Disclaimer Zauber des Autors (Teddy Radiator): Keiner der Charaktere gehört mir. Sie gehören JKRowling, die meinen gesamten Grund, die Harry Potter Bücher zu lesen, auf dem Boden der Heulenden Hütte hat verbluten lassen. Ich erschaffe eine bessere Welt.

Notizen des Autors (Teddy Radiator): Diese Geschichte ist ein Geburtstagsgeschenk für die großartige Sempraseverus, deren Kunst jede Fanfiction, die ich jemals geschrieben habe, inspiriert hat. Wenn ihr ihre Kunst kennt, werdet ihr es vollkommen verstehen. Wenn ihr ihre Kunst nicht kennt, dann geht jetzt nach DeviantArt und schaut ihre beeindruckende Arbeit an, bevor ihr diese Geschichte beginnt.

Eine große Umarmung und Küsse und eine große Flasche Gewürtztraminer an meinen Beta, stgulik, der schneller als Lichtgeschwindigkeit und brillant darin ist, die Story auf Hochglanz zu polieren. Ich danke dir so sehr.

The Sensual World handelt von einer Dominant/untertänigen Beziehung. Sie ist nicht gedacht als eine Anleitung für diesen Lebensstil. Es ist eine Arbeit der Fiktion und nur zu Unterhaltungszwecken gedacht.


And at first with the charm around him, mmh, yes, he loosened it so if it slipped between my breasts,
He'd rescue it, mmh, yes…
And his spark took life in my hand and, mmh, yes, I said, mmh, yes, but not yet, mmh, yes, mmh, yes…


Diese Nacht war ein Wendepunkt für Severus gewesen; es war für mich nicht überraschend, dass kurz danach seine Magie begann, zurück zu kommen. Ich schaffte es, seinen Zauberstab von Kingsley Shacklebolt zurück zu bekommen und präsentierte Severus diesen eines Nachmittags. Er war natürlich glücklich, aber es machte ihn nicht so überglücklich, wie ich es gedacht hatte. Er steckte ihn lediglich fort. „Ich bin ohne meine Magie glücklich gewesen", erklärte er mit einem Schulterzucken. „Es ist natürlich wunderbar, ihn zurück zu haben; aber ich bin es jetzt gewohnt, ohne ihn zu existieren." Er lächelte mich ruhig an. „Ich habe alles, was ich brauche."

Das Einzige was er über die Rückkehr seiner Magie wirklich genoss, war seine Fähigkeit das Haus schneller zu säubern. Für einen Mann der darin aufgegangen war, Nachsitzen zu geben, welches beinhaltet hatte die widerlichste Scheiße von Kesseln ohne Magie zu schrubben, liebte er es, das Geschirr nichtmehr per Hand spülen zu müssen.

Mit seiner extra Freizeit begann er mehr Tränke zu brauen. Eines Abends präsentierte er mir eine kleine Flasche und sah sehr zufrieden mit sich selbst aus. „Diesmal,", sagte er, „habe ich ein Geschenk für dich, meine Geliebte."

„Für mich?", sagte ich verzückt. Während ich ihm mindestens einmal in der Woche ein Geschenk gab (normalerweise in der Form eines neuen Buches oder neuen Spielzeugs oder Disziplinierungsgegenstands), war er niemand, der spontan Geschenke ausgab. Er ging immernoch nur in die Öffentlichkeit, wenn er bei mir war. Selbst jetzt, als er die Freiheit hatte, überall in der Welt zu wandeln, zog er die Einsamkeit unseres Hauses vor. Er war eine stille, ruhige Seele, die in Meditation und Lesen aufging.

Ich hielt die Phiole ins Licht. Die Flüssigkeit darin war tiefrot und als ich die Flasche neigte konnte ich sehen, dass sie dickflüssig war. „Was ist das, lieber Junge?"

Selbstzufrieden zog er den Korken aus der Phiole und hielt sie unter meine Nase. Ich schnupperte. Es roch nach ihm: Patschuli, Sandelholz und ein unterliegender, würziger Geruch. Ich blickte verwirrt zu ihm auf. „Amortentia?"

Er neigte die Phiole und goss einen kleinen Tropfen auf seinen Finger. „Um ehrlich zu sein, ist es ein Gleitmittel zur örtlichen Anwendung." Er berührte meine Robe. „Darf ich?" Ich nickte und hob meine Robe. Mit einem Lächeln auf seinen wunderschön geformten Lippen schob er den Finger zwischen meine Schenkel und unter mein Höschen. Er umrundete meine Klitoris ein, zwei, dreimal und zog den Finger zu meiner Enttäuschung wieder zurück.

Für ein paar Sekunden wartete ich. Er stellte die Phiole hin und beobachtete mein Gesicht sorgsam; ein geheimes Lächeln spielte auf seinen Lippen. Seidig sagte er gedehnt: „Und… ungefähr… jetzt."

Plötzlich fühlte ich, wie meine Klitoris anschwoll. Es fühlte sich ehrlich an, als wären seine Finger wieder dort; neckend und zupfend. Ich stand von der Hüfte abwärts in Flammen und es fühlte sich unglaublich an. Die Lust und Hitze, die in meinem Schoß blühten, ließen mich meine Zehen einrollen und rissen ein Stöhnen aus meiner Kehle.

Meine Knie gaben nach und Severus fing mich mit Leichtigkeit. Er lachte und war zufrieden wie Kürbissaft angesichts meiner Reaktion. Ich krabbelte über ihn und verlangte, dass er beendet, was er gestartet hatte - was er nur zu gerne tat. Ich riss mir buchstäblich das Höschen vom Leib, um ihn in mich zu bekommen. Ich hatte nie soetwas erlebt und mit jemandem wie Severus sagte das wirklich etwas. Er war beglückt; ich hatte ihn nie so zufrieden mit einer Kreation gesehen - und er hatte einige originelle Formulare entwickelt, auf die er stolz sein konnte.

