Acht

Kapitel 3

Aus der Nähe betrachtet


Dracos Mutter schnappte seine Hand, als er gerade einsteigen wollte. Er drehte sich zögerlich um, um sie anzusehen. Dies war eine Situation, bei der er nicht wusste, wie er damit umgehen sollte. Ihre Augen waren mit Tränen gefüllt, die kurz davor waren, in leisen Bächen über ihre weichen Wangen zu laufen. "Draco." Ihre Stimme war wegen der Tränen und der Verzweiflung so belegt, dass er sie kaum hören konnte. "Alles, das ich will, alles, das ich je gewollt habe, ist, dass du glücklich bist. Solange du in Sicherheit und glücklich bist, bin auch ich glücklich. Also möchte ich, dass du etwas für mich tust. Alles, von dem du glaubst, dass es dich glücklich macht - hab keine Angst und nimm es dir einfach."

Er starrte einen Moment lang in ihre blassen, blutunterlaufenen Augen und war sich nicht ganz sicher, wie er ihren Satz auffassen sollte. Ihre Finger gruben sich wie Schraubstöcke in seine Handgelenke, also nickte er einfach. Was sollte er sonst tun, wenn seine Mutter sich in so einem Zustand befand? Ein winzig kleines Lächeln stahl sich in ihre Mundwinkel, und sie streckte ihre Hand aus und streichelte ihm übers Haar, so wie sie es immer gemacht hatte, als er noch ganz klein gewesen und immer mit dem Kopf in ihrem Schoß eingeschlafen war. Ihre Hand zitterte, ihre Muskeln hatten keine Kraft mehr, und sie hob ihre Hand über ihre Augen, um die neuerliche Welle der Trauer zu bekämpfen, die sie erfasste. Voll Panik sah er nach links und rechts, bevor er sich hinab beugte, um seiner Mutter einen Kuss auf die Stirn zu geben. Er hoffte trotz allem, das diese kleine Geste sie ein wenig trösten würde. Seufzend stieg er in den Zug ein.

Er wünschte sich sehnlichst, sein Vater wäre keine leere Hülle, die auf den Tod wartete.


Draco starrte bitter vor sich hin, als McGonagall mit ihrer Rede fortfuhr. Seien Sie gut, kommen Sie gut mit den Anderen aus, versuchen Sie, nach vorne zu blicken. Verhindern wir doch einen neuerlichen Krieg, ja? Das waren nicht genau ihre Worte, aber das war das, was er sich davon gemerkt hatte. Sie hatte die Schule von den zurückgekehrten Schülern informiert. Aus anderen Jahren gab es auch welche, aber sie wurden nicht so abgesondert wie die anderen "Achtklässler".

Er versuchte absichtlich, mit dem Rest des Slytherin Hauses keinen Augenkontakt herzustellen. Es war schwer zu sagen, warum genau, aber es fühlte sich an, als wenn er etwas zugeben würde, wenn er mit jemandem wirklich sprach. Was dies sein könnte ... da war er sich selbst nicht ganz sicher. Aber je weniger er über das vergangene Jahr sprach, desto besser. Und mit seinen Hauskameraden zu sprechen, kam ihm vor wie die schlechteste aller Optionen, denn das waren die Leute, die ihn gekannt und zu ihm aufgeblickt hatten wegen etwas, das nicht länger existierte.

Eigentlich fühlte er sich, als müsste er sich erst selbst wieder erfinden. Schön, das klang vielleicht ein bisschen hart. Er fühlte sich, als bräuchte er einen neuen Grund, um respektiert zu werden, etwas, das ihm niemand nehmen konnte, weder Potter, noch der ehemalige dunkle Lord.

