Kap 2: Die Liebe meines Lebens

So und nun endlich das ersehnte Ende meiner FF. Hoffe ich hab es hin bekommen. Ich bin auch nicht vollkommen zufrieden gestellt, musste es x-mal umändern. Ich tue mich immer noch schwer mit solchen Sachen. Schnulzig wird es auf jeden Fall, nicht für jeden Geschmack, aber was soll's. Ich hab mich nur an den beiden gehalten, ob ich mich nun richtig in sie hinein versetzen konnte, ist nun euer Urteil.

Viel Spaß.

Völlig regungslos starrte er die Haustür an, was hatte er nur getan? Er hat sie gehen gelassen, nein, er hat sie verschreckt mit seiner naiven Art. Er hat es ihr nicht gesagt, wieso? Er hatte den Mut nicht gefunden, wieso? Noch nie hat er sie so gesehen, aufgelöst, das von Trauer und Schmerz gezeichnetem Gesicht. Ihr Gesicht, welches stets seine noch so miese Laune hob.

'Wie konnte ich nur? Ich muss ihr nachlaufen, oder?' Mit ausgestrecktem Arm stand Ryo im Türrahmen, irgendetwas hinderte ihn aber daran, ihr nach zu rennen, sie aufzuhalten, ihr zu sagen, was er ihr schon immer sagen wollte.

'Warum gerade jetzt? Warum müssen gerade jetzt Gedanken an Zweifel aufkommen? Ich muss ihr nach … nein … ich sollte sie in Ruhe lassen. Ohne mich ist Kaori besser dran, ohne mich hat sie keine Sorgen mehr, ohne mich kann sie ein unbeschwertes Leben führen und ohne mich wird sie … wird sie …' weiter kam er nicht. Er brach zusammen, sich auf seine Knie setzend hielt er sich sein Gesicht mit seinen Händen zu, vielleicht um es zu verinnerlichen was er gerade getan hat. Er konnte es einfach nicht sagen, nur drei kleine Worte. Noch immer sah er das liebevolle Gesicht vor sich, welches sich schlagartig ihm entzog. Tränen konnte er sehen, sie waren auffällig, liefen nur so in Sturzbächen ihre Wangen hinab und das seinetwegen.

'Ryo, du bist ein Mistkerl. Du hast es mal wieder geschafft. Sie ist fort und zwar endgültig. Zurückkommen wird sie mit Sicherheit nicht mehr, das war wirklich das letzte Mal. Ein anderes Mal wird es nicht geben. Du wirst sie nicht wiedersehen, wirst nie wieder mit ihr sprechen können, lachen, weinen, sie trösten. Das war das letzte Mal in deinem verdammten egoistischem Leben, das du Kaori gesehen hast!' Mit seinen Gedanken erhob er sich, trat in die Wohnung und schmiss die Haustür zu, als Zeichen für seine hirnverbrannte Tat.

Er roch noch ihr Parfüm in der ganzen Wohnung.

Er hatte sich doch endlich dazu entschlossen, der Morgen hätte so schon sein können, aber er und seine verdammten Zweifel.

'Wieso eigentlich Zweifel? Kaori ist eine junge, starke und selbstbewusste Frau. Sie kann einen stets überraschen mit ihren ungeahnten Talenten, ist zwar sehr temperamentvoll, oft zickig und ein geschnappt. Aber das zeigt auch wie viel Leidenschaft in ihr steckt, es wird nie langweilig mit ihr. Sie kennt sich langsam aber sicher mit Waffen aus, weiß sich zu wehren und kennt bereits die Gefahr, was es heißt mit einem Mann wie mir zusammen zu leben und zu arbeiten.

Ja klar schafft es einige Vorteile für meine Feinde, wenn sie meine Schwachstelle kennen, aber ist es nicht besser, wenn ich sie beschützen kann als jeder andere? Ich bin erst beruhigt wenn ich sie in Sicherheit wiegen kann. Ich vertraue ihr und sie vertraut mir. Sie ist der Mensch, wo ich mich auch sicher fühlen kann.'

„Ryo, warum zerbrichst du dir hier den Kopf? Du könntest genauso gut zu Kaori gehen und es ihr begreiflich machen, wie wichtig sie für dich ist. Also beweg' deinen Hintern und geh!" Vermutlich musste er es sich selbst sagen, bevor er es vollkommen verstand.

'Dieses Mal mach ich keinen Rückzieher. Ich sage es ihr ins Gesicht, abhalten können wird sie mich nicht.'

