New Shores

AWarringer

Disclaimer: Nichts hier drin gehört mir. PERRY RHODAN gehört der Pabel-Moewing-Verlagsunion. Ranma 1/2 gehört Rumiko Takahashi. Sailor Moon gehört Naoko Takeuchi. Tenchi Myou gehört A.I.C. und Pioneer, glaub ich.

Kapitel eins

Die Vergangenheit vergisst einen nie

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Bericht Ranma Saotome:

Ich saß in meinem Kommandosessel in der Zentrale der TOM CLANCY. Mein Blick ging auf ein Hologramm, dass die nähere Umgebung der TOM CLANCY zeigte. Das Schiff überragte alle Schiff auf dem Flottenhafen um einiges. Selbst der 2.5 Kilometer durchmessende Museumsnachbau der CREST IV wurde um 1.8 Kilometer überragt.

Neben dem Umgebungshologramm schwebte ein Hologramm, das eine Abbildung der TOM CLANCY zeigte. Ein richtiges Kraftpaket, in jeder Hinsicht.

Ein Omni-Tägerschlachtschiff der Guardian-Klasse. 4,2 Kilometer Durchmesser mit zwei Ringwülsten, die das Schiff drittelten. In diesen Ringwülsten befanden sich die Unteelichttriebwerke. 20 Sceer-Triebwerke auf den Werkstätten der Neuen USO, 8 Hochleistungs-Hypercon-Triebwerke und 32 Protonenstrahl-Triebwerke, wie sie auch in der Entdecker-Klasse eingesetzt wurden. Normal beschleunigte eine dieser Triebwerksarten das Schiff mit 700 km/sec², aber wenn alle Triebwerke zeitgleich eingesetzt wurden, waren es 1000 km/sec².

Der Überlichtantrieb bestand aus acht Tombstone-Hochleistungs- Metagravtriebwerken, die der TOM CLANCY eine Marschfluggeschwindigkeit von 83 millionenfacher Lichtgeschwindigkeit und 90 Mio. c für maximal acht Stunden. Zusätzlich besaß das Schiff noch zwei Not-Lineartriebwerke der letzten Generation mit immerhin noch 25 Mio. c Dauerleistung und den ersten Prototypen eines von der USO entwickelten Überlichttriebwerkes, das kurzzeitig bis zu 97,5 Mio. c erreicht, dem sogenannten Wirbeleffekt- Metagrav.

Zum Schutz gegen Angriffe besaß das Schiff einen achtfachen Paradim-Panzer, zwölffach gestaffelte Paratron-Schilde, zwölffach gestaffelte HÜ-Schilde und die Möglichkeit bis zu 1000 Paratron-Parabol-Fangschilde zu projizieren. Obwohl es sich so anhört, waren die Paradim-Panzer keine Panzerung im eigentlichen Sinne, sondern wie die Paratron- und HÜ-Schilde ein Schildsystem. Aber anders als normale Schilde wurde das Schiff nicht konventionell durch eine Kugelblase geschützt, sondern durch die Überlappungszone der acht Paradim-Panzer, in dessen Zentrum sich das Schiff befand. Dazu kamen noch ein Virtual Imager, der fast alle Streuenergien aufnahmen und in eine Entfernung von bis zu vier Lichtstunden Entfernung projizierten. Nur sehr weit entwickelte Sensoren konnten das falsche oder die falschen Ortungsbilder von einem echten unterscheiden.

Im Offensivbereich gab es kein Schiff in der Milchstraße, das mit der Guardian-Klasse mithalten kann. Vier schwere KN-Intervallgeschütze, Codename Affengift, 10 mittelschwere KN-Intervallgeschütze, zwei überschwere Transformgeschütze mit je 6000 GT Abstrahlleistung, zwölf schwere Transformgeschütze mit je 4000 GT, 36 Transformgeschütze mit 1000 GT. Dazu kamen noch einmal 120 schwere und 100 mittelschwere MHV-Geschütze, Raum-Boden-Flugkörper, Störsonden und Raumminen. Aber das Sahnestück in der Bewaffnung waren die drei Hawkingprojektoren.

Ein völlig neuartiges Waffensystem, das auf den Transformgeschützen und dem Metagravtriebwerk basiert. Eine NUGas-Treibstoffkugel, gefüllt mit bis zu 200.000 Tonnen komprimierten Protonen, entstofflicht und wird am Zielpunkt nach der Materialisation mit Hilfe eines Hyperkon-Projektors weiter komprimiert. So stark, dass ein extrem kurzlebiges Black Hole entsteht. Die Energieentwicklung bei einer Protonenballung von nur 100 Tonnen liegt im Bereich einer 2000 GT Transformbombe. Bei 1000 Tonnen sind es schon 20.000 GT und bei 10.000 Tonnen 200 Terratonnen. Beim größten Kaliber von 200.000 Tonnen sind es 4300 Terratonnen Vergleichs-TNT, wobei die Lebensdauer des Black Hole bei fast 28 Stunden liegt.

Die Energieversorgung all dieser Systeme wird von zwei Permanenthyperraumzapfern sichergestellt, wie sie auf der SOL verwendet werden. Als Notsysteme dienen 3 Hypertropzapfer mit sechs Gravitrav- Ringkernspeichern, die 32 NUGas-Kraftwerke der Protonenstrahltriebwerke und 15 auf das ganze Schiff verteilte HHe-Kernfusionsmeiler.

Und dann wäre da noch die Beibootflottille. Zwei 500 Meter Schlachtschiffe der ODIN-Klasse, 20 schwere 200 Meter Kreuzer der PROTOS-Klasse, jeweils 60 leichte 100 Meter Kreuzer der CERES und VESTA-Klasse, 60 Korvetten der TUNGUSCA-Klasse, 100 Space Jets, 150 Micro Jets, 40 Landungsboote, 10 Space Tug Raumschlepper der Bergungsflottille, 500 Shifts und 600 Rettungspods.

