Ein ungewöhnliches Treffen

A/N: Gehört mir leider alles nicht und die Charaktere habe ich mir nur ausgeliehen...;)

1800

Sie waren mitten in einem Gefecht. Unsere Helden Leutnant Horatio Hornblower und Leutnant Archie Kennedy. Sie hörten die ohrenbetäubenden Kanonenschüsse und die Schreie der Sterbenden. Archie bestritt gerade ein Degenduell mit einem Franzosen, als er plötzlich entdeckte, dass Horatio von einem anderen in die Enge gedrängt wurde. Er streckte seinen Gegner mit einer geübten Bewegung zu Boden und machte sich auf den Weg um Horatio zu helfen. Kurz bevor der Franzmann Horatio mit seinem Degen durchbohren konnte, schrie er plötzlich laut auf und sackte dann zusammen. Hinter ihm stand Archie mit einer rauchenden Pistole. „Danke!", sagte Horatio. „Kein Ding", antwortete Archie. Dann stürzten sie sich wieder ins Gemenge. Am Ende gelang es ihnen die Franzosen in die Flucht zu schlagen. Nachdem sie ihren Bericht über den Kampf bei ihrem Kapitän Sir Edward Pellew abgelegt haben, kamen sie endlich in ihrer Kajüte an. Nacheinander wuschen sie sich Dreck, Schweiß und Blut von ihren Körpern und legten sich schließlich schlafen. Beide hatten einen für sie sehr verstörenden Traum. Sie waren in einer Zeit, wo Frauen Hosen trugen, man in komische kleine Kästen sprach und die Kutschen ohne Pferde fuhren. Am nächsten Morgen erwachten beide schon sehr früh. Sie begannen ihre normale morgendliche Routine und gingen dann nach oben aufs Achterdeck, wo sie sich, wie üblich, bei Kapitän Pellew zum Dienst meldeten. Dieser Tag verlief relativ ereignislos, mit Ausnahme eines kleinen Regenschauers am Nachmittag. An diesem Abend gingen beide sehr früh schlafen. Davor wünschten sie sich beide noch eine gute Nacht. In dieser Nacht hatten beide wieder den gleichen Traum wie in der letzten. Am nächsten Morgen war ihnen beiden unglaublich schlecht, als ob sie sich zu lange im Kreis gedreht oder am letzten Abend zu viel getrunken hätten. Als sie jedoch ihre Augen aufschlugen, konnten sie nicht glauben, was sie dort sahen. Sie waren in ihrer Traumwelt...

2012 (Lisa)

Lisa hatte mit ihren Freunden mal wieder einen normalen Tag in der Schule verbracht. Sie alle waren schon seit vier Jahren die besten Freunde. Manche sogar schon länger. Heute war für sie alle einer der grausamsten Tage. Zuerst hatten Lisa, Saskia, Dana,Nina, Matthias und Tom eine Doppelstunde Latein. Dies war für alle außer Nina, Matthias und Lisa eine Qual. Währenddessen hatten Julia und Thomas zwei Stunden Französisch. Daraufhin hatten alle gemeinsam zwei Freistunden, wo sie sich in die neuerrichtete Mensa setzten und wie immer lauthals herumalberten. Diese Stunden kamen leider mal wieder sehr schnell zu Ende und danach folgten die lustigsten aber auch die schlimmsten Stunden. Sie hatten eine Doppelstunde Geschichte bei einem Lehrer, der so alt zu sein schien, dass er all das, was er unterrichtete selbst erlebt haben könnte. Das bedeutete, dass der Unterricht die meiste Zeit ziemlich langweilig war. Allerdings gab es auch viele lustige und interessante Momente, wie zum Beispiel heute. Denn heute begannen sie mit einem neuen Thema: „England während der französischen Revolution". Die meisten fanden dieses Thema eher öde, aber nicht so unsere Freunde. Denn sie hatten in letzter Zeit eine gewisse Nähe zur Geschichte gefunden und zwar durch eine Fernsehserie, die sie eines Abends zufällig entdeckten. Diese Serie nannte sich „Horatio Hornblower" und handelte von einem jungen Mann, der sich im England des 18. Jahrhunderts in der Marine zurecht finden will. Deshalb freuten sie sich sehr über das neue Thema, da es genau den Inhalt der Serie betraf. Nach diesen sechs ellenlangen Stunden fuhr jeder zu sich nach Hause. Am Nachmittag trafen sie sich alle am Bahnhof, um in die nächstgelegene Großstadt zu fahren. Da sie sich dieses Jahr nichts zu Weihnachten geschenkt hatten, wollten sie in der Stadt Essen gehen und danach vielleicht noch in die Disko. Sie gingen in eine Pizzeria und es war ein sehr lustiger Abend. In der Disko war es unheimlich laut und die Polizei war schon mehrmals dort gewesen. Sie waren alle keine Personen, die sich besaufen müssen um Spaß zu haben. Daher hatten sie alle nur ungefähr ein Bier gehabt. Als sie sich auf den Rückweg zum Bahnhof machten, sahen sie vor sich plötzlich zwei junge Männer in komischen Klamotten. Sie wollten sehen, wer diese Leute waren und beeilten sich sie noch einzuholen. Als sie vor ihnen standen, blieb ihnen vor Schreck der Mund offen stehen...

2012 (Horatio)

„Archie? Siehst du was ich sehe?", fragte Horatio seinen Kameraden. „Wenn du diese komische Welt meinst, dann ja!", antwortete jener. Sie waren mitten auf einem belebten Platz gelandet.

A/N: Mein erster Eintrag hier. Und wie findet ihr es? Würde mich über eure Kommentare freuen. ;)