Als mein Kopf frei wurde von dem post-koitalen Nebel, den der Trank verursacht hatte, verlangte ich zu wissen, was vor sich ging. Ziemlich selbstzufrieden erklärte er: „Es ist ein Trank, der die körperliche Lust zwischen Liebhabern erhöht; je nach dem, welche Zutat zuletzt hinzugefügt worden ist. In diesem Fall,", lächelte er, „ein Tropfen Samenflüssigkeit. Von mir."

Angesichts meines verwirrten Gesichtsausdrucks fügte er hinzu: „Es kann als ein Massageöl, Gleitmittel oder wie in diesem Fall als Stimulationsmittel für die Genitalien benutzt werden. Aber ich habe es so entwickelt, dass es nur bei denjenigen funktioniert, die sowohl eine emotionale, als auch eine körperliche Verbindung haben. Wenn Samenflüssigkeit hinzugegeben wird, wird es nur den Partner des Zauberers beeinflussen. Wenn die letzte Zutat ein Tropfen Vaginalflüssigkeit ist wird es den selben Effekt auf ihren Liebhaber haben, wie der männliche Gegensatz auf den Weiblichen."

„Also bleibt es in Stasis, bis die letztendliche Körperflüssigkeit hinzugegeben wird?" Er nickte. Ich war fassungslos. Der Keim einer Idee entstand in meinem Kopf. „Wie lang ist die Haltbarkeit des Jungfrauenformulars?"

Er legte seinen Kopf zur Seite und lächelte. „Jungfrauenformular? Ich mag das." Er dachte darüber nach. „Mit diesen Zutaten denke ich, dass es zwischen achtzehn Monaten und zwei Jahren haltbar sein dürfte." Er blickte mich sorgsam an. „An was denkst du? Ich kann sehen, wie die Zahnräder sich in Ihrem Kopf drehen, Miss Granger", sagte er in einer gruseligen Imitation des Professor Snapes meiner Schultage.

Ich lächelte. „Ich hatte nur gedacht, dass das einen unglaublichen Marktwert hat. Kann man es leicht herstellen?"

„Geht so. Ich dachte auch darüber nach, es zu verkaufen. Aber das Jungfrauenformular muss getestet werden, um sicher zu gehen, dass es die gleiche Wirkung bei anderen Pärchen hat."

„Also würde niemand auf die gleiche Art reagieren wie ich auf den Inhalt dieser speziellen Flasche reagiert habe."

Er schüttelte seinen Kopf. „Nein. Es ist allein auf dich ‚kodiert'. Jeder andere, ob weiblich oder männlich, würde es jetzt nutzlos finden. Für alle anderen außer dir wird es nicht wirklich angenehm riechen, schmecken oder sich anfühlen."

Ich war fasziniert. „Also wie schmeckt es?" Glaubt mir, nachdem ich endlich meine Höschen zerfetzt hatte, war ich auf Nummer sicher gegangen, dass er genau wusste wie es schmeckte, bevor er mich in die Matratze getrieben hatte.

Er grinste und nahm mich in seine Arme. Er rieb seine Nase an der Meinigen. „Es schmeckt wie meine Herrin und das ist der leckerste Nektar der Erde."

„Gute Antwort." Er küsste mich sanft. Ich konnte fühlen, wie er gegen meinen Bauch hart wurde. Ich begann mich zu fragen, wie Essenz von Hermine schmecken würde, wenn es über diesen atemberaubenden Schwanz von ihm geschmiert wäre.

Dies gab mir eine weitere Idee. „Hast du ein weiteres Jungfrauenformular? Ich will, dass Ginny und Harry es ausprobieren!"

Ein paar Momente später beobachtete er in stillem Amüsement, wie ich die zwei Flaschen nahm, die er für Harry und Ginny vorbereitet hatte, eine Robe überwarf und fast zum Kamin rannte. Ich erklärte dem verblüfften Pärchen hastig wie es funktionierte. Sie nahmen die Phiolen entgegen und versprachen, mich die Resultate wissen zu lassen.

Ich kehrte zum Haus zurück. „Ginny und Harry können es kaum erwarten, es auszuprobieren und – oh, Severus, ich hatte gerade noch eine Idee – vielleicht könnte George eine Erwachsenenkollektion zu Weasleys Zauberer –" Der Raum war leer. Severus war nirgends zu sehen.

Ich lief hinunter ins Labor, da ich dachte, dass er dort braute. Er war weder dort, noch war er in der Küche oder im Vorzimmer. Ich lief die Stufen hoch, während ich nach ihm rief. Es gab keine Antwort.

Ich betrat unser Schlafzimmer und hatte eine köstliche Sicht vor mir. Mein Submissive war in unserem Bett; magisch gefesselt und mit einem Seidenschal über den Augen. Seine Arme waren über das eiserne Kopfstück des Bettes gestreckt, was ihm den Anschein eines gekreuzigten Engels gab. Er war herrlich nackt, exquisit hart und atmete tief und ruhig. Er war vollkommen entspannt und erregt und ich konnte die Nachwirkungen seiner kleinen Kreation wieder an meiner Klit zwicken spüren.

Eine kleine Phiole stand neben dem Bett, zusammen mit zwei weiteren Gegenständen: Dem ‚Doppelphallus' und Ginnys Paddel. Kerzen schwebten über unseren Köpfen.

Der Raum schrie Sex.

„Du hast mich rufen gehört, hast dich aber geweigert zu antworten, mein ungehorsamer Submissive." Ich zog meine Robe aus und streifte mir den Dildo über. Ich ließ ihn in Länge und Dicke schrumpfen, sodass er aussah wie eine dünnere, kürzere Version von Severus' Schwanz. „Ich denke du sehnst dich nach ein wenig Disziplin. So ein böser, hübscher, kleiner Junge."

