Willkommen zu meiner neusten Story. Meine andere liegt erstmal auf Eis, alle weiteren Kapitel, die ich dazu geschrieben hatte, wurden vor einiger Zeit von einem Virus gelöscht. Deswegen bin ich hier mit neuen Inspirationen und hoffentlich genug Ausdauer, endlich mal eine Geschichte zu vollenden. Viel Spaß nun...


[1] Das Haus am See

Dong...Dong...Dong...Dong...Dong... - Die Uhr schlug 23 Uhr. Wieder einmal hatte er beim Lesen die Zeit vergessen. Müde legte er das Buch weg und rieb sich die Augen. Schon die letzten Tage war er viel zu spät ins Bett gegangen und das zu einer Zeit, wo er doch bei der Arbeit seine Frühschicht leisten musste.

Mit dem leeren Weinglas in der Hand schlurfte Draco Malfoy in seine Küche, stellte es in der Spüle ab und verstaute die Reste des Abendessens im Kühlschrank. Nebenbei ließ er seinen Blick aus dem Küchenfenster über den ruhigen See gleiten. Er war froh, vor zwei Jahren eines von wenigen Häusern an diesem Gewässer gekauft zu haben. Der Vorbesitzer hatte es gerade erst renoviert, bevor er im größten Krieg der Zaubereigeschichte ums Leben gekommen war. Mit Dracos Haus waren es nur noch 3 weitere, die ebenfalls um diesen See verteilt lagen, doch keiner der Besitzer verbrachte mehr als ein paar Tage am Stück seine Zeit in ihnen, die meisten von ihnen besaßen noch Wohnungen in London. Draco selbst arbeitete zwar selbst in der Großstadt, vermisste in seiner Freizeit die Hektik der Metropole nicht unbedingt.

Auch heute Nacht lag der See wieder still da, nur beleuchtet vom Mond, der zwischendurch immer mal wieder von einigen Wolken verdeckt wurde. Ja, man konnte schon sagen, Draco Malfoy war durchaus zufrieden mit seinem Leben.

Bei dieser sternenklaren Nacht, konnte er auch heute wieder bis zum Steg auf der anderen Seite schauen. Kurzzeitig nicht von Wolken abgeschirmt, warf jetzt auch der Mond sein Licht genau auf diesen Punkt. Verwundert schaute der junge Mann durch das Fenster. War das nicht eine Frauengestalt am anderen Ufer? Ehe er sich das aber genauer anschauen konnte, hatten sich wieder dicke Wolken vor das einzige natürliche Licht geschoben. Als man kurz darauf wieder etwas sehen konnte, war niemand mehr zu sehen. „Seltsam", dachte Draco. Schob das Gesehene dann aber auf seine nun wirklich außerordentlich große Müdigkeit. Kurz bevor er auch im letzten Zimmer das Licht löschte und ins Bett ging, war er noch einen Blick auf die andere Seeseite, doch dort war niemand mehr zu sehen.


So, das wars nun mit dem ersten, doch relativ kurzen Kapitel. Die nächsten werden länger, versprochen. Muss aber leider auch sagen, dass ich nicht regelmäßig updaten kann, aber irgendwie wird das schon klappen. Reviews motivieren mich übrigens schneller zu schreiben und hochzuladen =)