SHARRAK

Sharrak wehrte sich dagegen, stemmte sich gegen den anderen und versuchte los zu kommen, er konnte jetzt nicht einfach so nachgeben... was mit aufgeben gleich kam. Natürlich hatte er darüber nachgedacht... aber er konnte seinen Bruder nicht so enttäuschen, oder ihn im Stich lassen.

NHAUNDAR

Nhaundar hatte keine Lust weiter an dem sich wehrenden Bündel zu zerren und blieb schließlich stehen.
"Du bist geschwächt, noch dazu verletzt und unbewaffnet. Also halt gefälligst still und füge dich deinem unvermeidlichen Schicksal.", knurrte er dem Drow mit den zweifarbigen Augen entgegen und festigte seinen Griff noch mehr, der Junge hatte kein Chance gegen das Schicksal, dass er ihm zugedacht hatte.
Der Magier grinste leicht , als er sah wie der Jüngere wohl akzeptierte, dass er verloren hatte, was jedoch nicht bedeutete, dass er vollkommen aufgeben würde. Zumindest hoffte er das... Unbarmherzog zog er den jungen Drow weiter hinter sich her, bis er schließlich den Raum betrat, den seine Mutter allein mit ihrer Präsenz, mal abgesehen von ihrer Stimme, beherrschte. Alye war sichtbar schlechter Laune, da hatte sie es sich nicht nehmen lassen ihr Haus zu verlassen, um einen elenden Priester von Vhaeraun zu töten und dann verschwand er einfach... aber zumindest hatten sie die meisten Männer die sich hier herumtrieben gefangen nehmen können, dachte Nhaundar und grinste. Allein das war schon ein Glücksfall. Vhaeraun hatte seinen Priester nicht gewarnt... vielleicht war es als Prüfung für Tarantar gedacht, bei der er versagt hatte, verstehe einer die Götter, wieso Tarantar dann dennoch die nötige Magie bekommen hatte um zu verschwinden. Aber es war vorbei, umso besser für den Hausmagier. Er hatte lang genug dieses Spiel gespielt und verbeugte sich galant vor seiner Mutter.
"Mutter, ich hoffe ihr freut euch über dieses großzügige Opfer, dass ihr der Spinnenkönigin darbringen könnt.", gab er unterwürfig von sich und meinte all die Drow, die sie gefangen genommen hatte. Er erwartete zumindest eine kleine Belohnung für seinen Verdienst.
Sie nickte leicht und trotz allem schlich sich ein siegreiches Lächeln in ihre Züge. "Sicher.", meinte sie und musterte ihren Sohn.
Alyes Blick lag auch kurz auf den übel zugerichteten Drow, den er noch immer gepackt hielt. Sie verstand was er wollte und nickte knapp. Nhaundar durfte den Jungen also behalten. Das lief schon einmal gut. Zufrieden warf er einen Blick in den Raum.
"Einige Gänge weiter befindet sich auch ein Altar, den ihr sicherlich zerstören möchtet.", fügte er an. Er sah kurz zu seinem jüngeren Zwillingsbruder Ilarân, der ebenfalls in den Raum trat, die Szene musterte und seinem Bruder kurz zunickte, bevor er sich ebenso galant vor seiner Mutter verbeugte.
"Ilarân, kümmere dich um den Altar. Kein Staubkörnchen soll mehr davon übrig sein.", befahl sie und drehte sich dann schwungvoll um, ihre Soldaten anweisend das Gebiet gründlich zu durchsuchen, sodass kein Vhaeraunanhänger davon kommen konnte.
Alye würde vermutlich eine Ratssitzung mit den anderen Hohepriesterinnen, der oberen Häuser, abhalten. Sie musste Triel Baenre immerhin brühwarm von ihrem Erfolg berichten und es würde sicherlich ein großes Fest veranstaltet werden, wo man Lolth die Opfer ehrerbietig darbringen würde... Nhaundar konnte nicht umhin stolz auf sich zu sein, während er daran dachte, dass die eingeschleusten Spione, die sich noch in ihren einstigen Häusern befanden, sicherlich gerade ebenfalls gefangen genommen oder getötet wurden.
Für die Spione in Bregan D'aerthe musste eine andere Lösung gefunden werden, aber ihre Identitäten waren bekannt, vermutlich würde Jarlaxle einige Schritte in die Wege leiten, denn er konnte sie nicht einfach am Leben lassen, in einer Hochburg der Spinnenkönigin. Egal wie gut ausgebildet seine Söldner auch waren, gegen die mächtigsten Häuser hier hatten sie keine Chance. Nhaundar fragte sich nur, wo Valor abgeblieben war, der Werwolf war ebenfalls kein Anhänger Vhaerauns, genau genommen gehörte er zu keinem Haus und vertrieb sich lediglich mit etwas Spaß, wie er es nannte, die Zeit. Er war ein freier Söldner und hatte sich vermutlich aus dem Staub gemacht. Allerdings war sich der Magier sicher, dass der Söldner wieder auftauchen würde, immerhin wollte er von Nhaundar noch seinen Lohn. Auch Tarantar würde wieder auftauchen, nur wann und wo blieb offen.