Um all das in Betrieb zu halten hat die TOM CLANCY eine Stammbesatzung von 1000 Personen im 3-Schicht Betrieb, 10.800 Personen für die Beiboote, 1500 Raumlandesoldaten, 200 Wissenschaftler und zusätzlich noch 200 Techniker.

Aber warum das Schiff und alle Schwesterschiffe nach berühmten Autoren benannt worden waren, entzieht sich meiner Kenntnis. Aber wenn ich den Gerüchten trauen darf, sind alle die Autoren der Lieblingsbücher des Verteidigungsministers.

Aber nicht nur das Schiff an sich war neu, sondern auch die Art der Kommandoführung. Die Verkleinerung der Zentrale, wie sie mit der Entdecker- Klasse begonnen wurde, war konsequent fortgeführt worden. Die Zentrale war nur etwa so groß wie die Brücke auf der ENTERPRISE, wenn ich den Vergleich zu einer SciFi-Serie meines Heimatuniversums ziehen darf. Und die Besatzung der Zentrale war von zwanzig auf sieben gesunken. Der Kommandant, der Erste Offizier, der Pilot und Navigator, die Taktik, mit Waffensteuerung und den Ortungssystemen, die Ops, in der Funk und Schiffsüberwachungsfunktionen zusammenliefen, die Wissenschaftskonsole, die alle wissenschaftlichen Sektionen und Sensoren zusammenfasste, und die Beiboot-Ops, die alle Operationen der Beiboote und Hangars kombinierte. Alles wurde hochgradig mit Hybridrechnern unterstützt.

Jetzt warte ich darauf, dass der TOM CLANCY Starterlaubnis erteilt wurde und wir wieder nach Fornax fliegen würden, um dort aufzupassen, dass die terranischen Kolonien in der Kleingalaxie sicher waren. Ich mochte solche Einsätze. Diese Schutzeinsätze gingen nach dem was mein Lebensmotto war. 'Beschütze alle die sich nicht selbst schützen können.'

Aber wie alles im Leben, sollte es nicht sein. So wie vor fast sechzig Jahren schon einmal.

Die Chefwissenschaftlerin drehte sich mit ernstem Gesicht um.

"Ranma, ich messe hier einen Anstieg von SHF-Hyperenergien," sagte meine Tochter," Ich konnte den Anstieg zurückverfolgen. Er ist exakt zwanzig Kilometer über der Residenzpark."

Ich hatte mit einem Mal ein verdammt schlechtes Gefühl. Im SHF-Hyperband war Magie angesiedelt, so wie Parapsychische Phänomene im UHF-Hyperband angesiedelt waren. Egal was dort passierte, es war magischer Herkunft. Und hier hatte man von Magie bis vor fünfzig Jahren nicht einmal ansatzweise gehört. Erst als ich, Ranma Saotome, hier auftauchte, begannen sich Wissenschaftler mit Magie beschäftigen, kamen aber nicht weit, da ich das einzige Beispiel blieb.

Dennoch war meine Tochter Aki die größte Koryphäe auf diesem Gebiet. Sie war aber auch eine der besten Wissenschaftlerinnen auf dem Gebiet der UHF- Hyperphysik sie hatte mehrere einfache Para-Generatoren gebaut und der größten mit der Maxim-Orterphalanx der CLANCY gekoppelt.

"Ein Portal?" fragte ich.

"Ich denke ja. Nach dieser Aufbaurate öffnet es sich in zwei Minuten."

Ich drehte mich zu Mai-Lin'Hay um. Die Terra-Kartanin war die Funkerin dieser Zentralschicht.

"Mai-Lin, ich brauche sofort eine Verbindung zum Residenten. So schnell wie Möglich!"

Die Felide nickte. Sie stammte aus 'Klein-Hargey', wie die 'Kartanin- Kolonie' auf Terra in der Nähe von Atlanta genannt wurde. Das ich nicht, dank des Neko-Ken, in Gegenwart einer Katze ausraste verdanke ich einer intensiven Psychotherapie. Ich drehe zwar nicht mehr durch, aber das heißt nicht dass ich Katzen mag. Das sie dennoch als Felide in der Zentrale Dienst tat, lag daran, daß ich sie gut kannte.

Ich drehte mich wieder zu Aki um. Sie sah auf ein Holo und spielte leicht nervös mit dem Kopfband, das sie trug. Eigentlich was es kein normales Kopfband, sondern ein SERT-Band, das ihr erlaubte direkten Kotakt mit einem Computer aufzunehmen, ohne den Umweg über Ein- und Ausgabesysteme wie Hologramme, Tastaturen und so weiter.

Sie sah ihrer Mutter verflucht ähnlich. Sie hatte ihre Figur geerbt, nur die roten Haare hatte sie von mir. Sie sah mich an. In ihren roten Augen konnte ich leichte Sorge erkennen.

"Halt mich auf dem Laufenden," sagte ich und sie nickte. "Rhodan ist auf der Leitung," sagte Mai-Lin hinter mir.

Vor mit baute sich ein Hologramm auf, dass den Solaren Residenten Perry Rhodan zeigte. Ich kannte den Unsterblichen relativ gut, schließlich waren wir gewissermaßen Schicksalsgenossen, was unsere Sterblichkeit angeht. Er lächelte.

"Ich habe nicht erwartet, dass du mich vor deinem Start anrufst." "Ich glaube nicht unbedingt, dass es um Abschied geht, Perry."

Er hob eine Augenbraue.

"Aki hat einen Anstieg im SHF-Bereich über der Solaren Residenz abgemessen. Sie ist der Meinung, dass es sich um eine Art Portal handelt."

Er wurde schlagartig ernst.

"Und?"

Ich rieb mit einer Hand die rechte Schläfe.

"Ich weiß es nicht genau. Aber ich glaube, meine Vergangenheit hat mich grade gefunden."