„Es tut mir leid, Herrin", schnurrte er und hörte sich definitiv nicht danach an. „Ich war sehr… frech gewesen." Verdammte Hölle, er konnte das Wort frech sich so dreckig anhören lassen.

Ich nahm die Phiole hoch. Sie hatte eine helle, pinke Farbe und die Instruktionen auf dem Schildchen, die sorgfältig mit seiner bekannten Handschrift geschrieben worden waren, teilten mir mit, was ich zu tun hatte. Ich nahm die kleine Pipette, die an der Phiole befestigt war, extrahierte einen Tropfen meiner eigenen Flüssigkeit und drückte ihn in die Phiole. Die Farbe der Flüssigkeit wurde augenblicklich dunkel; fast blutrot.

„Jaaaa", zischte ich. „Sehr böser, böser Junge." Ich rieb ein paar Tropfen auf den Dildo und er stöhnte, als sein eigenes Glied es spürte.

„Was soll ich nur mit meinem ungezogenen, kleinen Submissive machen?", murmelte ich, abwesend den Phallus streichelnd, womit ihn zum Wimmern und sich Winden brachte. „Soll ich deinen hübschen, kleinen Hintern paddeln?"

Er stöhnte und drehte seinen Kopf, lehnte ihn gegen das Kopfteil des Bettes und belohnte mich mit einem wundervollen Blick auf seinen kantigen Unterkiefer. Er wand sich. „Was auch immer meine Herrin will, will ich geben."

Voll mit der Macht, die er mir gerade erlaubt hatte, lächelnd, nahm ich das Paddel und schob seine Knie hoch zu seiner Brust bis er fast zu einem Ball zusammengerollt war. Ich schlug seinen köstlich gerundeten Hintern bis er heiß und rot war und er keuchte und stöhnte.

„Was für ein schönes Bild!", hauchte ich. „Du hast den köstlichsten, kleinen Arsch, Severus. Besonders wenn deine Hoden zwischen deinen Beinen hervor lugen."

Ich rieb einen einzigen Tropfen des Trankes in die empfindliche Haut um sein kleines, zusammengezogenes Loch und er wimmerte. Bald flehte er darum, bettelte mich förmlich an, ihn zu ficken und lachte über seine eigene, unkontrollierbare Lust.

„Tu es bitte! Fick mich, Herrin!", stöhnte er. „Merlin, ich hätte nie gedacht, dass diese Worte von meinen Lippen kommen würden, aber bitte, bitte, fick meinen Arsch!"

Ich dachte mir das Gleiche. „Du magst es wirklich zu betteln, oder, meine Schönheit?", sagte ich und drückte seine Schenkel auseinander und positionierte mich zwischen seinen Beinen. Ich kurvte seine Hüften nach vorne, bis sein Hintern auf meinen Schenkeln lag.

Ich schob den Dildo in sein kleines, jungfräuliches Loch, während er keuchte und sich selbst dazu zwang, sich zu entspannen und mir zu unterwerfen. Ich war langsam und sanft mit ihm und suchte sorgfältig, nach irgendwelchen Anzeichen des Unwillens. Als ich bis zur Wurzel in ihm war, nahm ich seinen Schwanz in die Hand und begann sanft, mich in ihm vor und zurück zu bewegen. Ich rieb seinen richtigen Schwanz im selben Rhythmus und verdoppelte so das Gefühl. Wir fanden schnell einen Rhythmus und sein Gesicht entspannte sich und wurde ausdruckslos mit fast tranceartiger Verzückung.

Severus dabei zu beobachten wie ich ihn befriedigte, war fast so erotisch wie ihn tatsächlich in mir zu haben. Ich liebte es, ihn in diesen Bewusstseinszustand zu schicken; zu sehen, wie er in diesen Ort namens Subspace glitt. Es hatte fast nichts mit mir zu tun und doch war ich vollkommen dafür verantwortlich. Es würde nicht passieren, wenn ich nicht wäre.

Ich hakte meine Ellenbogen unter seinen Knien ein und murmelte einen Zauber, um mir zu erlauben, sein Gewicht zu heben. Ich hob seine Hüften höher und baute eine größere Stimulation auf seine Prostata auf. Er erschauerte und schrie auf, als ich den Dildo immer wieder in seinen cremigen Arsch trieb.

Gerade als er auf der Schwelle zum Orgasmus stand, zog ich den Dildo zurück und löste das Geschirr; ich ließ ihn sich windend und stöhnend auf dem Bett zurück. Die Muskeln seiner Arme spannten sich gegen die Fesseln an. Er erzitterte und wimmerte, während ich darauf wartete, dass er sich beruhigte, dann lehnte ich mich über ihn und flüsterte: „Du warst ein sehr guter Junge, mir zu erlauben, dich in den Arsch zu ficken."

Er wimmerte seinen Dank; er war immernoch wahnsinnig vor Lust. Ich küsste seine Lippen weich. „Ich werde dir eine besondere Belohnung für deine perfekte Unterwerfung geben, mein Süßes. Ich werde jetzt deinen Schwanz saugen."

„Danke", keuchte er, seine Hüften in Erwartung hebend. Er war wirklich das sexieste Biest der Erde.

Ich kniete mich nieder und küsste hingebungsvoll die Spitze seines Schwanzes und er zischte. Ich gurrte: „Komm wann immer du willst, mein hübscher, kleiner Junge. Ich will fühlen, wie es mich hinten in der Kehle trifft, mein kleiner Schatz. Komm in meinen Mund."

Ich nahm ihn vollkommen auf - so weit ich konnte – und rieb ihn, während ich hart an seinem unglaublichen, festen Glied saugte. Der Schrei totaler Ekstase, den dies von Severus' Kehle riss, ließ mich wie die begehrteste Frau der Welt fühlen. Sekunden später gehorchte er meinem Befehl mit perfekter Unterwerfung und ich beobachtete, wie sich sein Gesicht in eine Maske schmerzhafter Verzückung verzog, die mich wie eine Göttin fühlen ließ dafür, dass ich es dort hingezaubert hatte.