Zögerlich hatte er während des letzten schrecklichen Sommers gemerkt, dass er fast seine gesamte Schulkarriere hinter den massigen Rücken von Crabbe und Goyle verbracht hatte sowie hinter dem (bestreitbar) guten Namen seines Vaters, hinter seinem eigenen Nachnamen, seinem Blutstatus und seinem Geld. Wenn man ihm diese nahm, welche respektierten Qualitäten blieben ihm dann noch? Seine Körperhaltung, sein scharfer Verstand, seine Quidditch-Talente (die allerdings nie ausreichten), ein fundiertes Wissen an Zaubersprüchen und ein ziemlich gutaussehender Haarschopf.

Das konnte doch nicht alles sein.

Crabbe und sein Vater würden sowieso nie mehr zurückkehren.

Gerade als alle aufstanden und teilweise nickend zu Bett gehen wollte, gab McGonagall einen abschließenden kurzen Räusperton von sich. "Alle Achtklässler, bitte kommen Sie zu mir, damit ich Sie in Ihren Gemeinschaftsraum bringen kann."

Draco schritt leise den Tisch entlang nach vorne, wo McGonagall stand. Sie waren zu acht, eine ziemlich ironische Zahl, wenn man bedachte, dass sie die Achtklässler waren. Sie waren vier Jungen und vier Mädchen. Und die Hälfte davon, bemerkte er sauer, waren Gryffindors.

Wie überaus ekelhaft.

Draco hatte den starken Wunsch entwickelt, nie wieder mit Harry Potter sprechen zu wollen. Das sah momentan nicht sehr wahrscheinlich aus. Er hatte den größten Teil des vergangenen Monats lang versucht, in Gedanken zu fassen, wie es möglich war, dass er der Besitzer des besten Zauberstabs gewesen war, des verdammten Todesstabs, zur Hölle nochmal, ohne es überhaupt zu wissen.

Sein momentaner Zauberstab war okay und alles. Aber im Vergleich dazu würde er immer eine Enttäuschung sein.

"Folgen Sie mir, bitte", sagte McGonagall knapp wie immer. Draco schlenderte ein wenig hinter der Menge her, er ging einige Meter hinter Dean Thomas.

Weasley nahm Grangers Hand und drückte sie fest, wodurch Draco das plötzliche Bedürfnis bekam, sich zu übergeben. Naja, es war auch an der Zeit. Draco hatte schon seit dem vierten Jahr gewusst, dass die beiden mal zusammen sein würden, seit Weasley hinter Viktor Krum nicht mehr nachgesabbert, sondern ihn böse angestarrt hatte. Granger war im sechsten Jahr auch nicht besser gewesen, auch wenn Dracos Erinnerungen an diese Zeit ein wenig ... von anderen Dingen erfüllt waren.

Als McGonagall schließlich stehen blieb, konnte Draco bloß starren und er überhörte beinahe das Passwort, das sie der beeindruckenden neuen Statue von Merlin verriet: Kupferroter Wassermolch.

Ernsthaft? Ernsthaft?

An der einen Seite hatte Harry Potter vor unterdrücktem Gelächter aufgeschnaubt, und die anderen zwei Drittel konnten ebenfalls nur mit Mühe ihr Lachen unterdrücken.

Sie befanden sich im WC der maulenden Myrthe, nur dass es komplett umdekoriert worden war. Dort, wo früher die Toiletten waren, befand sich eine Reihe bequemer, flauschiger Sessel und ein großes Sofa. Rechts, wo früher an der ganzen Wand ein Spiegel und die Waschbecken gewesen war, vor denen sich die Mädchen aufhübschen konnten, gab es nun einen Kamin, dessen Rauch magisch abgezogen wurde. Aber das Interessanteste befand sich neben dem Kamin, wo einmal ein zerbrochenes Waschbecken gewesen war. Nun befand sich hier eine Wendeltreppe, die nach unten führte.

"Unten", sagte McGonagall, "führt die Treppe in zwei Richtungen. Rechts befindet sich der Schlafsaal der Mädchen, links der Schlafsaal der Jungen."

