Huhu,

nach langer Zeit wage ich mich mal wieder an eine Übersetzung... =)

Die Story heißt im Originalen - genau wie auch hier - Faerietayle und wurde geschrieben von Kamerreon... ihr Profil findet ihr ebenfalls hier auf .

Sie hat mir erlaubt, diese Story ins Deutsche zu übersetzen.... =)

So, jetzt ein paar Infos zu dieser Story:

Summary: AU: Harry Potter hatte sein Schicksal erfüllt, der Dunkle Lord war tot. Er glaubte, niemand könne ihn je lieben oder verstehen. Luna verriet ihm, dass er eine Chance auf beides hatte. Allerdings würde er, um glücklich zu sein, alles noch einmal durchmachen müssen. Er erklärte sich einverstanden. Liebe war es wert. HP/HP

Author: Kamerreon

Translator: silbernewolfsfrau

Beta: Dieses Pitel ist nicht gebetat! Habe meine alte Beta allerdings schon angeschrieben... ;o) denke mal, sie ist über die Feiertage einfach nicht oft am PC oder im Urlaub... ^^

Pairing: Harry/Harry, Neville/Lavender, Dean/Seamus, Ron/Hermine

Genres: Romance, Drama

Rating: ab 18

Warnings: Slash: male/male, Het: male/female, Gewalt, character death, adult language, sexual situations, angst, AU-HBP

Disclaimer: Mir gehören weder die Charaktere dieser Story, noch die Story an sich. Die einen gehören J.K. Rowling und die Story gehört Kamerreon.

Chapters: 17

Words in English: 67,108

-- Ich weiß, es ist ein etwas ungewöhnliches Pairing, aber gebt dieser Story einfach eine Chance... ich hab es getan und sie mittlerweile 3-4 Mal gelesen... hat sich immer wieder gelohnt... ;o)

Updates: tja, bin schon dabei, das 3. Chap zu übersetzen... denke, ich werde einmal die Woche ein neues Kapitel hochladen... hmm... Mittwochs?... Mittwoch klingt gut... mal sehen, wie ich das einhalten werde... werd auf jeden fall mein bestes gebe!! ;o)

und jetzt gehts los:


Faerietayle

Mirror Mirror burning bright,
Reflecting warped painful light,
Shadows uncover the Seer's sight,
Nightmares haunt the darkened night.

Harry Potter stand über der gefallenen Form von Lord Voldemort. Der Dunkle Lord war endlich vernichtet, so wie es die Prophezeiung vorausgesagt hatte. Harrys Augen waren hart, kalt und ernst. Dies war kein Junge mehr; dies war ein Mann, ein Mann, der getötet hatte, damit andere würden leben können.

Luna bewegte sich auf den blutigen Helden zu und seufzte, als sie die Müdigkeit in seinem Gesicht erkannte. Er hatte so viel für sie alle getan, so unglaublich viel, und nun hatte sie ein Angebot für ihn.

„Du kannst glücklich werden.", wisperte sie.

Der durch Krieg abgehärtete Kämpfer schnaubte. „Niemand wird mich je verstehen, Luna."

Sie wusste, was er meinte. Er war sich sicher, dass niemand ihn je um seiner selbst willen lieben würde. Sie würden immer nur Harry Potter sehen: Retter und Bezwinger.

„Wenn es eine solche Person geben würde, würdest du sie kennenlernen wollen?", fragte sie.

Er wandte sich der feinfühligen Hexe zu. „Was?" Seine Stimme verriet seinen Schock und ein klein wenig Hoffnung.

„Wenn dich jemand so lieben könnte, wie du bist, würdest du bei dieser Person sein wollen?", fragte Luna wieder.

„Niemand hier kann mich so akzeptieren, wie ich bin. Sie alle sehen mich nur als Objekt, nicht als Mensch.", gab Harry verbittert zurück.

„Das ist wahr.", erwiderte sie und sah, wie sein Gesicht ausdruckslos wurde. „Allerdings gibt es eine Person, die dich absolut versteht, die aber woanders lebt."

„Woanders?", fragte er. Er wollte sich keine Hoffnungen machen, wirklich nicht. Harry hatte es bereits vor über einem Jahr aufgegeben, zu glauben, dass er Liebe finden würde. Der achtzehn-jährige war nicht naiv genug, zu denken, dass irgendjemand sich um etwas anderes scheren würde, als um seine Berühmtheit und seinen Reichtum.

„Eine andere Welt, unserer sehr ähnlich.", hauchte sie.

„Eine andere Welt?", harkte er skeptisch nach.

„Ja, eine Welt in der die einzige Person lebt, die dich völlig verstehen und ehrlich lieben wird.", antwortete sie.

„Liebe.", murmelte er leise.

„Es gibt aber etwas, das du wissen musst.", erklärte Luna.

„Natürlich, der Harken.", brummte Harry mutlos.