Ich löste seine Fesseln magisch und zog ihm das Tuch von den Augen und sagte ihm, wie zufrieden ich mit ihm war. Er glitt im Bett hinunter, zog mich zu sich und bedeckte mich mit Küssen. Schließlich kollabierte er - keuchend, erschöpft.

Ein post-koitaler Severus Snape ist der wunderschönste Mann der Welt. Lange, seidige Wimpern lagen gegen seine Wangen wie Pinsel; seine vollen, sinnlichen Lippen waren geteilt und geschwollen von seinen Bissen und sein Körper, errötet von seinen Anstrengungen und Endorphinen, glühte im Kerzenlicht. Ich setzte mich in Schweiß gebadet zurück, leckte meine Lippen und streckte meine Beine.

Er setzte sich im Bett auf und ragte über mir. Er knurrte: „Ich bin dran." Sein Körper tanzte über mir. Und irgendwann in der Nacht stimmte ich zu, seine Frau zu werden.


„Wir werden es Exotisches Paradies [1] nennen!", sagte George Weasley mir und Severus begeistert. „Ich kann Ihnen garantieren, Sir, ich bin darauf vorbereitet heute einen drei-Jahres-Vertrag zu unterschreiben für so viele Einheiten, wie Sie machen können und später, wenn sie mir das Patent verkaufen wollen, werde ich Sie mit Geld nur überhäufen!"

Wir saßen im Zwielicht am Fuchsbau unter einer magischen Marquise; erleuchtet vom Licht hunderter und tausender von Feen. Die Hochzeit von Harry Potter und Ginny Weasley war das Event des Jahrhunderts und doch hatten die beiden entschieden, es so klein zu halten wie möglich. Daher saßen Severus und ich am Kopf des Tisches mit der Familie, während das glückliche Pärchen tanzte und sich mit den Gästen und Würdenträgern abgab, die wenig mit uns zu tun hatten. Die Hochzeit war fast nur eine Ausrede gewesen – die Zaubererwelt brauchte dies fast so sehr wie die Weasleys selbst. Einen Grund, um ihr Glück zu feiern.

Severus und ich waren das Thema vieler Spekulationen. Mehr als einmal erwischte ich Leute dabei, wie sie flüsterten und in unsere Richtung gestikulierten. Wir beide fühlten uns deshalb etwas unwohl, aber wir lächelten für Harry und Ginny und nippten am Champagner und benutzten die Hochzeit als eine Tarnung für ein Geschäftstreffen mit George, welcher durch Ginny von Severus' speziellem Trank gehört hatte und um Flaschen gebeten hatte, die er versuchsweise bei Weasleys Zauberhaften Zauberscherzen anbieten wollte.

Wir hatten ihm ursprünglich zweihundert Flaschen gegeben. Er kam nach zwei Tagen zurück mit der Bitte um weitere Fünftausend. Die Pärchen kämpften scheinbar fast darum. Er hatte bereits eine Bestellung für weitere Zweitausend. Die Menschen kauften nicht eine Phiole davon; sie kauften gleich Zwanzig. Wie wussten es nicht zu der Zeit, aber wir waren dazu bestimmt gewesen, eine große Rolle im Babyboom der Nachkriegszeit zu spielen.

Severus testete bereits andere Variationen des Formulars. Zunächst gab es die unausweichlichen Gerüchte über involvierte Dunkle Magie, bis die Zutatenliste herausgegeben worden ist. Der Zaubertrank bestand aus einfachen Zutaten, die jeder kompetente Braumeister zusammenstellen konnte – wenn er nur die richtige Kombination wusste.

Das Schöne daran war, das es nur bei Pärchen funktionierte, die eine emotionale, liebende Beziehung hatten. Zauberer die dachten, sie könnten es als eine ‚magische Date-Vergewaltigung' benutzen, merkten bald, dass die Hexe nicht nur nicht interessiert war, sondern der Zauberer oft auch mit temporärer Impotenz geschlagen war. Es war zum totlachen für George, der fröhlich sehr explizite Warnungen auf jede Flasche klebte mit der Begründung, dass die meisten Wichser, die versuchen würden den Zaubertrank zu missbrauchen, die Warnung generell sowieso ignorieren würden.

„Ich kann Ihnen jetzt schon sagen, dass sie sehr reich und ich sogar noch reicher werden werde", sagte George mit dem jungenhaften Gelächter, das mich so freute. Es gab viele Opfer in unserem Krieg, aber wenige waren herzzerreißender als George Weasley. Als sein Zwilling Fred im Krieg bei Hogwarts getötet worden war, hatte er den Großteil eines Jahres gebraucht, um sich wieder genügend zu erholen, um nach Vorne zu gehen; und wenigstens nochmals genauso lang, um wieder zu dem geliebten Geschäft zurückzukehren, welches er und Fred zusammen gebaut hatten.

Jetzt blühte das Geschäft und George vergrößerte mit erneutem Enthusiasmus das, was er ‚Durchtriebene Zauberscherze' nannte. Eine neue Zweigstelle für Produkte, die man per Eule bestellen konnte und die auf erwachsene Hexen und Zauberer abgezielt war. Die Zweigstelle bestand aus Spielzeugen, Zaubertränken, Literatur und Fantasiedenkarien und erwies sich schon jetzt als sehr beliebt. Severus' Zaubertrank reihte sich dort gut ein.

Während wir über den Vertrag sahen, zwinkerte George mir zu. „Nehmt euch all die Zeit, die ihr braucht, Leute. Ich habe Bestellungen, die darauf warten ausgefüllt zu werden, also würde ich gerne zugreifen, solange es heiß ist; aber ich weiß, dass ihr wahrscheinlich erst einen Anwalt einschalten wollt."