"Professor?" Granger hatte typischerweise ihre Hand gehoben.

"Ja, Miss Granger?"

"Professor, darf ich fragen, was aus der Kammer wurde?" Kammer? Was wollte sie nun schon wieder?

"Sie ist immer noch weiter unten, jedoch wurde der Zugang versiegelt. Eure Schlafsäle wurden neu errichtet und ähneln einer Art Keller", sagte McGonagall schniefend.

"Hallo, Draco." Er fuhr beinahe aus der Haut, als die maulende Myrthe von hinten direkt durch ihn glitt und ihm kalte Schauer über die Arme und den Nacken jagte. "Harry", fügte sie mit höhnischer Stimme hinzu.

"Hallo, Myrthe", sagte Potter plötzlich angespannt. Sein Blick wanderte einen Moment lang zu Draco. Vielleicht erinnerte er sich daran, als sie das letzte Mal zu dritt in diesem Raum gewesen waren. Auch für Draco war das keine angenehme Erinnerung.

"Myrthe", sagte McGonagall, als ob sie ihre Worte sehr sorgfältig abwägen würde. "Ich weiß es sehr zu schätzen, dass Sie sich freiwillig als Hausgeist oder dergleichen gemeldet haben, aber das ist wirklich nicht notwendig. Und ich entschuldige mich für die entstandenen Unannehmlichkeiten."

"Unannehmlichkeiten?" Myrthes Blick verengte sich. "Unannehmlichkeiten!" Sie kreiste rasch im Raum herum. "Wegen Ihnen existiert mein Abfluss nicht mehr!", kreischte sie laut.

"Aber, Myrthe", sagte McGonagall langsam und wechselte zu ihrer Nachsitzen-Stimme, "es gibt viele andere Möglichkeiten, wo Sie in diesem Schloss herumspuken können! Aber ich muss Sie bitten, diesen Bereich zu verschonen."

Myrthe plusterte sich auf. "Aber hier bin ich gestorben", betonte sie. "Ihr unsensible Lebenden, ihr denkt immer nur an euch, und das auch nur, weil ihr noch am Leben seid! Wartet nur, bis ihr an der Reihe seid, um zu sterben. Dann würdet ihr euch auch wünschen, einen Abfluss zu bekommen, in dem ihr spuken könnt." Sie jammerte weiter und verschwand durch den Kamin.

McGonagall holte tief Luft, bevor sie sich zurück zu den Schülern drehte. "Sie sind alle verantwortungsbewusste junge Erwachsene. Daher erwarte ich auch, dass Sie sich als solche benehmen." Sie sah absichtlich in Dracos Richtung. Dann machte sie eine Pause, als würde sie ihre Optionen abwägen. "Außerdem tut es mir Leid, Ihnen mitteilen zu müssen, dass das Schulgremium beschlossen hat, heuer alle Achtklässler vom Quidditchteam ihrer Häuser auszuschließen, da dies wegen Ihres Alters ein ungerechtfertigter Vorteil wäre."

Auf der anderen Seite des Zimmers machte Weasley so große Augen, dass sie ihm beinah aus dem Kopf hüpften. Draco hätte wohl gelacht, aber er spürte, wie sich das Armband ... die Handschelle ... was auch immer an seinem Handgelenk bewegte. Aber er wollte nicht so gern in seinem Bett ermordet werden, ohne einen sofortigen Gegenschlag parat zu haben.

"Gibt es irgendwelche Fragen?", fragte McGonagalls. Sie sah einmal quer durch den Raum.

Granger hob, wenig überraschend, den Arm in die Luft, wodurch ihr Ärmel hinabrutschte und ihr langer, blasser Arm entblößt wurde. "Dürfen wir unsere Hausgemeinschaftsräume besuchen?"