Er zwinkerte einmal.

"Wie bitte?" "Du weist, was ich euch mal erzählt habe, die Sache mit dem Verrat meiner sogenannten Freunde?"

Er nickte.

"Ich schätze es hat damit zu tun." "Du hat alle Freiheiten," sagte Rhodan.

Ich nickte und er unterbrach die Verbindung.

"Start. Kurs auf das Portal nehmen."

Damit liefen gigantische Antigravtriebwerke an, die die TOM CLANCY schwerelos machten. Gravojet-Treibwerke erwachten zum Leben und hoben das Raumschiff vom Panzerplastboden des Flottenhafens, um es dann fünf Kilometer über Grund zur etwa fünfzig Kilometer entfernten Solaren Residenz zu bewegen.

"Das Portal öffnet sich," sagte Mai-Lin," Ein Schiff kommt durch."

Ich konnte das Schiff auf einem Hologramm sehen. Ein Blick auf ein nebenstehendes Holo zeigte mir die Daten der Ortung. Die Solare Residenz, das Zentrum der LFT-Regierung, und die wichtigsten Bereiche Terranias, hatten sich in die unsichtbaren Schilde der Paradim-Panzer, Paratron- oder HÜ-Schilde gehüllt und waren damit für die meisten konventionellen Waffensysteme für den Atmosphärenkampf unangreifbar.

Das Schiff erinnerte mich entfernt an die Schiffe der Zentraedi aus Macross, einer Anime-Serie aus meiner Jugend, nur das dieses Schiff etwa vierhundert Meter lang war.

"Das Schiff baut Schilde im SHF-Bereich auf."

Aki bekam große Augen.

"Ich bekomme einen Anstieg im oberen SHF-Bereich."

Ich kniff die Augen zusammen. Ich wusste es. Es war soweit.

"Aki, Gegenmaßnahmen. Versuch das Schild unschädlich zu machen und das Portal zu schließen."

Sie nickte nur und ihre Augen wurden leicht glasig, als sie direkt mit der Syntronik des Paragenerators zusammenarbeitete. Das SERT-Kopfband nahm ihre Hirnwellen auf, interpretierte sie korrekt und leitete das Feedback vom Computer auf dem selben Weg in ihr Gehirn. Das erlaubt einem Menschen eine viel größere Arbeitsgeschwindigkeit.

"Scheiße," fluchte ich leise und drehte mich zur taktischen Konsole um, hinter der Marek da Varar stand, ein relativ arroganter Arkonide, aber ein verflucht guter Bordschütze.

"Marek, Paradim-Panzer hoch. Waffensysteme aktivieren. Ziel auf ihre Antriebssektion. Mai-Lin, sobald die Antriebssektion zerstört wurde, halt es in der Luft."

Marek sah mich fragend an, während Mai-Lin nickte.

"Aber sie haben noch nicht geschossen," stellte er fest. "Ich weiß, aber sie werden es. Mai-Lin, Kontakt mit dem Schiff aufnehmen." "Nicht nötig, das Schiff überlagert die meisten Normalfunkfrequenzen."

'Das ist nicht möglich,' dachte ich, als sich ein Hologramm vor mir aufbaute.

Es zeigte ein Gesicht, von dem ich gehofft hatte es nie wieder zu sehen. Das Gesicht von Ryoga Hibiki, mein ehemaliger Freund und nur einer von denen die mir in den Rücken gefallen sind. Er lächelte und es war ein echtes Lächeln. Er glaubt an das was er sagte.

"Menschen dieser Erde. Frohlocket, denn das Zeitalter des absoluten Friedens und des grenzenlosen Glückes ist gekommen. Ihr werdet das Geschenk von Königin Serenity erhalten und auf ewig in Frieden und Glück leben."

Mai-Lin nickte, es zeigte mir, dass sie sich in die Sendung eingeklinkt hatte. Ich räusperte mich.

"Du hörst dich an wie Kuno. Verschwinde, Hibiki," sagte ich, mit soviel Ablehnung wie möglich in meiner Stimme," Wir wollen euch hier nicht. Geh wieder nach hause und kriech Usagi in den Arsch."

Sein Gesicht zeigte mit einem Mal gewaltigen Schock. Dann lächelte er wieder.

"Saotome, welch eine unglückliche Überraschung," sagte er," Du wirst mich nicht daran hindern dieser Menschheit das Geschenk zu bereiten." "Ach ja? Absolute Gehorsamkeit gegenüber dieser Pseudo-Königin. Und keine eigene Entscheidungsfähigkeit mehr? Aber gerne! Wir warten darauf."

Sarkasmus ist eine feine Sache. Ich blickte aus den Augenwinkeln zu Aki herüber. Auf ihrer Stirn hatte sich ein leichter Schweißfilm gebildet. Hibiki schüttelte lächelnd den Kopf.

"Du kannst nichts dagegen machen."

Jetzt nickte Aki.

"Ach ja?" fragte ich und nickte meinerseits.

Auf einem Außenholo konnte ich erkennen, wie sich im oberen Polbereich der TOM CLANCY ein kleiner weißer Punkt bildete und seine Farbe schnell in ein Rot änderte. Von dem Punkt aus schoss ein roter Strahl in Richtung von Hibiki's Schiff. Das Schiff wurde schnell von dem roten Licht umschlungen.

"Marek, jetzt," sagte ich leise.

Marek drückte eine Taste und drei mittelschwere MHV-Geschütze atomisierten im Disintegratormodus die Triebwerkssektion des anderen Schiffes, das sofort absackte wie ein Stein, nur um von Traktorfeldern meines Schiffes in der Luft gehalten zu werden. Währenddessen änderte der rote Lichtpunkt seine Farbe zu einem blau und das Ziel wechselte zu dem blau leuchtenden Portal, das sich langsam schloss.

