20.

Ja, wo anfangen? Ich hatte ehrlich gesagt keine Ahnung und wenn der große Erestor es schon nicht wusste...

Immer noch nervös zog ich das Buch, das er gelesen hatte, zu mir heran und fuhr die Verzierungen, die in den Buchdeckel getrieben waren, mit den Fingern nach. „Was lest Ihr?" fragte ich leise ohne zu wissen, warum mich das gerade jetzt interessierte.

„Es ist die Geschichte von Idril und Tuor. Ihr könnt das Buch gerne mitnehmen, wenn..."

Hochrot im Gesicht ließ ich ihn gar nicht erst ausreden. „Nein, nein. Ich war nur... neugierig." Mein Talent, mich in ausweglose Situationen zu manövrieren, kam heute voll und ganz zum Tragen. Bis jetzt hatte ich nämlich noch niemandem anvertraut, dass ich quasi eine Analphabetin war. Lesen war in meinem früheren Leben für mich so essentiell gewesen, dass ich mich jetzt schämte, zuzugeben, dass ich es hier nicht konnte. Allerdings hatte Erestor meine Bemerkung wohl falsch aufgefasst. „Nun, es gibt auch in der Bibliothek mehrere Exemplare, wenn Euch das lieber ist."

„Nein, verdammt. Ich will dieses blöde Buch überhaupt nicht. Weder von Euch noch aus der Bibliothek!" fauchte ich ungehalten. Bloß gut, dass Erestor und ich bisher so wenig miteinander zu tun gehabt hatten. Öfters solche Unterhaltungen und er hätte mich wahrscheinlich innerhalb von drei Tagen in den Wahnsinn getrieben.

„Wieso fragt Ihr dann danach?" knurrte er zurück und fügte leise etwas an, das sich verdächtig nach „Weibsvolk!" anhörte.

Ja, genau, wieso hatte ich eigentlich gefragt? Ich biss mir auf die Lippen und fragte mich, wie kindisch es aussehen würde, wenn ich jetzt gleich wieder verschwand. Ziemlich kindisch befand ich. Dagegen würde selbst Alvariels Bootstour wie ein Akt der Vernunft erscheinen.

„Ich wusste nicht, dass Ihr Euch für Bücher interessiert..." murmelte ich, in dem Versuch das Gespräch in ungefährlichere Bahnen zu lenken. Was mir natürlich nur wieder einen spöttischen Blick einbrachte. „Das könnte daran liegen, dass Ihr noch nie in der Bibliothek wart. Dort kann man mich des Öfteren antreffen."

Meine Gesichtsfarbe hatte immer mehr Ähnlichkeit mit einer überreifen Tomate. Was sollte ich in der Bibliothek, wenn ich kein Wort lesen konnte? „Wozu auch?" nuschelte ich in der Hoffnung, dass er mich nicht verstehen würde. Aber natürlich hatte ich die Rechnung mal wieder ohne die scharfen Elbenohren gemacht. Erestor betrachtete mich einen Moment lang sehr scharf von der Seite, während ich versuchte mir weiter Mut anzutrinken. Der Inhalt des Glases hatte schon beträchtlich abgenommen und wenn ich so weitermachte, würde ich bald voll wie eine Haubitze sein.

„Ihr könnt nicht lesen?" fragte er mich dann. In seiner Stimme klang Überraschung durch und ich fühlte mich sofort wieder angegriffen.

„In meiner Welt konnte ich es natürlich! Meine Büchersammlung dort stand der Euren in nichts nach! Nur irgendwie waren Eure Valar nachlässig. Ich verstehe die Sprache, aber irgendwie haben sie vergessen, das Lesen herbeizuzaubern." Als Erestor dann auch noch lauthals anfing zu lachen, knallte ich das Whiskyglas auf den Tisch.

„Beruhigt Euch!" sagte er immer noch grinsend. „Wieso habt Ihr das nicht eher gesagt?"