McGonagall dachte darüber anscheinend kurz nach. "Ja", sagte sie schließlich, "aber ich würde Ihnen nicht empfehlen, den Großteil eurer Zeit dort zu verbringen. In die Entstehung dieses Gemeinschaftsraumes für Sie ist viel Zeit und Mühe investiert worden ..." Draco schnaubte nun auf, denn das war ja schließlich ein Mädchenklo, "... und es würde mir nicht gefallen, wenn dies alles eine Verschwendung gewesen wäre."

Granger hob wieder ihre Hand, aber McGonagall nickte ihr zu, noch bevor ihr Arm zur Hälfte oben war. "Dürfen wir hier Gäste empfangen?"

"Ich fürchte nein, um das Passwort privat zu halten. Nun, wenn es sonst nichts mehr gibt, ich habe noch viel zu tun, bevor der Unterricht morgen beginnt." Sie wünschte ihnen eine gute Nacht und ging.

Gruseligerweise wandten sich alle Köpfe gleichzeitig Draco zu. "Was?", fragte er und verschränkte seine Arme, damit seine Handschelle ein wenig von ihren Blicken versteckt war.

"Das wird ein langes Jahr", sagte Potter schließlich und beließ es dabei.

Einer nach dem anderen begannen sie, ihre neue Wohnumgebung zu erkunden. An den Wänden hingen zwei Gemälde. Auf einem befand sich ein schlafender Mann mit einer Nachtmütze, die ihm auf sein Knie gefallen war. Auf dem anderen war ein Kobold, der sie angrinste und seine unglaublich scharfen Zähne dabei entblößte. "Ich glaube nicht, dass ich ihn recht mögen werde", stellte Hannah Abbott fest.

"Oh!" Dies kam von Granger. "Mir ist noch eine Frage eingefallen, die ich ihr stellen wollte." Sie seufzte und schob sich ihre braunen Wedel aus dem Gesicht. "Ich sehe mal in die Schlafsäle." Und damit ging sie die Wendeltreppe hinab.

Draco blieb nur lang genug im Gemeinschaftsraum, um sich eine Meinung über dieses Zimmer zu verschaffen. Trotz der Veränderungen war es immer noch eine Toilette, und das war dem Namen Malfoy sicher nicht würdig.

Damit folgte er Grangers Beispiel und ging die Stufen hinab. Er sah über die Schulter, um sicher zu gehen, dass keiner der männlichen Gryffindors beschloss, ihre Feindschaft mit einem guten Wabbelbein-Fluch zu besiegeln.

Ganz unten angelangt befanden sich tatsächlich zwei Türen.

Wie ein Jugendlicher so dachte, fragte Draco sich kurz, ob die rechte Türe wohl mit einer Art Spruch belegt war. Es gab hier keine Treppe, die sich in eine Rampe verwandelte, so wie es bei den Schlafsälen der Mädchen in Slytherin der Fall war. McGonagall war jedoch nicht dumm. Er war sich sicher, dass sie dafür gesorgt hatte, dass niemand einfach in den Schlafsaal der Mädchen eindringen konnte. Aber warum kümmerte es ihn eigentlich?

Es gab vier Mädchen, die nun dieses Zimmer bewohnten. Zwei waren aus Hufflepuff. Sein Standard lag aber deutlich höher. Patil war eine Ravenclaw, und er hatte keine besonderen Bedenken gegenüber diesem Haus. Aber er hatte sich nie besonders zu den Patil Zwillingen hingezogen gefühlt, trotz ihrer offensichtlichen Schönheit. Irgendetwas war an ihrer Art. Während Padma ein wenig besser war als ihre gezierte und von Trelawney besessene Schwester, hatte sie noch immer etwas Nerviges an sich, aber er wusste nicht genau was. Und zu guter Letzt war da noch Granger, die sich gerade in diesem Zimmer aufhielt. An ihr waren zu viele Dinge falsch, als dass er sie alle aufzählen konnte, aber ihr Blutstatus war nur einer von diesen Dingen und die Tatsache, dass sie erst vor wenigen Monaten von seiner Tante in seinem zu Hause gefoltert wurde, das war eine andere Sache.