Ich sah wieder auf das Gesicht von Hibiki, das inzwischen einen Gesichtsausdruck angenommen hatte, der eine Mischung aus absolutem Terror, Panik, Angst und Unverständnis war. Er sah mich mit weit aufgerissenen Augen an.

"A..ab..aber...ihr könnt das nicht!" schrie er.

Ich fuhr mir mit der Hand über die Kehle und die Verbindung wurde getrennt.

"Mai-Lin, leg eine Formenergieblase um das Schiff."

Sie nickte. Ich drückte eine Taste und ein Gesicht, das an meines erinnerte, mit den selben blau-grauen Augen, aber silberblonden Haaren, sah mich an.

"Russel, nimm dir ein Paar deiner Teams und geht an Bord des Schiffes. Ich will alles intakt bekommen, verstanden?"

Er nickte lächeln.

"Klare Sache, Dad." "Marek, nimm das Portal ins Visier. Für den Fall, dass weitere Schiffe durchkommen."

Er nickte und als hätte ich es heraufbeschworen, schoss ein zweites Schiff aus dem fast geschlossenen Portal. Es war viel kleiner als das erste, vielleicht nur etwa hundert Meter als Maximalabmessung. Von der Form her war es ein Hauptkörper mit einer roten Kuppel und vier Auslegern. Ich erkannte das Schiff auf Anhieb.

"Nicht feuern, Marek," sagte ich laut und grade noch rechtzeitig," Mai-Lin, bau eine Verbindung auf."

Als Antwort baute sich vor mir ein Holo auf. Es zeigte einen jungen Mann in meinem biologischen Alter, mit schwarzen Haaren und einem relativ gepflegten Bart. Hinter ihm waren mehrere weibliche Gesichter zu sehen. Ich erkannte sie alle. Ich hatte sie im Nanban-Spiegel beobachtet, bevor Pluto mich hier hergeschickt hat. Obwohl sie mich umbringen wollte.

"Sie müssen das Schiff so schnell wie möglich vernichten," sagte der junge Mann.

Ich lächelte und lehnte mich zurück.

"Warum, wir haben das Schiff außer Gefecht gesetzt, sie daran gehindert, das 'Cleansing' durchzuführen, das Portal verschlossen und im Moment ist ein Prisenkommando unterwegs um das Schiff zu entern. Ich denke es ist nicht nötig das Schiff zu zerstören. Und außerdem, was soll das für eine Begrüßung sein Tenchi?"

Tenchi starrte mich an.

"Ranma?" fragte er leise. "Der Einzige und Wahre." "A.aber wie..."

Ihm fehlten die Worte, so wie Ryoga vor ihm, wenn auch aus einem anderen Grund.

"Später, es gibt im Moment Wichtigeres. Trass, öffne einen Hangar für das Schiff."

Der topsidische Chef der Beibootflottille sah mich fragend an, wenn ein Echsenabkömmling so etwas konnte.

"Mach es einfach."

Er zuckte mit den Achseln.

"Sobald sie gelandet sind, soll die Besatzung in die Zentrale kommen."

Ich lehnte mich zurück und massierte mir die Schläfen.

Meine Vergangenheit kommt, um mich zu jagen. Ich hatte gehofft diese Vergangenheit hinter mir gelassen zu haben, als mich Setsuna mit ihrem 'Dead Scream' hierher geschickt hatte. Meine Ankunft war nicht unbedingt sehr schön. Ich materialisierte 1279 NGZ irgendwo mitten im HQ-Hanse, das damals noch gestanden hatte. Der Angriff hatte den Nanban-Spiegel vaporisiert und mit ihm zusammen meinen rechten Arm und einen Teil meiner rechten Körperhälfte. Ohne die hochentwickelte Medo-Technik hätte ich nicht überlebt. Die Mediker hatten damals die zerstörten Teile meines Körpers durch nachgezüchtetes Eigengewebe ersetzt, aber der Angriff hatte noch eine andere Nebenwirkung. Er hatte einen bisher latenten Gendefekt aktiviert, der mich unsterblich macht, aber das heißt nur, dass ich nicht altere. Darum wurde das geklonte Gewebe beinahe abgestoßen.

Ich habe etwa ein halbes Jahr in der Reha verbracht und wurde in der Zeit vom Geheimdienst TLD und einigen Regierungsbeamten gelöchert. Sie glaubten schließlich meine Geschichte.

Im Krankenhaus hatte ich bemerkt, dass dies eine völlig neue Chance für mich war und wollte sie nutzen. Ich ging also zur Schule und danach zum TIT, dem Terrania Institute of Technologie, und studierte Maschinenbau, Fachbereich Triebwerkssysteme, ich wollte nämlich unbedingt in den Raumschiffbau oder zur LFT-Flotte. Auf dem TIT lernte ich Kirari da Danir kennen, eine Arkonidin mit LFT-Staatsbürgerschaft, die auf Terra geboren und aufgewachsen war. Er später stellte sich heraus, dass sie die uneheliche Tochter des Imperators von Arkon, Gaumerol Bostich da Arkon, und einer verarmten Adeligen war, die vor Kirari's Geburt nach Terra gekommen war. Wir verliebten uns ineinander und ein Jahr nach unserem gemeinsamen Abschluss auf dem selben Gebiet, heirateten wir und traten der LFT-Flotte bei.

Vor vierzig Jahren dann wurden Aki und Russel geboren, dreizehn Jahre nach unserer Heirat. Und beide hatten den selben Gendefekt wie ich, der sich aber erst nach ihrem 18. Lebensjahr bemerkbar gemacht hat. So kommt es, dass sowohl ich als auch die Zwillinge aussehen wie 18, während Kirari älter wird. Aber ich liebe sie immer noch wie am ersten Tag. Heute ist Kirari die Chefingenieurin der TOM CLANCY, Russel der Chef der tausendköpfigen Raumlandetruppe und Aki die Chefwissenschaftlerin.

