Disclaimer: Twilight gehört immer noch Stephenie Meyer. Die Geschichte gehört der wundervollen solostintwilight und wird mit ihrer freundlichen Genehmigung aus dem Englischen übersetzt. Die Original-Story befindet sich hier: www. fanfiction. net/s/7693130/1/

Diese Geschichte war ursprünglich als Drabble Story geplant, wobei die Autorin es nicht so genau nahm mit den 100 Wörtern pro Kapitel *lach* Egal. Ich möchte euch warnen, dass dieser Edward hier nicht so ... unschuldig ist. Das Rating ist somit nicht ohne Grund auf PG-18 eingestuft. Ungerade Kapitel sind aus Edwards Sicht geschrieben, die geraden Kapitel aus Bellas Sicht. Also starten wir mal los und lernen etwas über Bio, okay?

Viel Spaß!


The Biology Project

Kapitel 1

Wie oft heute?


EPOV

"Also, Edward."

Ich stieß ein mattes Seufzen aus und blickte hoch zu Carlisle, der mich erwartungsvoll ansah, damit ich ihm von meinem heutigen Tag berichtete. Ich zuckte mit den Schultern und spielte mit dem Saum des übermäßig ausgestopften Stuhles, auf dem ich saß. Carlisle hatte zu Hause sein Büro, und es war zwar nicht so steril, aber dennoch in meinen Augen unpersönlich.

Abgesehen von den antiken Gemälden an den Wänden. Und den Bildern der Familie auf dem Regal hinter ihm. Ich erblickte eines, das halb hinter einem anderen Foto verborgen war, und stieß ein weiteres Seufzen aus.

Natürlich würde er sie verstecken.

Das war nicht wirklich überraschend, nach dem, das passiert ist.

"Wie war dein erster Schultag?"

Ich zuckte einfach die Schultern.

"Hast du heute in der Schule jemanden kennen gelernt?"

"Ein paar Leute", murmelte ich und konzentrierte mich wieder auf den Saum des Stuhles.

"Irgendwelche Mädchen?"

Ich grunzte und sah ihn böse an.

"Was denkst du denn?", schnaubte ich.

Ich hasste das. Er brauchte nichts von den Mädchen zu wissen, die mich am liebsten ständig befummeln würden. Neuer Kerl, neues Frischfleisch. Und keine Einzelne von ihnen stand mir zur Verfügung.

Er würde mich sicher nach diesem Thema bedrängen, um sicher zu gehen, dass ich mich benahm.

"Hast du eine von ihnen angemacht?"

Ich stöhnte und bedeckte meine Augen. Diese Unterhaltung war mir unangenehm.

"Nein", murmelte ich und schüttelte den Kopf.

"Aber du wolltest", fuhr er fort und hörte sich so sachlich dabei an.

Wenn Carlisle nicht Arzt wäre, hätte das jetzt unangemessen geklungen.

Aber er war mein Arzt.

Und ich hatte ein Problem.

"Hattest du heute irgendwelche Bedürfnisse?"

Ich verdrehte die Augen. Als ob ich auf magische Weise mein Bedürfnis verlieren könnte, indem wir in eine andere Stadt zogen.

"Also. Wie oft heute, Edward?"

Ich seufzte resigniert auf. Es zehrte an mir, meinem Adoptivvater zu erzählen, wie oft ich mir an einem Tag einen runtergeholt hatte.

"Nur zehn Mal."

"Das ist ja schon eine Verbesserung", antwortete er heiter und war anscheinend zufrieden mit meinem Fortschritt.

"Tja, wenn die Kulissen hier besser wären", murmelte ich und schloss meinen Mund wieder, bevor ich mir seinen Vortrag anhören konnte.

"Edward, wir machen hier einen Neuanfang. Versuch es wenigstens. Ich weiß, es ist nicht Alaska, aber wir müssen uns Mühe geben", sagte Carlisle in seiner typischen Vortrags-Stimme.

Das würde eine Zeitlang dauern.

Ein neuer Ort.

Ein Neuanfang.

Lernen, mich zu kontrollieren.

Versuchen, ein normales Leben zu führen.

Ich hatte gedacht, dass das, was ich in Alaska hatte, normal wäre. Alle Teenager Jungs haben Hormone, richtig? Tanya hatte mir erzählt, meine enthusiastische Natur wäre erfrischend, obgleich kurzlebig. Ich musste bei diesem Gedanken die Stirn runzeln und versuchte, sie mir wieder vorzustellen. Wie sie nackt meinen Namen keuchte. Mich näher zog und mich jedes Bisschen ihres Körpers kosten ließ. Das gefiel ihr am Besten.

Natürlich verwandelte sich dieses Bild in unser letztes gemeinsames Mal, als Carlisle hereingekommen war.

Wenn er nur ein paar Minuten später gekommen wäre, hätte ich endlich meinen Schwanz in sie bekommen. Dann hätte ich nur eine Minute gebraucht.

Aber er kam herein und dann war es das gewesen.

Er war wütend und stempelte mich als sexuell abartig ab.

Sicher, sie war älter, aber sie war nicht wirklich ein Teil der Familie für mich. Als er aber herausfand, wie oft ich wirklich Zeit mit Tanya verbracht hatte, hatte er beschlossen, nach Washington zu ziehen. Um ohne meiner schmutzigen Vergangenheit neu anzufangen.

Als ob ich hier nicht in Versuchung geraten könnte.

Dabei musste ich grunzen.

Sogar die weniger süßen Mädchen machten mich hart, sodass ich ein wenig Zeit am WC verbringen musste.

"Irgendwelche weiblichen Lehrer?"

Ich stöhnte wieder auf und überlegte, ihn anzulügen.

Mrs. Solas in Spanisch war irgendwie heiß. Wie ihr Rock ihre Hüften umspielte.

"Edward, du konzentrierst dich nicht."

"Schön", spuckte ich aus. "Die Spanischlehrerin ist heiß. Ich hab mir vor und nach dem Mittagessen einen runtergeholt, während ich an sie gedacht habe. Zufrieden?"

Ich versuchte immer, ihn zu schockieren, wenn ich genug hatte.

"Vielleicht solltest du stattdessen lieber Französisch belegen", murmelte Carlisle und machte eine Notiz in meiner Akte.

Meine Akte, die immer dicker wurde.

"Edward, ich will, dass du versuchst, dir ein Ziel zu setzen. Ich bin stolz auf dich, dass du dich an deinem ersten Schultag zurückgehalten hast. Aber ich will, dass du darüber nachdenkst, wie du es noch besser machen kannst."

Das sagte er jeden Tag.

Wie konnte ich mich verbessern? Mir ein Ziel setzen. Eine Ablenkung für meine Gedanken und Bedürfnisse suchen.

Nichts außer mich auf ein reines Jungeninternat zu schicken, könnte meine Gedanken und Bedürfnisse drosseln.

"Ich versuch's mit Französisch", sagte ich resigniert.

Ich würde Mrs. Solas engen Rock vermissen.

Und ich hatte den Französischlehrer gesehen. Ein alter Kerl mit Mottenlöchern. Ein narrensicherer Enthärter, sozusagen.

"Das ist ein guter Anfang, Edward."

Das würde noch ein langes Jahr werden.