„Vielleicht, weil ich mit genau so einer Reaktion wie der Euren gerechnet habe?"

„Ich lache nicht, weil Ihr nicht lesen könnt, sondern lediglich über Euren völlig fehlgeleiteten Stolz, dass Ihr es niemandem gesagt habt. Vor allem, wenn Euch das Lesen anscheinend so wichtig ist. Es wird sich jemand finden, der Euch die Tengwar-Runen beibringt."

„Ihr meint wohl, Ihr werdet irgendjemanden so einschüchtern, dass er mir lieber freiwillig das Lesen beibringt, als sich mit Euch auseinanderzusetzen!" stichelte ich zurück. Entweder tat Mittelerdes Pseudo-Whisky seine Wirkung oder Erestor war tatsächlich nicht immer so ein übler, missgelaunter Stänkerer, wie ich ihn bis jetzt erlebt hatte. Was es auch war, ich fühlte mich nicht mehr so unbehaglich wie am Anfang.

„Vielleicht." Doch er wurde schnell wieder ernst. „Also, fangt an mit Euren Fragen."

Ich atmete tief durch. Am besten begann man immer am Anfang. „Wer war dieser Maia, der Anessa zur Frau genommen hat?"

Erestor lächelte mich nachsichtig an und machte es sich noch etwas bequemer in seinem Sessel. „Ihr scheint romantischer zu sein, als es auf den ersten Blick den Anschein hat, liebe Firiel. Wie kommt Ihr darauf, dass er Anessa zur Frau genommen hat?"

Ich schaute verblüfft zurück. „Na Elrond hat doch gesagt:" Und hier ahmte ich die bedeutungsschwangere Stimme von Bruchtals Herren nach, „Und er machte sie zu der seinen! Dann wird er sie doch wohl geheiratet haben."

Erestor schüttelte lediglich amüsiert den Kopf. „Er machte sie zu der seinen, heißt in diesem Fall lediglich, dass er mit ihr ins Bett gestiegen ist. Er hat sie nicht geliebt, er hat nur ein bisschen Ablenkung gesucht. Und da Menschenfrauen keine Gewalt über ihren eigenen Körper haben, ist sie schwanger geworden."

Zugegeben, ich war enttäuscht. Irgendwie hatte ich mit einer großen, Titanic-ähnlichen Liebesgeschichte gerechnet. Doch die Bewohner von Mittelerde schienen nicht im Geringsten so übermenschlich keusch und uninteressiert an den körperlichen Freuden zu sein, wie Tolkien uns gerne Glauben machen wollte. Da musste man ja auch nur Glorfindel und seine im Wochentakt wechselnden Bettgesellinnen anschauen.

„Schade, ich hatte gehofft, dass sie sich geliebt haben." Das Bedauern war meiner Stimme deutlich anzuhören und ich starrte in meine Whiskyglas. „Also, wer war dieser Typ jetzt?"

„Tilion war ein Maiar aus der Gesellschaft Oromes, des Jägers. Er ruhte gerne im Licht von Telperion, des silbernen Baumes in Valinor. Überhaupt liebte er alles Silberne. Das habt Ihr anscheinend von Ihm geerbt." Er deutete auf meine silberne Kette und den Ring. Die einzigen Stücke aus meiner Welt, die ich hier noch trug. Und in der Tat war mir Silber aus irgendeinem Grund schon immer lieber gewesen als Gold. Jetzt wusste ich immerhin wieso. Aber Erestor riss mich wieder aus meinen Gedanken. „Wegen seiner Liebe zu Telperions silbernem Schein wurde er schließlich dazu ausersehen, den Mond über den nächtlichen Himmel zu lenken, nachdem Morgoth mit Ungolianthens Hilfe die beiden Bäume des Lichts zerstört hatte. Tilion war ein ziemlich unausgeglichener Charakter. Er tat selten das, was er sollte und deswegen hat der Mond auch so einen unregelmäßigen Lauf. Mal ist er da und wenn Tilion grad meint etwas Besseres tun zu müssen, ist er auch mal nicht da."