Zu meiner Überraschung drehte Severus sich zu George. „Ich denke nicht, dass wir das müssen, Mr. Weasley. Ich werde den Vertrag sehr gerne jetzt unterschreiben. Mit Bedingungen."

Erfreut nickte Goerge. „Spucken Sie's aus, Sir. Ich werde mich an sie halten." Er zog eine Schreibfeder hervor und begann, den Vertrag umzuändern.

Severus nahm sich einen Moment, um seine Gedanken zu ordnen. „Erstens: Ich will keine Erwähnung meines Namens auf irgendeinem der Produkte. Dies wird nicht nur Ihre Investition schützen, sondern auch Hermines und meine."

George nickte und kritzelte sofort drauf los. „Jaaaa… richtig! Was noch?"

„Zweitens: Ich mag den Namen ‚Exotisches Paradies', aber ich denke ‚Durchtriebene Zauberscherze' ist ein bisschen zu oberflächlich. Ich will, dass die gesamte Produktion der Gegenstände für Erwachsene geändert wird zu –" Er warf mir einen Seitenblick zu. „'Die sinnliche Welt'."

George blinzelte, dann nickte er ruhig. „Klassisch, aber sexy. Ich liebe es. Gemacht. Noch etwas?"

Severus lächelte. Er schrieb eine Nummer auf ein Stück Pergament und gab es George. „Ich will, dass die Einnahmen direkt zu diesem Tresor in Gringotts überwiesen werden. Dies ist unser gemeinsamer Tresor – Hermines und meiner."

„Einverstanden. Gemeinsamer Tresor, eh?" Er zwinkerte wieder und sein ansteckender Enthusiasmus erwärmte mein Herz mehr, als ich sagen könnte. „Also, wann ist der große Tag für euch zwei?", scherzte er neckend.

Severus sagte auf seine frühere Art und Weise: „Der einundzwanzigste August."

George, der einen großen Schluck von der Hochzeitsbowle genommen hatte, begann zu husten. „Wirklich?", fragte er und wischte Bowle von seinem Kinn. „Sie und Hermine werden den Besen bespringen?"

Ich lächelte meinen süßen Submissive an. „Oh ja." Severus belohnte mich, indem er meine Hand küsste. Seine Mitternachtsaugen betrachteten mich mit warmer, reifer Lust. Unter dem Tisch legte ich meine Hand auf seinen Schritt und er öffnete gehorsam seine Schenkel, während meine Hand in seine Roben schlüpfte und seinen warmen, samtigen Schwanz liebkoste.

„Tja, dann! Gratulation, Sir!", sagte George, Severus' Hand schüttelnd mit einem breiten Grinsen auf seinem freundlichen Weasleygesicht. „Ich verspreche Ihnen die Unterstützung unserer Familie!"

Ich zog ein Gesicht. „Naja, außer deiner Mutter –"

„Überlass Mum mir, Hermine." Er warf uns ein teuflisches Grinsen zu. „Ich kann sehr überzeugend sein, wenn ich will. Mum tendiert sowieso dazu, mich zu verwöhnen, jetzt da ich der einsame Zwilling bin." Er sagte dies leichtfertig, aber Severus und ich konnten den Schmerz hinter seinem Scherzen sehen.

Leise sagte Severus: „Ihr Bruder war ein guter Mann. Wenn ich diese Tage zurücknehmen könnte, Mr. Weasley –"

„Nein, sagen Sie es nicht", sagte George, sein fröhliches Gehabe vergangen. „Alle von uns hatten schreckliche Dinge tun müssen, Sir. Sie waren unglaublich und ich werde jeden zur Rede stellen, der Ihren Namen in den Dreck ziehen will. Meine gesamte Familie fühlt das Gleiche." George stand auf und blickte auf Severus hinunter. Ich zog hastig meine Hand zurück und knöpfte still seine Roben wieder zu.

„Mr. Snape, es wäre mir eine Ehre, wenn Sie mich George nennen würden. Es wäre mir eine noch größere Ehre, wenn Sie mich ‚Freund' nennen würden."

Severus stand auf und war kurz davor, die Hand zu nehmen, die ihm dargeboten wurde. Er zögerte und etwas wie ein hinterhältiger Ausdruck legte sich auf Severus' Gesicht. „Ich bin kurz davor, einen Schock zu kassieren, oder, George?"

Für den Bruchteil einer Sekunde sah George auf den Schlips getreten aus. Seine Augen begannen zu zwinkern und er drehte seine Hand, um einen Weasley Brummer zu enthüllen. Ein Handschocker, der dem Gegenüber einen hässlichen Schlag verpasste und das Haar für eine Stunde zu Berge stehen ließ. „Ich war nie in der Lage, Sie übers Kreuz zu hauen, Sir."

In diesem Moment war Severus der alte Professor Snape. Ein finsterer Blick entstellte sein Gesicht. Dann zerbröckelte die Fassade. Severus lachte und die, die um uns standen, beobachteten mit einem Ausdruck totalen Horrors auf ihren Gesichtern, wie die fettige Fledermaus aus den Kerkern, ihren Kopf zurück warf und wirklich lachte. Götter, er war atemberaubend, wenn er lachte. Selbst jetzt tat er es nicht so oft, aber wenn er es tat… ich schwöre Blumen begannen dann zu blühen und die Temperatur erhöhte sich um mehrere Grad. Oder vielleicht war ich einfach nur verliebt.

Severus hörte langsam auf zu lachen, während er Tränen der Freude aus seinen Augen wischte. Er hielt seine Hand herrisch hin und wie er es viele Male als sein Schüler getan hatte, platzierte George den Brummer in der Hand seines ehemaligen Professors. Dann schüttelten die Beiden wirklich Hände wie Ebenbürtige.

„Ich denke das bedeutet, dass du besser lernen solltest, mich Severus zu nennen, George."