Meine Karriere in der LFT-Flotte war ziemlich gradlinig. Erst Ingenieur auf leichten und schweren Kreuzern, dann Chefingenieur auf einem Schlachtkreuzer. 1300 NGZ qualifizierte ich mich dann für einen Posten in der Schiffszentrale und wurde auf ein Schlachtschiff versetzt. Mein erstes Kommando war dann ein CERES-Kreuzer, der als Beiboot der LEIF ERIKSSON mit nach Tradom flog. Dort hatte ich, immer noch ganz der Ingenieur, die Idee für die Schiffe der Guardian-Klasse. Einheiten prädestiniert für Langzeiteinsätze in anderen Galaxien und hinter gegnerischen Linien. Ich sprach Perry Rhodan persönlich an Bord der ERICSSON an und zeigte ihm die Entwürfe. Später im Laufe des Einsatzes in Tradom lernte ich ihn besser kennen und wir wurden Freunde. Später wurde das Guardian-Projekt gestartet, um den Akoniden ein Gegengewicht zu ihren Schiffen der GWALON-Klasse, den sogenannten Khasurn- oder Kelch-Raumern, zu bieten. Am Abschuss des Projektes 1332 NGZ wurde ich Kommandant des ersten von fünf Schiffen der Guardian-Klasse, der TOM CLANCY. Das war vor zwei Jahren.

Na ja und dann ist da noch mein kleines Geheimnis. Ich bin nämlich die arkonidische Dagor-Großmeisterin Ranko Navido. Als ich angekommen bin, hat sich mein Fluch verändert. Ich werde jetzt zu einer Arkonidin. Etwas größer als normal, schlanker, sehr gut gebaut, weiße Haare und rote Augen. Ansonsten bleibt alles beim Alten. Obwohl ich inzwischen die Kontrolle über die Transformation habe. Es gibt nicht viele die dieses Geheimnis kennen. Nur die Unsterblichen, meine Familie und die Leute in der Hauptzentralschicht. Und als Ranko hat verdammt noch mal jeder einzelne Arkonide gehörigen Respekt vor mir. Selbst Bostich hat großen Respekt vor mir, nicht dass er vor mit kuscht, aber er hört eher auf meine Vorschläge, als auf die seiner Berater. Obwohl ihm meine Pro-Terra Einstellung ein Dorn im Auge ist. Aber als Dagor-Großmeisterin habe ich ziemlich viele Freiheiten, wenn auch einige Pflichten bei den Arkoniden.

Ich hatte eigentlich nie mehr einen Gedanken an mein altes Leben verschwendet. Aber jetzt muss ich es wohl. Ich atmete tief durch. Rechts vor mir baute sich ein Holo auf. Es zeigte Russel, er war leicht grün im Gesicht.

"Was ist los?" fragte ich ihm.

Ich hatte ihn bisher nie so gesehen, mal die Sache mit dem Blues'schen Essen abgesehen. Das hat sogar mir den Apettit vergehen lassen.

"Fast die gesamte Besatzung wurde umgebracht." "Was?" "Irgendein Giftgas," sagte er und drückte sich die rechte Handfläche gegen die Schläfe," Die Toten sind durch das Gas regelrecht ausgeblutet. Die einzigen Überlebenden sind der Typ auf dem Holo und mehrere Offiziere. Sie wollten grade Selbstmord begehen, aber wir waren schneller." "Shit."

Ich atmete tief durch. Mit so etwas hatte ich nicht gerechnet. Hibiki hat seine eigene Crew einfach so umgebracht. Und dann auf so eine bestialische Weise. Warum?

"Der Typ wollte auch grade die Selbstzerstörung aktivieren."

Ich nickte.

"Gut, bringt alle in den Sicherheitsbereich und stell sie unter schwere Bewachung. Die Zellen mit Paratron-Schilden sichern und scannt sie auf versteckte Waffen und anderes. Und achte darauf, Parafallen in seiner Nähe zu aktivieren. Wer weiß, ob er mit einem Ki-Angriff einen Ausbruchsversuch startet."

Russel nickte.

"Wird gemacht."

Damit verschwand das Holo. Ich drehte mich um.

"Trass, die Schleppersollen das Schiff in einen Werftbereich des Flottenhafens bringen." "Ja, Kommandant."

Ein Blick an ihr vorbei zeigte die Besucher. Sie wurden von einem nervösen Techniker in die Zentrale geführt, begleitet von zwei TARA-P-UH Kampfrobotern und zwei hölzernen Objekten. Ich erkannte jeden der Besucher. Mein Cousin Tenchi Masaki, Ayeka, eine etwas ältere Sasami, Ryoko, Mihoshi, Washuu und Minagi. Ich stand auf. Und ging auf sie zu. Der Techniker sah die beiden hölzernen Wächter von Ayeka und Ryo-Oh-Ki mit nervösen Blicken an.

"Kommandant, die Besatzung des ... äh ... Raumschiffes, dass eingeschleust ist."

Ich nickte lächelnd. Ich konnte verstehen, aus welchem Grund er so verdammt nervös war. Alle Hangartechniker hatten unter Garantie nie gesehen, wie sich ein Raumschiff von der Größe eines leichten Kreuzers der CERES-Klasse in ein kleines Tier von der Größe eines Kaninchens verwandelt. Ein kurzer Seitenblick zu Trass verriet mir, dass er den Berichten aus dem Hangar nicht glaubte.

"Du kannst gehen."

Er nickte schnell und verließ die Zentrale beinahe stolpernd. Ich sah derweil die beiden kegelförmigen zweieinhalb Meter hohen Kampfroboter an.

"Solange sie an Bord sind werdet ihr sie begleiten." "Ja, Kommandant," antworteten die beiden Roboter.

Tenchi sah mich an.

"Ist das nötig?"

Ich nickte.

"Ich will kein Risiko eingehen. Aki?"

Meine Tochter kam zu uns.

"Was ist, Dad?" "Scanne unsere Gäste bitte nach SHF-Strahlung."