Die linke Tür ließ sich leicht öffnen und er fand einen viel passenderen Raum vor, als der Gemeinschaftsraum zu schließen ließ. Es gab vier ordentlich große Himmelbetten, alle mit neutralen, weißen Laken aus Leinen und Rahmen aus Holz. Sein Koffer stand neben dem Bett, das sich links von der Tür zum Badezimmer befand. Es gab zwei verzauberte Fenster, die nun den nächtlichen Himmel über den Ländereien in Richtung des verbotenen Waldes zeigten.

Wenn er sich auf sein Bett setzte und die Vorhänge schloss, konnte er seine neuen Zimmergenossen vielleicht einfach ignorieren.

Das hoffte er zumindest.

Draco tat so, als würde er schlafen, und er hörte zu, wie Thomas, Weasley und Potter sich über ihre Sommerferien austauschten. Weasley sprach von Granger ... immer und immer wieder.

"Glaubt ihr, Hermione würde dieses Wochenende mit mir nach Hogsmeade gehen?", fragte er.

"Weiß nicht, Ron", sagte Potter. "Es ist die erste Schulwoche. Wahrscheinlich will sie lernen."

Weasley schnaubte. "Ja, wahrscheinlich hast du Recht. Wollt ihr stattdessen fliegen gehen? Ich kann nicht glauben, was McGonagall wegen dem Quidditch gesagt hat!"

Potter seufzte. "Ja, wir können zu dritt ein Match spielen. Vielleicht macht Ginny auch mit. Ich hab mir im Sommer ein Set Bälle gekauft und ich würde wirklich gern meinen neuen Skybeam wo anders ausprobieren als im Garten."

Skybeam? Der Skybeam Millenium? "Hast du gerade das gesagt, was ich glaube, Potter?"

Obwohl Draco sie nicht sehen konnte, konnte er hören, wie sie aufsprangen. "Was ist los mit dir?", fragte Weasley.

Draco stöhnte. "Für den Fall, dass du es vergessen hast, Wiesel-Hirn, zufällig mag ich Quidditch. Hast du gerade gesagt, du hast einen Skybeam, Potter?"

"Ja, Frettchen, das hab ich gesagt." Sie waren einen Augenblick lang still.

"Interessant." Das war wirklich die einzig sichere Antwort, die ihm einfiel, ohne seine Begeisterung zu verraten.

"Das ist ein komisches Wort", sagte Thomas und gähnte. "Interessant ist irgendwie neutral. Könnte gut oder schlecht sein."

"Dieser Tatsache bin ich mir bewusst."

Weasley stöhnte. "Warum auf aller Welt unterhalten wir uns mit dem Frettchen? Silencio!"

Draco öffnete und schloss seinen Mund und merkte, dass ihm kein Ton entkam. So eine Frechheit!

"Ron", sagte Potter mit einer Stimme, die irgendwo zwischen einem Vorwurf und einem Glucksen lag.

Draco zog seinen Vorhang zurück und streckte Weasley seinen Mittelfinger hin. Statt sich der beabsichtigten Wut bewusst zu sein, brachen die anderen in Gelächter aus.

"In Ordnung, in Ordnung. Ron, löse den Spruch und wir gehen alle schlafen, okay?" Potter hatte noch immer Mühe ein ernstes Gesicht zu bewahren.

"Okay, aber ich warne dich, Malfoy. Ich weiß, wo du wohnst." Ha, ha, sehr schlau. "Finite Incantatem."

"Ausnahmsweise bin ich mal froh, dass Potter dich an der Leine hat", grummelte Draco, bevor er seinen Vorhang wieder schloss. Er ging mit einem offenen Auge schlafen. Dies würde noch ein langes Jahr werden.