SHARRAK

Sharrak verfolgte das Geschehen ungläubig. Nhaundar, der der ihn gefangen hatte war wohl ein Spion, der sein Haus mit Ruhm bekleckern wollte. Das was hier geschah war vielleicht auch einer der Gründe, weswegen die Angriffe nachgelassen hatten, vielleicht hatten die Anhänger Vhaerauns überall Ärger angerichtet, denen sich die Adelshäuser, allein um die Gunst ihrer Göttin behalten zu wollen, annehmen mussten. Wie lange das ging konnte Sharrak nicht einschätzen, aber es könnte durchaus wichtig sein, vielleicht hatte er irgendwann Gelegenheit eine Nachricht zu übermitteln... vielleicht auch über seine Lage.
Er hoffte nur, er würde hier weg kommen, dass die Dunkelelfe allerdings nickte, als sie einen kurzen desinteressierten Blick auf ihn warf, ließ Übelkeit in ihm aufsteigen.
Im nächsten Moment war er jedoch verwirrt, als ein genaues Abbild Nhaundars erschien, lediglich in eine andere Rüstung gekleidet und mit kurz geschnittenen Haaren. Zwillinge? Das war ungewohnt und sehr selten. Sein Blick lag nur kurz auf dem anderen Drow, der nach dem Befehl seiner Mutter auch schon wieder verschwand um eben jenem nachzukommen.
Das alles hier war trotz seiner Lage wohl ein guter Ansatzpunkt für seine eigentliche Aufgabe, aber inwieweit er ihr zukünftig folgen konnte... das war ungwiss.
Eine Auseinandersetzung zwischen den Anhängern verschiedener Gottheiten... er hatte einiges von Calaghar erfahren, jedoch nicht alles, aber es würde vorerst ausreichen, damit er sich im Stillen ein genaueres Bild machen konnte, zumindest hoffte er das, wenn er schon in den Fängen dieses Drows geraten war, der auf keinen Fall guten Absichten hegte. Kein Drow hegte gute Absichten. Nicht hier. Wo war er nur hineingeraten?!