Sie nickte und ihr Blick wurde wieder für kurze Zeit glasig. Dann nickte sie.

"Nichts. Die Kleine mit den blauen Haaren hat aber eine UHF-Restsignatur, die ich nicht einordnen kann."

Ich lächelte.

"Danke, Aki. Ist schon okay."

Ich sah jetzt Tenchi an und klopfte ihm auf die Schulter.

"Ewig nicht mehr gesehen, Cousin. Wie geht es Großvater."

Tenchi lächelte jetzt seinerseits und wollte etwas sagen aber er wurde von einer Stimme unterbrochen.

"Ich störe zwar nur ungern Familienzusammenführungen, aber ich denke du schuldest mir eine Erklärung, Ranma."

Ich löste die Umarmung und deutete auf den Sprecher.

"Darf ich vorstellen, der derzeitige Regierungschef Perry Rhodan und der Minister für Ligaverteidigung, Reginald Bull."

Ich sah die Gruppe um Tenchi an. Sie sahen die beiden Unsterblichen an und Tenchi stellte seine Begleiter vor.

"Ich schätze wir gehen besser in einen der Besprechungsräume," sagte ich, als die Vorstellung und Begrüßung geendet hatte.

Gesagt, getan. Wir gingen in einen der Besprechungsräume, die neben der Zentrale lagen und setzten uns. Tenchi sah mich an.

"Wie ist das überhaupt möglich dass du noch lebst?" fragte er.

Ich erzählte ihm meine Geschichte. Ich begann bei meiner Quasi-Entführung durch Pluto und endete am heutigen Tag. Nur die Sache mit meinem kleinen Geheimnis ließ ich aus. Er und seine Begleiter nickten anerkennend.

"Beeindruckend, dieses Schiff," sagte Washuu und ich konnte in ihrem Gesicht ablesen, dass sie zu gerne die Baupläne haben wollte.

"Mach dir keine Mühe, Washuu. Du kannst dich nicht in den Computer des Schiffes hacken." "Wer hat gesagt, dass ich es vorhatte," fragte sie unschuldig.

Ich sah sie einfach nur an. Dann sah ich Tenchi an.

"Ich nehme an, die Situation in unserem Heimtatuniversum ist schlecht."

Er nickte bedrückt.

"Ja. Kurz nachdem Serenity die Macht ergriffen hatte, hat sie sich in der Galaxie breit gemacht. Jurai und das Imperium der Oni kamen zuerst. Sie sind komplett unter der Kontrolle von Kristall Tokio. Dann kamen die Mitglieder der GP. Heute sind die Kugelsternhaufen im Halo die einzigen Gebiete in der Serenity keine Macht hat, noch nicht. 47 Tucani ist zur Zeit das Zentrum des Widerstandes. Serenity hat schon mehrfach versucht uns anzugreifen, aber Washuu hat mehr durch Zufall ein Gerät entwickelt, dass jetzt den ganzen Kugelsternhaufen vor der Anwendung von Magie schützt. Und ohne Magie sind die Schiffe des Solaren Imperiums fast schutzlos." "Solares Imperium?"

Tenchi nickte.

"Ja. Das Sonnensystem ist das Hauptsystem mit Kristall Tokio als Hauptstadt."

Ich nickte.

"Ich schätze," sagte ich," das Merkur durch Zufall an eine Möglichkeit gekommen ist, in ein paralleles Universum zu kommen?"

Tenchi nickte.

"Und sie haben sich dieses Universum ausgesucht, weil sie unsere Technologie wollen, um den Widerstand zu überrennen."

Er nickte wieder. Ich lehnte mich zurück. Im meinem Kopf begann sich ein Plan zusammenzusetzen. Erstens um die LFT zu schützen und zweitens um ein wenig Vergeltung zu erhalten.

"Was hindert sie daran ganze Flotten hier herzuschicken," fragte Bully. "Die Art des Portals," sagte Washuu," Sie brauchen fast 2 Monate um ein Portal aufzubauen und dann können sie nur höchstens zehn Schiffe hindurchschicken." "Warum zwei Monate?" "Weil nur etwa drei Magier das geeignete Ritual kennen und die gigantischen Energiemengen überleben, die während dieser zwei Monate durch sie fließen."

Inzwischen hatte mein Plan konkrete Formen angenommen.

"Ich habe eine Idee," sagte ich," aber es ist riskant." "Was für eine Idee," fragte Rhodan, mit klar erkennbarer Sorge im Gesicht. "Wie wir sie daran hindern noch mal zu kommen und gleichzeitig dem Widerstand helfen." "Wie?" fragte Ayeka.

Ich konnte ahnen, dass sie wieder nach hause wollte.

"Wir öffnen ein Portal und schicken eine Task Force hindurch, um zu helfen." "Ihr wollt ein Portal öffnen?" fragte Washuu verwundert," Wie? Ihr habt doch überhaupt keine Magier." "Aber ich wette, Aki kann ein stabiles Portal mit dem Paragenerator viel schneller öffnen."

Bully horchte auf.

"An was hast du gedacht."

Ich lächelte.

"Nur eine kleine Task Force. Natürlich die CLANCY, dann die MICHAEL CRICHTON, die STEPHEN BAXTER, die ISAAC ASSIMOV, die ARTHUR C. CLARKE und die STEPHEN KING. Also alle Schiffe der Guardian-Klasse. Dazu fünf Entdecker mit MX-Ausrüstung, also jeweils einem Hawking-Projektor und einem KN-Intervallgeschütz. Die 'Shadow Force', den Matrix-Tender BUCKMINSTER FULLER und das Lazarettschiff ALBERT SCHWEIZER." "'Shadow Force'?" fragte Bully.

Ich rollte mit den Augen.