George strahlte ihn an und packte warm seine Hand. „Sehr gerne, Severus. Lasst uns einen Toast aussprechen. Auf das Exotische Paradies und Die sinnliche Welt!"

Unsere Gläser klickten zusammen gerade, als Ginny und Harry zu uns rannten und unsere Hände ergriffen und uns auf die Tanzfläche zogen. Während Severus und Ginny tanzten und plauderten, wiegten Harry und ich uns lediglich zur Musik und grinsten einander an. „Was für ein Lifestyle, eh, Herrin Hermine?", sagte er glücklich und lachend. Ich nickte. In der Tat eine sinnliche Welt.


Epilog

Stepping out of the page into the sensual world. Stepping out off the page into the sensual world.

Ich muss euch nicht sagen, geneigte Leser, dass Die Sinnliche Welt – Exotisches Paradies ein Hit war. Ich habe mein Happy End bekommen, ich habe meinen Zauberer bekommen und bin im Nachhinein reich geworden. Die Sinnliche Welt war so populär, dass George es zu einem eigenen Laden machte mit mir und Severus als stille Partner. Wir haben nun eine Kette von Geschäften, die sich auf erotische Gegenstände spezialisieren für die anspruchsvolle Hexe und Zauberer (ich befürchte nur über Siebzehn, also fragt nicht erst nach). Der beste Teil davon ist das Produkttesten. Mein neuer Ehemann und ich haben Zeit zu spielen und Severus hat seine spielvolle Seite zur Genüge erkundet.

Wir heirateten am einundzwanzigsten August. Mum und Dad kamen für die Zeremonie aus Australien via Portschlüssel. Severus und ich hatten den Morgen unserer Hochzeit bevor sie erschienen damit verbracht, durch das Haus zu flitzen und unsere vor-hochzeitlichen Spiele aufzuräumen, die wir in der Nacht mit Ginny und Harry gehabt hatten. Letzterer hatte mit Severus in einem ziemlich betrunkenen Moment gewettet, dass Severus mich nicht so oft würde kommen lassen können, wie Harry es bei Ginny konnte.

Der darauf folgende Wettbewerb ließ das Haus in Unordnung zurück. Ginny und ich hatten unkontrollierbar gekichert, weitaus wunder, als ich jemals für möglich gehalten hätte, unglaublich befriedigt und - zum Schluss - etwas unsicher, wer gewonnen hatte. Ich konnte nicht glauben, dass Severus die Wette angenommen hatte. Ich kann immernoch nicht glauben, dass sie es im selben Raum getan hatten. Der Anblick zweier dunkler Köpfe, die in unsere Schöße vergraben waren, als sie uns durch Orgasmus nach Orgasmus schoben, ist eine Erinnerung, die ich nur zu gerne ins Denkarium gab. Es war zu sexy, um es nicht zu behalten.

Weil die Männer sich nicht darauf einigen konnten, wer gewonnen hatte, wurde es zu einem jährlichen Event und ich weiß immernoch nicht, wer jedes Jahr gewinnt und es ist mir immernoch scheiß egal. Severus und ich sehen uns immernoch jedes Jahr an unserem Jahrestag die Erinnerung dieses ersten Males an.

Ich dominiere Severus immernoch und er ist mir immernoch unterworfen. Seine gedankenvollen, detaillierten Einträge in sein Journal wurden zu faszinierenden, gebildeten Essays mit dem Thema der Dominanz/unterwerfung. Mit meiner Erlaubnis veröffentlichte er sie und seine Bücher sind inzwischen in der vierten Edition und sehr beliebt unter den Teilnehmern dieses wachsenden Lebensstils. Zaubererbritannien ist etwas hinter unseren Muggelcousins, aber dort draußen sind viele dominante Hexen – und – da die britischen Zauberer einfach britisch sind – viele Männer, die es liebten, sich zu unterwerfen.

Severus' Anleitungen sind genau das, was einige benötigen, um ihre Inhibitionen und Blockaden zu realisieren und ihre Präferenzen anzunehmen. Severus hatte Briefe bekommen, in welchen stand, dass er Ehen gerettet, Beziehungen verbessert habe und emotionale und körperliche Aspekte erforscht worden sind, die bis dato unbemerkt geblieben waren. Ich bin stolz auf ihn und das sage ich ihm täglich.

Am Tag vor seinem Geburtstag gab ich ihm eine Freikarte. „Was würdest du gerne spielen, mein süßer Junge? Alles was du tun willst, werden wir morgen tun." Ich dachte vielleicht an Sex in der Öffentlichkeit, Wachsspiele –

Er blickte mich mit brennenden Augen an. „Ich will für einen Tag der Dominante sein."

Schluck. Damit hatte ich nicht gerechnet. „O-okay", sagte ich mit mehr Überzeugung, als ich fühlte. „Morgen werde ich deine Submissive sein und du wirst Herr Severus sein."

„Herr Severus", schnurrte er, den Saum meines Kleides befingernd. „Das fühlt sich sehr… machtvoll an."

Uh oh.

Ich erwachte am nächsten Morgen allein im Bett und Severus ragte über mir in ungebrochenem Schwarz: schwarzes Seidenhemd, schwarze Hose, schwarze Drachenhautstiefel. Sein Haar, welches inzwischen an seinen Schultern vorbeigewachsen war, war frisch gewaschen und hing wie die Mähne eines Pferdes über seinen Rücken hinunter. Er ließ eine Gerte zwischen seinen langen Fingern baumeln. In diesem Moment hättet ihr in meinem Höschen ertrinken können.

Oh, die Spiele die dieser Mann an diesem Tag mit mir spielte. Es schien, dass er mit sich selbst gewettet hatte, wie viele Orgasmen er mir geben konnte. Er war ein sehr strenger, aber fairer Herr und ich kniete so bescheiden wie möglich neben ihm und als ich ihm aus versehen mit Absicht nicht gehorchte, führte er seine Bestrafung ohne Groll oder Wut aus.