Sein Rücken fühlte sich heiß an und der Schmerz pochte noch immer dumpf vor sich hin. Die Wunde würde sich in jedem Fall entzünden, wenn die anderen es schon nicht tun würden. Er musste wirklich einen ziemlich erbärmlichen Anblick bieten. Er wurde aus seinen Gedanken gerissen, als Nhaundar ihn mit einem Ruck weiter zog. Sharrak fügte sich dem und folgte dem Älteren durch die Gänge des Hauses. Er verfügte anscheinend nicht über das nötige Können um sich ihm zu widersetzen, geschweige denn sich ihm im Kampf zu stellen und Magie beherrschte er schon gar nicht...
Die Ausbildung von Calaghar war zwar gut gewesen und er galt als einer der besseren Kämpfer, sein Bruder war jedoch ein Zauberer gewesen und kein ausgebildeter Krieger... seine Fähigkeiten waren einfach nicht ausgebildet genug um gegen gedrillte Drow anzukommen, was ihn nur noch mehr niederschlug. Alles in Allem ließ das immer mehr Zweifel an der Aufgabe in ihm aufkommen. Er hatte hier nichts zu suchen.
Was hatte Nhaundar nur mit ihm vor? Der Kuss fiel ihm brühwarm wieder ein und Entsetzen mischte sich mit einem ekligen Schauer der ihm durch den ganzen Körper fuhr.
"Was hast du mit mir vor?", entkam es ihm in jenem Moment atemlos und er versuchte seine Gemütslage nicht so offensichtlich sein zu lassen, was in dieser Lage alles andere als einfach war. Den kalten Blick den er zu sehen bekam, war nicht dazu angetan Hoffnung in ihm aufkeimen zu lassen. Im nächsten Moment schmerzte seine Wange, aufgrund der heftigen Ohrfeige, die er verpasst bekommen hatte.
"Was ich mit dir vorhabe, lass mal ganz meine Sorge sein. Zuallererst muss ich dir wohl Manieren beibringen. Meister, Herr und förmlich. Hast du verstanden?", zischte Nhaundar dem jungen Drow wütend entgegen und zog ihn weiter. Sharrak biss die Zähne zusammen bis es schmerzte. "Ja, Herr.", brachte er dann leise zustande, woraufhin er noch eine Ohrfeige erntete. "Sprich deutlicher."
"Ja, Herr!", verbesserte er sich und rieb sich die schmerzende Wange, aber offenbar reichte dies für den Moment aus.
Ihm schwante Übles, auch hiervon hatte Calaghar etwas gesagt. Ohne Sklaven lief hier in Menzoberranzan nichts und anscheinend scheute man nicht einmal davor zurück die eigene Rasse zu versklaven. Ihm fiel der Kommentar über seine unterschiedlichen Augen wieder ein, allein das machte ihn wohl minderwertig. Aber ihm kam wohl ein anderer Status zu als der eines Arbeitersklaven, zumindest wenn er an den Kuss dachte. Er schüttelte sich kurz. Dieses Schicksal blühte ihm wahrscheinlich, wenn er es richtig anstellte, wäre er tot bevor er das ertragen musste, aber dann würde er Anirion nie wieder sehen...

Schließlich erreichten sie einige Reitechsen die angebunden, von einem Soldaten bewacht wurden. Dieser verbeugte sich leicht, als er Nhaundar erkannte, warf Sharrak einen interessierten Blick und begann unheilvoll zu grinsen, als Nhaundar es nicht sehen konnte, bevor er dann weiter die Umgebung im Auge behielt. Sharrak schluckte, ihm blühte ganz sicher kein gutes Schicksal, denn der Soldat kannte... seinen Herrn wohl besser und wenn dieser schon unheilvoll grinste. Ihm wurde augenblicklich schlecht und er musste sich zusammennehmen um dem Drang nicht nachzugeben. Er wollte zudem gar nicht wissen, was geschah, wenn er Nhaundar auf die Füße kotzte. Im nächsten Moment wurde er wenig gefühlvoll herumgedreht und seine Handgelenke wurden fest mit einem Seil hinter seinem Rücken fixiert. Es fühlte sich leicht an, aber sicher hatte er es hier mit Magie zu tun. Er biss die Zähne zusammen, als das Seil begann in den noch recht frischen Wunden zu scheuern, egal wie er sich bewegte.

NHAUNDAR

"Steig auf.", meinte Nhaundar knapp, deutete auf die nächste Reitechse und sah dem Jungen dabei zu wie er ungelenk, durch die zusammengebundenen Hände auf die Echse stieg, er war all das nicht gewohnt, seine Reaktionen wirkten zum Teil so, als ob ihm all das hier neu war. Was seine Situation betraf stimmte das wohl auch, aber sein ganzes Verhalten war etwas untypisch, sein kurzes Zögern verriet auch, dass er diese Reittiere zum ersten Mal sah. Obwohl sich der Junge Mühe gab verriet jede Bewegung seine Unsicherheit. Ein Drow noch dazu einer in seinem Alter, sollte ganz besonders nach der Rüstung dir er getragen hatte, die Ausbildung an Meele- Magthere absolviert haben... zumindest schätzte er ihn auf dieses Alter. Etwas stimmte mit diesem Drow nicht. Ganz und gar nicht. Vielleicht lag es an dem plötzlichen Wandel seiner Situation, aber Nhaundar bezweifelte das immer mehr, je länger er den Jungen beobachtete.