Ich musste grinsen. Ich konnte meinen Ur-Ur-Großvater gut verstehen. Dieser Job musste unheimlich langweilig sein.

„Außerdem war Tilion seit Anbeginn der Zeit hinter Arien her. Sie war mächtiger als er, eine große Kriegerin und sie lenkte die Sonne nach der Entrückung Valinors aus den Kreisen dieser Welt. Irgendwann im Zweiten Zeitalter hatte Tilion schließlich genug davon, ihr hinterherzujagen und ließ den Mond Mond sein. Er kam in elbischer Gestalt nach Eregion und lebte dort unter uns. Bis er schließlich die schöne Anessa kennenlernte."

Ich hakte ein, denn endlich würde ich anscheinend Informationen aus erster Hand über meine Ur-Ur-Großmutter bekommen. „Wie war sie?" fragte ich.

Erestor ließ ein genervtes Schnauben hören. „Wunderschön, entgegenkommend, aber einfältig. Glücklicherweise habt Ihr so gar nichts von Ihr! Als wir beschlossen, Euch hierher zu holen, war meine erste Sorge, dass wir uns mit noch so einem hirnlosen Kleiderständer rumschlagen müssten, wie vor ein paar 1.000 Jahren."

Ich war gelinde gesagt überrascht, dass Erestor mich anscheinend meiner Vorfahrin vorzog. Seine Worte waren mit so einer Inbrunst geäußert, dass kein Zweifel blieb, dass er sie ernst meinte. „Na Ihr habt doch behauptet, sie hatte ein einnehmendes Wesen. So ganz anders als ich!" stichelte ich neugierig.

Erestor lächelte etwas schief. „Das war die allgemeine Meinung, nicht meine. Ich muss zugeben, ich habe ein klein wenig gelogen, um Euch in die Schranken zu weisen. Mir ging sie damals furchtbar auf die Nerven. Sie war wunderschön, ja und sie tat stets dass, was man ihr sagte, sie äußerte nie ein böses Wort, aber sie hatte keinen einzigen eigenen Gedanken im Kopf. Wenn sie das gehabt hätte, hätte sie sich wohl kaum ein Kind von einem Maiar andrehen lassen. Eure Vorfahrin jedenfalls war in ihrer Eitelkeit so geschmeichelt von Tilions Avancen, dass sie nicht mal in Erwägung zog, dass er lediglich eine Abwechslung zur ewigen Jagd nach Arien suchte."

Oh ha, das mit der geschmeichelten Eitelkeit kam mir bekannt vor. Wie gesagt neigte auch ich dazu, kleine Freundlichkeiten gleich für große Liebeserklärungen zu halten. Aber Erestor sprach bereits weiter. „Dementsprechend benahm sie sich, nachdem Tilion seinen Spaß gehabt hatte und sich wieder aus dem Staub machte. Sie glaubte, man habe sie betrogen und ihr das Herz gebrochen. Sie heulte Tag und Nacht, jammerte und weigerte sich ihre Gemächer zu verlassen."

Damit war auch klar, von wem ich diese peinlich-depressiven Anfälle hatte, die mich am Anfang hier in Mittelerde heimsuchten. Allerdings war ich nicht gewillt, diese ganzen Beleidigungen auf meiner Verwandten sitzen zu lassen, da ich ja anscheinend so einiges von ihr geerbt hatte. „Vielleicht hat sie ihn ja wirklich geliebt! Woher wollt Ihr das wissen?" antwortete ich patzig.

„Nein, glaubt mir, Anessa hat nur ihre eigene Schönheit geliebt. Als sie feststellte, dass sie ein Kind von Tilion erwartete, wollte sie sich in den Tod stürzen. Mit der Begründung, dass eine Schwangerschaft ihre Figur ruinieren und sie danach nie wieder ein Mann anschauen würde." Unwillkürlich musste ich an meinen Auftritt auf Elronds Terrasse denken. Das erklärte Erestors Reaktion damals. Kein Wunder, dass er am Anfang so ein Ekel gewesen war. Ich hatte in der ersten Zeit anscheinend wie die leibhaftige Reinkarnation von Anessa gewirkt.