Stattdessen setzte er sich auf unser Sofa und tätschelte lockend seinen Schoß. „Komm jetzt, Kleines. Leg dich über meinen Schoß." Er streichelte die Gerte abwesend und warf mir einen Blick zu, der meine Nippel fast Löcher in meinen BH brennen ließ. „Komm und nimm deine Bestrafung wie ein gutes, kleines Mädchen."

Zu hören, wie Severus mit mir in Babysprache redete und mich sein gutes, kleines Mädchen nannte - kann ich gerade nur sagen, dass dies bedeutete, dass ich praktisch in seinen Schoß krabbeln musste? Meine Knie funktionierten ab diesem Punkt nichtmehr allzu gut. Als ich mich über seinen Schoß drapiert hatte, zog er mich mit seinem linken Arm zu sich und rückte mich auf den rechten Platz. Ich begann zu keuchen, als er meine Robe hob und zufrieden summte. „So ein süßer, kleiner Hintern zum Hauen. So eine unartige, kleine Hexe."

Ich wünschte ich könnte das Gefühl von Severus' großen, warmen Händen adäquat beschreiben, wie sie ziemlich grob meine Höschen an meinen Schenkeln hinunter rissen und sie von meinen Füßen schoben. Wenn ich könnte, würde ich so gute erotische Literatur schreiben, dass die Seiten in Flammen aufgehen würden.

Ich hörte ihn glucksen, als er meine Unterwäsche von meinen Beinen zog und bewundernd daran roch. Aus irgendeinem Grund brannte mein Gesicht; besonders als ich mich rechtzeitig herumdrehte um zu sehen, wie er den Schritt leckte und stöhnte, als würde er die süßeste Nascherei probieren. Er blickte auf mich hinunter mit etwas, was ich sein ‚Professor Grinsen' nannte. Seine Stimme war das Geräusch einer Samtzunge, die über einen harten Nippel zuckte. „Hmmm. Purer Honig, mein Süßes. Und so feucht. Was für ein böses, kleines Mädchen, das ganz nass für seinen Lehrer wird."

Oh Gott - das wars. Wenn ich mir nicht sicher gewesen war, ob mein Herz sich in meinen Schoß verlagert hatte, dann war ich jetzt verdammt sicher. Ich konnte es in meiner Klitoris pochen spüren. Ich hatte nie wirklich in Erwägung gezogen Nachsitz-Fantasien auszuspielen, aber ihr könnt Severus' süßen Arsch darauf verwetten, dass ich es jetzt machen würde.

Er versohlte mir den Hintern mit seiner Hand sieben oder acht Mal und er hielt sich bei keinem von ihnen zurück. Würdet ihr gerne wissen, was er dann tat, dieser Slytherinkönig mit seinen langen, sensiblen Fingern und der durchtrieben sinnlichen Stimme? Genau das, was ihr euch vorstellt - und als diese herrlichen Finger über meine glitschige Klit tanzten und ich nach Erlösung schrie und bettelte, schnurrte er: „Oh ja, du wirst um mich betteln, oder, mein Liebling? Das ist es, Kleines… so ein gutes, gutes Mädchen… Komm für mich… Oh, das ist mein süßer, kleiner Pfirsich… komm für mich…"

Ich kam wie der Hogwarts Express am Stichtag; Kopf nach hinten geworfen, schreiend in meiner Ekstase, taub, dumm und blind für alles, außer diesen streichelnden, zupfenden Fingern und dieser seidigen, sündigen Baritonstimme, die mir befahl für sie zu kommen.

Ich musste in unser Schlafzimmer getragen werden, da ich vollkommen in Ohnmacht gefallen war. Später am Tag, als er mir sagte, dass ich auf meine Knie gehen und seinen Schwanz anbeten solle, oh fuck ja, er wusste, dass er angebetet worden war. Wir feierten Severus' Geburtstag mit Stil und ich gebe zu, dass ich jede Minute davon geliebt hatte und schwor, dass das an meinem Geburtstag mein Freibrief für mich selbst sein würde.

Er gab später zu, dass es sich in Realität, obwohl er es genossen hatte, dreckig zu reden und mir den Hintern zu versohlen, die Idee mich zu dominieren sich unangenehm anfühlte. Wie ein schlecht sitzender Anzug. Das generelle Gefühl war, dass der verspielte Teil davon Spaß machte, aber die Realität davon war, dass er sich fühlte, als habe er nicht die richtige Gefühlswelt, um ein wahrer Dominanter zu sein.

Mich in seine Arme nehmend am Ende des Tages sagte er: „Ich denke ich überlasse dir die Dominanz, mein Liebes. Wenn das Leben mir etwas beigebracht hat, dann, dass ich nicht gut darin bin die großen Entscheidungen zu fällen." Er küsste meine Stirn und zog meinen Kopf zurück, sodass ich sein Gesicht sehen konnte. „Vielmehr bin ich stolz darauf für den Rest meines Lebens dein Submissive zu sein. Ich liebe dich, Herrin."

Ich brachte ihn dazu, nach unten zu rutschen bis er in meinen Armen lag und ich begann unser abendliches Ritual, welches wir in unserer Hochzeitsnacht begonnen hatten. Es hatte aus meiner Liebe zu seiner melodisch tiefen, verzückenden Stimme begonnen. Es war nichts Geplantes, nichts auswendig Gelerntes; einfach Worte, die damals und seither in jeder Nacht von uns geflossen sind. Wir rezitierten sie genau bevor der Schlaf uns übernahm und es wurde so beruhigend und nötig wie eine Geschichte zum Schlafengehen.

„Wem gehörst du, Severus?"

Seine süßen Worte flossen von seinen Lippen wie Schokolade. „Ich gehöre dir, Herrin. Hermine Granger-Snape. Die Göttin, die ich anbete."

„Wer bist du, Severus?"