SHARRAK

Sharrak saß schließlich auf dem ungewohnten Tier und fühlte sich mieser als zuvor, besonders unter dem kalten, bohrenden Blick seitens Nhaundar, der sich dann kurzerhand hinter ihn auf die Echse setzte, die Zügel nahm und eine Richtung einschlug, die bestimmt zu seinem Haus führen würde... Er fühlte sich merkwürdig. Es schien als sei alles ein schlechter Alptraum. Alles war so anders. Und er schlug sich auch nicht sonderlich gut. Könnte ihn nicht einfach jemand kneifen, sodass er aufwachte? Er starrte schließlich nur vor sich hin, die Umgebung nahm er dabei kaum wahr, erst als sie mit einem Ruck hielten, wurde er aus seiner Lethargie gerissen und blickte sich kurz und zögerlich um.
Er zischte auf vor Schmerz, als Nhaundar ihn von der Echse schupste und ihn dann an den Fesseln packte um ihn weiter vor sich her zu schieben.
Nhaundar schob ihn an einigen Soldaten vorbei durch reich verzierte, düstere Gänge, in denen ihnen aber niemand entgegenkam. Die meisten waren bestimmt noch in dem anderen Haus mit ihren Aufgaben beschäftigt um Nhaundars Mutter zufrieden zu stellen.
Schließlich wurde er in einen Raum geschupst, nachdem der Magier mit einem Wort die Falle auf der Tür aufhob und er sie aufgedrückt hatte. Sharrak landete, mit den Knien und dem Gesicht zuerst, hart auf dem Boden, da er über seine eigenen Füße gestolpert war.
Das Wiederaufstehen gestaltete sich aufgrund der zusammengebundenen Handgelenke nicht leicht, aber er brachte sich in eine halbwegs sitzende Position in der er verharrte, froh über einen Moment der Ruhe und froh über die weniger schmerzhafte Position. Der Ritt hatte ihn immer wieder schmerzhaft zusammenzucken lassen. Das alles war nicht spurlos an ihm vorbei gegangen, aber er ahnte, dass es noch schlimmer kommen würde...
Die Tür fiel lautlos ins Schloss und Sharrak sah sehnsüchtig in die entsprechende Richtung. Nhaundar bemerkte seinen Blick und lachte.
"Spar dir deine Gedanken. Du kommst hier nicht weg. Das Einzige was du dort finden würdest wäre dein Tod, aber so wie ich dich einschätze suchst du diesen noch nicht.", meinte der Drow und grinste noch immer breit und sah sich um, während er dem Elfen am Boden vermeintlich keine Aufmerksamkeit zukommen ließ um stattdessen, in den reichlich unaufgeräumten Gemächern, nach etwas zu suchen.
Sharrak, der nichts besseres zu tun hatte, versuchte fieberhaft eine Lösung für diese Misere zu finden, aber nichts wollte genügen... es schien noch immer äußerst aussichtslos.
Die Gemächer des Magiers beherbergten das reinste Chaos und so wunderte es den jungen Drow kaum, dass der Andere wohl etwas brauchte um zu finden was er suchte. Überall lagen Bücher, Schriftrollen, Flaschen und allerlei andere für ihn nicht zu identifizierende Gerätschaften und Gegenstände herum. Ein Schrank stand offen, in denen unordentlich ein paar Kleider lagen und Sharrak schoss der absurde Gedanke durch den Kopf, dass sein Bruder mit Chaos nicht solch eine Unordnung gemeint hatte, als er über die Drow und die Wesenheit ihrer Göttin gesprochen hatte. Allerdings entdeckte er zu seinem Leidwesen nirgends eine Waffe, die ihm vielleicht hätte weiterhelfen können. Er war so in seine Umgebung und seine Gedanken vertieft, dass er erschrocken zusammenzuckte, als Nhaundar zu ihm trat ihn mit dem Fuß schmerzhaft auf den Boden drückte um ihn dann mit einem Tritt auf den Bauch zu befördern, sodass er vor Schmerz stöhnte, seine Seite pochte dumpf vor sich hin, das würde einen ordentlichen Bluterguss geben.
