-Epilog-

Drei Wochen später, das Büro des Devil May Cry.

Ein gewisser weißhaariger Hunter saß auf seinem Stuhl, die Füße auf dem Tisch und ein Magazin über dem Gesicht. Er schlief nicht, sondern versuchte zu schlafen.

Sein Zwillingsbruder war verschwunden, kaum dass sie nach Amerika zurückgekehrt waren und hatte ihn wieder alleine gelassen.

„Du hast mir noch nicht gesagt, wie es endete.", meinte eine kleine, dunkelhaarige Frau.

„Ich habe dir gesagt, dass wir gewonnen haben.", seufzte Dante.

Lady funkelte ihn an. „Ja, aber du bist nie ins Detail gegangen. Du hast nie gesagt, was wirklich passiert ist."

Sie warf eine Zeitung auf den Tisch. Der Artikel berichtete darüber, dass der Boden um den ehemaligen Hafen auf rund 100°C abgekühlt war und man bald mit dem Wiederaufbau beginnen könne.

„Drei Wochen und es ist noch nicht vollständig abgekühlt! Was zum Teufel ist passiert?"

Dante lugte unter dem Magazin zu ihr.

„Wenn du es wirklich wissen willst. Nachdem dieser Shuichi-Typ den Kern des Höllendämons aufgespießt hat, zerbrach es einfach. Ein Teil davon fiel einfach runter und verschwand sofort im Boden. Dann ist der Höllendämon durchgedreht und hat alles in Brand gesteckt, was in der Nähe war."

„Er hätte sogar Mundus in Asche verwandelt! Wie hast du das überlebt?"

Der Hunter zuckte mit den Schultern. „Wir sind ins Wasser gesprungen. Es war zwar kochend heiß, aber die Strömung brachte uns weit genug weg. Wir hatten nur leichte Verletzungen."

Lady schüttelte den Kopf. „Und dann? Ihr seid verschwunden, ohne darauf zu achten, ob dieser SOB wirklich tot ist?"

„Man kann einen Höllendämon nicht töten.", grinste Dante, „Und wir haben dafür gesorgt, dass der Kerl sich nicht so schnell wieder blicken lässt und sich außerdem aus den Angelegenheiten zwischen der Organisation und dem FBI raushält."

Er stand auf. „Du weißt wie territorial diese Dinger sind. Ich denke unser Freund, wird nicht allzu viel von sich hören lassen, bis er sicher ist, dass er genug Kraft hat, damit er sicher gehen kann, dass er niemanden seiner Art anzieht, der seine Welt zerstört. Er wird gerade dabei sein seine Wunden zu lecken und versuchen seinen Kern wieder zu vervollständigen. Und das wird mindestens Jahre dauern.

Lady musterte Dante. Obwohl er auf Grund seines Blutes in der Lage war viele Verletzungen zu erleiden, ohne sich wirklich weh zu tun, war er nun übersät mit einigen Narben. Die meisten von ihnen waren kreuz und quer über seiner Brust und seinem Rücken, aber offenbar nicht allzu fatal. Nur eine war sehr groß und anscheinend auch sehr tief. Die, wo Ennes'Sharra ihn fast in zwei Teile gerissen hatte.

Der Klang der Türglocke ließ beide Jäger Aufsehen.

Zwei Menschen betraten das Büro. Eine Frau mit kurzem, blonden Haar und Brille und ein Mann mit kurzen, schwarzen Haaren, unheimlichen, grünen Augen und einer Strickmütze.

„Wir haben ihnen bisher nicht gedankt.", sagte Agentin Starling, „Und wir wurden von unserem Chef geschickt, um ihnen das zu geben."

Sie ging vorwärts und gab Dante einen Check. Der Weißhaarige sah rauf und pfiff.

„So viel? Technisch bin ich dafür verantwortlich, dass der Hafen zerstört wurde."

„Das könnte wahr sein.", antwortete Jodie, „aber seit diesem Tag verhält sich die Organisation extrem ruhig. Wir haben seit Wochen keine Anzeichen von ihnen gefunden."

„Ihr Anführer wurde getötet", erklärte Akai, „Und jetzt sind sie dafür beschäftigt eine neue Struktur aufzubauen. Wir konnten bereits ein paar ihrer Einrichtungen hochnehmen und sichern. Sie haben uns sehr geholfen."

Dante gab den Check Lady.

„Nun, ich denke, das ist genug, um meine Schulden abzubezahlen, oder?"

Lady verzog peinlich das Gesicht, als sie die Summe sah.

„Genug, denke ich."

Wenn es interessieren sollte, es gibt eine Fortsetzung: .de/s/4f7368290001141006b003e8

Und hier wäre noch einmal Gin als Dämon zu sehen: ?qh=§ion=&global=1&q=demise+of+a+silver+bullet#/d2s548p