"Spiel nicht den Blöden, Bully. Ich meine die fünf neuen Tsunami- Schlachtschiffe." "Woher weist du," fragte Rhodan mit hochgezogener Augenbraue. "Einer der Entwicklungsingenieure war ein Kommilitone von mir."

Die Schlachtschiffen der Shadow-Klasse. Richtig fiese Einheiten. Sie basieren auf den Schiffen der CORDOBA-Klasse und besitzen Tsunami- Fähigkeit, das heißt sie sind ein der Lage ihr eigenes ATG-Feld aufzubauen und sich sozusagen in der Zukunft zu verstecken.

Kugelraumer von 900 Meter Durchmesser mit einem Äquatorialringwulst in dem sich alle Triebwerke befinden. 4 Tombstone-Metagravtriebwerke für den Sub- Licht- und ÜL-Antrieb, 12 Protonenstrahltriebwerke und ein Nottransitionstriebwerk. 950 km/sec² Beschleunigung, 90 Mio.. c über fünf Stunden und 83 Mio.. c Dauerfluggeschwindigkeit.

Zweifach Paradim-Panzer, 6fach gestaffelte Paratron- und HÜ-Schilde, Virtual Imager und Standartschilde und -antiortungsysteme. Ein schweres und drei mittelschwere KN-Intervallgeschütze im Nordpolbereich, zwölf 3000 GT Transformgeschütze und 20 schwere und 30 mittelschwere MHV-Geschütze.

Als Energieversorgung ein Hypertropzapfer mit drei Gravitravringspeicher und zehn NUGas-Großkraftwerke mit je 150.000 Terrawatt Leistung. Als Beiboote dienen zehn Korvetten und 25 Space Jets mit ATG-Ausrüstung.

Bully und Rhodan nickten.

"Sonst noch etwas?" "Ja, Trim Marat, Startak Schroeder, Gucky, Benjameen da Jancinta und seine Frau Tess."

Wieder nickten die beiden.

"Okay," sagte ich," aber für den Fall, dass wie länger als zwei Monate brauchen, sollte einige Schiffe mit Para-Generatoren ausgerüstet werden und einsatzbereit sein." "Aber es ist riskant." "Das war der Einsatz in Tradom auch."

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Zwei Tage später war es soweit. Um nicht unbedingt in den Armen einer Flotte von Serenity aufzutauchen, hatten wir uns einen Randsektor von 47 Tucani für den Übergang ausgesucht. Und wenn alles klappte, hatten meine Kontakte die Informationen über den Einsatz verteilt.

"Ich bin bereit, das Portal aufzubauen," sagte Aki. "Okay," sagte ich," Auf mein Kommando. Drei..." "Mehrere Schiffe materialisieren," meldete Mai-Lin," Zehn Schiffe der GWALON-Klasse. Und sechs Schiffe der USO. Die TARJAN und fünf Schiffe der TS-CORDOBA-II-Klasse."

Ich lächelte, es hatte geklappt. Meine Kontakte hatten richtig gearbeitet. Aber dass Bostich gleich zehn Kelch-Raumer schickt überraschte mich do etwas. Ebenso wie die fünf Tsunamis der TS-CORDOBA-II-Klasse, die von der USO selbst entwickelt wurden.

Bei diesem Einsatz brauchte ich jede Hilfe die ich kriegen kann. Und die Kelch-Raumer und die Schiffe der USO sind so ziemlich die besten Schiffe, die es in der Galaxie neben der Guardian-Klasse gibt.

Vor allem die TS-CORDOBA-II-Klasse der USO. Nachbauten der ursprünglichen TS-CORDOBA. Nur leistungsfähiger.

Schlachtkreuzer von 500 Metern Durchmesser, mit einer Besatzung von 150 Personen und Tsunamifähigkeit.

Einfacher Paradim-Panzer, fünffach gestaffelte Paratron- und HÜ-Schilde, maximal 100 Parabol-Fangfelder, zwei mittelschwere KN-Intervallgeschütze, acht 4000 GT Transformgeschütze, 15 schwere MHV-Geschütze, vier Metagravtriebwerke mit 90 Mio.. c über eine Stunde und 84 Mio.. c Dauerfluggeschwindigkeit, Sceer-Unterlichttriebwerke mit 950 km/sec², zehn Protonenstrahltriebwerke, ein Nottransitionstriebwerk, einen Hypertropzapfer mit drei Gravitravringspeichern, acht NUGas-Großkraftwerke mit je 150.000 Terrawatt Leistung, 5 Korvetten und 10 Space Jets.

Vor mir baute sich ein Holo auf, dass die Mascantin Ascari da Vivo zeigte. Wie immer gab sie sich ziemlich kalt. Ich lächelte.

"Mascantin da Vivo, nett dich nach Tradom mal wieder zu sehen."

Ihre Augen verengten sich.

"Saotome," sagte sie kalt," Ich übernehme das Kommando über diesen Einsatz." Ich hob eine Augenbraue und drückte eine Taste an meinem Kommandosessel, während ich die Transformation triggerte. Auf der anderen Seite gab es eine kleine Unterbrechung im Empfang, den ich brauchte, um mich zu verändern, und der zeigte, dass jemand anders sich in die Leitung hängte. Als das Bild für die Mascantin wieder klar wurde, sah sie mein weibliches Alter-Ego in einer alten arkonidischen Raumrüstung. Ich trug sie immer, wenn ich Ranko Navido war und sie verschwand in einer Hyperraufalte, die ich als Dagor- Großmeister, beziehungsweise Großmeisterin aufbauen konnte, wenn ich nicht Ranko war.

Ich stand auf in der Hintergrund auf dem Holo verschwand. Die Augen von da Vivo wurden so groß wie Untertassen, fliegende Untertassen. Ich lächelte.

"Erhabene Navido," sagte sie leise. "Ganz Recht, Mascantin. Ich bin an Bord der TOM CLANCY und ich werde diesen Einsatz mitmachen. Kommandant Saotome behält das Kommando. Und wenn du auch nur einmal einen Alleingang wie in Tradom machst, werde ich mich mit dem Zhdopandi über dich unterhalten. Und dann wird dir Celkar vorkommen wie das Paradies."