Nhaundar schnitt ihm die Fesseln durch. Sharrak ahnte nicht was der andere vor hatte, nur dass es ihm sicher nicht gefallen würde. "Wehe du versuchst irgendetwas.", wurde ihm dicht an seinem Ohr entgegen gezischt, bevor der Drow seinen rechten Arm zu sich zog. Sharrak konnte die Gelegenheit gar nicht nutzen, seine Position war äußerst ungünstig und er biss die Zähne zusammen, als der andere beinahe seine Schulter auskugelte, als er seinen Arm noch fester zu sich zog.
Das Nächste was er durch den Schmerz fühlte war kalter Stahl, der an der weichen Haut an der Innenseite seines Unterarms angesetzt wurde. Er spürte wie der Stahl mühelos durch seine Haut und sein Fleisch glitt und warmes Blut an seinem Arm hinunterlief, über seine Schulter und er hörte, wie es zu Boden tropfte. Der andere zeichnete ein kurzes, blutiges Zeichen in sein Fleisch und legte die Klinge dann zur Seite. Im nächsten Moment schrie Sharrak auf, als eine Paste in die Wunde gerieben wurde, die höllisch brannte und ihm dir Tränen in die Augen trieb. Die Warme Hand die nun auf der Wunde lag spürte er kaum noch, erst als er die Worte hörte die der Magier sprach versuchte er sich etwas genauer darauf zu konzentrieren.
Es war die Sprache der Magie, die Nhaundar verwendete, der junge Elf hatte sie ab und an bei seinem Bruder gehört und ihm wurde mulmig zumute. Es dauerte eine ganze Weile, in denen Nhaundar die Worte sprach. Während der Prozedur fing seine Wunde an zu Jucken, der Schmerz ließ erst etwas nach nur um dann immer stärker zu werden und um sich auszubreiten, bald fühlte sich sein ganzer Arm an als ob er in Flammen stehen würde und alles in ihm wurde von dieser heftigen Pein erfüllt. Er fing an zu schreien. Seine Rückrat schien zu lodern, seine Eingeweide schienen vor der prickelnden Macht der Magie fliehen zu wollen und er musste sich hustend und würgend übergeben, wobei jedoch nur Magensäure und Galle einen Weg nach oben fand. Er sah nicht einmal mehr seine Umgebung, alles war von gleißendem Schmerz erfüllt. Abrupt brach der Schmerz ab und er spürte wie sein Arm schwach neben ihm auf den Boden aufkam, als Nhaundar ihn los gelassen hatte. Er fühlte sich vollkommen am Ende. Sein Atmen ging flach und er musste sich abermals übergeben.
"Ich habe dich an mich gebunden, Sklave. Das Zeichen an deinem Unterarm wird dich jedem gegenüber als mein Eigentum kennzeichnen.", gab Nhaundar gnädigerweise eine Erklärung ab, die Sharrak nur am Rande wahr nahm, selbst seine Ohren schienen ihren Dienst nicht richtig wahr nehmen zu wollen und es dauerte eine Weile, bis er begriff was der andere gesagt hatte, allerdings hatte er keine Energie irgendwie darauf zu reagieren.
Das geschwungene Zeichen, dass in seine Haut geritzt wurde war durch den Zauber zu einer wulstigen Narbe zusammengewachsen, die schwach magisch leuchtete. Durch das Blut war die Magie durch seinen ganzen Körper gewandert und hatte ihn komplett an den Magier gebunden.