Sie rannte und rannte, als gäbe es kein morgen mehr. Es passierte des öfteren, das sie mit einigen Passanten auf ihrem Weg ins Nirgendwo zusammen stieß, einige anrempelte, worauf ihr abermals eine laute Empörung als Antwort geschenkt wurde. Dennoch lief sie weiter, egal wo hin, nur weiter weg. Weiter weg von ihm. Ihre Wangen und Augen waren schon so bitterlich nass und rot, das sie vermutlich auffiel, als sie an einem Park an kam. Kaori suchte sich eine einsame Bank unter einem großen alten Baum, worauf sie sich setzte und begann den Versuch wieder regelmäßig zu atmen. Ihr Puls raste dafür umso mehr, ihr Herz zersprang fast von dem anhaltenden Schmerz in ihrer Brust. Eine ihrer Hände fuhr darüber um es so beruhigen zu können, ihre Augen schlossen sich.

'Es tut so weh, Ryo. Ich hatte keine Kraft mehr, dir noch weiterhin in die Augen zu blicken. Deine Augen, die mich nicht loslassen können, die mich so … so komisch ansehen, jedes mal wenn es zwischen uns etwas ruhig geworden ist. Habe ich mich geirrt? Ich hätte schwören können, das sie mir etwas sagen wollten, schon immer. Aber dann hättest du doch nie …'

Abrupt wurde sie von zwei starken Armen von hinten umarmt und eine ihr wohl bekannte männliche Stimme kam dicht an ihr Ohr:

„Kaori, bitte erschrick' jetzt nicht. Lass mich dich bitte halten und hör mir zu. Ich bin ein Volltrottel, es tut mir wahnsinnig und aufrichtig Leid. Ich wollte das alles nicht, nicht so. Ich weiß nicht genau wie ich es dir sagen soll, aber ich habe Angst davor, wie du reagieren wirst. Ich sehe dich nicht als selbstverständlich an, du bist etwas besonderes, etwas besonderes für mich. Du denkst wahrscheinlich, ich merke es nicht, aber es ist mir aufgefallen. Du hast dich verändert, ich hab mich verändert. Du bist mir mehr ans Herz gewachsen, was ich anfangs überhaupt nicht zulassen wollte. Kaori, bitte verzeih' mir wenn ich dir weh getan hab." Sein Griff um sie wurde locker, sodass sie sich umdrehte und in sein Gesicht, in seine strahlenden Augen schauen konnte. Ein kleines zaghaftes Lächeln lag auf ihren Lippen, sie wischte sich ihre Tränen und begann:

„Ryo … ich … ich wollte dir sagen … Ryo, du bist der wichtigste Mensch in meinem Leben geworden. Du bist mir genauso ans Herz gewachsen und ich freue mich über jeden neuen Tag mit dir an meiner Seite. Ryo ich … ich ..." sie wurde unterbrochen, indem er ihr zwei Finger auf ihren Mund lag, sich vor ihr hin kniete und es endlich aussprach:

„Ich habe heute schon einmal meinen Mut verloren und ein erneutes Mal kann und werde ich nicht hinnehmen. Ich liebe dich meine Kaori. Du gibst mir das, was ich brauch. Du bist mein Leben und egal was andere von uns sagen und denken, ich will dich an meiner Seite haben. Auch wenn das bedeutet ein Leben zu leben, mit der Gefahr irgendwann ..." dieses Mal wurde er gestoppt.

Kaori sah in die strahlenden Augen ihres Gegenübers, sie suchte und fand was sie schon glaubte nie in ihm zu finden.

„Es ist mir egal. Wir beide schaffen das. Wie gefährlich es auch sein mag, ihr werde dir nicht von der Seite weichen. Ich werde stets bei dir sein, denn ich liebe dich mein City Hunter."

Endlich war er da, der Augenblick, an dem die Erde still stand. Sie vergaßen alles und jeden um sich herum, hörten nichts mehr und sahen nur noch sich. Kaori schlang ihre schlanken Arme um den Hals von Ryo, zog ihn immer näher an sich, bis sich ihre Nasenspitzen fast berührten.

„Bis zum bitteren Ende werde ich an deiner Seite sein." Ihr letzter Satz, bevor es zum lang ersehnten Kuss zwischen Kaori und Ryo kam.

Oh viel kürzer als ich dachte, wollte es eben schnell hinter mich bringen. Hätte ich noch die Sache mit den Kuss ausweiten lassen, mehr Details? So gut bin ich noch net. Grins.

Ich weiß immer noch nicht so recht, ob ich es so lassen soll. Liebe ist aber auch so ein verflixtes Thema, kann einen echt zum Grübeln und Haare grau werden lassen bringen. Komischer Satz.

Jedenfalls werde ich das Thema CH nicht so schnell bei Seite legen, es sieht hier immer noch 'n bisschen trostlos aus. Ein paar Ideen hab ich auch, aber ich glaub, da brauch ich noch etwas länger und dann muss ich ja schließlich noch die Kommentarschreiber begutachten, wenn hier mal welche auftauchen würden. Hallo? Wo seid ihr denn?