Du verstehst es nicht, nicht wahr?

Wieder mal.

Ich weiß nicht, wie oft ich diesen unverständigen Blick schon auf deinem Gesicht sehen musste.

Oder doch, ich weiß es. Genauso oft, wie ich diesen Schmerz bereits vernommen habe. Den einzigen Schmerz, der mich noch wirklich erreicht.

Der einzige Schmerz, der es schafft, mein perfektes Lächeln ersterben zu lassen.

Du bist der einzige Mensch, den ich nicht anlügen konnte, noch nie. Bei jedem anderen konnte ich die Wahrheit denken und vollkommen Widersprüchliches sagen. Bei dir wage ich nicht mehr, als mein unechtes Lächeln aufzusetzen, denn jede andere Geste würde alles verraten, jeden meiner wahren Gedanken. Und meine Gefühle.

Ich war… so erleichtert, als ich erkannte, dass es deine Hand war, die mich zurückhielt. Die Klinge deines Zanpakutous, die sich gegen meinen Körper geschmiegt hatte, und mich doch nie verletzen könnte.

Oder könntest du? Ich würde es dir nicht verübeln.

‚Halt mich zurück, Rangiku.'

Ich habe dich nicht angelogen, als ich dir sagte, dass ich gern noch ein wenig länger von dir gehalten worden wäre.

Du bist der einzige Mensch, den ich nicht anlügen konnte.

Und weil ich es ohnehin nicht konnte, und weil es jetzt ohnehin egal war, weil du mich ohnehin nicht zurückhalten würdest, versuchte ich auch gar nicht erst, dir eine Lüge zu erzählen.

Ich konnte nicht ‚Ich liebe dich' sagen.

Aber sehr wohl, dass es mir leid tat.