„Du wirst Voldemort noch einmal besiegen müssen. Die Jagd, die Horcruxe, der Kampf, alles wird noch einmal geschehen müssen.", erläuterte sie.

Nun schrak er zurück. All der Schmerz und das Leid sollten sich wiederholen? „Was meinst du damit?", wollte er wissen.

„Diese Person lebt in einer alternativen Realität. Ihre Zeitachse befindet sich hinter der unseren. Der, für den du bestimmt bist, ist gerade 16 geworden.", sagte sie. „Du bist der Einzige, der ihn vor großem Leid bewahren kann und er ist der Einzige, der den Schmerz deiner Seele lindern kann."

„Er?"

„Harry Potter.", erwiderte Luna.

Grüne Augen blinzelten. Harry Potter. Er selbst? Derjenige, der bestimmt war, seinen Schmerz zu lindern, war eine alternative Version von ihm selbst? Er wusste nicht, ob er lachen oder weinen sollte. Oh ja, er würde seine eigenen Dämonen und sein Leiden garantiert verstehen. Er würde es sogar sehr gut verstehen.

„Er hat gerade Sirius verloren?", fragte Harry, als er sich darauf besann, dass der Junge gerade 16 geworden war.

„Ja, das hat er.", stimmte Luna zu.

„In einer alternativen Realität gibt es immer einen Unterschied.", sagte er, sich an etwas erinnernd. „Was trennt seine Welt von meiner?"

„Bis zu der Gegenwart in seiner Zeit gibt es viel kleine Unterschied, aber der Größte ist der, dass Peter Pettigrew die Potters verraten hat, und nicht Lupin.", sagte sie.

Ein zorniges Knurren entkam seiner Kehle, als er an den Werwolf dachte. Er hatte es genossen, diese dreckige, hinterlistige Kreatur zu töten.

„Die meisten deiner Erinnerungen von Pettigrew und Lupin werden spiegelverkehrt sein.", fuhr sie fort. „Allerdings wird es auch Unterschiede geben. Zum Beispiel stehst du Severus in dieser Realität viel näher, als er dem Severus in seiner."

„Also als Severus mir den Patronus Zauber im dritten Jahr beigebracht hat..."

„Hat Lupin ihn unterrichtet.", sprach sie weiter.

„Ich verstehe. Das sind die Hauptunterschiede?", fragte Harry.

„Ja, zumindest die, die die Vergangenheit betreffen."

Harry bemerkte die Art, wie sie das Wort 'Vergangenheit' betonte und verengte die Augen. „Du denkst, dass es eine andere Zukunft geben wird."

„In der Tat, er wird den Kampf gegen Voldemort verlieren.", sagte Luna mit klarer Stimme.

Jeder Muskel in Harrys Körper spannte sich bei dieser Enthüllung an. Nein. Er starrte auf das Blut an seinen Händen und ballte sie zu Fäusten. So sollte es nicht passieren. Er hatte so viel Schmerzen erlitten, anderen erlaubt, seine Handlungen zu beeinflussen, den falschen Leuten vertraut, war verraten worden – man sollte nicht all das durchmachen müssen und dann verlieren.

Es war falsch. Er würde nicht zulassen, dass das passierte.

Luna sah den entschlossenen Ausdruck auf seinem Gesicht und lächelte leicht. Das war der Harry Potter, den sie kannte; der Mann, der mutig und stark war; der Zauberer, der für das Schicksal einer zweiten Welt verantwortlich sein würde. „Du wirst nicht zurückkommen können.", informierte sie ihn.

Für einen kurzen Augenblick spürte er Unsicherheit, ehe er diese erstickte. Diese andere Welt würde ihm Liebe bringen und er würde in der Lage sein, sich selbst zu retten. Er erinnerte sich nur zu gut daran, wie er sich damals nach jemandem gesehnt hatte, der ihn retten würde; niemand hatte das getan. Er konnte sein anderes Ich beschützen. Unterrichten. Lieben.

Er würde sich die Hände freiwillig schmutzig machen, wenn das bedeutete, dass so eine andere Seele ihre Unschuld behalten konnte.

„Ich werde gehen.", beschloss er, genau wie sie wusste, dass er es tun würde.

Luna trat vor und küsste ihn auf eine blutige Wange. „Werde glücklich, Harry.", wisperte sie.

In den Tiefen ihrer silbernen Augen ballte sich Magie zusammen; die Iris bewegte sich wie geschmolzenes Quecksilber. Sie blinzelte einmal und die Magie wurde entfesselt.

Es gab kein Geräusch und auch kein helles Licht, aber ihre Aufgabe war erfüllt.

Der Harry Potter aus ihrer Welt war verschwunden.

Mirror Mirror can you see,
I am you and you are me,
Trapped within our destiny,
I shall fulfill our prophecy.


So, was sagt ihr?

Bin mal auf eure Meinungen gespannt! =)

lg wölfin