Ob ich hier weiterposte oder nicht hängt von euch ab. Wollt ihr dass ich weiterschreibe? Irgendwie war ich mir unsicher, ob ich die Story posten kann oder nicht. Das erste Kapitel ist noch etwas langweilig aber dann wird's besser. Ich bitte um ehrliche Reviews und Kritik!

Kapitel 01 – Gestrandet!

Die heiße Wüstensand strich wie warmer Atem über ihren erhitzten Körper, als sie, wie aus weiter Ferne, ein Geräusch hörte. Sie wollte sich in die Höhe stemmen, aber nicht einmal mehr dazu hatte sie die Kraft. Sie hörte etwas. Stimmen. Sie kamen näher. Waren sie eine Gefahr oder die Rettung?

Sie hob den Kopf, kraftlos, und mit verschwommenem Blick erkannte sie fremde Gestalten. Sie konnte ihre Gesichter nicht ausmachen. Nur, dass sie auf sie zu kamen. Und den hinter ihnen herpeitschenden, pelzigen Schwanz – Saiyajins!

Chichi... war sie in Ordnung?

Bulma hatte einfach nicht mehr die Kraft, dies festzustellen. Sie fiel wieder zurück in den heißen Wüstensand, hustete kraftlos, und wartete. Sie spürte, wie sie gepackt und in die Höhe gezogen wurde. Noch bevor sie grob über die Schulter eines der Wesen geworfen wurde, verlor sie auf ein neues das Bewusstsein.

Wo auch immer man sie beide hingebracht hatte, es war sicher nicht der schlechteste Ort. Ein paar Frauen waren bei ihnen gewesen und hatten ihnen geholfen sich zu waschen und umzuziehen. Bulma war anfangs viel zu erleichtert gewesen, dass sowohl sie als auch Chichi noch am Leben waren, um darauf zu achten, aber nachdem sie beide sauber und frisch gekleidet am Boden saßen, überall umgeben von schönen Frauen, fiel ihr doch ein Wort ein: Harem. Hier waren nur schöne, junge Frauen, auch wenn sie weder orientalisch gekleidet noch alle menschlich waren.

Sie befanden sich in einer riesigen Halle, die zwar nicht prunkvoll aber doch schön eingerichtet war, mit meterhoher Decke, die unterteilt war in Teilbereiche, zb Bäder, Küchen, Schlafzimmer etc. Die Frauen waren, wie sie schon bemerkt hatte, ein sehr bunter Haufen, nur wenige hatten eigentlich Ähnlichkeit mit Menschen. Das Problem war, dass die daher auch alle keine menschliche Sprache beherrschten, zumindest mal kein japanisch. Bulma hatte es bei so ziemlich jeder versucht, immerhin wollte sie wissen, wo sie hier gelandet waren und wann sie wieder gehen dürften. Aber die Frauen sprachen alle diese seltsame, tiefe Sprache, die direkt aus dem Bauch heraus zu kommen und immer einen drohenden Unterton zu haben schien. Sie vermutete, dass es saiyanisch war, es passte zu den Saiyajin, die sie bisher kennengelernt hatte.

Sie verfluchte sich längst dafür, sich in diese Lage gebracht zu haben. Es war ihr Einfall gewesen, zusammen mit Chichi nach Namek zu fliegen und dort die Dragonballs zu suchen. Nach der Attacke von Radditz waren Tenshinhan und auch Piccolo getötet worden. Zum Glück hatten sie es geschafft, den Eroberer zu töten, aber er hatte versprochen, dass noch mehr kommen würden. Es wurden Krieger gebraucht, die die Erde verteidigen könnten. Also hatte sie vorgeschlagen, nach Namek zu fliegen. Und Chichi als ihre beste Freundin hatte sich bereiterklärt, mitzukommen.

Leider hatten sie auf dem Weg dorthin dann eine Panne mit dem Raumschiff gehabt. Es war auf den Wüstenplaneten gestürzt und dort zerschellt. Sie hatten pures Glück gehabt, dass sie sich mit dem Schleudersitz noch rechtzeitig hatten retten können, aber wenn die Saiyajin nicht gekommen wären, wären sie verdurstet. Die Frage war nur, ob sie nicht vom Regen in die Traufe gekommen waren. Das einzige was sie über die Saiyajin wusste, war das, was jener Radditz bei seiner Ankunft auf der Erde gesagt hatte: „Wir bin ein Krieger und erobere diesen Planeten im Namen von Meister Freezer!" Nicht sehr viel.

Bulma hoffte sehr, dass sie bald ihre Antworten finden würde.

Nächstes Kapitel: „Seine dunklen Augen"