„Ich bin deine Liebe, dein Licht, dein teuerster Schatz. Ich bin dein Kind, dein Liebhaber, dein Vater, dein Ehemann. Ich bin schön, weil du mich dazu gebracht hast, es zu glauben."

„Und wer bin ich, Severus?"

Er lächelte immer, wenn er diese Worte sagte und sie brachten immer Tränen in meine Augen. „Du bist ein kleines Mädchen, für das ich verantwortlich bin. Du bist die Göttin, die mich vor mir selbst bewahrt hat. Du bist mein Schatz, meine Hoffnung, meine Glückseligkeit." Er küsste mich sanft, dann lustvoll. „Du bist die Besitzerin meines Herzens, Geistes, Körpers und der Seele. Ich bin verloren ohne deine Liebe."

Ich erwiderte seinen Kuss. „Dann wirst du immer deinen Weg wissen, mein hübscher, wertvoller Junge. Ich liebe dich mehr als zu atmen."


Bin ich glücklich? Ich habe einen gutaussehenden Ehemann, der mich buchstäblich verehrt und ich kann ihn fast auf Kommando kommen lassen. Er ist zum verrückt werden intensiv und unersättlich im Bett und wird alles tun, um mich glücklich zu machen. Wenn er mich mit diesen brennenden, blitzenden, dunklen Augen ansieht, weiß er, dass er mich auf die Knie bringen kann. Er kann mich dort mit einem sanft gesprochenen Wort und dem Gefühl seiner warmen Lippen, die meine Stirn berühren, halten. Und wenn er mich Nachts hält, kann ich mir erlauben, ein Baby in seinen Armen zu werden und ich fühle mich sicher und warm und geschützt.

Ist Severus glücklich? Ich kann euch nur das sagen: Jeden Morgen sehe ich ihn über den Frühstückstisch hinweg an. Ich sehe einen ziemlich mies gelaunten, zerzausten Mann mit öligem, verworrenem Haar, einem über Nacht gewachsenen, rauen Bart und einem alten, grauen Nachthemd, der Tasse um Tasse Tee trinkt, um seinem Gehirn einen Kickstart zu geben. Severus ist keine Morgenperson.

Wenn ich an der Reihe bin Frühstück zu machen, platziere ich sein morgendliches Mal von Toast, Saft, Speck und zwei Eiern mit den Dottern nach Oben vor ihm und küsse seine leicht glänzende Stirn. Er blickt zu mir auf mit müden Augen. Es ist das selbe Frühstück jeden Tag. Mies gelaunter Severus mag Routine. Nach zehn Uhr morgens ist er abenteuerlustiger. Das Aroma des Specks erreicht seine großen, sensiblen Nasenlöcher und er atmet dankbar ein. Sein ganzer Köper hebt sich und seine Augen schließen sich.

Wenn sie sich wieder öffnen, ist er Severus Granger-Snape; cool, ruhig und glücklich und er begrüßt mich mit einem sanften Lächeln und erwidert den Kuss, bevor er rau sagt: „Danke, Herrin." Er schlägt zu, mit Genuss und Freude essend und wenn er schließlich seinen Saft getrunken und die Eier mit dem Toast aufgewischt hatte und der Speck verschlungen war, erklimmt er die Stufen und läuft zur Dusche – bereit, den Tag zu beginnen.

Momente später kommt ein erstaunlicher Laut hinter der Badezimmertür hervor. Das erste Mal, als ich es gehört hatte, war ich die Stufen hoch gerast, da ich gedacht hatte, dass etwas nicht stimmte. Es war so fremd, so seltsam, dass ich sicher gewesen war, meine Ohren würden mich betrügen. Aber nein.

Es war Severus in der Dusche. Singend.

"When I wake up in the morning love, and the sun light hurts my eyes
And something without warning love, bears heavy on my mind.
Then I look at you and the world's alright with me, just one look at you and I know it's gonna be -
A lovely day - lovely day…"

Wie ich schon sagte: er sehnt sich nach Routine. Dies ist einer meiner Favoriten in seinem Repertoire von Routinen. Meine Routine ist es, meinen Bademantel abzustreifen und seine warme, nasse Umarmung zu betreten und während er seine wunderschönen, großen, seifigen Hände über meine Brüste gleiten lässt, singen wir den letzten Vers zusammen.

"When the day that lies ahead of me seems impossible to face
And someone else instead of me always seems to know the way
Then I look at you and the world's alright with me, just one look at you and I know it's gonna be -
A lovely day…"

Wenn ich Severus Granger-Snape zum Singen bringen kann, weiß ich, dass er glücklich ist. Und ich auch.

~FIN~

3. März, 2011

Für Sempra


[1] eigentlich Topical Paradise. Ein Wortspiel auf ‚Tropical' = tropisch. Aber da topical ‚äußerliche Anwendung' bedeutet und mir kein anderes, tolles Wortspiel eingefallen ist, habe ich es etwas umgeändert.


Anmerkung des Autors (Teddy Radiator): Danke Dahlra.

Anmerkung des Übersetzers (Cyberrat): Ich freue mich total, die Story endlich gepostet zu haben, da ich sie irgendwie lieb gewonnen habe. Ich freue mich auch, dass sie scheinbar relativ gut angekommen zu sein scheint! Klar, dies war nicht der Geschmack von allen - aber das war zu erwarten. Ich habe auch das ein oder andere Review bekommen, welches mir mitgeteilt hat, dass man lieber aufhört, die Geschichte zu lesen - aber die waren sehr höflich und haben es vernünftig erklärt. Das höre ich genau so gerne wie die, die die kleine Geschichte genossen haben. Vielen Dank!

Darf ich euch noch höflichst auf mein Profil einladen, auf welchem ihr die Infos zu den neuesten Projekten erfahrt, sowie herzlichst eingeladen seid, an der kleinen Umfrage teilzunehmen, die vollkommen anonym ist.