die Stirn)

Verkäuferin: „Okay. Was willst du denn für ein Kleid?"

Edwina: „Na ja, ich möchte ein Mädchenkleid. Eines mit Rüschen und Blumen (wieder ein Wechsel zur normalen Stimme) und dem ganzen Scheiß."

Verkäuferin: „Ich bin mir nicht sicher, ob wir ein Kleid für deine Größe haben."

(Die Verkäuferin dreht sich um und tut so, als ob sie sich umsieht)

Verkäuferin: „Nein. Wir haben keine Kleider für dich. Und jetzt raus!"

(Die Verkäuferin schubst Edwina heraus, sie versucht sich zu wehren, schafft es jedoch nicht. Nun sieht man die Straße vor dem Laden, die Tür fliegt auf und Edwina stolpert heraus, sie zeigt der Verkäuferin den Mittelfinger und ruft etwas)

Edwina: „Schlampe!"

(Edwina geht beleidigt weg)


Ending Anfang

(Während Edwina beleidigt weggeht spricht der Sprecher)

Sprecher: „Und damit beenden wir auch heute schon unsere Reise durch Deutschland. Ich hoffe es hat ihnen so viel Spaß gemacht, wie mir, wenn ich onaniere. Wenn sie uns wieder sehen wollen, schreiben sie einfach einen Review, oder schalten sie doch einfach das nächste Mal wieder ein, und zwar bei Klein Deutschland! Bis Tante Martha!"


Ending Ende

So, ich hoffe euch hat die erste Folge gefallen!

Wenn sie euch gefallen hat, dann schreibt doch einen Review...

Nur mal so nebenbei:
Charaktere aus Little Britain werden in späteren Folgen vorkommen, das sind u.a. Bubbles DeVere und Emily Howard.

Nächste Folge kommt bestimmt erst nächstes Jahr oder so, denn es ist wirklich harte Arbeit das zu machen. Aber in der 2. Folge werden dann Charaktere drankommen, die heute nicht drangekommen sind. Und zwar wird nächstes Mal unter anderem ein Nachwuchs-Hypnotiseur vorkommen, namens Christopher Krieg, und es kommen die Charaktere Anna, die die gleiche Krankheit hat wie Anne aus Little Britain, und Sindy Martin, die Bücher schreibt, so wie Dame Sally Markham.

Ich hoffe ihr freut euch darauf!

lg Basty22