„Und wieso habt ihr sie schließlich in meine Welt geschickt? Doch wohl kaum, weil ihr dachtet, dort gibt es keine Klippen, von denen sie runter springen kann."

„Eines Tages war sie spurlos verschwunden und wir fürchteten schon das Schlimmste, bis sie völlig unvermutet ein halbes Jahr später wieder auftauchte. Sie war verändert und schien völlig von Sinnen zu sein. Sie erzählte von einem Geschenk, das man ihr gemacht hätte und das sie sich um das Kind nicht mehr sorgen bräuchte. Es gebe jetzt jemanden, der darauf achtet und sie nicht im Stich gelassen hätte wie der Vater. Ein gewisser Annatar hätte ihr all diese Versprechungen gemacht und dafür nur verlangt, dass das Kind ihm später treu dienen würde." Erestor sah aus, als würde er sich heute noch über Anessas wirklich bahnbrechende Blödheit aufregen können, aber bei dem Namen Annatar war mir nicht wohl. „Hat ER sich nicht Annatar genannt, als ER sich als ein Gesandter der Valar ausgab? Wieso sollte ER denn ein Interesse an dem Kind von irgendeinem Maia haben? Was war so besonders daran?"

„Ja, das hat ER in der Tat. Aber damals wussten wir noch nicht, dass ER und Annatar ein und dieselbe Person waren. Trotzdem kam uns diese Verpflichtung, ihm ihr Kind zu geben, seltsam vor. Das Kind eines Maiar würde für viele eine reizvolle Beute sein und einige trauten Annatar nicht. Die Ältesten beschlossen ein für allemal mit dieser unseligen Geschichte aufzuräumen und die schwangere Anessa einfach dahin zu verfrachten, wo sie unerreichbar war und ihr Balg keinen Schaden anrichten könnte. In eine Welt völlig ohne Magie. Die Eure. Was nun das Interesse von IHM angeht: In der Zeit der Bäume, als Melkor seinen Verrat begann, schickte er einige seiner Gefährten zu Tilion, um ihn auf seine Seite zu ziehen. Er glaubte, dass er leichtes Spiel haben würde, da Tilion kein großer Kämpfer war," Aha, das erklärte dann wohl auch, warum ich mich in meinen Trainingsstunden so selten dämlich anstellte, wie Glorfindel behauptete. Ich war ein Opfer meiner Gene! „aber er hatte nicht mit seinem Willen gerechnet. Tilion widerstand seinen Widersachern mit der Kraft seiner Gedanken. Melkor konnte es nicht verwinden, dass ein so unbedeutender Maiar es geschafft hatte, ihm die Stirn zu bieten. Wer es noch weniger vergessen konnte und stets auf Rache sann, war einer der, die Melkor ausgeschickt hatte, um diese Tat zu vollbringen."

Mehr musste Erestor nicht sagen. Sauron musste derjenige gewesen sein, dem Tilion widerstanden hatte.

„Es wäre die perfekte Rache gewesen, wenn er Tilions Sohn tatsächlich in seiner Gewalt gehabt hätte." flüsterte ich. Erestor nickte. „Und wer weiß, was passiert wäre, wenn Tilions Sohn hier geboren wurden wäre. Wenn er einen Gefolgsmann gehabt hätte, dessen Willen sogar noch stärker war als sein eigener, der ihm aber gedient hätte..." So langsam wurden mir die Zusammenhänge klar. Es war nichts weiter als eine persönliche Rachefehde zwischen Sauron und Tilion und ich würde nicht mehr darin sein als eine Schachfigur.