Ich drückte die Taste ein zweites Mal und transformierte zurück. Ist definitiv nützlich, dass ich Ranko Navido bin. Inzwischen amüsierte ich mich ein wenig über das Gesicht der Mascantin. Damit hatte sie nicht gerechnet und sie war ein wenig bleich. Sie erinnerte sich wohl an das, was ich mit einem sogenannten Verehrer am Hof von Imperator, Zhdopandi, Bostich I. gemacht habe. Es war nicht schön, für ihn, als er auf den Gerichtsplaneten Celkar kam und drei Mal hingerichtet wurde. Ich hatte danach zuhause einen Monat auf dem Sofa übernachten müssen, weil Kirari sauer auf mich war, aber das war es wert.

Ich drehte den Kopf zur Seite, als würde ich auf ein anderes Holo sehen.

"Vielen Dank, Ranko," sagte ich und drehte mich wieder zu dem Holo mit da Vivo," Ich schätze die Dagor-Großmeisterin mag dich nicht besonders."

Sie schenkte mir einen Blick der mich getötet hätte, wenn ich direkt vor ihr gestanden hätte und unterbrach die Verbindung. Dann öffnete sich eine Verbindung zur TARJAN. Ich sah in das Gesicht von Rhodans Sohn, Roi Danton, wie er sich selbst wieder nannte, seit er bei der neuen USO war. Ich wusste, dass es für ihn gewissermaßen persönlich war, da er selbst mehr als zweihundert Jahre unter der Kontrolle eines anderen gestanden hatte. So weit ich wusste hatte er jetzt noch Alpträume an diese Zeit und war immer noch in Extremsituationen ein Wrack, obwohl es sich während des Seelenquell- Vorfalls gebessert hatte. Er lächelte mich an.

"Ranma, lange nicht mehr gesehen." "Dito, Roi. Ich schätze Monkey hat von der Sache Wind bekommen? Und als ehemaliger Betroffener willst du helfen."

Er nickte.

"Du hast es erraten." "Willkommen an Bord."

Damit beendete ich die Verbindung und drehte mich zu Mai-Lin um.

"Sende die Daten des Kurses, den wir nach dem Übergang fliegen an alle neuen Schiffe."

Sie nickte und machte einige Eingaben in ihre Konsole.

"Aki, öffne das Portal."

Sie nickte und gab das Signal an den Paragenerator, das Portal zu öffnen. Sie hatte die richtigen Frequenzgänge, die für das Portal nötig waren relativ schnell aus dem Sensor-Log trennen können und einen Frequenzgang im UHF-Bereich gefunden um ein Portal zu öffnen. Ein dicker blauer Energiestrahl schoss in den Raum und in hundert Kilometer Entfernung öffnete sich ein blauer Riss, der einem Hyperraumaufriss ähnelte. In dem Riss war nur ein blaues Feld zu erkennen. Dann verschwand der Strahl und das Portal blieb stabil. Die CLANCY näherte sich als erstes dem Portal und verschwand darin.

Auf der anderen Seite schob sich das Schiff in den freien Raum und stoppte hundert Kilometer vom Portal entfernt. In der nächsten Minute durchflogen auch die restlichen zweiunddreißig Schiffe auf dem Portal, das hinter dem letzten Schiff, dem achthundert Meter durchmessenden Lazarett-Raumer ALBERT SCHWEIZER, von der CLANCY geschlossen wurde.

Ich hatte eigentlich gehofft, dass alles glatt gehen würde, aber kurz nachdem das Portal geschlossen war, tauchte eine kleine Gruppe von zehn Schiffen auf die sofort den Äther verpesteten.

"Im Namen ihrer Majestät Königin Serenity fordern wir sie auf, ihre Schiffe zu übergeben, ansonsten werden wir sie unter Feuer nehmen."

Ich schüttelte den Kopf.

"An alle Schiffe, Feuer nach eigenem Ermessen."

Damit begann das erste Gefecht zwischen den Schiffen der LFT, USO und Kristallimperiums gegen die Schiffe des Solaren Imperiums von Serenity.

Die Schilde unserer Gegner waren überraschenderweise fast so stark wie unsere Paradim-Panzer, waren aber im SHF-Bereich angesiedelt. Aber die schweren KNK-Geschütze und die KN-Intervallgeschütze knackten die Schilde ziemlich schnell. Das Blöde war nur, dass sie einen Funkspruch absetzen konnten, der unsere Ankunft bekannt machte.

Ende Bericht Ranma Saotome

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Sailor Pluto stand, wie so oft am Time Gate und überwachte die Zukunft. Aber mit einem Mal brach die bisher lineare Zukunft in Milliarden verschiedene mögliche Zeitlinien auseinander. Das führte natürlich dazu, dass sie die Quelle suchte, um sie zu beseitigen.

Sie fand die Quelle. Dreiunddreißig Raumschiffe, die sie nicht kannte. Sie mussten der Grund sein. Sie versuchte mehr Informationen zu bekommen, aber irgendetwas hielt sie davon ab. Irgendetwas blockte ihren Zugang zum Time Gate. Sie konnte nur sehen, wie die Schiffe eine Patrouille aus dem Weltraum blies und nur eine Wolke sich langsam ausdehnenden Gases hinterlies. Dann verschwanden die Schiffe. Sie versuchte, sie zu verfolgen, aber wieder wurde sie abgeblockt. Es war, als würde sie irgendjemand daran hindern.

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Irgendwo im Hyperraum saß ein Mensch vor einem Bildschirm und beobachtete die Geschehnisse. Hinter ihm materialisierte mit einem Mal eine silbrige Kugel.

"Ich hoffe dein Plan klappt," sagte die Kugel. "Ich auch, ES. Ich auch."