Nach langem Schweigen ergriff Erestor wieder das Wort. „ER gewinnt wieder an Stärke und es scheint, als wäre der eine Ring gefunden wurden. Wenn dem tatsächlich so ist, dann werden die Weisen nur eine Möglichkeit sehen, Mittelerde zu retten. Der Ring muss ein für allemal vernichtet werden."

Ich war überrascht, denn war im Buch nicht Erestor derjenige gewesen, der sich gegen die Vernichtung des Ringes ausgesprochen hatte? Aber wer garantierte mir schon, dass die Story hier genauso ablief wie im Buch?

„ER wird all seine Macht darauf richten, den Ring wieder zu erlangen. Alles, was wir tun können, ist seinen Blick auch auf andere Dinge zu lenken. Dinge, die ihn locken, ihn nervös machen, vielleicht, wenigstens für einen Augenblick sein eigentliches Ziel aus den Augen verlieren lassen. Das könnte das Zünglein an der Waage sein, das uns vielleicht zum Sieg verhilft."

Erestor schwieg wieder. Der Rest war klar. Das war der Augenblick, in dem ich ins Spiel kam. Die Nachfahrin von Tilion, der Saurons Willen widerstanden hatte, wäre in der Tat der perfekte Lockvogel, um Mordors Herrscher abzulenken, bis Frodo am Schicksalsberg war. Dieser Egomane würde der Versuchung sich doch noch durchzusetzen und Tilion eins auszuwischen nicht widerstehen können. Und ich würde es ausbaden müssen...

„Und wie kommt Ihr darauf, dass ich da mitspiele?" fragte ich plötzlich ungehalten. Meine ganze Wut über meine Entführung, die Arroganz der Elben war wieder da. Sie saßen hier alle in ihrem gemütlichen Bruchtal und mich wollten sie Sauron auf einem Silbertablett präsentieren, um sich selbst vor dem Untergang zu retten!

„Niemand hier hat auch nur einen Augenblick geglaubt, dass Ihr freiwillig mitspielen würdet." sagte Erestor düster. Seine ganze gute Laune vom Anfang unseres Gesprächs schien mit einem Mal verflogen.

„Was soll dann..." Doch ausnahmsweise war es einmal nicht ich, die anderen Leuten ins Wort fiel. Selbst Erestor schien das hier alles nicht mehr einfach so wegzustecken. Ich nahm an, dass er von meiner mangelnden Opferbereitschaft genervt war.

„Wenn es sein muss, dann werde ich Euch höchstpersönlich an den Haaren nach Mordor schleifen und winkend vor dem Barad-Dur rumspringen, um IHN auf Euch aufmerksam zu machen, solange uns das die Möglichkeit eröffnet, diese Welt ein für allemal von IHM zu befreien!"

Ich schluckte hart. Das waren klare Worte. Ich stellte mein inzwischen leeres Glas auf dem Tisch ab und erhob mich. „Ich habe in den letzten Tagen wirklich gedacht, Ihr wärt vielleicht nicht ganz so selbstsüchtig und uninteressiert am Wohlergehen anderer Leute, wie es zuerst den Anschein hatte. Wie ich sehe, habe ich mich geirrt. Solange es Euch selbst zum Vorteil gereicht, seid Ihr bereit jeden und alles für Eure Zwecke ohne das geringste Bedauern zu opfern. Vielen Dank, dass Ihr mir die Augen geöffnet habt." Damit dreht ich mich um und verließ das Zimmer. Etwas schneller als nötig, denn mir standen die Tränen in den Augen. Ich wusste nicht, ob es die Angst vor dem war, was mich erwartete oder die Enttäuschung darüber, dass Erestor tatsächlich bereit war, mich in den sicheren Tod zu schicken.

Was ich nicht mehr sah, war, wie der unerschütterliche Berater Elronds sein Gesicht in seinen Händen vergrub. Ich sah auch nicht, wie er wenig später ein randvolles Glas nen-e-naur in einem Zug leerte und das noch viele weitere in dieser Nacht folgen sollten.